Antworten
Seite 9 von 10 ErsteErste ... 78910 LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 90 von 92
  1. User Info Menu

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Hallo Morcheeba,

    ich lese die ganze Zeit Deinen Strang mit (hab ein ähnliches Problem).

    Gibts Neus vom Katerchen?

    BNC

  2. Inaktiver User

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Zitat Zitat von blacknetcat Beitrag anzeigen
    Hallo Morcheeba,

    ich lese die ganze Zeit Deinen Strang mit (hab ein ähnliches Problem).

    Gibts Neus vom Katerchen?

    BNC

    Es ist alles bestens: Der Kater ist zu Hause bei seinen Besitzern, die gut ausgestattet sind mit Tipps. Wir hatten ein langes und gutes Gespräch und ich bin mir sicherer denn je: es ist Unwissenheit, Unbeholfenheit und Unerfahrenheit gewesen - von allem ein bisschen was.

    Sie dürfen den Kater jederzeit vorbeibringen und sich natürlich auch sonst in Sachen Kater an mich wenden - ich habe ja auch irgendwann einmal angefangen, Katzen zu halten, musste Erfahrungen sammeln und habe sicherlich auch vieles falsch gemacht.

    In was für einer Situation bist Du denn?

    Liebe Grüße

  3. User Info Menu

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Wann wird der Kater denn kastriert? Hast du keine Angst, dass er demnächst bei Euch sein Revier markiert?


    Ich verstehe, dass du einen kleinen Kater nicht draußen erfrieren lassen willst, aber ich verstehe nicht, dass du ihn sogar aus dem Tierheim wieder abgeholt hast..........ich hätte das die Nachbarn machen lassen, vielleicht hätten sie was daraus gelernt. So war und ist es schön bequem für sie, wenn sie mal wegfahren wollen, bist du ja noch da, um dich zu kümmern.

  4. Inaktiver User

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Zitat Zitat von HeleneB Beitrag anzeigen
    Wann wird der Kater denn kastriert? Hast du keine Angst, dass er demnächst bei Euch sein Revier markiert?

    Nein, die Sorge hatte ich nicht, dafür gab es - noch - keine Anzeichen.

    Ich verstehe, dass du einen kleinen Kater nicht draußen erfrieren lassen willst, aber ich verstehe nicht, dass du ihn sogar aus dem Tierheim wieder abgeholt hast..........ich hätte das die Nachbarn machen lassen, vielleicht hätten sie was daraus gelernt. So war und ist es schön bequem für sie, wenn sie mal wegfahren wollen, bist du ja noch da, um dich zu kümmern.
    Es geht doch um den Kater. Und den wollten wir nicht tagelang im Tierheim sich selbst überlassen, nur um den Besitzern eine "Lektion" zu erteilen. Ich bin sicher, sie haben auch so etwas daraus gelernt

  5. User Info Menu

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Hallo Morcheeba,

    das hört sich gut an und freut mich für das Katerchen.

    Wir haben eine ganz dumme Situation hier. Im Frühjahr 2009 stand urplötzlich ein cremeweißer Perserkater in meinem Garten, warf sich vor mir auf den Rücken und schnurrte! Erste Vermutung: das Tier ist irgendwo ausgebüchst. Beim zweiten Hinsehen fiel allerdings auf, daß er nicht besonders gepflegt ist: verklebte Augen, verfilztes Fell, er humpelte stark, was daran lag, daß das Fell zwischen Bauch und Vorderbein so verfilzt war, daß es seine Bewegung beeinträchtigte. Eine Nachbarin erzählte mir, der Kater sei schon seit Tagen in den Gärten der Nachbarschaft unterwegs, keiner weiß, wohin er gehört.

    Ich hab ihn dann erstmal einigermaßen gebürstet, hat er sich auch gefallen lassen, nur an den ganz zerfilzten Stellen (es hingen auch Kletten im Fell), hat er gefiept. Teilweise mußte ich ganz viel Fell rausschneiden, dann hab ich noch die Augen geputzt und ihn ein wenig beschmust, gefüttert habe ich ihn nicht, allerdings sah er auch nicht verhungert aus.
    Der Kater lief dann täglich durch unsere Straße, bekam bei manchen Leuten was zu Essen, ich hab ihn gebürstet - wo er hingehörte, wußte keiner. Auf dem Rathaus hatte ich auch nachgefragt, ob irgendwo eine Katze fehlt - Fehlanzeige.
    Dank der Pflege in der gesamten Nachbarschaft sah der Kater im Laufe des Sommers auch wirklich gut aus, seine entzündeten Augen waren verheilt, keine Kletten mehr im Fell.

    Es kam dann auch raus, daß der Kater einer Familie zwei Straßen weiter gehört, die etwas problematisch ist. Die Familie hat u.a. ein gerichtlich beschlossenes Hundehalteverbot, die Einzelheiten kenne ich nicht. Nachdem klar war, daß der Kater in dieses Haus gehört, hab ich dort mal geläutet, mich vorgestellt u. erzählt, daß der Perser immer bei uns in der Straße unterwegs ist. Ich habe auch auf sein Fell hingewiesen - es kann ja sein, die Leute wissen nicht, daß man Langhaarkatzen entsprechend pflegen muß. Die Frau behauptete, der Kater ließe sich nicht kämmen u. würde sie total zerkratzen. Von entzündeten Augen habe man nie etwas bemerkt u. sie habe keine Lust, ihre Katze einzusperren. Alles in allem: recht aggressiver Tonfall.

    Der Herbst kam, ich war einige Zeit im Krankenhaus und als ich zurück kam, war der Kater sehr zersaust, lief pitschnass durch den Regen. Nachbarn erzählten, er säße nun nonstop vor deren Haustür und jammere. Eine Nachbarin hatte inzwischen beim örtlichen Tierschutz angerufen u. man wartete auf deren Erscheinen. Es kam dann auch eine ältere Dame, die den Kater auf der Straße begutachtete u. feststellte, er sei in keinem guten Zustand, besonders die Augen müßten durch einen Tierarzt behandelt werden. Sie ließ sich die Adresse der Halterfamilie geben u. klingelte dort. Später berichtete sie, man habe ihr dort ähnliches gesagt, wie mir auch schon: der Kater sei widerspenstig, ließe sich nicht pflegen, wolle nicht im Haus bleiben etc.

    Nach dem Besuch des Tierschutzes allerdings haben wir den Kater über Wochen nicht gesehen, man hielt ihn nun offenbar im Haus (Tierschutz hatte Konsequenzen angekündigt). Anfang Dezember dann ging es wieder los: völlig zerfilzter Kater jammernd vor meiner Haustür, verklebte Augen. Ich hab ihn geschnappt und bin mit ihm zu seiner Familie. Reaktion: sie verstehen meine Aufregung nicht. Das sei halt eine Katze und kein Schoßhündchen. Ich hab gegenargumentiert, daß sie sich doch dann bitte eine normale Hauskatze anschaffen sollen, der weniger Pflege beansprucht. Vergiss es ... die wollten nicht verstehen.

    Also hab diesmal ich den Tierschutz verständigt, es meldete sich dann Tage später bei mir die Dame, die schonmal da war und sie meinte, ich soll doch den Kater zu mir nehmen, würde doch keiner merken. Leider seien sie im Moment sehr stark überfordert u. sie fände es toll, wenn sich unsere Nachbarschaft erstmal wie bisher auch so prima kümmern könnte. Ich war sehr sauer, denn die Situation ist eine andere als im Sommer: wir haben Winter!! Hier stehen nicht wie im Sommer die Haustüren und Garagen offen, man hält sich nicht draußen auf u. kann sich mal eben nebenbei um den Kater kümmern. Und keiner hier möchte ihn dauerhaft aufnehmen. Er ist ein herzallerliebster Kerl: schmusig, lieb, anhänglich. Allerdings kann er gar nicht mit anderen Katzen, besonders nicht mit Katern, die beißt er sofort in die Flucht. Und die meisten Familien hier haben schon Katzen u. es scheitert daran, daß der Perser mit keiner auskommt.

    Das Tier wäre ein Traum z.B. für eine ältere, alleinstehende Person, wo er der König ist!! Aber so jemanden zu finden, ist meiner Meinung nach Job des Tierschutzes u. nicht meiner. Ausserdem habe ich ein Problem, der Halterfamilie einfach die Katze zu "klauen".

    Ich hab dann nach dem fruchtlosen Gespräch mit der Tierschutz-Dame (sie will sich bei mir melden, wenn es "ruhiger" ist bei ihr) mit dem Kater zu seiner Familie, hab ihn wortlos abgeliefert. Als er tags darauf wieder da stand - selbes Spiel. Auch zwei andere Nachbarn haben es so gemacht. Seit 23.12. haben wir ihn nicht mehr gesehen ... ich vermute mal, sie haben ihn jetzt im Haus, weil ihnen unsere Läuterei lästig wurde.

    Ganz blöde Situation. Ich weiß ja, daß es dem Kater nicht gut geht u. wie er garantiert wieder aussieht, wenn er hier vor der Tür steht. Ich habe nächste Woche mit meinem Kater einen Termin beim Tierarzt, unsere Tierärztin ist auch sehr engagiert und Ärztin im Tierheim. Ich denke, ich werde sie mal ansprechen u. um Hilfe bitten.

    Puh, das war lang!!!

    BNC

  6. User Info Menu

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Zitat Zitat von blacknetcat Beitrag anzeigen
    Ich habe nächste Woche mit meinem Kater einen Termin beim Tierarzt, unsere Tierärztin ist auch sehr engagiert und Ärztin im Tierheim. Ich denke, ich werde sie mal ansprechen u. um Hilfe bitten.
    Schön, dass Du nicht locker lässt!

    Manche Leute, wie Deine Nachbarn und die Nachbarn von Morcheeba, sollten einfach keine Tiere halten.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




  7. Inaktiver User

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Das ist wirklich ein extremer Fall von Vernachlässigung, den Du schilderst, blacknetcat.

    Einer unserer Kater war auch der Traum einer alleinstehenden älteren Dame, die dann leider dement wurde und darüber vergessen hat, dass sie einen Kater besitzt - er wurde zum Streuner.

    Als er dann durch einen Zufall statt ins Tierheim zu uns kam, war er ebenfalls völlig verfilzt, hatte entzündete Augen (das haben Langhaarkatzen wohl häufiger) und war abgemagert.

    Mit unserem damaligen Kater hat er sich anfangs auch nicht vertragen, doch das haben wir mit viel Geduld, Feliway und Felifriend irgendwie hinbekommen.

    Vielleicht findet sich ja jemand für den Kater, der ein wenig Ahnung von Katzen hat und es schafft, ihn zu vergesellschaften. Das ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Oder er findet wirklich ein Zuhause als Einzelkatze.

    Doch ich sehe es wie Du, es ist nicht Deine Aufgabe, ein Zuhause für den Kater zu finden, da verstehe ich die Dame vom Tierschutz nicht - denn sie ist ja in einer ganz anderen Position aktiv zu werden und einzugreifen, als Du das bist.

  8. User Info Menu

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Hallo!

    Mir ist vorletzte Woche auch eine Katze aus der Nachbarschaft zugelaufen.
    Im Sommer war sie schon mal bei mir, da kam sie durch die offene Balkontüre.

    Als es vor 2 Wochen nachts so schneite, stand sie jammernd auf meiner Fensterbank, total durchnäßt.

    Da habe ich sie natürlich hereingelassen.

    Seitdem kommt sie fast jede Nacht, gestern bereits am Nachmittag, wollte um 23.00 Uhr raus und jammerte eine halbe Stunde später wieder um Einlass.

    Ich habe zur Zeit keine eigenen Tiere, mag sie aber sehr gerne.
    ich konnte noch nicht ausfindig machen, wem sie gehört (sie ist ein gepflegtes, stubenreines, wohlgenährtes Tier).
    Das macht mir ein schlechtes Gewissen.

    Aber ich könnte sie bei der Kälte doch nicht vor der Tür sitzen lassen?

    Witzig ist, das ich mir Gedanken gemacht habe, mir eine Katze anzuschaffen.
    Aber da ich bald wieder ins Krankenhaus muss, ist das ein schlechter Zeitpunkt, so hab ich mich dagegen entschieden.
    So eine "Besuchskatze" ist quasi wie beim Universum bestellt und erhalten!

    kaffeesahne

  9. Inaktiver User

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Wir sind sehr traurig: Wir haben den Nachbar-Kater gestern Abend überfahren am Straßenrand gefunden. Auch wenn es nicht "unser" Kater war: Wir hatten ihn einfach sehr in unser Herz geschlossen, denn er war ja auch Teil unseres Alltags, weil er so häufig bei uns zu Gast war und hätte ich es nicht selbst gesehen, ich würde es nicht glauben, dass er tot ist.

  10. Inaktiver User

    AW: Nachbar-Katze zugelaufen. Was mache ich jetzt?

    Oh je, wie traurig!

Antworten
Seite 9 von 10 ErsteErste ... 78910 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •