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Thema: Hundeliteratur
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28.08.2010, 21:09Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Geändert von Inaktiver User (28.08.2010 um 21:16 Uhr)
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29.08.2010, 13:10Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Nochmal Danke an alle!
Habe jetzt das erste Buch von Sabine Winkler gelesen. Fand ich ganz interessant. Die meisten Sachen bekannt. Was ich komisch finde, ist, dass sie ohne ersichtlichen Grund immer irgendwelche Hundenamen nimmt. Am Anfang dachte ich, ich hätte etwas überlesen und sie hätte einen Hund vorgestellt?
Sie beginnt mit der Hund...........und dann geht es irgendwann über "lassen sie Joy nun auf ihrem Platz liegen"...........und dann wieder........."Barney muss nun".............................
Fand ich irritierend!
Arbeitet von Euch jemand mit dem Klicker? Und trainiert jemand ganz ohne Leckerchen???
Habe letztens eine Hundeschule kennen gelernt, die die Arbeit mit Leckerchen ablehnt.
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29.08.2010, 13:18Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Mir ist grundsätzlich jeder Trainer bzw. Hundeschule suspekt, die pauschal Methoden ablehnt oder auch auf der anderen Seite "DIE" Methode der Hundeausbildung hat, die selbstverständlich und immer für alle passt....
(tierschutzrelevante Methoden mal außen vor gelassen).
Ich arbeite normalerweise nicht mit Klicker, habe ihn aber schon genutzt, um einzelne Lernziele zu erreichen, wenn mir das für grad DIESEN Hund als gute Möglichkeit erschien.
Ob mit Leckerchen, Lob, Spielzeug bestätigt wird, mache ich ebenso vom Hund und Lernziel abhängig, nicht davon, ob ich einer wie auch immer gearteten Methode folge.
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29.08.2010, 13:20Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Wolkentier, denkst du nicht, dass die meisten Hundeschulen erstmal ihr Konzept haben und sich erst dann was anderes ausdenken, wenn es bei einem Hund nicht klappt?
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29.08.2010, 13:28Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Auf jeden Fall.
Aber solche pauschalen Aussagen wie "wir nehmen grundsätzlich keine Leckerchen als Belohnung" oder "bei uns wird NUR mit xy gearbeitet" sind mir da dann schon zu speziell.
Man kann z.B. sagen:
"Wir arbeiten grundsätzlich über positive Verstärkung".
Wie dies dann im Einzelnen aussieht, wie die Ausbildung für genau DIESES Mensch-Hund-Gespann sein muss, das muss man m.M. nach wie gesagt individuell schauen.
(vielleicht hört man es heraus, aber ich bin z.B. auch kein Freund vom heute in vielen Hundeschulen stattfindenden Gruppentraining - "soooo, jetzt laufen alle mal Fuß..." .... )
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29.08.2010, 13:41Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Ehrlich gesagt, war es für mich neu, dass immer ohne Leckerchen gearbeitet wird, weil die meisten Hunde doch sehr auf Leckerchen stehen und eine Menge machen, um sie zu bekommen.
Deshalb würde mich das Konzept, was dahinter steht und welche Vorteile sie in dieser Trainingsmethode sehen mal interessieren.
Bin halt neugierig und versuche ja gerade mal so unterschiedliche Wege auszuloten! Ist sehr interessant.
Übrigens habe ich mal bei Jokers.de gestöbert und ein weiteres Winkler-Buch ganz billig bekommen. Dazu noch ein paar andere Schnäppchen.
Geht ja auch ins Geld.
Gestern habe ich den Rütters bei Vox gesehen und der hat dann genau mit einer Methode was gemacht, die ich gerade bei der S. Winkler gelesen habe.
Was ich übrigens lustig fand:
als ich Frau Winkler zur Sauberkeitserziehung las, erschrak ich erst, weil sie schrieb, man brauche eine zusammengerollte Zeitung.
Ich dachte mir, dass sie doch jetzt nicht ernsthaft empfehlen wird, dem Hund damit eine mitzugeben, wenn er in die Wohnung macht?
Aber mit der Zeitung soll sich der Besitzer auf den Kopf hauen, dass er beim nächsten Mal dran denkt, seinen Hund besser zu beobachten und besser zu reagieren.
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29.08.2010, 13:42Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Ich arbeite mit Clicker.
Es hat den Vorteil, dass der Trainer still und passiv ist und somit zu eigenaktivem Verhalten des Hundes beiträgt. Der Hund agiert, der Mensch reagiert!
Die anfänglichen Leckerlis reduziere ich im Lauf des Trainings und ersetze sie durch Spiel oder Zuwendung. Gänzlich auf Leckerlis verzichten halte ich für Blödsinn.
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29.08.2010, 13:43Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
finja,
welche ANDEREN positiven Verstärker benutzt diese Hundeschule an Stelle der Leckerchen? Oder arbeitet sie gar nicht mit operanter Konditionierung? Auf Basis welcher Methoden sollen Hunde erwünschtes Verhalten lernen?
Leckerchen sind ja nur EINE mögliche Wahl, es kommt immer auf das Individuum Hund an. Als mein Racker jung war, reagierte er beispielsweise auf Leckerchen überhaupt nicht - da hätte ich mit Würsten wedeln können, bis ich schwarz werde.
Früher habe ich geclickert, heute würde ich das nicht mehr tun, allerdings nicht, weil ich Clickertraining für überflüssig hielte, sondern weil ich ständig den Clicker vergesse/verlege, oder nicht schnell genug bei der Hand habe.
Ich ersetzte den Clicker durch einen Schnalzlaut, damit klappt es wunderbar.
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29.08.2010, 13:48Inaktiver User
AW: Hundeliteratur
Ich finde, den Klicker kann man wunderbar bei Menschen nutzen... um klarzumachen, wie wichtig die Bestätigung zum richtigen Zeitpunkt ist...
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29.08.2010, 13:51Inaktiver User


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