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  1. User Info Menu

    Großes Problem...

    edit.....
    Geändert von halbe_Seele (28.07.2010 um 20:32 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: Großes Problem...

    Liebe Halbe_Seele,

    es tut mir unendlich leid, hier diese Nachricht zu lesen. Und ich wünsche dir die Geduld, abzuwarten, bis die schlimmste Trauer überstanden ist. Deine Kleine ist erst seit sehr kurzem nicht mehr bei dir - da überwältigt einen einfach die Trauer. Und die Wut darauf, dass nach allem Kampf doch noch so ein Ende kommen musste. Und auch die Wut auf deinen Mann ist verständlich.
    Aber ich glaube ganz fest, dass diese Wut weniger werden wird mit der Zeit, genauso wie die Trauer mit der Zeit weniger schmerzhaft wird.
    Und ich würde meinen Mann in dieser Situation nicht verlassen - denn wie du schon schreibst, ihr habt euch die "guten und die schlechten Zeiten" versprochen und (viel wichtiger in meinen Augen): Es war eine Fehleinschätzung seinerseits. Es war keine Absicht und er leidet genauso darunter. All das wäre für mich Grund genug, ihn nicht zu verlassen. Und wenn die Menschen in deinem Umfeld auch nur einen Funken Empathie haben, sollten solche Kommentare nicht kommen...

    Ich wünsche dir viel Kraft, diese Zeit zu überstehen, mit deinem Mann an deiner Seite. Und eine für deine Kleine...

  3. Inaktiver User

    AW: Großes Problem...

    Hi,

    vielleicht magst du trotzdem einmal erzählen, was da genau passiert ist.

    Das erleichtert die Seele erst einmal.

    Da ich meinen Hund über alle Maßen liebe, versuche ich mich in einer Antwort.

    Dazu schildere ich erstmal die Geschichte meiner Freundin, die ihren Hund nach 10 Jahren an einer Magendrehung verloren hat.

    An dem Abend als es passiert ist, hat ihr Mann das Problem wenig ernst genommen. Der Hund war öfter mal krank.
    Die Folge davon war, das sie mitten in der Nacht ohne ihn (er schlief im Bett) diesen Hund zur Tierklinik gefahren hat. Der Hund wurde eingeschläfert. Sie stand da in dieser Nacht ganz alleine mit ihrem Tier im Wald und hat den letzten Spaziergang gemacht.

    Ihr Mann war geschockt. Er hatte diese Situation einfach völlig falsch eingeschätzt.

    Was will ich damit sagen. Menschen machen Fehler.

    Du hast alles recht dazu, ihm den Fehler zuzuordnen.

    Aber:

    Das was er falsch gemacht hat, hat er nicht vorsätzlich gemacht, um deinen Hund zu töten. Er hat Dinge sicherlich falsch eingeschätzt, die Konsequenzen nicht vermutend.

    Sonst, liebe halbe Seele, hätte er doch anders reagiert.

    Ich wünsche mir, dass du deinem Mann verzeihen kannst. Ihr seit so lange zusammen.

    Gefühle zurückhalten nützt auch nichts. Vielleicht schmeisst du ihm deine Gedanken einfach mal an den Kopf.

  4. Inaktiver User

    AW: Großes Problem...

    Ich habs jetzt gelesen.

    Es war eine unglückliche Aneinanderreihung von Umständen und dein Mann hat einfach den Zeitfaktor unterschätzt.

    Sch..........

    Aber das wäre sicher dem ein oder anderen passiert (bei der genauen Beschreibung der Umstände mit vorher Wasser und so).

    Ich drück dich feste.....

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    AW: Großes Problem...

    was würdest du denn mit dir machen, wenn du die - in Deinen Augen getroffene - Fehlentscheidung getroffen hättest, dich die Umstände behindert hätten, die Dinge nicht so abgelaufen sind, wie sie hätten sollen?
    Würdest du dich dann auch so zu dir selbst verhalten?

    Oder bist du eine dramatische Seele? Wenn ich deine Postings mit dem anderen Nick bedenke, dann sieht es ganz so aus.
    .
    I'm waiting for the other shoe to drop.



  6. User Info Menu

    AW: Großes Problem...

    edit
    Geändert von halbe_Seele (26.07.2010 um 15:44 Uhr)
    Sie sind unvergessen, weil sie ein Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in einem weiter leben.
    Man spürt es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen.
    Seelenhunde hat sie jemand genannt: Jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen. Die wie ein Schatten sind und wie die Luft zum atmen.

  7. Inaktiver User

    AW: Großes Problem...

    Ich habe mich mit einem anderen nick angemeldet, weil ich unerkannt bleiben möchte.

    [editiert]

    Wir alle lieben unsere Hunde, und wir trauern um sie, wenn sie tot sind, dennoch würde ich niemals ein Tier über einen Menschen stellen. Wer das tut, projiziert in ein Lebewesen Dinge hinein, die es nicht ist, nicht hat - es spiegeln sich darin nur die Defizite seines menschlichen Besitzers. Deine Trauer hat deshalb psychotische Züge. Ich würde Dir dringend raten, therapeutische Hilfe zu suchen. Du bist gerade im Begriff, deine Ehe einem (toten) Hund zu opfern. Dein Mann tut mir aufrichtig leid. Ich weiß nicht, wer Dir klarmachen kann, dass Du mit deiner Egozentrik, getarnt als übermäßige Tierliebe, vielleicht eines Tages sehr einsam sein wirst. Und dann hast Du wirklich nur noch Hunde, die können sich bekanntlich nicht wehren.
    Geändert von Inaktiver User (26.07.2010 um 15:00 Uhr) Grund: Probleme aus anderen Foren werden bitte auch dort diskutiert

  8. User Info Menu

    AW: Großes Problem...

    Mir fällt gerade noch etwas auf: Du haderst gerade sehr mit dem Schicksal, deinem Mann und dir: Hätte er doch früher, hätte ich sie doch zu Hause gelassen, wäre ich doch nur da gewesen,... Ich glaube zwar, dass das eine normale Reaktion ist, aber: Vielleicht war einfach ihre Zeit gekommen. Wenn nicht so, dann vielleicht anders?
    (Ich kenne das aus eigenem Erleben, ich habe auch lange gefragt "warum war er gerade zu dem Zeitpunkt da? Warum gerade das Auto? 5 Sekunden Zeitunterschied, dann könnte er heute noch leben". Ich habe aber irgendwann gespürt, dass dieses Hadern mich nur in meinem Trauerprozess ausbremst... )


  9. Inaktiver User

    AW: Großes Problem...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mit einem anderen nick angemeldet, weil ich unerkannt bleiben möchte.

    [editiert]

    Wir alle lieben unsere Hunde, und wir trauern um sie, wenn sie tot sind, dennoch würde ich niemals ein Tier über einen Menschen stellen. Wer das tut, projiziert in ein Lebewesen Dinge hinein, die es nicht ist, nicht hat - es spiegeln sich darin nur die Defizite seines menschlichen Besitzers. Deine Trauer hat deshalb psychotische Züge. Ich würde Dir dringend raten, therapeutische Hilfe zu suchen. Du bist gerade im Begriff, deine Ehe einem (toten) Hund zu opfern. Dein Mann tut mir aufrichtig leid. Ich weiß nicht, wer Dir klarmachen kann, dass Du mit deiner Egozentrik, getarnt als übermäßige Tierliebe, vielleicht eines Tages sehr einsam sein wirst. Und dann hast Du wirklich nur noch Hunde, die können sich bekanntlich nicht wehren.
    Das meinte ich schon im anderen Strang - aber du darfst das auch unter deinem eigentlichen Nick schreiben. Auch hier gilt Meinungsfreiheit.

    Ich liebe meinen Hund auch sehr - und die dich zuvor hatte auch. Ich werde sehr traurig sein, wenn er nicht mehr da ist (er ist 14).

    Und wenn ich die Tierarztkosten aus dem anderen Strang lese - frage ich mich noch ganz andere Dinge.

    Unser Doc weiß wann Schluß ist, wann es genug ist und mit Liebe nichts mehr zu tun hat.

    Ich bin dann hier wie im anderen Strang weg...
    Geändert von Inaktiver User (26.07.2010 um 15:01 Uhr) Grund: Grund der Zitateditierung siehe Originalposting

  10. Inaktiver User

    AW: Großes Problem...

    Sebastienne, ich mache an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass es hier nicht erwünscht ist, Probleme, die sich in anderen Communities ergeben haben, rüberzuziehen und hier zu diskutieren oder auszutragen. Das macht ihr bitte dort aus, wo sie entstanden sind. Ich habe dein Posting entsprechend editiert.

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