Öhäm, da muss ich, auch wenn's OT ist, mal kurz...:
Wir haben Vögel(aus Tierheimen oder direkt aus schlechter Haltung übernommen) - und die sitzen, Gott sei Dank, nicht in ihren Käfigen, sondern haben den ganzen Tag Freiflug. Und da sind wir auch täglich ein paar Stunden beschäftigt.
Das nur, um dem immer wieder auftauchenden und weit verbreiteten Missverständnis entgegenzutreten, Kleintiere machen ja sooo wenig Arbeit und man kann sie fast unbemerkt haltenund sie sind für jeden Deppen geeignet (sorry morcheeba, ich WEISS, das hast Du so nicht gesagt und so nicht gemeint
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- ich lese ähnliches aber sehr oft im Forum und es ist einfach traurig und da muss ich das hin und wieder einfach mal sagen).
Ja - oder wenn er zwar irgendwie ganz gut versorgt wird, aber die Energie der Eltern nicht wirklich reicht und sie sich im Grunde überfordert fühlen.Und ich fände es arg schade für das Tier, wenn es nach wenigen Wochen im Tierheim landet, weil die Eltern sich überfordert fühlen.
TE=Threaderstellerin, also die Person, die das Thema eröffnet hat, in diesem Falle Du.![]()
Ich bin jetzt mal ganz brutal, okay?:Es ist so, dass meine Mutter 17 Jahre jünger als mein Vater ist und sehr fit und ich das Gefühl habe, dass sie etwas braucht, um das sie sich kümmern kann.
Und wenn Dein Vater morgen oder in einem Monat schwer krank wird? Mein Vater war vor seinem Tod lange Zeit krank und in den letzten Monaten bettlägerig, zwischendurch immer wieder im KH. Meine Mutter war, wenn er im KH war, täglich bei ihm, und wenn er zu Hause war, bekam sie kaum Schlaf, war praktisch nur für meinen Vater da, war natürlich emotional (aufgrund seines Sterbens) und körperlich am Ende. Ein Haustier zu halten wäre da kaum möglich gewesen. Hätte sie eines gehabt, hätten wir es in dieser Zeit natürlich zu uns genommen. Seid Ihr dazu bereit und hättet Ihr die nötigen Voraussetzungen, im Ernstfall das Tier für eine begrenzte Zeit oder auch für immer zu nehmen?
Ja, ich weiß, ein solcher Fall kann auch bei jungen Leuten eintreten, auch da kann jemand schwer krank werden. Aber je höher das Alter, um so eher muss man so etwas natürlich bedenken.
Und grundsätzlich stimme ich den meisten hier zu: Ein Tier als Geschenk? Nein. Das sollten die Eltern schon selbst entscheiden.![]()
Antworten
Ergebnis 51 bis 60 von 74
Thema: Hund als Geschenk für Mutter
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14.02.2010, 22:53
AW: Hund als Geschenk für Mutter
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
"Who's the freak now?"
("Ghosts")
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14.02.2010, 23:36
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Ich habe mich jetzt durch den ganzen Thread geackert... ich verstehe nicht, wieso Ihr Euch alle an Welpen festbeißt



@nichtnurmami: als mein Vater vor 10 Jahren starb habe ich meiner Mutter einen Hund geschenkt, ich habe ihn aus einer schlechten Haltung bekommen, Kessy war damals auch schon ein älteres Mädchen von ca. 7 Jahren, ein kleiner, dicker Mischling und grottenhässlich. Ich selbst hatte schon 2 große Hunde und eine Katze.
Kessy hasste meine Katze und kurzentschlossen ging ich mit der kleinen, hässlichen Kessy zu meiner Mutter, drückte ihr die Leine in die Hand, stellte ihr Futternapf und Futter hin und sagte: "Das ist jetzt Deiner, der sollte ertränkt werden". Meine Mama hat die Kleine abgöttisch geliebt und wieder eine Aufgabe (mein Vater war ein jahrelanger Pflegefall und meine Mutter fiel in ein Loch, weil sie nach dem Tod meines Vater keine Aufgabe mehr hatte). Sie ging raus Gassi und war nur noch unterwegs mit älteren Damen, die ebenfalls Hunde hatten, sie hatte viele neue Bekannte und war einfach happy.
Ja, ich habe sie überrumpelt und ja, ich hätte Kessy genommen, wäre meiner Mama in der Zeit, wo Kessy lebte was passiert. Mutter hatte die Kleine noch 6 Jahre, dann starb Kessy an Krebs. Meine Mutter war super traurig, da wir aber inzwischen im gleichen Haus wohnen, kommt für meine Ma, inzwischen auch 75 Jahre alt, kein eigener Hund mehr in Frage. Wir gehen dann zusammen mit unseren Hunden raus.
Ja, es geht.
Allerdings bin ich prinzipiell auch gegen Tiergeschenke im Großen und Ganzen... es kommt halt immer auf die Voraussetzungen an.
Gruss Woodstock
Normale Menschen machen mir Angst!!! 
**Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**
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15.02.2010, 06:52
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Genau das, danke, woodstock.
Ob ein Welpe oder ein älterer Hund oder ein Hund aus dem Tierheim...so weit sind sind wir noch lange nicht.
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15.02.2010, 07:15Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Hm, das versteh ich jetzt nicht...Genau das, danke, woodstock.
Nun hat endlich einer das geschrieben, was Du hören wolltest?
Ok, aber wenn Dein Entschluss im Grunde schon feststeht (dass es einen Hund für Deine Mutter/Eltern geben wird), warum hast Du dann überhaupt hier gefragt...?
Na, wie auch immer, ich hoffe, ihr entscheidet richtig und der Hund UND Deine Eltern werden damit am Ende glücklich.
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15.02.2010, 08:46Inaktiver User
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15.02.2010, 08:55Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Dein Vater hat nein gesagt! Respektierst du das gar nicht?
Ich bin auch vernarrt in Geparde und schaffe mir keinen an.
Und dann einen Westi? Für deine Eltern? Mir fehlen die Worte....
Für wie unmündig hälst du deine Eltern? Meine Eltern lieben unseren Hund auch und nehmen ihn gern wenn wir mal weg wollen - deswegen wollen sie aber noch lange keinen eigenen Hund. Und ich würde nie auf die Idee kommen ihnen einen zu schenken - noch dazu einen Terrier! - wenn sie es nicht wollen.
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15.02.2010, 10:54Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Ja, dieser Verdacht ist mir beim fleißigen Lesen in den Foren hier auch schon das ein ums andere Mal gekommen...Weil die meisten, die hier ein Anliegen posten, gar nicht wirklich an verschiedenen Meinungen interessiert sind, sondern sich nur bestätigen lassen wollen, das sie selbst richtig liegen.
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15.02.2010, 15:38
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Ja, sicher, ich stelle hier eine Frage, weil ich gar keine Meinung hören will, sondern in Wirklichkeit den Hund schon habe und meinen Eltern nächste Woche aufs Auge drücken will, ob sie es wollen oder nicht. Mich interessiert dabei nicht, ob meine Eltern wollen, denn ich halte sie für unmündig und weiß besser als sie, was gut für sie ist.
Ist es jetzt okay?
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15.02.2010, 15:59Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
wie schade und traurig, dass die Unterhaltung so zynisch und aggressiv wird!
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15.02.2010, 16:06Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter

Nichtnurmama hat doch lediglich geäußert, dass sie noch nicht darüber nachdenken, ob Welpe oder ausgewachsener Hund, eben weil sie noch in der Phase sind, in der nichts entschieden ist.
Nur mit sehr viel Phantasie legt man diese Aussage als Desinteresse an den Antworten hier aus!
Eine seltsame Dynamik
Ich bin von Welpe ausgegangen, @Woodstock, weil Nichtnurmami eine sehr konkrete Vorstellung von der Rasse geäußert hat.
@Atis: Zu meinem Vogelvergleich hat mich der Smiley
animiert und ich habe dabei in erster Linie an den Wellensittich meiner Tante Anna gedacht.
Ich kenne mich mit Katzen aus und mit Hunden, von Vögeln dagegen habe ich keine Ahnung, daher war mein Beitrag absolut wertfrei (und sinnfrei
)
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(aus Tierheimen oder direkt aus schlechter Haltung übernommen) - und die sitzen, Gott sei Dank, nicht in ihren Käfigen, sondern haben den ganzen Tag Freiflug. Und da sind wir auch täglich ein paar Stunden beschäftigt.
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