Antworten
Seite 6 von 7 ErsteErste ... 4567 LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 68
  1. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Ich übernachte mit meinem Hund auch öfters bei einer Freundin, die 2 Katzen hat. Das ist gar kein Problem:
    Nachts ist der Hund beim mir im Zimmer und Tür zu.
    Beim Frühstücken sitzt er bei uns unterm Tisch. Er erkundet mal ein bißchen den Gang, aber er merkt schon, dass hier jemand anderes herrscht. Die Katzen bleiben meistens im Schlafzimmer auf dem Schrank.

    Wir sind ja auch nicht den ganzen Tag bei ihr zu Hause. Meistens gehen wir spazieren, Kaffee trinken, ins Restaurant.

    Bei uns war das noch nie Streß und ich habe bemerkt, dass bei meinem Hund Katzenspielzeug besser ankommt als das Hundespielzeug.

  2. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Katzen bleiben meistens im Schlafzimmer auf dem Schrank.
    Ist das ihr normaler Platz ?

  3. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist das ihr normaler Platz ?
    das weiß ich nicht.

  4. User Info Menu

    AW: Besuch mit Hund

    Schöööön!! So viele Erfahrungsberichte und Meinungen!! Find ich gut!!

    Im Grunde genommen geht es ja darum, wie viel Respekt man den Katzen entgegenbringt und in wieweit man bereit ist, seine Lebensweise ganz und gar auf diese "Viecher" einzustellen bzw. sich selbst und seine Bedürfnisse zurückstellt.

    Dies ist für mich (und die Katzen) eine bisher unbekannte Situation, die a priori für die Katzen Stress bedeutet. Wie gross der Stress in Wirklichkeit sein wird, werde ich, auch wenn der Besuch vorbei ist, nur erahnen können. Wenn ich der Meinung bin, dass der Stress für die Katzen zu gross ist, werde ich so etwas nie wieder machen und, wenn ich das Gefühl habe, dass es gar nicht geht, werde ich das"Experiment" auch frühzeitig abbrechen.

    Auch habe ich mich gefragt, wovor ich eigentlich Angst habe. Also es ging nicht um irgendwelche Horrorszenarien, in denen sich Hund und Katze zerfleischen, sich ständig gegenseitig jagen, auch nicht darum dass sie mich hinterher nicht mehr mögen könnten, sondern einzig und allein um diesen undefinierbaren Stressfaktor.

    Ich habe ja vor Einstellung dieses Beitrags stark gezweifelt, ob ich das machen soll oder nicht (und bei jedem kritischen Beitrag gehe ich wieder in mich), aber wie, schon gesagt, jetzt habe ich mich entschlossen. Ich möchte die Freunde, die wir so selten sehen, in den Tagen so viel wie möglich um mich haben und dafür nehme ich auch den Hund in Kauf.

    Vielleicht sehe ich ja an meinen Katzen ganz neue Seiten. Ich habe sie, ausser nach Ihrer Sterilisations-OP mit 1 Jahr noch nie schlecht gelaunt oder aggressiv gehen. Damals konnten sich die beiden ca. 1 Monat lang nicht mehr riechen und fochten danach ihre interne Rangordnung neu aus. Auch haben sie noch niemanden angefaucht, absichtlich gekratzt oder gar angegriffen. Ich würde fast sagen, ein Teil des Animalischen, was man in jedem Katzenbuch und auch hier so oft liest, fehlt Meinen. Sie lassen sich Pillen geben, die Nägel schneiden und baden, alles nicht gerne, aber absolut ohne Gegenwehr. Auch wenn ich am liebsten harmonisch hätte, bin ich doch irgendwie gespannt, ob in einer solchen Situation irgendwas, was ich nur aus Büchern kenne, rauskommt.

    Besuch mögen die beiden übrigens gerne. Viele Leute, die sitzen, sich unterhalten, lachen mögen sie. SIe liegen dann meistens in der Nähe, schlafen weiter oder gehen vom einen zum anderen. Bei Unruhe, also ständig raus und rein, ziehen sie sich zurück.

    Schönen Tag noch

    Paciencia
    Según como se mire, todo depende

    Campeooooooooones!!!

  5. User Info Menu

    AW: Besuch mit Hund

    man kann nie vorhersagen, wie sowas ausgeht.

    aus eigener erfahrung kenne ich unterschiedliche konstellationen. wir hatten immer katzen, haben irgendwann einen hund dazugenommen, weil wir den platz und die möglichkeit dazu hatten, außerdem relativ einsam wohnen. unsere katzen waren beide schon erwachsen, der hund auch und außerdem katzenerfahren und sehr gut erzogen.

    unser einer kater, der eh nie jemanden leiden konnte außer mir, gab dem hund was auf die nase, als er ihm zu nah kam, damit war das thema zwischen den beiden geklärt. der andere, eher ein ängstliches modell, realisierte irgendwann, dass der hund ihm nichts tut, sie leben in friedlicher koexistenz, schmusen auch schon mal.

    mein vater hat einen maincoon der andere katzen gar nicht leiden kann, unseren hund aber schon. die beiden näseln, liegen völlig entspannt relativ dicht beieinander auf dem rücken am boden. das war auch vom ersten besuch an so, der kater hatte überhaupt keine angst vor dem hund und wäre überhaupt nicht auf die idee gekommen, sich irgendwo zu verkriechen.

    die katze meiner tochter ist eine sehr zickige, auf einen einzigen menschen bezogene katze. die ist schon beleidigt ist, wenn wir allein zu besuch kommen und ihren haushalt durcheinanderbringen, da macht es keinen großen unterschied mehr, ob wir nun auch noch den hund mitbringen. meistens fahren wir sie ohne hund besuchen, aber eher aus dem grund, weil es für den hund auch großer stress ist, verbunden mit langer autofahrt, gassigänge in der stadt, die vielen autos, das kennt er alles von hier nicht.

    zum aktuellen fall: wenn der hund nicht ein total unruhiger, rumhüpfender, katzen durch die wohnung jagender geselle ist, seh ich eigentlich gar keine großen probleme. wenn ihr alle ruhig bleibt, den hund dazu bekommt, sich ruhig irgendwo abzulegen, werden die katzen wahrscheinlich binnen kurzen von neugier übermannt angeschlichen kommen. wichtig ist dann, dass der hund ruhig bleibt, liegenbleibt und nicht aufspringt und auf die katzen zurennt. die katzen müssen sehen, dass von ihm keine gefahr ausgeht und dass ihr menschen alles im griff habt.

    falls sie nicht gucken kommen, würd ich sie auch in ihrem versteck belassen, sie werden mit sicherheit die wohnung erkunden und alles abschnuppern, sobald ihr mit dem hund aus der türe seid.

    wie reagieren die miezen denn sonst auf besuch? sind sie kommunikativ, interessiert oder mögen sie generell lieber ihre ruhe haben?
    Der Utopist sieht das Paradies,
    der Realist das Paradies plus Schlange.
    Friedrich Hebbel

  6. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @GuteLaune, das ist ein wirklich wunderbares Argument: Ein Tier zu Hause zu halten, ist an sich keine artgerechte Haltung mehr. Wer eine reine Wohnungskatze hat, zwingt sie, gegen ihre Natur zu leben.

    Will heissen, wenn sie sowieso schon nicht artgerecht leben kann, warum sollte man ihr den Rest nicht einfach auch noch zumuten können.

    Hab ich das irgendwo geschrieben? Ne, gell?

    Somit liegst du mit deinem Interpretationsversuch leider daneben. Das will es nämlich überhaupt nicht heißen.

    Es heißt vielmehr:
    Die Userinnen, die versuchen, jede Art von Aufregung von ihrer Katze fern zu halten und ich haben zumindest eines gemeinsam: Wir zwinge unsere Katzen zu einem im Grundsatz nicht artgerechten Leben.
    Was uns unterscheidet: Ich sehe, dass meine Katzen gelegentliche Aufregungen irgendwie doch auch wegstecken. Was mich sehr beruhigt - wenn es um Aufregungen geht, die unvermeidlich sind (Müllabfuhr) oder die damit zu tun haben, dass auch ich ein Recht auf freie Entfaltung habe, nicht nur die Katze (Besuche, Kinder).
    Was sich vermeiden lässt, vermeide auch ich. So kommen gelegentliche Besuchshunde zwar in die Küche uns ins Esszimmer - nicht aber ins Wohnzimmer eine Etage drüber, wo das Sofa der Katzen steht.
    Ich fordere auch den Nachbarskater, der gerne mal durch die Katzenklappe bei uns eindringt und sich auf besagtem Sofa breitmacht, höflich aber bestimmt auf, zu verschwinden.

    Das Konzept scheint aufzugehen. Alle Katzen, die ich bisher hatte, wurden sehr, sehr alt - bis auf das Katerchen, das überfahren wurde. Unsauberkeit ist kein Problem - wenn man mal von der Vorliebe für Nachbars Salatbeet absieht.
    Also kommt bitte mal auf den Boden... und interpretiert in meine Aussagen nichts rein, was nicht drinsteht.

  7. User Info Menu

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Einspluszehn Beitrag anzeigen

    zum aktuellen fall: wenn der hund nicht ein total unruhiger, rumhüpfender, katzen durch die wohnung jagender geselle ist, seh ich eigentlich gar keine großen probleme. wenn ihr alle ruhig bleibt, den hund dazu bekommt, sich ruhig irgendwo abzulegen, werden die katzen wahrscheinlich binnen kurzen von neugier übermannt angeschlichen kommen. wichtig ist dann, dass der hund ruhig bleibt, liegenbleibt und nicht aufspringt und auf die katzen zurennt. die katzen müssen sehen, dass von ihm keine gefahr ausgeht und dass ihr menschen alles im griff habt.
    Liebe Einspluszehn, danke für Deinen langen Text und Deine Erfahrungen.

    Der Hund ist jetzt ca. 1 1/2 Jahre alt. Ich habe ihn vor ca. 10 Monaten einmal gesehen. Ein freundlicher und eher etwas schüchterner Hund, den die beiden aus dem Tierheim damals 3 Monate hatten. Sie waren davor schon 3 Wochen, danach noch 2 intensiv Monate in der Hundeschule und sind seitdem seit 8 Monaten mit ihrem "Expeditionsmobil" in der Weltgeschichte unterwegs.

    Deinen Tipp im zitierten Text werden wir beherzigen. Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass ich aufgeregt sein werde, aber das werd ich schón nach innen sein, ich neige eh nicht zur Hysterie....

    Das mit dem Verhalten bei Besuchen habe ich im letzten Absatz meines letzten Beitrags geschrieben. Vielleicht haben wir uns überschnitten...

    Paciencia
    Según como se mire, todo depende

    Campeooooooooones!!!

  8. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Paciencia Beitrag anzeigen
    Schöööön!! So viele Erfahrungsberichte und Meinungen!! Find ich gut!!

    Im Grunde genommen geht es ja darum, wie viel Respekt man den Katzen entgegenbringt und in wieweit man bereit ist, seine Lebensweise ganz und gar auf diese "Viecher" einzustellen bzw. sich selbst und seine Bedürfnisse zurückstellt.

    Dies ist für mich (und die Katzen) eine bisher unbekannte Situation, die a priori für die Katzen Stress bedeutet. Wie gross der Stress in Wirklichkeit sein wird, werde ich, auch wenn der Besuch vorbei ist, nur erahnen können. Wenn ich der Meinung bin, dass der Stress für die Katzen zu gross ist, werde ich so etwas nie wieder machen und, wenn ich das Gefühl habe, dass es gar nicht geht, werde ich das"Experiment" auch frühzeitig abbrechen.

    Auch habe ich mich gefragt, wovor ich eigentlich Angst habe. Also es ging nicht um irgendwelche Horrorszenarien, in denen sich Hund und Katze zerfleischen, sich ständig gegenseitig jagen, auch nicht darum dass sie mich hinterher nicht mehr mögen könnten, sondern einzig und allein um diesen undefinierbaren Stressfaktor.

    Ich habe ja vor Einstellung dieses Beitrags stark gezweifelt, ob ich das machen soll oder nicht (und bei jedem kritischen Beitrag gehe ich wieder in mich), aber wie, schon gesagt, jetzt habe ich mich entschlossen. Ich möchte die Freunde, die wir so selten sehen, in den Tagen so viel wie möglich um mich haben und dafür nehme ich auch den Hund in Kauf.

    Vielleicht sehe ich ja an meinen Katzen ganz neue Seiten. Ich habe sie, ausser nach Ihrer Sterilisations-OP mit 1 Jahr noch nie schlecht gelaunt oder aggressiv gehen. Damals konnten sich die beiden ca. 1 Monat lang nicht mehr riechen und fochten danach ihre interne Rangordnung neu aus. Auch haben sie noch niemanden angefaucht, absichtlich gekratzt oder gar angegriffen. Ich würde fast sagen, ein Teil des Animalischen, was man in jedem Katzenbuch und auch hier so oft liest, fehlt Meinen. Sie lassen sich Pillen geben, die Nägel schneiden und baden, alles nicht gerne, aber absolut ohne Gegenwehr. Auch wenn ich am liebsten harmonisch hätte, bin ich doch irgendwie gespannt, ob in einer solchen Situation irgendwas, was ich nur aus Büchern kenne, rauskommt.

    Besuch mögen die beiden übrigens gerne. Viele Leute, die sitzen, sich unterhalten, lachen mögen sie. SIe liegen dann meistens in der Nähe, schlafen weiter oder gehen vom einen zum anderen. Bei Unruhe, also ständig raus und rein, ziehen sie sich zurück.

    Schönen Tag noch

    Paciencia
    @Paciencia, ich wünsche euch und den beiden Katzen, dass der Besuch wider alle Bedenken entspannt über die Bühne geht.

  9. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Auch wenn der Mensch es oft gut meint, unterschätzt er die Tiere und deren Verhalten sehr oft.

    Die Mär, Hunde und Katzen würden sich nicht vertragen, ist überholt. Auch hier ist es der Mensch, der dem Tier Verhaltensweisen andichtet. Ich kann nicht an einer Hand abzählen, wie viele Katze-Hund Freundschaften ich kenne. Und nein, sie sind nicht zusammen aufgewachsen. Sie sind sich begegnet und vertrugen sich.

    Meine Katzen haben nie Hunde gesehen, bevor sie sich mit einer Berner Sennenhündin anfreundeten. Auch die Begegnung mit dem Border Colliemädchen war kein Thema. Den vorhergesagten Stress machen wir; nicht die Tiere.

  10. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Paciencia Beitrag anzeigen

    Auch habe ich mich gefragt, wovor ich eigentlich Angst habe. sondern einzig und allein um diesen undefinierbaren Stressfaktor.


    That's what I mean.

    Zum Beispiel.

Antworten
Seite 6 von 7 ErsteErste ... 4567 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •