Rezeptfrei,
ich kann dir nur zustimmen.
Konsequente Erziehung ist bei Hunden das a und o.
Ich würde auch nie ein Kind mit einem Hund alleine lassen.
Denke man hat in der letzten Zeit genügend Schlagzeilen lesen können wo der total liebe tolle Familienhund auf einmal zugebissen hat.
Und ich glaube auch nicht das es einem Hund gut tut "verwirrt" zu werden.
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Ergebnis 71 bis 74 von 74
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21.05.2010, 12:44
AW: Wer kennt sich mit Jagdhunden aus?
Meine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!
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21.05.2010, 14:57Inaktiver User
AW: Wer kennt sich mit Jagdhunden aus?
Gut, dann versuche ich's noch ein letztes Mal durch die finja-Mauer durchzukommen.
Das kann kein Kriterium sein. Das ist höchstens nett, wenn es so bleibt. Der Hund hat Anspassungsdruck und steht bei Dir als neuer Bezugsperson eh unter Strom. Ausschlaggebend ist aber, dass er eine ungute 7-jährige Geschichte mit sich herumträgt und er sein halbes Leben schon hinter sich hat. Das ist eine andere Nummer als ein Junghund aus zweiter Hand. Um nicht zu sagen: Das ist schon mal per se ein Problemhund, zumindest eine große Herausforderung.
Eben. Vom Kopp eines Besitzers hat der Hund nix. Egal ob was im Kopp drin ist oder nicht.
Meiner Meinung nach fängt da die Zuwendung zum Tier hin erst an. Alles andere davor ist nur gut gemeint - aber noch nicht gut gemacht. Und in menschlichen Beziehungen gilt letztendlich auch nur die Tat und nicht allein die schönen Worte.
Zitat von Inaktiver User
Ich habe ihre Geschichte seit Deinen Anfangspostings ziemlich genau auf meinem inneren Schirm. Deshalb schreibe ich ja hier. Und weil ich glaube, dass Du die falschen Schlüsse aus ihrer Geschichte ziehst. Du handelst aus Mitgefühl. Das ist zu wenig.
Ich bin an der Stelle zugegebenermaßen unbequem, weil ich ein paar Fälle kenne, wo man "dem armen, anschmiegsamen, grundguten Jagdhund aus Spanien doch nur ein neues, liebevolles Zuhause geben wollte" - ohne sich bewusst zu sein, sich von Anfang an zu überfordern.
Ich habe da einen anderen Blick drauf. Deine Relativierung ist menschlich, die des Hundes ist eine ganz andere. Mag sein, dass er wohlgenährt im warmen Körbchen keinen Überlebensstress mehr hat - dafür haben Hunde, die trotzdem am falschen Ort sind einen anderen Stress. Und das macht für den Hund unterm Strich keinen Unterschied.Weißt du, selbst wenn das Körbchen zu klein wäre und ich Fehler machen würde und ich räume jetzt schon ein, dass ich die machen werden, dann glaube ich, wäre das alles doch viel besser, als das Leben auf der Müllkippe o.ä.
Damit möchte ich einfach mal eine Relation in das Ganze bringen.
Nein finja, Du falscher Dampfer:Wegen des sonnigen Gemüts:
Ich habe bis jetzt keins meiner Tiere sozusagen selbst ausgesucht. Alle waren Notfälle, die woanders weg mussten. Ben wurde per Beschluss aus einem Alkoholikerhaushalt rausgeholt. Er hatte so Angst vor Menschen, dass er sobald irgendein Mensch den gleichen Raum betrat, Pippi unter sich machte.
Dazu kam eine alte Katze, die niemand mehr wollte, Kaninchen ebenso.
Noch nie wurde hier ein Tier aussortiert, nicht versorgt, nicht geliebt.
Du merkst, ich fühle mich ein bißchen schlecht bewertet!
Ich sprech Dir keineswegs Dein Engagement und die Liebe zu den Tieren ab, bestimmt nicht. Maja wäre bei Dir der geliebteste Hund der Welt.
Ich kenne ein paar solcher Hunde und wenn sie hier einen Strang aufmachen würden, wäre ihr Titel: Ich werde geliebt, ich krieg das weltbeste Futter - eigentlich müsste ich glücklich sein - bins aber nicht.
Ein Notfall-Gen für Tiere zu haben, finde ich sehr zweischneidig.
Schon gleich, wenn man sie sich nicht selbst aussucht.
Würden die Tiere besser ausgesucht werden, gäbe es viel weniger Notfälle.
Es gibt ja Fanatiker in der Hinsicht - die halten zwanzig Notfallhunde und 30 Notfallkatzen im Gartenschuppen und sind überzeugt von ihrer Tierliebe.
Ich mag keine Zirkusse - in denen Affen auf Hunden reiten o.ä..
Ich mag keine Jäger, die zuerst die Frettchen, dann den Falken und dann den Pointer losschicken um ein Karnickel als sportliche Trophäe heimzuschleppen.
Und ich mag auch keine Karnickel auf dem Flokati mit Hund.
Das ist eine irre Menschenwelt und keine tiergerechte.
Yep.Ich muss für mich wissen, kann ich das stemmen, tut es allen Beteiligten gut, kriegen wir das geregelt. Wenn ich eine Ahnung habe wo die Reise hin geht, dann kann ich eine Entscheidung für immer fällen.
Aus meiner Sicht hast Du noch keine Ahnung davon, WAS GENAU zu stemmen ist - aus Hundesicht.
Ich kann nur hoffen, dass das von Dir mal wieder ein herzlicher Witz war.Persönlich würde ich es nur nehmen, wenn sie ein Kaninchen aufisst!
Das sehe ich genauso.
Und weise nochmal drauf hin, dass "Leichtführigkeit" kein Kriterium bei so einem Hund ist, schon gar nicht das ausschlaggebende. Wenn man auf "Leichtführigkeit" Wert legt, sollte man sich in einer ganz anderen Kategorie wirklich einen Hund aussuchen.
Ich will nicht alle Jäger über einen Kamm scheren.
Aber ich wollte keinen Hund von einem fremden Jäger.
Und wenn es damals nur um die Grundbegriffe ging.
Dann lieber einen auf der Müllkippe geborenen Hund, der noch nix kann. Wenn man schon ein Herz für Notfälle hat.
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23.05.2010, 12:20Inaktiver User
AW: Wer kennt sich mit Jagdhunden aus?
Gerade lese ich zufällig, dass die Entscheidung gefallen, und die Hündin "eingezogen" ist.
Da bleibt dann wohl nur, insbesondere der Hundefrau viel Glück zu wünschen, und zu hoffen, dass beim etwaigen Eintreffen der von Leda und Rezeptfrei beschriebenen, problematischen Entwicklungen soviel Einsicht besteht, dass ein guter Trainer hinzu gezogen wird.
edit / just for the record: Nu issie auch schon wieder ausgezogen.Geändert von Inaktiver User (27.05.2010 um 11:23 Uhr)
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26.05.2010, 11:07
AW: Wer kennt sich mit Jagdhunden aus?
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Geändert von Hamster (26.05.2010 um 11:49 Uhr)
Meine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!


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