so kenne ich das auch. dafür habe ich in meiner persönlichen haftpflicht (nicht die hundehaftpflicht) eine klausel, die mich versichert, wenn ich fremde hunde hüte und ausführe. ob das jede haftpflicht hat, kann ich natürlich nicht sagen.
zum thema an sich: wenn ich was gelernt habe in den letzten monaten mit hund und in der hundeschule, dann das kein hund berechnbar ist, egal wie gut er erzogen ist.
mein hund ist klein und süß. aber auch stur (terriermischling) und er hat einen enormen beschützerinstinkt entwickelt in letzter zeit. wollen fremde an ihn ran, dann schimpft er. gehen leute zu dicht an mir vorbei oder hinter mir, dann wird er auch wild. aus diesem grund lasse ich meine schwester (14) nicht mit ihm gehen. nicht mal mehr in den stichweg vorm haus. ich weiß, dass sie angst bekommen würde, wenn er bei ihr an der leine so auf fremde reagiert und ich hätte angst, dass sie ihn vor schreck loslässt. und da auch ich nicht garantieren kann, dass der hund wirklich nur bellt, lassen wir das lieber.
das mit dem tierheim finde ich eine gute idee. bei uns im tierheim ist es so, dass man tierpatenschaften übernehmen kann und dann auch zu bestimmten zeiten den hund ausführen darf. vielleicht findet sich da bei euch ja wirklich ein freundlicher und unkomplizierter hund, mit dem deine tochter trainieren kann.
Antworten
Ergebnis 21 bis 23 von 23
-
09.03.2010, 19:37
AW: An die Hundebesitzer - meine Tochter (12) möchte Hundesitten
Nichts wahrhaft Gutes war jemals einfach
-
09.03.2010, 19:47Inaktiver User
AW: An die Hundebesitzer - meine Tochter (12) möchte Hundesitten
Ich muss sagen, die einhellige Meinung hier überrascht mich schon.
Klar gibt es immer ein Restrisiko, aber dass das so hoch eingeschätzt wird? Ich würde einem Kind nie einen Hund mitgeben, den es rein körperlich nicht beherrschen kann - aber wenn der Hund ansonsten friedlich ist, seh ich da einfach nicht so ein großes Problem.
Vielleicht bin ich aber einfach auch verwöhnt von meinem Umfeld, hier kennen wir alle Hunde, es ist kein einziger unverträglich, man kennt alle und manche Hunde sind sowieso ganz allein unterwegs (was ich NICHT machen würde) - sogar der Förstershund, der am meisten.
Und wenn da eine 12jährige einen kleineren Hund an der Leine ausführt sähe ich da wirklich keine unverantwortliche Gefährdungssituation.
Einen Sachkundenachweis geschweige denn Leinenpflicht kennen wir hier gottlob auch nicht - vielleicht sind deswegen alle so friedlich???
-
09.03.2010, 21:49
AW: An die Hundebesitzer - meine Tochter (12) möchte Hundesitten
Also, ich war auch mit 12/13 Jahren die ersten male mit "fremden" Hunden draußen. Ich hab die Tiere über alles geliebt, durfte aber keinen eigenen haben. Die ersten paar Male waren immer mit dem Besitzer, um die Kommandos und das "Handling" zu lernen (der eine hat z.B. nur auf englische Kommandos gehört) - danach war das aber nie ein Problem... Keiner hat sich beschwert, nie ist was passiert,... Und ich habe diese Zeiten geliebt - das war immer das Highlight der Woche!
(Und so ein bisschen Verantwortung und Zuverlässigkeit zeigen hat mir garantiert auch nicht geschadet!)
Klar hätte ich meine Bedenken bei der Kombi Deutsche Dogge/Kind - aber wenns um kleinere Tiere geht, warum nicht?


Zitieren