Vielleicht ist das ja der letzte Rest Instinkt, der uns noch geblieben ist.
Dass man mit Schwächeren mit beschwichtigender versöhnlicher Stimme spricht. Die liegt eher im höheren als im tiefen Bereich.
Vielleicht könnte man sogar ganz vermessen sein und sagen: das ist normal.
Nicht hauen bitte!.......
Brava![]()
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Ergebnis 21 bis 23 von 23
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20.01.2010, 13:39
AW: Spezielle "Katzenansprache" vonnöten?
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21.01.2010, 00:27
AW: Spezielle "Katzenansprache" vonnöten?
Im Wissenschaftsteil von Spiegel Online stand vor einiger Zeit, dass babys und Kleinkinder tatsächlich anders/besser reagieren, wenn Erwachsene in Babysprache mit ihnen reden, also in höherer Tonlage, aber auch mit diesen eigentlich sinnlosen Wiederholungen à la dutzi dutzi dutzi ja wo isser denn? ja wo isser denn?
Ich habe eine Wassermelone getragen.
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21.01.2010, 01:13Inaktiver User
AW: Spezielle "Katzenansprache" vonnöten?
Ich spreche mit meinen Katzen immer anders. Oft ganz normal, aber beim Füttern oder Spielen mache ich manchmal schon komische, höhere Töne und verwende blöde Worte. Aber die Katzen reagieren ja auch darauf, sie verbinden diese Art zu sprechen mit etwas Positiven und wissen, dass sie damit gemeint sind, fühlen sich angesprochen und verhalten sich entsprechend. Wenn die Katzen z.B. jedesmal, wenn ich in der Küche spreche, kämen, mit der Erwartung "jetzt gibts Futter!", könnte das ja auch nervig werden. So aber wissen sie, welche Geräusche ihnen gelten und welche für sie eher uninteressant sind.
Wenn meine Katzen mit mir "sprechen", spreche ich mit ihnen so ähnlich, wie sie mit mir. Ich habe festgestellt, dass ich dazu neige, die Stimmlage der jeweiligen Katze zu imitieren, wenn ich "antworte". Meine eine Katze miaut meistens nur mit zarten, kurzen, hohen Lauten. Sie macht "mih, mih" und wenn sie mich dabei anschaut, reagiere ich ebenfalls mit leiser, höher Stimme und kürzeren Worten oder Tönen. Mein Kater hingegen miaut tief, laut und langgezogen "meeoooh" und, naja, ich mache so etwas ähnliches
. Man klingt das bekloppt, aber so isses...
Aber ich glaube, so etwas ähnliches macht fast jeder, also quasi eine eigene Sprache für Tiere haben, die sich situativ ändert, z.B. beim Spielen oder Begrüßen des Tieres, oder beim Schmusen und Kuscheln, bzw. wenn das Tier müde ist. Meine eigene Tier-Sprache fällt mir auch kaum noch auf, aber bei Besuchern finde ich es schon immer noch komisch, wenn sie plötzlich Dinge sagen wie: "ja wo is er denn, wo is er denn, wo is er denn, ja wo is er denn, uii, uii, uii, naaa, is er da, ja fein" oder ähnliches
.
Bei der Babysprache dachte ich übrigens, dass sie zum intuitiven Elternverhalten gehört, und somit okay wäre, auch wenn sie sich bekloppt anhört.
Andererseits versagen unsere Instikte offensichtlich auch gelegentlich, z.B. wenn die Babysprache in Gesprächen mit älteren Menschen zum Einsatz kommt.


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