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  1. Inaktiver User

    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In der Lage meinen Fehler zu korrigieren war ich nicht, alles was ich machte verstärkte das Verhalten meiner Süßen.

    Also nahm ich Einzelstunden bei einer sehr erfahrenen Trainerin und sie sagte mir in der ersten Stunde sehr schnell was ich falsch machte, sie korrigierte mein Verhalten und so lernte meine Hündin mein nun richtiges Verhalten umzusetzen und das Problem verflüchtigte sich.
    Das nennt man in Insiderkreisen 'therapieren'.

    Aber egal; wir wollen nicht päpstlicher sein als der Papst.


    ich gehe auch schlafen; muss morgen früh raus mit Hunden arbeiten.

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    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um einen Hund in seinem Wesen (Genetik, Verhaltensbiologie, Ausdrucksverhalten,) zu verstehen, genügt die Herzensbildung manchmal nicht. Warum sollte man sich nicht fachkundig belehren lassen, bevor man gravierende Fehler in der Erziehung macht?
    Die gravierenden Fehler in der Erziehung fallen auf, seit immer mehr Menschen sich einen Hund "anschaffen". Vorzugsweise handelt es sich um Hunde einer grade angesagten Rasse. Wer will denn schon einen Krüppel aus dem Tierheim oder einen vom Bauernhof? Mit solchen Exemplaren ist kein Staat zu machen. Der muss was kosten, der Köter. Und um die Erziehung kümmert sich dann der Tiertrainer.

    Kann sein, dass ich am Thema vorbei bin, aber ich schick das jetzt trotzdem ab.


    Brava

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    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    [

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    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Zitat Zitat von Brava-Brava Beitrag anzeigen
    Die gravierenden Fehler in der Erziehung fallen auf, seit immer mehr Menschen sich einen Hund "anschaffen".
    Da magst Du Recht haben!

    Aber:

    Kann sein, dass ich am Thema vorbei bin, aber ich schick das jetzt trotzdem ab.
    Ja, ist am Thema vorbei.

    Ich denke, die TE macht sich Gedanken und möchte das Beste für ihren Hund und wünscht sich ein gutes Zusammenleben. Ist doch prima, dass sie sich Rat holt!

    Meiner Meinung nach braucht nicht unbedingt jedes Tier (bzw. jeder Halter - denn wie hier schon mehrfach erwähnt, liegt es ja meist am Menschen, wenn etwas nicht gut läuft) eine Hundeschule. Aber wenn man merkt, dass man Schwierigkeiten hat, dann finde ich es selbstverständlich, sich professionellen Rat zu holen. Das ist einfach nur verantwortungsvoll.

    Und nun werfe ich noch eine Bitte an alle mitten in den Thread:
    Bitte seid respektvoll in der Diskussion.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




  5. Inaktiver User

    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Zitat Zitat von Brava-Brava Beitrag anzeigen
    Die gravierenden Fehler in der Erziehung fallen auf, seit immer mehr Menschen sich einen Hund "anschaffen". Vorzugsweise handelt es sich um Hunde einer grade angesagten Rasse. Wer will denn schon einen Krüppel aus dem Tierheim oder einen vom Bauernhof? Mit solchen Exemplaren ist kein Staat zu machen. Der muss was kosten, der Köter. Und um die Erziehung kümmert sich dann der Tiertrainer.

    Kann sein, dass ich am Thema vorbei bin, aber ich schick das jetzt trotzdem ab.


    Brava
    Guten Morgen Brava,

    das was Du schreibst ist eine interessante These, die hier zwar völlig fehl am Platz ist, aber sicher Stoff für eine brisante Diskussion in einem eigenen Thread bietet .

    darum schlage ich vor, einen neuen Thread aufzumachen und das Thema dort zur Diskussion zu stellen, hier führst du mit den Aussagen die du tätigs zu einem Off Topic Thema welches den Thread von delusion zerschießt und nicht ihre Fragen beantwortet.


    Ich denke das ist nur fair.

    lg

    Any

    die solch einen Hund aufgenommen hat, wie du ihn vor Augen hast.
    Geändert von Inaktiver User (18.11.2009 um 07:39 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Guten Morgen delusion,

    mir wurde ein Hund vermittelt, der eingeschläfert werden sollte, weil niemand ihn haben wollte.
    Mein " Stinker" wurde vom Vorbesitzer 6 Jahre isoliert und ohne soziale Kontakte gehalten.

    Weil der Vorbesitzer unheilbar krank wurde, kam Stinker in eine Pflegestelle mit zu ander Hunden. Dort hatte er sein erstes negatives Erfolgserlebnis - er hat einen Hund tot gebissen.
    Danach ging nichts mehr bei ihm. Alles was wie Hund aussah, bellte oder sich bewegte. wollte er angreifen.

    Stinker ist 70 cm hoch und wiegt etwas über 50 Kilo, ein kleines Kraftpaket

    Ein spazierengehen war am Anfang überhaupt nicht möglich.
    ich habe dann Hilfe bei einem Tiertrainer gesucht, weil ich Angst hatte den Hund noch mehr zu verstören.

    Heute, 4 Monat später, gehen wir zwar immer noch mit Maulkorb ( zu meiner eigenen Beruhigung ) spazieren aber sehr entspannt. Stinker mag immer noch keine anderen Hunde aber er ignoriert sie.
    Wir können hier in einem beliebten Hundewald spazieren gehen, ohne das er ausrastet.
    Seine ganze Aufmerksamkeit gehört mir, wenn wir draussen sind.

    Zu Hause ist er der größte Kampfschmuser

    Wichtig in der "Schulzeit " waren klare Ansagen, Linien und Konsequenz.

    Ohne Hundeschule hätten wir das heutige, entspannte Verhältnis nicht.
    Wir besuchen auch weiterhin 2x im Monat einen Kurs um am Ball zu bleiben und Rückfälle zu vermeiden.

    Nicht nur der Hund hat in dieser Zeit gelernt, sonder ich ebenfalls.

  7. User Info Menu

    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    hallo zusammen und danke für eure antworten.

    so ganz hunde unerfahren und auch terrierunerfahren sind wir nicht. wir hatten zuvor eine jack russel hündin. da wir diese aber bekamen, als ich gerade 10/11 jahre alt war, war das thema hundeerziehung größtenteils sache der erwachsenen.

    und ein kleiner rüde ist nochmal ein anderer schlag als eine hundedame.

    wie gesat, er hat ja keine wahnsinnigen mankos, er ist nicht bösartig sondern nur extrem verspielt und kontaktfreudig.

    ich habe mir sowohl mittlerweile bücher zum thema angeschafft, auch zum thema klickern, da ich das recht interessant finde. ich bin also kein unbedarfter hundeanfänger, der sich mal eben einen modehund gekauft hat, sondern sich für einen welpen aus einer spanischen mülltonne entscheiden hat.

    ich denke ich werde mir hier in der umgebung mal zwei drei hundeschulen ansehen und am wochenende mal eine schnupperstunde mitmachen.
    Nichts wahrhaft Gutes war jemals einfach

  8. Inaktiver User

    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Zur Ausgangsfrage:

    Ja. Ohne wenn und aber.

  9. Inaktiver User

    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Hallo Delusion,

    von mir auch der Schubser hin zur Hundeschule oder aber zum Trainer. Weißt du, in erster Linie geht es dort darum, den Hund zu erziehen, ihn zu einem freundlichen, zuverlässigen Begleiter zu machen. In letzter Konsequenz aber geht es darum, unerfahrenen Haltern zu zeigen, wo ihre oft unwissentlich gemachten Fehler in der Erziehung ihres Hundes liegen.

    Dein Hund ist sehr jung und wird jetzt noch schnell lernen. Je länger du wartest um so mehr werden sich Unarten, die man bei einem Welpen oder knutschigen Junghund gern mit einem Lächeln und einem "ach, wie süß, ist ja niedlich" durchgehen lässt, verfestigen. Und oft ist es so, dass das, was man vorher belächelte und niedlich fand, später zu einem Problem wird. Dein Hund steht mit 6-7 Monaten knapp vor der Pubertät, das solltest du auch nicht unterschätzen. Da werden von Seiten der Vierbeiner alle Grenzen neu ausgetestet und wenn man als Halter nicht gelernt hat, schnell, richtig und konsequent zu reagieren und agieren, macht der Hund irgendwann was er will.

    Bei uns in der Nähe wohnt ein Ehepaar, das eine jetzt 3/4 Jahre alte Terrierhündin hat. Schmusebacke. Süß, die junge Dame, wirklich. Sie macht Sitz, sie macht Platz ... aber sie hört nicht ein Wort auf ihre Halter, wenn es beispielsweise darum geht, auf Zuruf zu kommen, wenn die Situation es erfordert. Ist sie abgelenkt, sind ihr ihre Halter schnurze. Sie ist eine Jägerin, sie stellt jedem Kaninchen nach (und hier gibt es furchtbar viele), ist mehrfach für mehr als 30 Minuten verschwunden, weil ihr der Jagdtrieb durchging. Da kann Frauchen machen und rufen, wie sie will, dem Hund geht das am Allerwertesten vorbei. Die Halter (liebe Leute, wirklich) waren mit ihr in der Welpenschule, wo es mehr um Sozialisierung und Spiel geht, jetzt, wo es aber richtig interessant wird, nehmen sie sich die Zeit nicht mehr, sagen zwar immer "ja, wir müssten ..." und dann kommt das dicke "Aber". Sie finden lauter Gründe, warum es nicht geht, statt nur einen einzigen zu benennen, warum es gehen sollte. Mittlerweile wird die Hündin grundsätzlch nur noch an einer langen Leine geführt und darf dort dann alles veranstalten, was sie möchte, damit sie ein bisschen Spiel und Spaß mit anderen Hunden hat. Ich finde das deprimierend udn gehe davon aus, dass diese freundliche, temperametnvolle und noch sehr verspielte Hündin ihren Haltern später noch ordentliche Probleme machen wird, weil die einfach nicht lernen wollen, wie sie es richtiger machen könnten.

  10. User Info Menu

    AW: Hundeschule - ja oder nein???

    Wir dürfen bei der ganzen Diskussion hier aber nicht vergessen, dass es nicht nur hauptsächlich um das Wohl des Hundebesitzer geht, sondern auch um die Außenwirkung des betreffenden Hundes.

    Unsere Junghündin (5 Mon.) befindet sich im Moment in Ausbildung. Ich gehe also freileinig spazieren. Die Kleine läuft wunderbar bei Fuß bzw. 2 m voraus und auf Kommando "stop" bleibt sie stehen.

    Kürzlich kamen mal wieder absolut unerzogene Hunde (Rotti-Mixe und natürlich OHNE Leine) auf uns zugeschossen. Die Besitzer schrien was das Zeug hielt, nur das hielt ihre Tiere in keinster Weise auf. Kurz bevor sie auf unserer Höhe waren, machte ich den Ausfallschritt, breitete die Arme aus und schrie aus vollem Hals: "Haut ab". Das funktioniert immer. Die beiden stoppten sofort und rannten zu den Besitzern zurück.

    Nur mich kotzt das an. Warum muss ICH dafür sorgen, dass fremde Hunde der meinen nicht zu nahe kommen, wenn ich es gerade nicht möchte (wie schon gesagt, die Kleine befindet sich in Ausbildung und darf selbstverständlich mit anderen Hunden spielen, aber nur, wenn sie das Kommando "lauf" erhält).

    Solche Situationen (wie oben beschrieben) können ganz schnell zu einer fürchterlichen Beißerei ausarten, nur, weil Hunde keine Erziehung genossen haben.

    Deshalb kann ich jedem nur den Besuch einer FÄHIGEN Hundeschule, noch besser eines FÄHIGEN Hundetrainers empfehlen. Gerade mit dem Hundetrainer geht man z. B. seinen üblichen Spazierweg ab. Da kann das falsche Verhalten des Tieres sofort korrigiert werden.

    Das Problem an mangelnder Hundeerziehung ist im Menschen verankert, da wir unsere Hunde zu sehr "vermenschlichen". Die Süßen kriegen das sofort raus, und schwupps ist der Hund das Alphatier und nicht mehr das Herrchen/Frauchen.

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