Sie arbeiten nur über Lob. Eine Freundin von mir macht da ihren Hundekurs und ich bekomme es nur aus zweiter Hand mit. Deshalb bin ich nicht immer so ganz up to date. Ich habe mich halt gewundert.
Vor allem ist ihr Hund total verfressen. Ich wunderte mich halt, weil es mir so einfach scheint, da mit Futter zu arbeiten.
Wolkentier, das ist ja auch schwierig. Mir fällt es bei anderen auch immer auf, dass sie eigentlich schon wieder zu spät am Hund sind - sozusagen. Aber mir passiert das auch.
Bei anderen fällt es nur besser auf!
Vio: ich kenne es auch so, dass man die Leckerchen langsam wieder runter fährt.
Ich dachte mir, dass der Vorteil des Klickers ist, dass man nicht ganz so pünktlich am Hund sein muss. Vielmehr das Leckerchen nicht so schnell immer parat hat. Da ist der Klicker schneller. Und das Leckerchen kann gesucht werden. So habe ich das verstanden. Ich habe noch nie mit dem Klicker gearbeitet.
Mein Problem wäre wohl auch, dass ich den immer vergessen würde.
Irgendwann hat man ja den halben Hausstand dabei: Schleppleine, Leine, Leckerchen, Spielzeug, Klicker, Hundepfeife................![]()
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Ergebnis 31 bis 40 von 48
Thema: Hundeliteratur
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29.08.2010, 14:11Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
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29.08.2010, 14:16Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
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29.08.2010, 14:22Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Bestimmt!
Ich hatte das aus dem Buch so interpretiert, dass man sich dann anfangs auf das pünktliche Klicken konzentrieren kann. Damit der Klick total pünktlich kommt und nach dem Klick dann das Leckerchen kommt.
Also Klick ist schneller als Leckerchen.
Und zumindest eine Hand sollte am Klicker sein. Immer.
Wenn man sitzt und auf eine Reaktion des Hundes wartet, also die richtige Reaktion, dann linke Hand den Clicker und rechts direkt das Leckerchen.
Es schien mir noch nichtmal erlaubt zu sein, den Clicker rechts zu nehmen und das Leckerchen links!
(Achtung Witz!)
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29.08.2010, 14:44Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Das hast du völlig richtig verstanden, finja!
Man sollte nur vermeiden, nach dem Clickern minutenlang nach einem Leckerli zu suchen.
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29.08.2010, 14:51Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Was hat der Hund vom Lob allein, ist es ausreichend Motivation für ihn? Funktioniert das Ganze dann auch bei schwierigen Übungen unter Einbezug vieler ablenkender Reize? Das wäre sicher spannend zu beobachten.Sie arbeiten nur über Lob. Eine Freundin von mir macht da ihren Hundekurs und ich bekomme es nur aus zweiter Hand mit. Deshalb bin ich nicht immer so ganz up to date. Ich habe mich halt gewundert.
Vor allem ist ihr Hund total verfressen. Ich wunderte mich halt, weil es mir so einfach scheint, da mit Futter zu arbeiten.
Ich verfahre übrigens so, dass sich mein Hund einen Teil seines Futters über Arbeit --> Belohnung "verdient". Er freut sich zwar, wenn ich mich freue, aber ich denke, dass es nicht schaden kann, seiner Motivation immer wieder neues Futter zu geben. Draussen kann ich leider viele Menschen beobachten, die ihrem Hund teilweise brüllend Kommandos aufnötigen, und dann nicht einmal mehr loben, geschweige denn belohnen. Der Hund "kann" es ja. Dass er dann aber sehr zügig in einer reizreichen Situation dem Reiz folgt, der weit spannender ist als das gebrüllte Kommando und das - wenn überhaupt - lahme Lob, wird dabei übersehen.
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29.08.2010, 17:25
AW: Hundeliteratur
Hallo,
schöne Beiträge!
Ich hab auch eine ganze Bibliothek von Hundebüchern, hier aber mein absolutes Lieblingsbuch:
Patricia B. McConnell: Liebst du mich auch?
Göttlich


Liebe Grüße in die Runde
Ricky
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29.08.2010, 17:48Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
So ist es, liebe Finja! Wir sind ja mit Ole noch in der Hundeschule und müssen alles mit bringen. Ich habe bißchen Schwierigkeiten dabei: Schleppleine halten, schauen, klicken , Leckerchen geben....manchmal fehlen mir 2 Hände mehr.Irgendwann hat man ja den halben Hausstand dabei: Schleppleine, Leine, Leckerchen, Spielzeug, Klicker, Hundepfeife...............
Wenn wir zu zweit sind, dann hält immer einer das ganze Material und reicht zu!
Tupfer...ähm Clicker bitte.
Bei Ole haben wir allerdings ein ziemlich großes Problem: Er findet die meistern Leckerchen doof!
Und das soll ein Beagle sein.
Gruß
Ahitte
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29.08.2010, 18:05Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Ich hab nochmal meinen Bücherschrank durchgeguckt und diese hier für gut befunden:
Günther Bloch - Der Wolf im Hundepelz (wurd glaub ich schon genannt)
Eberhard Trumler - Trumlers Ratgeber für den Hundefreund
Eberhard Trumler - Mensch und Hund
Sehr guter Autor !
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29.08.2010, 18:11Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Danke.

Ich bin früher nie mit einem Hund in die Hundeschule gegangen. Bei uns waren immer irgendwelche Hunde im Umfeld oder wir hatten selber einen und irgendwie haben alle Leute ihre Hunde selbst erzogen.
Weißt du, wie lange es eigentlich schon üblich ist, mit dem Hund in die Hundeschule zu gehen?
Jetzt macht es jeder. Da würde man wohl komisch angeguckt werden, wenn man nicht geht.
Manchmal muss ich auch lächeln, wenn die Leute einem jedes Erziehungsdetail als ganz wunderbar und lernt man alles natürlich nur in der Hundeschule erklären und eigentlich sind es genau die Sachen, die die Leute schon seit Ewigkeiten so machen.
Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen Hundeschulen und beim ersten Hund sind sie besonders notwendig, außerdem lernt man Leute kennen und es ist gesellig und der Hund sieht andere Hunde.........................
Ich würde jetzt wohl auch mal einen Kurs mitmachen - so wie ich mit den Kindern in die Pekip-Gruppen gegangen bin. Das ist schön und macht Spaß. Aber dort wir das Rad nicht neu erfunden.
Aber es gibt ja auch noch die Sachen, die ich alleine nicht kann. Ich würde gerne mal mit einem Hund "mantrailing" machen. Das stelle ich mir so klasse vor!!!
Seewespe, das frage ich mich nämlich auch! Meine Bekannte war nämlich vorher in einem anderen Kurs und die hatten z.B. ein Signal, wo es immer ein Leckerchen gab. Darauf reagiert er auch jetzt immer und außerhalb der Hundeschule behält sie diesen Befehl auch bei.
Deshalb hätten mich mal Argumente interessiert, warum es sinnvoll ist ohne Leckerchen zu trainieren.
Mit dem Abwiegen kenne ich das auch. Hatte da letzten Gespräche mit 2 Hundebesitzerinnen, deren Hunde im Wald mal kurzfristig stiften gegangen sind. Die meinten dann beide, dass der Hund jetzt zuhause kein Frühstück bekommt. Das hätte er sich erabeiten müssen.
Das hat mich auch gewundert, weil ich davon ausgehe, dass der Hund zuhause nicht mehr weiß, warum er kein Essen bekommt? Da ist doch der zeitliche Abstand zu lange, oder?
Hallo Ricky, magst du mir noch sagen, wovon das Buch handelt??
Ben mochte Leckerchen gerne, aber es gab einige Situationen, wo anderes besser funktionierte. Ich denke, die Kunst ist, herauszufinden, was in welcher Situation am Besten wirkt.
Mit der Schleppleine bin ich auch am liebsten alleine unterwegs. Ist immer klasse, wenn ein Kind drin hängt oder man einen anderen Hund gefesselt und geknebelt hat.
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29.08.2010, 18:30Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Das finde ich jetzt für den Hund auch suboptimal. Woran soll er sich halten? Verwirrt ihn das nicht in erster Linie über Gebühr?
Und wurde das Ganze denn in der Hundeschule nicht erklärt?
Das würde mich auch sehr interessieren!Deshalb hätten mich mal Argumente interessiert, warum es sinnvoll ist ohne Leckerchen zu trainieren.
Macht für mich auch keinen Sinn. Der Hund hat so doch überhaupt keinen Lerneffekt. Wenn der Hund stiften geht, habe ich einen Fehler gemacht - ich war nicht vorausschauend genug, habe meinen Hund nicht beobachtet, konnte also nicht so frühzeitig intervenieren, dass ein Abbruch möglich gewesen wäre. Ich habe kein sicheres Abbruchsignal mit ihm eingeübt, und will das dann ausbügeln dadurch, dass der Hund viele Minuten NACH seinem Lapsus keine Mahlzeit bekommt? Der Hund versteht die Gleichung - erst die Arbeit, dann die Belohnung NUR, wenn eines zeitlich mit dem anderen verknüpft werden kann.Mit dem Abwiegen kenne ich das auch. Hatte da letzten Gespräche mit 2 Hundebesitzerinnen, deren Hunde im Wald mal kurzfristig stiften gegangen sind. Die meinten dann beide, dass der Hund jetzt zuhause kein Frühstück bekommt. Das hätte er sich erabeiten müssen.
Das hat mich auch gewundert, weil ich davon ausgehe, dass der Hund zuhause nicht mehr weiß, warum er kein Essen bekommt? Da ist doch der zeitliche Abstand zu lange, oder?
Naja..
. Als Hund täte ich bei solchen Menschen wohl auch häufiger stiften gehen.





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