Stimmt, jeden nervt was anderes.......
Ich habe auch einen zumindest an der Leine nicht kompatiblen Hund. Sie braucht einfach ihre Zeit und dann gehts auch mit den anderen Hunden (ohne Leine).
Der große Spieler wird sie nie. Sie kann aber prima ignorieren. Ich weiß auch genau, wo meine Anteile der verpatzten Erziehung hier liegen.
Ich habe mir viele Jahre gewünscht einen kompatiblen, spielenden, super sozialverträglichen Hund zu haben.
Als ich meinen Hund als das akzeptieren konnte, was sie ist (nämlich eher ein Einzelgänger, den man langsam an neue Situationen heranführen muss) klappt es prima.........
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Ergebnis 61 bis 67 von 67
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23.11.2009, 19:45Inaktiver User
AW: Hundeschule - ja oder nein???
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23.11.2009, 19:48Inaktiver User
AW: Hundeschule - ja oder nein???
Das ist das was ich meine.
Es gibt Hunde, die muss man so nehmen, wie sie sind.
Daraus macht der beste Hundetrainer auch keinen absolut sozialverträglichen Hund mehr (meine 5 Erfahrungen mit Hunden).
Dann muss man einfach akzeptieren, wo die Grenzen beim Tier liegen und diese achten.
Dann geht das ganz gut.............
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23.11.2009, 20:22Inaktiver User
AW: Hundeschule - ja oder nein???
Ich widerspreche dir nur bedingt, Peppi. Hundetrainer sehen oft Fehler, die ein untrainierter Hundefreund nicht erkennt. Sei es die Körpersprache, die innere Haltung, die Stimme, Fehlreaktionen durch hektische Bewegungen usw. Last but not least kommen seine Erfahrungen hinzu.
Auch Lob im unpassenden Moment kann fatale Folgen haben.
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24.11.2009, 20:16Inaktiver User
AW: Hundeschule - ja oder nein???
Das stimmt......
Ich würde auch mit professioneller Hilfe immer alles versuchen.
Und, wenn ich mich nicht gut auskenne, von vorneherein Hilfe suchen. Dann fällt so manches Kind auch gar nicht erst in den Brunnen.
Es ist oft leider gar nicht einfach, die richtige Hilfe zu finden.
Ich hatte mal einen Hund, der von den mir aufgesuchten Hundetrainern unter "hoffnungsloser Fall" fiel (dieses Tier kam vierjährig aus dem Tierheim zu mir mit einer wirklich schlimmen Geschichte).
Da galt es das Tier mit seinen Macken anzunehmen, wie es ist und diese zu händeln
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24.11.2009, 21:23Inaktiver User
AW: Hundeschule - ja oder nein???
Darin liegt das "Geheimnis", bei Tieren genauso wie bei Menschen: Annehmen, wie sie sind. Das ist der Ausgangspunkt. Da brauchen sie das Gefühl: Ich bin in Ordnung so, wie ich bin. Das führt zu einer Öffnung, aus der Vertrauen entstehen kann. Bei manchen klappt das über ganz, ganz viele kleine Rituale, die Sicherheit vermitteln, Verlässlichkeit, Ausrechenbarkeit. Entspannung kann folgen. Und aus dieser Entspannung, und dem keimenden Vertrauen, dann Veränderung. Mini-Schritte zu Anfang, die Quantensprünge folgen gelegentlich in etwas atemberaubenderer Frequenz.
So kann - und das kann u.U. sehr, sehr lange dauern, man braucht also Geduld - aus einem Hund, der sich nicht anfassen lässt, einer werden, der entspannt seinen Bauch darbietet, und sich an mich drückt, damit ich ihn streichle.
Und aus einem Menschen, der jedem misstraute, einer, der das Leben umarmt.
Der Schlüssel ist immer der liebevolle Blick.
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24.11.2009, 22:00Inaktiver User
AW: Hundeschule - ja oder nein???
So schön beschrieben Seawasp.....
Unsere alte Schäferfrau (13) hier aus 6ter Hand ist so eine Dame. Wir haben lange gebraucht in das Herz dieses absolut unkomplizierten aber resignierten Hundes zu gelangen.
Vor allem ich, denn ich kam dann mit meinem Hund nochmal ganz neu dazu. Das war nicht immer leicht.....
Aber das Ergebnis ist mehr als glücklich machend......
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24.11.2009, 22:01



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