Also mein Sohn hat zum 5 geburtstag ein Katzenbaby bekommen und es lief super. Er hat akzeptiert das das Tier Ruhe will wenn sie schläft , das man sie nicht am schwanz ziehen soll oder feste ins Fell greifen darf weils ihr weh tut. Allerdings verstehen Kinder das sehr schnell weil sich Katzen auch erfolgreich wehren *g* dann darf man sich aber als Mama über Kratzer auf Kinderhänden, Armen oder auch mal anner Backe nicht aufregen.
Unsere war von einem Bauernhof und ist eine ganz normale Katze, sie ist Freigängerin und hat einen Deckenhohen Kratzbaum an dem sie ihre Krallen wetzen kann und hochliegen kann wenn sie Ruhe will. Sehr zu empfehlen!!
Ich denke schon das auch eine 3 Jährige den richtigen Umgang mit dem Tier lernen kann, auch wenns ein Baby ist. Hast du deine Tochter schon einmal mit einer katze umgehen sehen? Bei Freunden oder Verwandten? Rennt sie der Katze nur nach oder Beobbachtet sie das Tier auch? Kann sie da auch akzeptieren das die Katze Ruhe braucht?
Wenn ihr Tagsüber nicht zu Hause seid, dann würde ich auch eher 2 Katzen empfehlen wenn eure nicht nach draussen kann, der wird sonst schnell langweilig und gelangweilte Katzen stellen allerhand an.
Und bedenkt: Katzen werden locker 12 jahre alt oder älter, Freundins katze ist schon 14 Jahre nun trotz freigängerin , möchtest du dir das die ganze Zeit antun? Katzen kosten Futtergeld und Tierarztkosten und können krank werden, das kann teuer werden. Und wenn deine Tochter keine Lust auf das Tier mehr hat dann bist du alleine dafür verantwortlich. Wenn sie nicht Freigänger wird musst du das Katzenklo täglich reinigen. Wer versorgt das Tier wenn ihr in den Urlaub fahrt? katzen brauchen auch eine Zeit am Tag indem sie bespielt werden möchten. Hast du die Zeit und die Lust? Sind alle Familienmitglieder einverstanden mit dem Tier und auch nicht allergisch? Ich hab die Kids vorher beim Kinderarzt testen lassen.
Katzen machen aber auch Spass, wir haben eine Kätzin und die schmust auch gerne und viel, aber es ist nicht die Regel das Katzen so schmussig sind. Wenn ihr euch dafür entscheidet dann wünsche ich euch viel Spass mit dem Tier.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 21
Thema: Kätzchen und Kindchen
-
27.01.2010, 10:53
AW: Kätzchen und Kindchen
-
27.01.2010, 11:16
AW: Kätzchen und Kindchen
Hallo Bergamot,
ich bin auch nur Katzenbesitzerin, aber meine Nichten und Neffen sind ab und zu da und meine Katze findet die Kinder alles andere als spannend.
Eine Katze langweilt sich denke ich nicht unbedingt alleine zu Hause, mit viel Spielzeug und immer mal wieder neuen Sachen, denke ich kann eine Katze gut über den Tag kommen. Evtl. würde ich aber über zwei Katzen nachdenken. War für mich leider keine Option. In dem Wurf war nur eine über, aus der meine Katze stammt.
Es hängt immer sehr von dem Charakter von Kind und Katze ab.
Meine Nichten und Neffen können nicht damit umgehen, habe dort auch von einem Tier abgeraten. Einer der Kinder hat sogar mal mit einem Stock nach meiner Katze geschmissen und da habe ich erstmal den Umgang untersagt. Ihnen aber auch erklärt das sowas nicht geht. Ich habe mir auch die Mühe gemacht ihnen zu sagen wie eine Katze so tickt. Bzw. wie meine Katze tickt.
Meine Katze findet alles was laut ist, sch...! Somit auch die Kinder, die gröhlen, sind stürmisch usw. Nichts für meine Kleine.
Das liegt aber denke ich auch daran, wir sind sonst alleine. Kein Lärm, kein Trubel, kein Nichts.
Katzen sind im Allgemeinen eh eher Einzelgänger.
Ein Tier ist eine Verantwortung die man lange trägt. Das würde ich mir überlegen.
Zudem kann so ein Tier auch mal sterben, früher oder später. Kann dein Kind mit drei Jahren damit umgehen?
Lasse dich am Besten im Tierheim beraten, welches Tier für eure Situation in Frage kommen könnte.
LGMeine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!
-
27.01.2010, 11:32
AW: Kätzchen und Kindchen
Ich kenne mich auch eher mit Katzen aus als mit Kindern, aber ich würde nicht generell abraten.
Ich würde über eine erwachsene Katze aus dem Tierheim nachdenken (wenn ihr Freigang geboten werden kann, sonst zwei Katzen). Dort kann man bestimmt was über den Charakter sagen und ein gutes Tierheim gibt nur eine "passende" Katze raus.
Einen deckenhohen Kratzbaum würde ich auch anschaffen, wo die Katze definitiv aus dem Zugriffsbereich des Kindes ist.
Ansonsten wird sie sich sicher erfolgreich wehren, wenn es ihr zu viel wird - da solltest Du dann halt drauf gefasst sein.
Zu bedenken geben möchte ich noch zwei Dinge.
1. Es wird DEIN Haustier sein, weil Dein Kind natürlich mit seinen 3 Jahren noch VIEL zu jung ist, um wirklich für die Katze zu sorgen. Aber ich denke, das ist Dir sowieso klar.
2. Solltest Du nochmal schwanger werden, dann sollte es trotzdem für Dich okay sein, dass die Katze bei Euch lebt und Du sie versorgst. Man bekommt halt vom FA und von vielen Verwandten/Bekannten immer ganz tolle Ratschläge. Ich für mich habe beschlossen, dass ich nichts verändern würde. Ich wühle selten mit den Händen im Katzenstreu
und wasche mir nach der Reinigung der Katzentoilette immer sofort gründlich mit warmem Wasser und Seife die Hände. Ich denke, das genügt. Aber es ist halt Ansichtssache und so manche Schwangere lässt sich da doch in Panik versetzen. Da fände ich es schon schade, wenn die Katze bald wieder ausziehen müsste.
Unsere Katze ist 1/4 Rassekatze (Mutter war 50% Britisch Kurzhaar) und ich finde, sie ist schon etwas anders als die gewöhnliche Hauskatze. Sie ist sehr sanft, macht nichts kaputt und ich finde, sie verliert auch weniger Haare. Aber ich bin mir sicher, ihr findet auch unter den "normalen" Katzen eine mit entsprechendem Charakter.„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
Nicolas Chamfort
-
27.01.2010, 11:56
AW: Kätzchen und Kindchen
das kann ich nur unterstreichen.
Im Falle einer Schwangerschaft dürfte mein Tiger auch auf jeden Fall bleiben. Beim Katzenklo würde ich vielleicht Handschuhe tragen. Aber ich denke da wird auch mehr geschrei drum gemacht als not tut.
Und eine allgemeine Hygiene setzte ich voraus. Ich wasche mir auch immer die Hände. Macht man ja auch wenn man selbst auf dem Klo war.
Bei meinen Nachbarn ist es so, sie haben zwei Stubentiger mit Freigang, ups Widerspruch in sich, und sie hat auch noch ein Kind bekommen, ist auch nichts passiert, die Katzen reagieren auch gut auf die Kinder.
Und bei denen ist nur das Problem, das Kleinkind mampft munter das Trofu der Katzen.
LGMeine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!
-
27.01.2010, 12:12Inaktiver User
AW: Kätzchen und Kindchen
Ich habe zwar keine Kinder, aber vier Katzen.
Die Nachbarskinder sind dreieinhalb Jahre alt, also etwa im Alter deiner Tochter.
Und meine kleinen Kater spielen ausgesprochen gerne mit ihnen. Sobald sie in der Wohnung hören, dass die Kinder hinausgehen, gehen sie auch raus und begleiten sie zum Spielplatz
.
Hier und da greift eines zu fest zu, aber meine Katerchen wissen sich schon zu wehren und kratzen dann auch mal. So lernt das Kind schnell, dass es ein wenig aufpassen muss.
Von wegen Temperament: meine zwei Kleinen sind gewöhnliche Bauernhofkatzen. Die zwei Großen sind zur Hälfte Britisch Kurzhaar und zur Hälfte auch ganz normale Katzen. Und den Temperamentsunterschied merkt man schon, die Großen waren von jeher viel ruhiger und braver. Ebenso lassen sie sich von den Kindern mehr gefallen und hätten niemals gekratzt (aber ich finde es schon ok, wenn sich eine Katze gegen zu rohe Behandlung wehrt)
LG,
Lakritze
-
27.01.2010, 16:52Inaktiver User
AW: Kätzchen und Kindchen
Kleinkind und Katze - das geht bestimmt. Falls die Erwachsenen sich bewusst sind, dass sie sich vollumfänglich um die Katze kümmern müssen und dem Kind auch beibringen müssen, wie mit der Katze umzugehen ist.
Folgende Faktoren erleichtern das Ganze vermutlich:
Kein Katzenkind sondern eine schon etwas ältere, ruhige Katze, wenn möglich mit Kindererfahrung. Katzenkinder sind sehr wild, sehr zeitfordernd, machen auch nachts Radau und gehen mit Kleinkindern oft rabiat um (und umgekehrt: haben weniger Geduld als eine ältere, kindererfahrene Katze, wenn das Kind sie etwas grob anfasst). Ihr müsst euch im Klaren sein: Mit einer jungen Katze holt ihr euch ein weiteres Kind bzw. einen Teenager ins Haus, mit allem, was dazu gehört und von euch gefordert wird.
Wenn möglich sollte die Katze Freigang haben. Das hilft ihr, sich zurückzuziehen, wenn sie vom Kind genug hat (sorry, soll nicht abschätzig klingen, aber kleine Kinder sind Katzen manchmal zu laut), und umgekehrt habt auch ihr Ruhe, wenn die Katze draussen ist - dann will sie zu Hause nicht dauernd bespasst werden.
Wenn Freigang nicht möglich ist, dann lieber 2 etwas ältere, kindererfahrene Katzen.
Bitte keine Katze kaufen!
Damit unterstützt man die Nachzucht und das halte ich für keine gute Idee - es gibt schon genug Katzen. Und genug skrupellose Züchter, die davon leben, dass Menschen Katzen - vor allem süsse Katzenbabys - kaufen. Katzen sollten aus dem Tierheim geholt werden.
Rasse ... in meinen Augen egal. Langhaarkatzen haaren mehr, geben also mehr Arbeit. Siamkatzen sind sehr lebhaft. Aber wenn man sich die Katze nicht beim Züchter sondern aus dem Tierheim holt, dann spielt die Rasse sowieso keine Rolle. Man geht hin, sieht sich die Tiere an und verliebt sich.
(Oder wird von der Katze ausgewählt
)
-
27.01.2010, 17:01
AW: Kätzchen und Kindchen
Falls Ihr Euch entscheidet, eine Katze zu holen, geht doch einfach mal mit dem Kind ins Tierheim und verbringt wenn möglich bissl Zeit dort mit den Katzen.
Dann sieht man ja, ob es eine passende Katze gibt, die vielleicht auf das Kind zugeht oder sonst wie zeigt, dass sie Interesse am Kind hat und nicht eher abgeneigt ist.“You can tell how smart people are by what they laugh at.”
― Tina Fey
-
27.01.2010, 17:05Inaktiver User
AW: Kätzchen und Kindchen
Ich sehe das ebenso. Katze ist nicht Katze und Kater nicht Kater. Ebenso können sich Katze und Kater noch temperamentmäßig gewaltig unterscheiden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kater durch die Bank gutmütiger sind als Kätzinnen, sie vertragen besser mal einen "Knuff", aber das heißt noch lange nicht, dass sie nach einer entsprechenden Warnung nicht auch beißen und die Krallen ausfahren. Eine Mutter kann nicht immer auf eine Dreijährige und ein Jungtier ein Auge haben.
P.
-
27.01.2010, 20:04
AW: Kätzchen und Kindchen
Als ich zur Welt kam, war die Katz schon da!
Und was soll ich sagen - ich hab heute 4 aus dem Tierheim, aber (noch) keine Kinder.
Ich habe ganz früh gelernt, was unsere Siam-Kätzin liebte und was ich bleiben lassen sollte. Katzen wissen genau, ob Erwachsene sie am Schwanz ziehen, oder kleine Kinder. Manchmal gabs dann ein paar Striemen, aber die verheilten wieder.
Mein Neffe hat sogar mal auf meinem Kater drauf gelegen. Der KAter hat im Kinderwagen gelegen und mein Neffe konnte schon gut laufen und ist einfach mit in den Wagen geklettert. Und wat is passiert? NIX! Dabei ist mein Dickerchen manchmal sehr empfindlich.
Also: kurz gesagt, für mich spricht nichts gegen eine Katze.
-
28.01.2010, 10:39
AW: Kätzchen und Kindchen
Solange Du Dir klar darüber bist, daß Du für die Katze verantwortlich bist und Dir auch klar darüber bist, daß es passieren kann, daß das Kind auch mal von der Katze zur Räson gebracht wird (sprich: mal eine gewischt bekommt) spricht für mich nix dagegen.
Ich plädiere auch für eine erwachsene Katze, die am besten schon mit Kindern gelebt hat. Die kann sich besser wehren, wenn das Kind zu grob wird. Beim Katzenschutzverein oder Tierheim wissen die das meistens. Und dann stimme ich auch zu - wenn Du die Katze siehst, dann wißt Ihr schon, ob Ihr zusammen paßt oder nicht. Das merkt man eigentlich sehr schnell.
Wir haben unsere (erwachsene) Katze bekommen, als die Tochter 4 war - und bei der Tierhilfe war gleich klar, daß es diese Katze sein muß, denn die ließ sich gleich von meiner Tochter streicheln
. Kümmern um die Katze tun sich natürlich die Erwachsenen (Füttern, Katzenklo), aber es ist so süß zu beobachten, was das Kind bei der Katze darf, das die Erwachsenen nicht dürfen...


Zitieren
