@555nase: Es geht nicht nur um den Hund, es geht auch darum, dass die TE die Aussagen ihrer Eltern nicht respektiert, wenn sie ihnen gegen ihren ausdrücklichen Wunsch einen Hund schenkt!
Leider neigen viele Menschen dazu, ihre Eltern ab einem bestimmten Alter bevormunden zu wollen.
Aber die TE hat ja zum Glück schon selbst gemerkt, dass das keine gute Idee ist, sonst wäre sie ja nicht unsicher geworden und hätte hier gefragt.
Und das hier:
zeugt davon, dass du die entsprechenden Posts nicht richtig gelesen hast. Oder aber von Hundeerziehung wirklich null Ahnung hast.Außerdem verstehe ich auch nicht, warum man älteren Menschen absprechen muss, einen Hund vernünftig zu erziehen. Es muss ja nicht gleich ein Rottweiler sein!
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Thema: Hund als Geschenk für Mutter
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14.02.2010, 13:53Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
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14.02.2010, 13:59Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Dann erkläre mir doch bitte mal, warum ältere Menschen keinen Hund erziehen können?? DAS finde ich ja spannend ... vor allem dann, wenn meine diesbezügliche Aussage ein Indikator für meine Hunde-Erziehungskenntnis sein soll!?
Toll, man lernt hier nie aus!
Aber sonst: die TE hatte nach Meinungen gefragt. Und ich hatte ihr meine Gedanken dazu genannt. Nicht mehr und nicht weniger. Wie sie sich nun entscheidet - und ob die Idee letztendlich gut oder nicht gut wäre (also im Sinne von - ob sich die Eltern letztendlich doch freuen, glücklich mit ihm sind und gut mit auskommen - und es dem Hund gut geht und er gut erzogen ist und genug Auslauf bekommt ... usw.), das werden wir wohl nicht erfahren ... und es ist alles ok so, wie es geschehen soll.
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14.02.2010, 14:09
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Wir haben uns vor sechs Jahren einen Hund aus dem Tierheim geholt, einen damals neun Monate alten Shi-Tzu. Mein Vater wollte schon immer einen Hund, war damals ein paar Jahre in Rente und hell begeistert von unserem Familienzuwachs. Zweimal in der Woche habe ich ihm (an meinen Arbeitstagen) den Hund gebracht, beide haben lange Spaziergänge gemacht, alles prima. Mein Vater war damals Mitte 60. Innerhalb eines Jahres verschlechterte sich sein Gesundheitszustand so sehr (Schlaganfall), dass er den Hund nicht mehr ausführen konnte. Was ich damit sagen will: gerade bei älteren Leuten finde ich es kritisch sie mit einer Pflicht zu "belegen" die 15 Jahre anhalten kann. Mag sein, dass deine Eltern jetzt noch fit sind, es kann sich aber sehr schnell ändern, dann wird der Hund zur Last. Auch kleine Hund müssen Gassi, unserer geht dreimal täglich eine Stunde. Bei jedem Wetter, egal ob Glatteis, Schnee oder Gluthitze (wobei er bei Hitze sehr schnell in Gassistreik verfällt). Ich würde das "nein" auch sehr ernst nehmen und nicht versuchen mit eine oh so süssen Welpen die Eltern umzustimmen. Wenn sie wirklich für einen Hund da sein woltlen besteht immer noch die Möglichkeit des dog-sittings, hier in unserer Kleinstadt werden immer mal wieder per Annonce Dogsitter für einige Stunden tagsüber gesucht. So verpflichtet man sich nicht dauerhaft. Wie auch schon mehrfach erwähnt sind Westies eher keine Kuschelhunde, richtige Terrier eben.
Meine Meinung.Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Goethe
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14.02.2010, 14:19Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Für einen Hund ist "halbwegs fit" leider nicht ausreichend, zumindest nicht für einen jungen Hund, es sei denn wir einigen uns auf ein Schosshündchen

Ein Hund braucht sehr viel Auslauf, mit einem Spaziergang ist es nicht getan - insbesondere übrigens der Westie, der hier ja angedacht wurde, ist zwar klein und mutet - nicht zuletzt wegen der Cäsar-Werbung - wie ein Schosshündchen an, doch (es wurde ja schon geschrieben), er ist extrem lebhaft und braucht sehr viel Bewegung.
Natürlich geht es auch mit weniger Auslauf - doch dann wird einem Hund langweilig, er wird unzufrieden, fängt irgendwelche Kinkerlitzchen an und wird nicht zuletzt auch dick und unbeweglich und nicht allzu alt.
Das ist dann nicht unbedingt das, was ich unter artgerechter Haltung verstehe - und es geht hier ja nicht nur um die Eltern, sondern auch um das Tier
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14.02.2010, 14:25Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Und vor allem andern war hier die Rede davon,dass die Eltern sehr viel unterwegs sind und "den Nachbarshund halt so schnucklig finden
.Wenn sie ehr viel unterwegs sind,hat da ein Hund keinen Platz,auch kein anderes Kuscheltier.
Falls wirklich etwas zum Kuscheln da sein sollte,gibts ja immer noch den Nachbarshund,aber wenn ich das richtig interpretiere,besteht da auch kein Bedarf nach mehr als Kraulen,sonst wären sie doch sicherlich schon ab und an mit dem Tier unterwegs.
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14.02.2010, 14:27Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Das hat, glaube ich zumindest, ja niemand behauptet.
Meine Mutter ist auch ein älterer Mensch, der sich noch einmal einen Hund angeschafft hat. Sie hat sehr viel Erfahrung, es ist ihr fünfter Hund (wer jetzt nachrechnet - nein, sie ist noch keine 100
, zwei Hunde wurden gleichzeitig gehalten, einer war schon etwas älter, als er zu ihr kam).
Dennoch war sie in der ersten Zeit, durch ihren - inzwischen auch durch persönlichen Hundetrainer und Hundeschule - wohl erzogenen Hund überfordert, weil - und das passiert nun mal eher älteren Menschen - sie leider zwei Mal sehr schlimm gestürzt ist (ohne das Zutun des Hundes) und dann auch noch krank wurde. Da nutzte ihr die ganze Erfahrung herzlich wenig - sie musste jemanden finden, der drei Mal täglich mit dem Hund laufen geht. Also lediglich ein praktisches und organisatorisches Problem - dennoch kein zu unterschätzendes.
Das sind Dinge, ohne das Alter abwerten zu wollen, liebe Nase, die man doch auch im Blick haben muss bei so einer Entscheidung - zumal es ja nicht die Entscheidung der Eltern ist.
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14.02.2010, 14:38Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Ich empfehle Dir, einfach mal mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.Dann erkläre mir doch bitte mal, warum ältere Menschen keinen Hund erziehen können?? DAS finde ich ja spannend ... vor allem dann, wenn meine diesbezügliche Aussage ein Indikator für meine Hunde-Erziehungskenntnis sein soll!?
Ich treffe jeden Tag auf ältere Menschen, die es sicher gut meinen, aber von den Bedürfnissen eines Hundes keine Ahnung haben, und leider auch nicht die Bereitschaft, sich mit dem Thema aktiv LERNEND auseinander zu setzen.
Vermehrt kann man bei älteren Menschen beobachten,
- dass sie ihren Tieren zu wenig regelmässigen Auslauf gewähren,
- dass sie ihre Hunde nicht von der Leine lassen,
- dass sie Kontakte mit anderen Hunden ängstlich vermeiden,
- dass sie wahlweise Erziehungsstile pflegen, die seit Jahrzehnten überholt und schädlich sind, oder gar nicht erziehen,
- dass sie ihre Bedürfnisse mit denen des Hundes gleichsetzen
- dass sie ihre Hunde überfüttern, was in der Kombination mit zu wenig Bewegung sehr ungesund ist
- dass sie wenig Einsicht hinsichtlich dessen, was sie realistisch leisten können, haben
- dass sie kaum ausreichend Vorkehrungen für die Versorgung des Hundes im Krankheits/Todesfall treffen.
Die Folge sind Hunde, die bei Gartenauslauf verkümmern, kaum bis gar nicht sozialisiert sind, was ihre Begleiter dann dazu veranlasst, den Hund erst Recht nur bloss nie von der Leine zu lassen, und jeden Kontakt zu Artgenossen zu vermeiden.
Natürlich gibt es fitte ältere Menschen, die sich kümmern, und viel Ahnung haben, ebenso wie junge Menschen, die sich nicht kümmern.
Allerdings sehe ich bei älteren Menschen die oben beschriebenen Phänomene ziemlich häufig.
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14.02.2010, 14:42Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Geändert von Inaktiver User (14.02.2010 um 14:45 Uhr)
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14.02.2010, 14:43Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Ich möchte mich den kritischen Stimmen hier anschließen.
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14.02.2010, 15:59Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Mich würde ehrlich gesagt auch einmal interessieren was die TE zu all diesen Beiträgen meint,oder ob sie uns bloss Futter für den heutigen Tag hingestellt hat um das wir uns jetzt zerfleischen
.Seit dem Eröffnungsbeitrag ist sie in den Sonntagsurlaub gegangen,was ich ihr ja nicht grundsätzlich missgönne,finde es aber trotzdem etwas schräg.Dachte ich doch dass es unter den Nägeln brennt.


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