Nase,es ist garantiert lieb gemeint,bloss!!! bei Bedarf könnte ja auch der Nachbarshund gehütet werden und dann kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen,dass ich mit meinem hund in den letzen Monaten zuhause angekettet war wie ein Hofhund-möchtest Du,dass Dir das jemand antut,auch wenns eigentlich liebe gemeint ist oder war.
Wenn Menschen gerne reisen,bedeutet das immer,dass erst für den Hund organisiert werden muss.Ein Heimplatz kostet auch immer und der Hund weiss nie warum er nicht mehr da sein kann wo sein Rudel ist.
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Thema: Hund als Geschenk für Mutter
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14.02.2010, 12:03Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
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14.02.2010, 12:04Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Liebe 555nase - die Idee ist gut gemeint, doch Du kennst ja sicher den Spruch: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
Einen Hund zu schenken, fällt in meinen Augen nicht in die Kategorie "sanft überrumpeln", sondern eher in die des "brachialen Überrumpelns".
Ein Hund ist kein Vögelchen, das brav in seinem Käfig sitzt und vor sich hinzwitschert
Ein Hund braucht, wie einige von uns ja schon geschrieben haben, neben sehr viel Zuwendung und Aufmerksamkeit, Erfahrung und Erziehung.
Und ich fände es arg schade für das Tier, wenn es nach wenigen Wochen im Tierheim landet, weil die Eltern sich überfordert fühlen.
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14.02.2010, 12:05Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
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14.02.2010, 12:06Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Der Gedanke ist ja nicht schlecht....

Wie wäre es denn mit eine süßen Schmusekatze aus einem Tierheim?
Die auch schon etwas älter ist und sich nach Ruhe und Streucheleinheiten sehnt?
Wir hatten fast 14 Jahre einen Westi.
Diese Terrier sind sehr lebhaft und werden zum Beller, wenn sie nicht ca. 2-3 Stunden draußen rennen und "arbeiten" können.
Nur das letzte halbe Jahr, war er ruhig. Denn Westi altern sehr spät.
Wir haben uns gestern einen Sheltiewelpen angeschaut. In 3 Wochen zieht er bei uns ein. Und ich mache mir jetzt auch einen Kopf, was ich alles ändern muß, wenn das Hundekind. kommt.
Wir haben einen fast 3 jährigen Weißen Schäferhund, kennen es also, wenn ein Hund da ist.
Doch der Kleine wird alles auf den Kopf stellen.
Er ist noch nicht ganz Stubenrein. Das heißt ihn im Auge zu behalten.
Dann auch mal Nachts raus, wenn er Pipi muß.
Meine Wolle muß ich in den Schrank verstauen. Gardienen hoch stecken. Blumen hochstellen. Kabel abdecken.
Kartons zum Zerbeißen hinstellen, damit er meine möbel nicht anknabbert.
Dann muß der Welpe Menschen kennenlernen. Andere Hunde, andere Tiere.
Bus und Auto fahren lernen, usw. usw. usw.
Ob deine Eltern wirklcih dazu bereit sind, ihr Leben erst einmal für ein Hundekind umzustellen?
Und später können sie auch nicht überall mit dem Hund aufkreuzen.
Hunde sind oft nicht gerne gesehen. An der Nordsee dürfen sie nur an extra ausgewählte Strände. Auf vielen Campingplatzen sind sie verboten.
Wer dazu aber von Herzen bereit ist, läßt sich durch diese Verbote nicht hindern die Gesellschaft eines Hundes zu suchen.
Überlege ganz genau was du machst. Und spreche mit deinen Eltern über dein Vorhaben....
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14.02.2010, 12:17Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Wie fit sind Deine Eltern? Sind sie in der Lage
- mit dem Hund mindestens einmal in der Woche an Hundeschule / Training teil zu nehmen
UND
- jeden Tag mit dem Hund draussen unterwegs zu sein
UND
- bereit, ihm dabei auch Kontakte zu anderen Hunden zu ermöglichen?
Sind sie bereit, sich in die Bedürfnisse von Hunden einzulesen, und diese Bedürfnisse jenseits ihrer "Betüddel" - Ideen wahrzunehmen?
Wisst Ihr, dass kleiner Hund nicht gleichbedeutend ist mit: Braucht wenig Auslauf?
Es ist eine Sache, in Nachbar´s Hund, für den man nicht verantwortlich ist, vernarrt zu sein, eine andere, einen Hund eigenverantwortlich zu führen. Seine Grösse spielt dabei im übrigen kaum eine Rolle. Wer nicht sicher ist, einem Hund ein artgerechtes Dasein ermöglichen zu können, sollte es besser lassen. Wer ein Tier verschenkt, masst sich an, diese Entscheidung anstelle des Beschenkten zu treffen, ohne die Konsequenzen für sein Handeln übernehmen zu müssen, häufig zu Lasten des Tieres.
Ich halte das für keine gute Idee.
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14.02.2010, 12:51Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass die TE ihre Eltern ganz gut kennt und es irgendwie eine gute Idee ist - sonst wäre sie ja nicht drauf gekommen.
Und ich habe an meine eigenen Eltern gedacht. Die hatten immer Tiere - Hund, Katze - und jetzt aus besagten Argumenten auch nicht mehr ... neulich ist ihnen mal eine kleine Katze zugelaufen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie happy die waren und was für ein Tanz das in ihrem sonst so ruhigen Heim gab! Leider - muss man schon bald sagen - klärte sich bald auf, wem der Stubentiger gehörte.
Meine Eltern sagen immer, dass sie jetzt keinen Hund mehr wollten ... dass sie sich aber früher, als sie noch einen Hund hatten, nicht vorstellen konnten, dass es Menschen ohne Hund gibt!
Würde ich denen jetzt einen Hund schenken, wären sie auch entsetzt .... geschätzte 10 Sekunden, solange bis es der kleine Kerl es schafft, die Herzen zu erobern.
Aber wie gesagt: die Rahmenbedingungen müssten stimmen. Dazu gehört auch, dass die Eltern noch halbwegs sind für Spaziergänge - evt. etwas Auslauf ums Haus haben ... und dass die Versorgung des Tieres gesichert ist, auch wenn es den Eltern mal nicht mehr so gut geht.
Es muss ja auch kein junger Hund sein. Wie wäre es mit einem Besuch im Tierheim? Da kann man den Charakter des Hundes schon gut abschätzen und sie sind auch nicht mehr so ungestüm. Außerdem haben deine Eltern noch das gute Gefühl, einem alten Kameraden einen netten Lebensabend zu ermöglichen!
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14.02.2010, 12:58Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
halbwegs ist gut,nase
ein Hund braucht Bewegung und Erziehung.Die ersten 2 Jahre sind sehr anspruchsvoll und zeitintensiv....Einen Hund haben bedeutet mehr als kraulen,Freude haben, und halbwegs spazieren.Ich will weder Dich noch die TE angreifen,aber es sieht so aus,als hättet Ihr beide nicht viel Ahnung von Hundehaltung.
Besser als Seawasp kann ichs nicht formulieren.
Noch etwas sarkastisches,wenn ich ein Kind entzückend finde,ist das denn ein Grund dass ich eins geschenkt haben muss???
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14.02.2010, 13:36Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Damit ist doch eigentlich alles gesagt - sie lieben Hunde und sie haben sich bewusst dagegen entschieden, selber einen zu haben.sie lieben Hunde, haben aber bisher immer gesagt, dass sie keinen wollen, weil sie noch viel verreisen.
Nun verreisen sie aber nicht mehr viel und wir haben das Gefühl, sie brauchen etwas zum "betutteln".
Und nur weil ihr das Gefühl habt, ihnen fehle jetzt irgendetwas im Leben, dürft ihr Euch doch nicht anmaßen, zu entscheiden, was dieses "etwas" zu sein hat... noch dazu, wenn es um ein Lebewesen geht.
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14.02.2010, 13:48Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
@Libellchen ... deshalb schrieb ich ja auch, dass es evt. auch ein älterer Hund sein kann, der etwas ruhiger ist.
Außerdem verstehe ich auch nicht, warum man älteren Menschen absprechen muss, einen Hund vernünftig zu erziehen. Es muss ja nicht gleich ein Rottweiler sein!
Eine gute Wahl in der Rasse ist immer gut! Ich sehe oft genug junge Menschen, die nicht mit ihrem Hund klar kommen! DAS muss auch keine Frage des Alters sein.
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14.02.2010, 13:51Inaktiver User
AW: Hund als Geschenk für Mutter
Ach so ... ja ... du stolperst über "halbwegs fit" ... damit meinte ich, dass man durchaus noch spazieren gehen kann. Es gibt ja wohl einen Unterschied - eine 70/80jährige ist nicht mehr so fit wie eine jüngere Frau ... das ist doch klar. Trotzdem kann sie noch fit genug für Spaziergänge sein ... eben "halbwegs fit". Alles eine Frage der Relation - und daran muss man nix aufhängen.


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