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  1. Moderation

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    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Joker Beitrag anzeigen
    Hmm, sind Katzen mit 13 tatsächlich schon Senioren?

    Ich würde das für mittleres Alter halten. Sie können schließlich gut über 20 Jahre alt werden.
    Solche Haarspaltereien bringen aber jetzt auch nicht die Diskussion wirklich weiter, oder? Wenn ich einen 60-jährigen Menschen als Senioren bezeichne, kommst Du dann mit dem Argument, dass es auch 100jährige gibt??

    Die Katzen, die ich erlebt habe, und die im Alter von 13 sind, waren keine neugierigen Hüpfer mehr, sondern sehr gesetzte Herrschaften.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  2. Moderation

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    AW: Besuch mit Hund

    Hmm, ich könnte mir halt vorstellen, dass die Katze davon ausgeht, wenn der Hund einmal an ihrem Klo war, kann er wieder dran. Womöglich wenn sie gerade drin ist und sich nicht wehren kann.

    Sobald sie sieht, dass der Hund die Wohnung verläßt, wird der Geruch wohl nicht mehr schlimm sein, höchstens interessant zum dran schnuppern.

    Aber das ist halt meine Vermutung, kann ich nicht belegen.
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

  3. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Joker Beitrag anzeigen
    Was mir noch einfällt: Wenn der Hund kommt, solltet Ihr so tun, als wäre das das normalste der Welt.

    Wenn Ihr Euch da ganz speziell um die armen Katzis kümmert und besonders vorsichtig seid, könnten die Katzis das als Bestätigung sehen, dass die Situation tatsächlich gefährlich ist.

    Also besser gleich ein Verhalten an den Tag legen, das den Katzen zeigt "Hey, alles in bester Ordnung und es gibt nicht den kleinsten Grund sich zu fürchten"

    Ich würde den Katzen auch erzählen, dass Ihr den Hund nur bestellt habt, damit die Katzen gute Unterhaltung haben
    na ich denke, auf diese Art der guten Unterhaltung können Wohnungskatzen mit Freude verzichten.

    Du vergisst, dass Wohnungskatzen niemals die gleichen "Gefahren" erleben wie Freilaufkatzen. Die Wohnung ist ihr Heim 1. Ordnung, in das ein fremdes Tier eindringt. Wie eine Katze mit einer fremden Katze oder einem Hund umgeht, richtet sich immer danach, wo sie ihm begegnet. Ihr Heim 1. Ordnung (Wohnung) sollte immer ein Platz sein, in dem sie keine Gefahr fürchten muss. (Das ist jetzt ein wenig OT: Deshalb ist es in der Regel auch keine so gute Idee, den TA in die Wohnung kommen zu lassen.)
    Vielleicht liest du einfach mal Paul Leyhausen. Das öffnet dir vielleicht eine andere Sicht der Katzenhaltung.

    Also ich behaupte ja auch steif und fest, dass unser Felix jedes meine Worte versteht und auch die passende Antwort gibt, aber ich bezweifle trotzdem, dass ich ihm den Unterhaltungswert eines Hundes schmackhaft machen könnte.

  4. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Hunde und Katzen haben teilweise eine diametral entgegengesetzte Sprache. So bedeutet Schwanzwedeln bei einer Katze genau das Gegenteil von dem, was es bei einem Hund bedeutet.
    Auf diesen unterschiedlichen Sprachen ist ein Grossteil der sprichwörtlichen Unverträglichkeit von Hund und Katz begründet - die beiden Spezies verstehen sich schlicht und ergreifend nicht, es kommt zu sprachlichen Missverständnissen.

    Sie können aber die Sprachen voneinander lernen. Das ist der Fall, wenn sie im gleichen Haushalt leben, manchmal auch, wenn sie wegen Nachbarschaft regelmässig Kontakt haben. Das braucht aber Zeit.

    Das heisst, der fremde Geruch ist nur ein Aspekt, auf den Katze und Hund reagieren, wenn sie sich begegnen.

  5. Moderation

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    AW: Besuch mit Hund

    Auch bei Katzen gibt es solche und solche, der Kater meiner Eltern ist insgesamt 10 mal in die unterschiedlichsten Lebensverhältnisse umgezogen, grundsätzlich war er Freigänger, teilweise Wohnungskatze, wenn es nicht anders ging und es waren auch schon mal Hunde zu Besuch oder nicht vertraute Menschen. Und die Umzüge waren bei Anschaffung des Katers nicht abzusehen, dann aber unvermeidbar.

    Er ist 20 Jahre alt geworden und war bis kurz vor Schluss sehr gesund.

    Wenn ein Tier in seiner ursprünglichen Umgebung lebt, gibt es dort auch Stresssituationen, Feinde, Wetterunbillen und was sonst noch, da muss die Katze, der Tiger, das Eichhörnchen auch durch.

    JEDEN Stress von einem Tier fernzuhalten halte ich für illusorisch und auch nicht für artgerecht.

    Das hat nichts damit zu tun, dass ich zB kein Tier habe, weil meine Lebensumstände grundsätzlich nicht artgerecht (also für ein Tier ) sind und ich auch keinen Tier bewusst Dauerstress antun würde, also zB trotz Katze täglich mehrere Stunden Heavy Metall Musik, oder ein scheues Tier ständig zwingen sich anfassen zu lasse .....

    Ich halte gelegentlichen Stress durchaus für artgerecht und es ist eben wie bei jedem Lebewesen, dass jeder unterschiedliches als stress empfindet, das Beispiel mit der Schule und der Müllabfuhr illustriert es sehr nett.

    Und unser Kater zB hat den Staubsauger gehasst, aber das musste er eben ertragen, zumindest im Nebenraum.


    Auf die konkrete Frage, da ja die Möglichkeit besteht Katz und Hund grundsätzlich in getrennten Räumen zu haben, würde ich es ausprobieren und schauen was passiert und tatsächlich, je entspannter die beteiligten Menschen damit umgehen, desto entspannter sind dann auch die Tiere.

    Bei meiner Cousine haben auch Hund und Katz (beide bei der Zusammenführung mindestens 5 Jahre alt) eine friedliche Koexistenz hinbekommen und der Hund ist bei "bester Gesundheit" altersgerecht verstorben, die Katze lebt immer noch quitschfidel.

    Liebe TE berichte doch bitte, wie es ausgegangen ist.

    Liebe Grüße

    promethea

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    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ich behaupte ja auch steif und fest, dass unser Felix jedes meine Worte versteht und auch die passende Antwort gibt, aber ich bezweifle trotzdem, dass ich ihm den Unterhaltungswert eines Hundes schmackhaft machen könnte.
    Na vielleicht nicht mit Worten, aber mit Deiner Stimmlage und Deiner Entspanntheit. Katzen merken, wenn ihre Besitzer Stress haben.
    Unsere Katze weiß schon bevor ich den Kühlschrank aufmache, dass sie jetzt gleich Flohmittel ins Genick bekommt. Woher soll sie es wissen? Weil ich schon so einen Stress habe, dass sie das merkt. Und sie merkt eben auch, wenn ich ganz entspannt bin.
    Das heißt natürlich nicht, dass die Katze den Hund dann automatisch toll findet. Aber man macht es ihr eben so einfach wie nur möglich.
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort

  7. Moderation

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    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht liest du einfach mal Paul Leyhausen. Das öffnet dir vielleicht eine andere Sicht der Katzenhaltung..
    Habe ich selbstverständlich schon gelesen.

    Aber da die Wohnung die ganze Lebenswelt der Katzen ist, würde ich nur einen Teil davon als "Heim erster Ordnung" bezeichnen.

    Und ich habe ja geschrieben, dass sichergestellt sein sollte, dass Katzenklo, Futterstelle und ein paar Rückzugsorte Hunde-sicher sein sollten.

    Meiner Meinung nach sollte das ausreichen.
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

  8. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Joker Beitrag anzeigen
    Habe ich selbstverständlich schon gelesen.

    Aber da die Wohnung die ganze Lebenswelt der Katzen ist, würde ich nur einen Teil davon als "Heim erster Ordnung" bezeichnen.

    Und ich habe ja geschrieben, dass sichergestellt sein sollte, dass Katzenklo, Futterstelle und ein paar Rückzugsorte Hunde-sicher sein sollten.

    Meiner Meinung nach sollte das ausreichen.
    @Joker, das stimmt, auch eine reine Wohnungskatze hat ihr Heim in verschiedene Reviere eingeteilt.
    Ich wusste nicht, dass sich hier noch jemand näher damit befasst hat, und wollte nicht noch weitere Verwirrung stiften.
    Schön, dass es noch mehr interessierte Leser gibt.

    @Prometha, du hast recht, natürlich müssen sich Freilaufkatzen mit allen möglichen Stresssituationen auseinandersetzen. Sie haben aber auch in der Regel Gelegenheit, da langsam heranzugehen. Ich habe noch keine Katze erlebt, die ihre ersten Schritte nach draussen im Sturmschritt tat. Das geht ganz langsam und immer in Hab-acht-Stellung und fluchtbereit.
    Sie kann sich also mit der Zeit auf verschiedene Situationen einstellen.
    Eine Wohnungskatze, die urplötzlich einem Hund -ihrem Erzfeind- gegenübersteht, hat diese Chance nicht.

    Irgendjemand schrieb vom tägl. Leben, u.a. auch Staubsauger. Manche Katzen setzen sich drauf und fahren mit (wir hatten eine solche), die 2. ergriff bis an ihr Lebensende jedesmal die Flucht, wenn das Teil losheulte. Genau diese Katze war es auch, die lieber stundenlang im Freien ausharrte, als die Wohnung zu betreten, in der die Putzfee wirkte.

    Übrigens hat nach einem Umzug dies Katze 1,5 Jahre gebraucht, bis sie ihr Geschäft wieder draussen machte. Sie kam dazu immer herein und ging auf ihr Katzenklo. Einfach, um evtl. "Feinde" nicht auf sich aufmerksam zu machen.
    So ist jede Katze verschieden in ihrem Verhalten.

    Ich erinnere mich da gerade mal an die Berliner Katze, die mit einer Bärin Freundschaft schloss. Kann man aus deren Verhalten jetzt schliessen, dass alle Katzen Bären lieben?

    Meine Meinung zu dem Thema ist eben, dass ich meinem Tier zuliebe auf etwas verzichten würde, von dem ich weiss, dass es ihm unnötiges Unbehagen verursacht.

  9. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Felina---teilweise richtig geraten meine Süsse war ein Eurasier und die setzen sich aus deutschem Wolfsspitz,Chowchow und Samojede zusammen,es gibt diese Rasse ca. 30 Jahre.Julius Wipfel und Konrad Lorenz gelten als Schöpfer dieser Rasse.Ganz tolles Tier,das ich diese Woche hergeben musste-leider,aber auch hier gibt es 2 Seiten.Ich habe wieder Freiheiten wie ich sie nicht mehr gekannt habe in den letzten Jahren und trotzdem ertappe ich mich,dass ich noch mit ihr raus will,ihr sagen will,dass sie warten muss und dass ich gleich wiederkomme,dass ich ihr den joghurtbecher hinhalten will zum Leerschlabbern etc.

    War OT,ich weiss,aber ich kann nur nochmals bestätigen,wie in meinem Beitrag weiter vorn,dass:je weniger der Mensch sich einmischt,desto besser es geht.Natürlich müssen für gewisse Dinge Vorsorge getroffen werden und müssen die Tiere im Auge behalten werden,aber möglichst wenig Einmischung-die regeln das unter sich und meist viel unspektakulärer als befürchtet.Ich kann auch bestätigen,dass sich das Beobachten der Tiere in neuen Situationen was ausserordentlich berührendes und lehrreiches haben kann.

  10. Inaktiver User

    AW: Besuch mit Hund

    Zitat Zitat von Joker Beitrag anzeigen
    Was mir noch einfällt: Wenn der Hund kommt, solltet Ihr so tun, als wäre das das normalste der Welt.

    Wenn Ihr Euch da ganz speziell um die armen Katzis kümmert und besonders vorsichtig seid, könnten die Katzis das als Bestätigung sehen, dass die Situation tatsächlich gefährlich ist.

    Also besser gleich ein Verhalten an den Tag legen, das den Katzen zeigt "Hey, alles in bester Ordnung und es gibt nicht den kleinsten Grund sich zu fürchten"

    Ich würde den Katzen auch erzählen, dass Ihr den Hund nur bestellt habt, damit die Katzen gute Unterhaltung haben
    Ich mag grundsätzlich mal Hunde nicht besonders gern, dafür liebe ich Katzen umso mehr.
    Meine Aversion gegen Hunde hat mein reiner Drinnen-Kater so gar nicht übernommen, er stürzte sich fast schon auf den Besucher-Hund und war mächtig neugierig, als ihm dann die entgegengebrachte Neugier des Hundes zu viel wurde , hat er sich verkrümelt.

    Ich sollte allerdings dazu sagen, dass der Besucher-Hund ein eher schüchternes Tier ist, ein untypischer Hund, der auch kaum bellt und meiner Meinung nach gar nicht weiß, dass er ein Hund ist.

    Hätte ich diese, doch harmlose Situatuion vermeiden können, hätt ichs getan, denn das das so gut geht, konnte keiner ahnen, ich hätte wirklich mit mehr Stress für alle gerechnet.
    Mit einem anderen Hund möcht ich das aber trotzdem nicht ausprobieren.

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