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  1. Inaktiver User

    Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Hallo liebe Tierfreunde,

    vor ca. 2 Monaten ist im Nachbarhaus eine junge Frau mit jungem Hund eingezogen, was normalerweise kein Problem darstellt, da ich tierliebend bin und durchaus Hundegebell ertragen kann.

    Nur: Dieser Hund -sobald Frauchen abwesend ist, und das ist leider wohl sehr oft der Fall- bellt und heult ohne Pause. Er ist 2 Min. ruhig, dann geht es wieder los - jaulen, bellen, ruhig, dann wieder von vorne. Diese Ausdauer hatte ich bisher nie bei einem Hund erlebt. Irgendwie tut er mir ja auch leid.

    Ich habe die junge Frau (Anfang 20 J. alt) vor 14 Tagen schon einmal nett darauf angesprochen und sie versprach, sich zu kümmern. Sie hat sich entschuldigt, schien aber auch eher ratlos.

    Wir hatten früher selbst Hunde aus dem Tierheim - aber alle bereits größer und mehr oder weniger gut erzogen. Dieses ständige Gebelle/Gejaule kam jeweils nur kurze Zeit vor, dann hat sich das gelegt. Wir haben das immer wieder geübt. Genau das habe ich ihr vorgeschlagen, aber das scheint nicht zu helfen.

    Was kann man ihr raten ? Ich möchte nicht als "Blockwart-Nachbarin" auftreten, aber dieses ständige Jaulen über Stunden (zwischen 4 - 8 Std. !!! - ja, kein Scherz...) ist einfach nicht mehr auszuhalten.

    Wie gesagt, Erfahrung mit jungen Hunden habe ich nicht und würde mich über Tipps für die junge Nachbarin sehr freuen.

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    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Also wenn ein junger Hund regelmäßig bis zu 8 Stunden alleine bleibt wäre mein Tip den Hund abzugeben. Offensichtlich ist nicht genug Zeit da sich um den Hund zu kümmern und regelmäßig 8 Stunden alleine sind nur tragbar bei 2 Hunden und Platz für sie zum Spielen und auch da würde ich mich fragen warum es dann ausgerechnet ein Hund sein muß.

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    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Ich finde auch, dass es eine Zumutung für den jungen Hund ist.
    Viele Leute schaffen sich einen Hund an und bedenken leider nicht, dass sie auch viel Zeit für die Tiere benötigen.
    Und einen kleinen Hund über Stunden alleine zu lassen, das geht nicht gut. (Wobei ich das bei größeren Hunden auch nicht gut finde)
    Deine Nachbarin ist meiner Meinung nach total damit überfordert und weiß einfach nicht, was für das Tier gut ist.
    So hart es klingt, aber ich schließe mich da Tatras Meinung an:
    bei jemand anderem hätte es der Hund wohl besser getroffen.
    Grüße von Ziva

    Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen.

  4. Inaktiver User

    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Das geht einfach nicht.

    Nicht für den Hund und davon abgesehen auch nicht für die Nachbarn.

    Ich fürchte da hilft nur konsequentes Dranbleiben und der jungen Frau klarmachen, dass das von allein nicht besser wird.

    Entweder sucht sie nach einer Betreuung oder nimmt den Hund mit und/oder trainiert mit ihm langsam das Alleinbleiben - oder sie muss den Hund abgeben.

    Wir hatten das grad im Bekanntenkreis: junges Paar holt sich Welpen und lässt den tagsüber auf dem Balkon (!!), während beide Vollzeit arbeiten - der hat natürlich nur geweint. Inzwischen haben sie es eingesehen und ihn abgegeben.

    Meine beiden Hunde sind jeden Tag knapp 5 Stunden allein, das ist machbar. Und man hört keinen Pieps, außer vielleicht es klingelt jemand an der Tür. Anders fänden das meine Nachbarn wenig lustig, fürchte ich.

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    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Wer Vollzeit berufstätig ist, sollte sich keinen Hund anschaffen, wenn sonst niemand Zuhause ist. Meine Meinung.

  6. Inaktiver User

    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Hallo!

    Dieser Hund leidet unter Trennungsangst vermute ich.

    Hättest du denn Zeit, dich etwas um ihn zu kümmern? Ist nur ein Vorschlag, weil ich annehme, dass du Tierlieb bist.

    Ansonsten hilft nur, sich zu beschweren und den Vermieter Bescheid zu geben, damit der Hund in Hände kommt, die auch die notwendige Zeit für ihn haben...

  7. Inaktiver User

    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Allen Schreibenden vielen Dank für Eure Einschätzung, die ich teile, andererseits die junge Tierhalterin auch irgendwie verstehen kann.

    Nachdem ich hier geschrieben hatte, war der Hund wohl wieder über Stunden alleine und hat geweint/gejault, und ich habe die junge Frau dann nochmals angesprochen. Sie wollte dann von mir wissen, was sie denn tun soll. Dann kamen so Sprüche wie: "Eigentlich ist das ja garnicht mein Hund, der gehört meiner Schwester. Die kann sich im Moment aber nicht kümmern...?" und "da gibt es doch solche Zitronenhalsbänder, aber ob die wirklich helfen?" und "Der Hund soll aber lernen, längeres Alleinbleiben auszuhalten....?"

    Nach diesen Aussagen habe ich die Vermutung, dass weder Schwester noch diese junge Frau über Hundeerfahrung verfügen und nicht verstehen, warum ein junger Hund MEHR als nur ein nettes Zuhause benötigt.
    Allerdings habe ich nach diesem Gespräch bis heute kein Hundegebell/-gejaule vernehmen können. Als Nachbarin freut mich das natürlich; als Tierfreundin hoffe ich, dass die Tierhalter sich in Zukunft mehr kümmern oder eingesehen haben, dass sie mit der Haltung überfordert sind und das Tier abgegeben haben. Hoffentlich an Tierfreunde, die sich wirklich um diesen kleinen Hund kümmern und der Hund endlich liebevolle Zuwendung erfährt.

    @Majolika,

    natürlich leidet der Hund unter Trennungsangst. Wer weiß', wie oft er schon "weitergereicht" wurde. Da wundert es nicht, wenn er ein Problem mit dem Alleinebleiben hat.

    Kümmern möchte ich mich eigentlich nicht, weil ich befürchte, dass sich dieser Hund zu sehr an mich gewöhnen würde und ich die Hundebesitzerin so einschätze, dass sie das ausnutzt und mir längere Aufpass-Zeiten zumutet, als vereinbart. Mir tut zwar der Hund leid, aber aus ihrer Verantwortung entlassen möchte ich die junge Frau auch nicht.

  8. User Info Menu

    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Ein junger Hund muss schrittweise lernen allein zu bleben. Dafür müßte sich diese Halterin die Zeit nehmen.
    Alternativ gibt es ja in vielen Städten Hundebetreuung oder sogar Hunde-Kindergarten, in denen der Hund stundenweise oder sogar ganztags betreut werden kann. Ja, das kostet Geld und auf Dauer sogar sehr viel aber in absehbarer Zeit könnte es sein, dass der junge Hund nicht nur weint, sondern aus Verzweifelung dazu übergeht Sachen zu zerstören. Sofa ankauen etc.
    Ich frage mich, wie sie es bei einem jungen Hund hinbekommt den bei so langer Abwesenheit stubenrein zu halten. Das können viele Junghunde auch noch nicht, so lange die Blase kontrollieren.

    Wenn sie den Hund schrittweise an ihre Abwesenheit gewöhnt hat, dann könnte helfen:
    - Radio anlassen, angeblich beruhigen die Stimmen
    - Beschäftigung anbieten, Kauknochen, gefüllten Kong
    - voher den Hund gut auspowern, also ausreichend und dem Alter angemessene Gassirunden

    Ich finde es gut, dass du der Frau ins Gewissen redest. Und ich sehe es gar nicht in der Blockwart-Funktion. Damit tust du auch dem Hund was gutes! Würdest du einfach still sein und das Dauer-Weinen ertragen, dann würde sie ja denken, dass es ok ist das Tier solang allein zu lassen.
    Das mit dem Zitronendufthalsband halte ich in der Situation für vollkommen daneben. Ich wette der Hund gewöhnt sich eher als dass ihn dies vom Weinen abhalten wird.

  9. User Info Menu

    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Im allerschlimmsten Fall mußt du mal beim Tierschutz anrufen und die Situation erklären. Klar bist du dann erstmal die böse Nachbarin, aber da du ja den ganzen Tag das Gejaule um die Ohren hast, fände ich es durchaus verständlich, wenn du was dagegen tust. Es ist ja schließlich nicht so, als ob du wissentlich neben einen Kindergarten gezogen wärst und das jetzt hinnehmen mußt.

  10. User Info Menu

    AW: Nachbarshund heult und heult - Hilfe ....

    Hallo,
    Tierschutzorganisationen unternehmen aber nicht unbedingt etwas.

    Eine Handhabe haben sie auch nicht.

    Liebe Grüße,

    Matratze
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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