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  1. Inaktiver User

    Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus" :-(

    Ich kann es einfach nicht. Ich kann nicht still sein, wegsehen, wenn ich einen Hund oder ein anderes Tier (meistens sind es eben Hunde), im Sommer eingesperrt im Auto sehe.

    Wenn die Temperaturen so sind, dass es nicht ganz so heiß ist wie jetzt gerade, finde ich es ebenfalls nicht gut, einen Hund über Stunden im Auto warten zu lassen.

    Ich mische mich ein, werde schon etwas agressiver, wenn die Temperaturen so sind wie im Juli diesen Jahres. Ich machte einer Hundebesitzerin (Berner Senner Hund!) klar, dass sie jetzt doch wohl den Hund nicht im Auto lässt, ( zu dieser Zeit Außentemperatur in der Sonne, vormittags ca. gute 28 Grad),während sie Einkäufe tätige.

    Sie reagierte rotzefrech und ging, ließ den Hund im Auto. Das Auto stand nicht im Schatten! Ich habe gewartet. Sie muss es geahnt haben, kam kreidebleich wieder nach ca. 10 Minuten und fuhr.

    Heute meinte ein Hundebesitzer, der seinen Schäferhund schon x-mal im Auto auf dem von mir oft angefahrenen Parkplatz warten ließ, dieser Hund wär aus dem Süden und hält locker Hitze aus. Dieser Hund wär lieber ein paar Stunden ! ! im Auto, als alleine zu Hause.

    Ich hab ihm mit normalem Ton gesagt, dass ich es nicht gut finde , aber es leider bei diesem Hund schon sehr oft zufällig bemerkt habe, dass dieser Hund schon bei Wetterverhältnissen im Auto warten musste, die hart an der Grenze waren.

    Es folgte ein Dialog zwischen diesem schrecklichen Menschen und mir, der von seiner Seite aus sehr ausfallend war.
    Ich blieb Gott sei Dank ruhig, aber konsequent.

    Zur Information, der von mir hier beschriebene Hund war mit Frauchen heute ! ! wieder abgefahren. Also heute musste er nicht warten.

    So nun meine Fragen. Was soll man generell tun, wenn man diese Vorgehensweise mit Hunden im Auto bemerkt? Man hat nur Ärger. Was mich aber nie davon abhielt, mich einzumischen.

    Nur - ab wann oder überhaupt kann man darüber hinwegsehen, wenn ein Hund in einem Auto im Sommer warten muss?
    Ist es nicht generell für einen Hund eine Zumutung im Sommer im Auto? Auch im Schatten?

    L.G.

  2. Inaktiver User

    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    Unser Hund bleibt im Sommer überhaupt nicht im Auto, nicht mal 5 Min. Selbst im Frühjahr bei gutem Wetter, kann es im Auto schon 30 Grad werden.

    Wenn ich ein Auto im Sommer sehe, in dem ein Hund ist, bleibe ich 5 Min. dabei. Ist der Wagen an einem Geschäft geparkt und es kommt keiner, lasse ich das Kennzeichen ausrufen - die meisten glauben man hätte ihren wertvollen Schatz ( Auto ) angefahren und sind schnell zur Stelle.
    Sollte die Möglichkeit des Ausrufens nicht gegeben sein und ich den Halter auch nicht anders ausfindig machen kann, rufe ich die Polizei.
    Da fackel ich auch nicht lange - ein Hund im Sommer im Auto, ist in meinen Augen Tierquälerei.

  3. Inaktiver User

    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    @relaxt danke dir..

    Sehe ich eben auch so. Handhabe ich (wir) mit unserem Hund auch so.

    Ich fühle mich jedoch (manchmal), hin- und hergerissen ob ich vielleicht überreagiert habe? Hätte ich doch noch abwarten sollen, bevor ich was sage?

    Ich kann es nicht verstehen, dass diese Menschen sich nicht vorstellen können, wie es ist, mit "Felljacke" in einem geschlossenen, parkenden Auto im Sommer lange Zeit ausharren zu müssen. Man weiß doch wirklich, dass ein halb geöffnetes Fenster o.ä. so gut wie keine Abkühlung für die Tiere bringt.

  4. Inaktiver User

    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich jedoch (manchmal), hin- und hergerissen ob ich vielleicht überreagiert habe? Hätte ich doch noch abwarten sollen, bevor ich was sage?
    Finde ich überhaupt nicht, weiss man wie lange der Hund schon im Auto ist, an welchen Geschäften er schon vorher warten musste ?

    Manche mögen mich bestimmt auf den berühmten Marktplatz stellen
    Aber ich mag in solchen Situationen nicht warten, jede Minute ist Quälerei für den Hund.
    Sollte dem Hund in einer solchen Situation was passieren und es kommt zur Anzeige, droht dem Halter eine Haft - bzw. Geldstrafe
    Darauf weise ich solche Leute immer hin - viele wissen das gar nicht.

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    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    @relaxt und kolia
    ihr habt absolut korrekt reagiert.

    Mein Hund liebt das Auto auch über alles und kann bei KÜHLEM Wetter einige Stunden im Auto bleiben.Aber niemals, würde ich meinen Hund bei 15 Grad mehr als einige Minuten im Auto lassen. Im Sommer keine Minute.

    Ich hatte auch vor einigen Wochen eine lautstarke Auseinandersetzung mit einem Paar, die das Auto mit dem Hund im KombiKofferraum in der Sonne parkten. Es waren sogar Leute aus einem örtlichen Tierschutzverein (lt Aufkleber auf dem Auto) die absolut keine Einsicht zeigten. Ich wartete auch neben dem Auto und 5 Minuten später waren sie wieder da und gaben einen unnötigen Kommentar ab und fihren mit Hund weg. Leider sind viele Leute total uneinsichtig.

    Ich frage mich sowieso wieso einige Leute Tiere halten..(und auch Kinder haben, aber das ist eine andere Diskussion..)
    LG Gilgit

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    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... weiss man wie lange der Hund schon im Auto ist, an welchen Geschäften er schon vorher warten musste ?
    Eben. Und deshalb könnte es, dass man einen vollklimatisierten Wagen fährt, der nicht innerhalb von 5 Minuten voll aufgeheizt ist, zumal er evtl. noch im Schatten steht.

    Ich sehe ein, dass es Tierquälerei ist, wenn man über Stunden - oder sogar auch nur eine Stunde - ein Tier in einem heißen Wagen in der Sonne warten lässt. Ich z.B. habe aber ein Tier, das absolut nicht alleine bleibt und während dieser Zeit nichts isst, trinkt und nur leidet - das alles verbunden mit Jaulen und Bellen.

    Es kommt zwar selten vor, aber ich lasse meinen Hund durchaus schon mal im Auto, während ich schnell in den Supermarkt springe. Sie leidet nicht so ausgeprägt wie in der Wohnung, da sie Ablenkung hat und die Gegend beobachtet. Ich bin verantwortungsvoll genug, um mein eigenes Tier nicht zu quälen und würde es mir verbitten, sich einzumischen.
    "Neid ist die Religion der Mittelmäßigen..... Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören. (C.R. Zafón)

  7. Inaktiver User

    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    Und ich habe hier am örtlichen Supermarkt schon mitbekommen, dass ein Hund überhitzt aus dem Auto geholt worden ist - dem TA unter den Händen verstorben ist.

    Die gute Frau war nur 5 Min. einkaufen - da kann sich jemand Einmischung verbitten so viel er will, wenn ich sehe, dass der Hund stark hechelt - warte ich nicht lange.

    Auch ein gut klimatisiertes Auto heizt sich schnell auf, es sei denn man lässt die Klima laufen. Auch wenn es im Schatten steht.

    Unser Hund bleibt auch nicht gern allein, aber lieber weiß ich ihn zu Hause mit ein wenig Herzschmerz, als ihn im Auto zu lassen.

    Hier mal ein kleiner Auszug von einer anderen Seite :

    Auch im Schatten, bei bedecktem Himmel oder bei noch relativ kühlen Temperaturen heizen sich Autos auf. In einem geschlossenen Wagen kann die Temperatur binnen kurzer Zeit auf bis zu 70°C steigen.

    Wenn die innere Körpertemperatur eines Hundes auf mehr als 41°C steigt, entzieht der Körper dem Blut die Wasserreserven. Das Blut verdickt sich und der Hund stirbt unter heftigem Ringen nach Luft an Kreislaufversagen - er erstickt.
    Geändert von Inaktiver User (19.08.2010 um 17:44 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    @Raphaela...

    Das ist interessant, was du sagst, denn genauso kommt es bei diesen Menschen, die darauf angesprochen werden, rüber. Also sie reagieren dann extrem aufbrausend. Sind zu keiner normalen Auseinandersetzung bereit. Man merkt diese Menschen wollen absolut nicht, dass man sich diesbezüglich einmischt.

    Sie fühlen sich total angegriffen. Was würdest du Menschen, wenn sie außenstehend eben diesen Hund sehend, im Auto im Sommer, für Reaktionen empfehlen? Wegsehen und denken, ach der Halter kommt bestimmt gleich, dem Hund gehts super?

    Ernst gemeinte Frage von mir.


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    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    @relaxt: Das ist ja furchtbar, das arme Tier

    eine Meldung vom Deutschen Tierschutzbund:
    Tiere leiden unter der Hitze
    Der Deutsche Tierschutzbund erinnert daran, aufgrund der aktuellen Hitzewelle auf die Tiere zu achten. Denn nicht nur Menschen machen die hohen Temperaturen zu schaffen, auch Tiere spüren die Hitze. Auf keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere allein im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten. Hund, Katze, Hamster und Co. können im Gegensatz zum Menschen nicht durch Schwitzen abkühlen, sondern allein durch Trinken beziehungsweise Hecheln. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist deshalb überlebenswichtig. Um große Hitze zu meiden, sollte das Gassigehen mit dem Hund in die Morgen- und Abendstunden und in schattige Waldgebiete verlegt werden. Auch Kleintiere, die in Käfigen gehalten werden, leiden unter den hohen Temperaturen. Hier gilt es, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um unnötiges Tierleid oder gar den Hitzetod zu verhindern.

    Selbst bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im parkenden Auto rasch auf 50 Grad und mehr an. Eine tödliche Falle für Tiere. Es kommt zu Sauerstoffmangel, Übelkeit und Kreislaufproblemen mit anschließendem Kreislaufversagen. In keinem Fall sorgen ein geöffnetes Schiebedach oder ein Spalt breit geöffnetes Fenster für genügend Abkühlung im Auto - auch dann nicht, wenn dieses im Schatten steht. In Käfigen und Terrarien lebende Haustiere dürfen ebenfalls nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Dabei sollte der Halter immer beachten, dass die Sonne im Laufe des Tages wandert und ein morgens noch schattiges Plätzchen bereits kurze Zeit später in der prallen Sonne stehen kann. So kommt es schnell zu sogenannter „Stauhitze". Um Abhilfe zu schaffen, sollte die Behausung aber auf keinen Fall im Durchzug stehen. Ein frischer Wind hilft zwar uns Menschen, die Hitze zu ertragen, kann bei Tieren aber schnell folgenschwere Erkrankungen nach sich ziehen.

    Pferde und Nutztiere auf der Weide sollten ebenfalls immer die Möglichkeit haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Auch hier gilt, dass immer ausreichend Wasser in der Tränke sein muss. Ein Ausritt in den kühleren Morgen- und Abendstunden ist für Mensch und Tier angenehmer als zu den wärmeren Tageszeiten.

    Deutscher Tierschutzbund e.V.: 15.07.10: Hitze
    LG Gilgit

  10. User Info Menu

    AW: Autoaufenthalt für Hunde im Sommer - oder: "Ein paar Stunden hält der schon aus"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Raphaela...

    Das ist interessant, was du sagst, denn genauso kommt es bei diesen Menschen, die darauf angesprochen werden, rüber. Also sie reagieren dann extrem aufbrausend. Sind zu keiner normalen Auseinandersetzung bereit. Man merkt diese Menschen wollen absolut nicht, dass man sich diesbezüglich einmischt.

    Sie fühlen sich total angegriffen. Was würdest du Menschen, wenn sie außenstehend eben diesen Hund sehend, im Auto im Sommer, für Reaktionen empfehlen? Wegsehen und denken, ach der Halter kommt bestimmt gleich, dem Hund gehts super?

    Ernst gemeinte Frage von mir.

    Und ich finde es interessant, dass nur mein "Aufbrausen" zur Kenntnis genommen wird, nicht aber, dass ich schrieb, dass ich a) verantwortungsvoll mit meinem Tier umgehe und b) es äußerst selten vorkommt. Und ICH achte schon darauf, dass keine Überhitzung stattfinden kann. Sogar einen Wassernapf habe ich dabei. Aber woher soll das jemand wissen, der nur den Hund im Auto sitzen sieht? Deshalb würde ich selbstverständlich aufbrausen, wenn mich jemand anmacht - was aber noch nie jemand getan hat.

    Was ich damit sagen möchte, ist, dass mit Sicherheit nicht nur verantwortlose Hundebesitzer rumlaufen und man schon den Einzelfall betrachten muss, bevor man "rummotzt". Selbstverständlich würde ich auch eingreifen, wenn ich Menschen oder Tiere in Gefahr wähne. Mir ist es aber im ganzen Leben erst einmal vorgekommen, dass ich einen Hund in praller Sonne habe leiden sehen - also nicht so oft wie Euch, deshalb kann ich da wahrscheinlich nicht mitreden.
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