Das kann ich nur bestätigen. Ich bin der Meinung, dass eigentlich nahezu jeder Mensch das für sich passende Tier im Tierschutz finden kann. Wenn man sehr spezielle Vorstellungen hat, muss man nur bereit sein, eventuell ein wenig länger zu suchen, bzw. mitunter auch etwas weitere Wege in Kauf zu nehmen.
Eric und Lisa sind ja niedlich.
@nichtnurmama
Falls auch ein Mischling in Frage käme, könnte eventuell auch der kleine Murphy interessant für deine Eltern ein.
Hier seine Beschreibung von Tiervermittlung.de:
"Der goldige Murphy ist eine sehr gelungene Mischung aus Pekinese-Mops-Dackel. Er ist ca. 2 -3 Jahre alt und wurde in Rumänien von der Strasse gerettet. Murphy hat ein sehr liebes, verschmustes Wesen, ist sehr menschenbezogen und er versteht sich auch prima mit anderen Hunden. Auch Katzen dürften für den lieben kleinen Kerl kein Problem sein. Murphy hat eine Schulterhöhe von ca. 25 cm.
Murphy ist stubenrein und kann stundenweise alleine bleiben.
Sie können Murphy in seiner liebevollen Pflegestelle in Bremen kennenlernen.
Murphy ist geimpft, gechipt und kastriert."
Das hört sich super an.
Ich wollte dir etwas ganz ähnliches empfehlen, mit deiner Mutter zu sprechen und ihr gegebenenfalls vielleicht einen Gutschein für Zubehör oder Hundeschule und eventuell ein schönes Buch zu schenken, sie den Hund aber lieber selbst aussuchen zu lassen (wobei du sie bei der Suche natürlich trotzdem unterstützen kannst).
Fall deiner Mutter der Kontakt zu den Hunden sehr fehlt, sie mit dem eigenen aber noch ein bisschen warten möchte, könnte sie in der Zwischenzeit z.B. auch Tierheimhunde ausführen. Vielleicht ein- bis zweimal in der Woche oder so. In vielen Tierheimen ist das möglich und die meisten Hunde freuen sich, wenn jemand kommt und mit ihnen spazieren geht und vielleicht auch ein bisschen mit ihnen spielt und kuschelt. (und nicht selten verliebt man sich dabei... ging mir selbst auch schon so).
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Thema: Hund als Geschenk für Mutter
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16.02.2010, 00:47Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
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16.02.2010, 00:55Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Das kann ich nicht bestätigen. Vor nunmehr sieben Jahren war es nicht möglich einen Großpudelrüden in einem Tierheim zu bekommen.
Somit blieb mir nur der Weg zu einer Züchterin.
Eine andere Hunderasse kam aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Einer ist zum Beispiel eine Hundehaarallergie.
Im übrigen halte ich die Hundezucht, wenn sie von einem guten Züchter gemacht wird der auch einem Verband angehört der dem VDH angeschlossen ist, auch nicht für verwerflich. Im Gegenteil.
Verantwortungsvolle Zucht ist für den Erhalt der Rassen wichtig.
Da ich seid ca. 25 Jahren Mitglied im BMT bin weiß ich auch, daß auch im Tierschutz keine generelle Abneigung gegen die Hundezucht herrscht.
Für verwerflich halte ich allerdings die Hundevermehrer die in Tageszitungen inserieren. Am besten noch mit mehreren Rassen gleichzeitig. Dies ist abzulehnen, ohne wenn und aber.
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16.02.2010, 01:49Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Klar gibt es Ausnahmen, deshalb schrieb ich auch "nahezu". Bis vor einigen Jahren war es auch sowieso noch um einiges schwieriger. Mir selbst ging es auch schon so. Eine Freundin wünschte sich unbedingt einen Neufundländer, es sollte ein Welpe sein, eine Hündin. Diesen Hund konnten wir damals ebenfalls nicht im Tierheim finden und sind dann zu einem verantwortungsvollen Züchter gegangen und dort fand sie dann ihren Traumhund.
Inzwischen ist es aber sehr viel leichter. Allein schon durch die speziellen Foren (Mopsforum z.B.), in denen es sehr häufig auch eine Seite mit Notfall- oder Tierschutztieren der entsprechenden Rasse gibt. Liebhaber bestimmer Rassen haben inzwischen auch eigene Vereine gegründet und so gibt es z.B. "Doggen in Not" "SOS XY", "XY Nothilfe" usw. für sehr viele Rassen.
Vielen Menschen, die sich für eine bestimmte Rasse entschieden haben, wissen das aber gar nicht und kommen gar nicht auf die Idee, auch mal im Tierschutz zu suchen. Das muss man ja auch nicht. Selbstverständlich kann man auch bei einem Züchter kaufen. Nur wenn man wollte, bin ich der Meinung, dass man theoretisch fast alles auch im Tierheim finden kann. Selbst seltene Rassen, Hunde mit Papieren, Welpen usw. Wenn es nicht unbedingt eine bestimmte Zucht sein soll und man prinzipiell auch für Tierschutztiere offen wäre, kann man es zumindest mal probieren. Oft lohnt es sich.
Pauschal habe ich auch nichts gegen seriöse Zucht. Ich habe auch nichts gegen Menschen, die sich für ein Tier von einem verantwortungsvollen Züchter entscheiden. Einige Gründe kann ich gut verstehen. Ich gehöre auch nicht zu der Tierschutzfraktion, die sagt, dass Tierschutz und Zucht sich prinzipiell ausschließen. Dazu kenne ich zu viele Züchter, die selbst aktiv im Tierschutz sind (z.B. im oben beschriebenen Rassetierschutz) und auch das ein oder andere Tierschutztier aufnehmen und auch Tierschützer, die sich selbst irgendwann den großen Traum einer bestimmten Rasse erfüllen wollen, sehr spezielle Vorstellungen haben und dieses Tier dann von einem Züchter kaufen.
Der Tierschutz ist diesbezüglich aber eher gespalten. Bei einigen Menschen, die sehr aktiv im Tierschutz sind, die also selbst auch im Tierheim und/oder als Pflegestelle arbeiten, ist die Meinung, Zucht sei eher abzulehnen, recht weit verbreitet. Wenn man selbst ständig Tiere vor die Tür gestellt oder über den Zaun geworfen bekommt, darunter immer wieder auch Rassetiere, und man nicht mehr weiß, wie und wo man sie noch unterbringen soll, kann man schnell mal ein bisschen verzweifeln darüber, dass auf der anderen Seite ständig nachproduziert wird. Aber da sind meiner Meinung nach tatsächlich eher die Vermehrer das größere Problem und weniger die Züchter. Andere Tierschützer lehnen Zucht wieder pauschal ab oder wünschen sich zumindest stärkere Reglementierungen, bzw. allgemein etwas weniger Zucht. Wieder andere sehen grundsätzlich keine Konkurrenz zwischen Zucht und Tierheim, weil sie annehmen, dass ein Zuchtkäufer sowieso niemals ein Tierheimtier nehmen würden und somit durch die Zucht auch keine potentiellen Plätze "weggenommen" werden.
Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass die Meinungen zum Thema Zucht auch in den verschiedenen Tierschutzvereinen oft weit auseinander gehen.
Das sehe ich auch so.
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16.02.2010, 08:26Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Hallo Nichtnurmami,
ich finde die Idee mit dem Mops gut. Möpse sind zum einen ganz liebenswerte, sehr intelligente und problemlose Hunde, völlig aggressions-, aber auch furchtlos, witzig und anhänglich. Sehr robust und bewegungsfreudig, sie lieben lange Spaziergänge, bleiben andererseits bei Sauwetter auch gerne mit Dir auf dem Sofa. Für ältere Leute auch deshalb geeignet, weil sie aufgrund ihrer geringen Größe nicht so an der Leine ziehen können, dass es gefährlich wird.
Ich würde Dir trotzdem empfehlen, zu einem Züchter zu gehen. Diese Rasse kann sehr alt werden (15 Jahre sind ganz normal), aber der Hund sollte gesund sein, dass heißt: frei atmend. Es gibt mittlerweile einige Züchter, die Möpse so züchten, wie sie früher einmal ausgesehen haben, nämlich mit mehr Nase und längeren Beinen. Das wird Dir bzw. deinen Eltern eine Menge Tierarztkosten und dem Hund viel Leid ersparen.
Ich habe schon viele Tierschutz- und Tierheimtiere beherbergt, aktuell sind z.B. sämtliche meiner Meerschweine Tierschutzfälle. Aber bei der Wahl unseres Hundes habe ich dann doch einen Züchter vorgezogen. Ich denke, das war eine gute Entscheidung (die nicht zuletzt auch deshalb gefallen ist, weil ich ein Kind habe und mich darauf verlassen muss, einen Hund zu haben, der dem Kind nichts tut). Der Hund atmet frei, ist robust und pumperlgesund.
Lass Dich nicht vom zugegebenermaßen gewöhungsbedürftigen Aussehen abschrecken - der Charakter des Mopses macht alles wett.



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