Hallo,
meine Einstellung zu meinen Tigern kommt der von Felina und Ichbinsdochnur sehr nahe.... ich liebe beide sehr aber manchmal (gerade bei den Urlauben) müssen sie halt durch!!
Und wie, ich beschlossen habe, auch jetzt:
Mein Besuch mit Hund soll hierbleiben und wir werden sehen, wie es klappt. Wenn 1-2 Stunden nach Ankunft keine Ruhe eingekehrt ist, muss der Hund ins Gästezimmer oder wir gehen eine Gassirunde. Wenn sich die Katzen zurückziehen, werden wir sie sicher häufiger mal besuchen gehen, den Hund umgekehrt natürlich auch.
Der Besuch wird 4 Tage bleiben: 2 Wochentage, an denen wir eh arbeiten und sie sich mit Hund eh sehr viel anschauen werden und unterwegs sein werden und das Wochenende (da werden wir bestimmt auch viel unterwegs sein).
Ich weiss nicht warum, ich sehe es gerade viel gelassener.... und wenn es ganz und gar nicht klappt, dann gibt es ja immer noch die Umzugsmöglichkeit.... (und...und jetzt träum ich mal: Vielleicht lieben Katz und Hund sich ja nach 4 Tagen... und dann könnten wir unser Hundeprojekt schon viel früher starten)
Vielen Dank für Eure Meinungen!!
Paciencia
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 68
Thema: Besuch mit Hund
-
09.02.2010, 18:31
AW: Besuch mit Hund
Según como se mire, todo depende
Campeooooooooones!!!

-
10.02.2010, 09:04
AW: Besuch mit Hund
Wieso?
Das wäre bei uns 100 % genauso gelaufen
Ich denke, es wird gut klappen. Die Tierchen merken ja auch, wenn ihre Menschen entspannt und gelassen sind. Von daher ist Deine Einstellung sicher förderlich für den Erfolg.
Und wer weiß, vielleicht habt ihr ja auch bald nen Hund. Der beste Freund unserer Hündin war der Kater von Bekannten. Die 2 haben sich einfach nur geliebt und eng aneinander gekuschelt geschlafen. Vielleicht habt ihr ja Glück und Eure Miezen sind ganz begeistert von Hunden -
.
„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
Nicolas Chamfort
-
10.02.2010, 09:24Inaktiver User
AW: Besuch mit Hund
@Paciencia, ich würde diesen Stress meinen Tieren nie zumuten. Da dringen nicht nur fremde Menschen sondern auch noch ein Hund in ihr Revier ein, in dem sie sich sicher glaubten. Menschen sind flexibel, Hunde in begrenztem Umfang auch, Katzen jedoch eigentlich nie. Sie sind Gewohnheitstiere und schätzen solche "Überraschungen" gar nicht.
Wenn du deine Tiere liebst, wirst du ihnen einen Hundebesuch nicht antun. Schon gar nicht in dem Alter, in dem sie ja schon sind.
Eigentlich kann ich eine Einstellung: "da müssen sie durch" so gar nicht verstehen. Es sind Lebewesen und keine Stofftiere, denen man alles zumuten kann.
Wusstest du übrigens, dass solche Stresstage u.U. latend vorhandene Erkrankungen zum Ausbruch bringen können.
-
10.02.2010, 10:01
-
10.02.2010, 10:03Inaktiver User
AW: Besuch mit Hund
Du willst doch nicht ernsthaft, dich und dein Leben mit dem deiner Katzen vergleichen?!
Lies mal das Statement von Delenn, vor allem diesen Satz hier:
"Menschen sind flexibel, Hunde in begrenztem Umfang auch, Katzen jedoch eigentlich nie. Sie sind Gewohnheitstiere und schätzen solche "Überraschungen" gar nicht."
Von daher hinkt dein Vergleich immer noch gewaltig.
-
10.02.2010, 10:33
AW: Besuch mit Hund
Islabonita
Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin
-
10.02.2010, 10:36Inaktiver User
AW: Besuch mit Hund
Auch auf die Gefahr hin, dass ich (und ein paar andere hier) gewaltig Prügel beziehen: Muss ich mein Leben ganz meinem Haustier unterordnen?
Ein Tier zu Hause zu halten, ist an sich keine artgerechte Haltung mehr. Wer eine reine Wohnungskatze hat, zwingt sie, gegen ihre Natur zu leben. Wer eine Freigänger-Katze hat, tut das auch - zumindest dann, wenn er in einem Wohngebiet lebt, wo es noch viele andere Katzen gibt.
Haustiere haben wir nicht, weil es den Tieren so gut gefällt - sondern weil es uns gefällt.
Natürlich sind Katzen Gewohnheitstiere, die keine Überraschungen mögen. Aber man kann sie durchaus auch dran gewöhnen, dass es nach ärgerlichen Überraschungen auch wieder seinen gewohnten Gang geht.
Meine Katzen sind der lebende Beweis:
Katze 1 mag keine fremden Menschen im Haus und ist sauer, wenn ich in Urlaub fahre. Sie bockt ein bisschen, wenn das der Fall ist, aber zur Tagesschau sitzen wir dann wieder einträchtig nebeneinander auf dem Sofa.
Katze 2 liebt Kinder - und leidet sichtlich, wenn Ferien sind. An unserem Haus führt nämlich ein Hauptzubringerweg zu einer Schule vorbei, und wenn da nix los ist, ist das nicht schön für die Katze. Die Müllabfuhr hingegen kann sie nicht leiden. Jede Woche am Donnerstagmorgen, wenn das große Auto langsam unsere enge Straße entlangrangiert, flüchtet sie sich panisch unters Esszimmerbuffet - eine Viertelstunde später ist alles wieder gut.
Sollen wir deswegen die Ferien abschaffe und die Müllabfuhr umleiten?
-
10.02.2010, 10:37Inaktiver User
-
10.02.2010, 10:43Inaktiver User
AW: Besuch mit Hund
Mit dieser Einstellung kann es einem ja egal sein, was man seinen "Lieblingen" sonst noch zu zumutet - kommt ja eh nicht mehr drauf an... oder wie jetzt?

Es hat hier im übrigen keiner behauptet, dass man sein Leben dem Leben des Haustieres unterordnen muss.
Nur sollte einem klar sein, BEVOR man sich ein Haustier zulegt, was das für einen, für das Leben mit dem Tier, bedeutet.
Und man sollte nicht vergessen, dass man für das Tier und sein Wohlbefinden eine große Verantwortung trägt.
-
10.02.2010, 10:54Inaktiver User
AW: Besuch mit Hund
Diesmal kann ich dir nur zustimmen.

@GuteLaune, das ist ein wirklich wunderbares Argument: Ein Tier zu Hause zu halten, ist an sich keine artgerechte Haltung mehr. Wer eine reine Wohnungskatze hat, zwingt sie, gegen ihre Natur zu leben.
Will heissen, wenn sie sowieso schon nicht artgerecht leben kann, warum sollte man ihr den Rest nicht einfach auch noch zumuten können.
Wer ein Haustier hält, hat eine Verpflichtung für die seelische und körperliche Gesundheit für das ganze Tierleben übernommen. Das heisst, dass es in meinen Augen selbstverständlich ist, auf die speziellen Bedürfnisse des Tiers Rücksicht zu nehmen. Wenn man da nicht willens ist, sollte man vielleicht ganz auf die Tierhaltung verzichten.


Zitieren
(weil sie das durfte, als der Hund das Gästezimmer okkupiert hat - auch wenn das Gästezimmer schon längst nicht mehr hundeverseucht ist).