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  1. User Info Menu

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich tippe einfach mal so ins Blaue: wahrscheinlich damit sich keiner sagt "Wie jetzt? Dieser Hund sitzt jetzt schon seit einem Jahr im Tierheim?? So einen nehme ich nicht!"

    Wie gesagt: alles Vermutung.
    Naja aber könnte ja auch einen Grund haben, daß das Tier schon so lange "einsitzt". Und ob man dem Hund nen Gefallen tut, in dem man Dinge vertuscht und riskiert das das Tier wieder zurückkommt. Finde ich nicht grade besonders Tierfreundlich.
    Das Leben ist zu kurz, um alles gründlich zu durchdenken

    Prüfet aber alles, und das Beste behaltet!
    1. Thessalonicher 5.21

  2. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von MephistoHH Beitrag anzeigen
    Naja aber könnte ja auch einen Grund haben, daß das Tier schon so lange "einsitzt". Und ob man dem Hund nen Gefallen tut, in dem man Dinge vertuscht und riskiert das das Tier wieder zurückkommt. Finde ich nicht grade besonders Tierfreundlich.
    Nein, besonders tierfreundlich ist es natürlich nicht, aber es muß ja nicht unbedingt immer etwas mit Vertuschung zu tun haben.

    Ab und zu gucke ich ja auf den Seiten unseres Tierheims herum (und treffe dort "alte Bekannte") und meist sind es die großen Hunde, die ewig lange im Tierheim herumsitzen. Scheinbar liegt es wohl doch öfter an der Größe, daß manche Hunde nicht genommen werden.

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    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Naja Grösse und Farbe spielen wohl ne Rolle. Aber bei manchen liest man :Mag keine Frauen/Männer/Kinder/andere Hunde.

    Das schreckt natürlich auch ab. Problemhunde verlangen eben hundeerfahrende Menschen mit Herz. Die wissen aber was sie (nicht) wollen.
    Das Leben ist zu kurz, um alles gründlich zu durchdenken

    Prüfet aber alles, und das Beste behaltet!
    1. Thessalonicher 5.21

  4. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Vom Mode-Ridgeback, Weimaraner und Viszla ganz zu schweigen, die man hier xfach häufiger sieht als so klassische Familienhunde wie Boxer oder Schnauzer. Da kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die immer wirklich rassegerecht gehalten werden...
    Du kannst mir glauben - ich finde diese Situation absolut unerträglich. RR, Weimaraner und Viszla teilen eine Optik, die gerade sehr "in" ist - kurzes Fell, muskulöser Körperbau, Schlappohren - soooooo süss *an dieser Stelle dürft Ihr Euch den Kotzi denken*.

    Dass dieses süsse Knuddelpaket EXTREM schnell wächst, und dann auch zügig über grosse Kräfte, einen enormen Antrieb, grosse Neugier, und im Fall aller drei Rassen über einen ausgeprägten Jagdinstinkt verfügt, wird dabei grosszügig übersehen. Die Züchter, die ich als nicht seriös bezeichne, fallen als Regulativ weg, und verkaufen an diese Leute.

    Ich hoffe inständig, dass die Probleme, die unweigerlich auftreten, wenn die Dinge laufen wie oben beschrieben, sich über kurz oder lang in sämtlichen Neubausiedlungen, die von der Vervollständigung des rosaroten Familientraums über den Haushund träumen, herum sprechen, und die Menschen begreifen, dass weder ein Viszla, noch ein RR, und schon gar nicht ein Weimaraner als Schosshund und Kuscheltierersatz taugen.

  5. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Seawasp, wir sind uns einig.

    Und wenn so ein Prachtkerl dann im Tierschutz landet dann nicht immer, weil er irgendwelche Macken hat - sondern weil er einfach nur so ist wie man es hätte vorher schon wissen können...

    Der Weimaraner ist und bleibt mein Traumhund - aber leider eben nur optisch. Mir ist das bewußt. Und als ich ein bisschen neidvoll in der Nachbarschaft eine Neubesitzerin, junge Mutter mit 2 kleinen Kindern, eines jungen Weimaraners anspreche, wie sie das denn macht mit der Auslastung schaut sie mich groß an: wieso - die Züchterin sagte, das ist ein ganz toller Familienhund, wir gehen halt viel spazieren.

    Wird aber noch übertrumpft von einer früheren Kollegin, ganztags beruftstätig, die sich einen Westie angeschafft hat von dem die Züchterin sagte, das sind Hunde, die kann man gut allein lassen. Also wurde der in der Mittagspause ausgeführt und das war es dann wieder bis abends. Rästelhafterweise hat dieser putzige kleine weiße Hund irgendwann alles gebissen was in seine Reichweite kam...

  6. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Seawasp, wir sind uns einig.

    Und wenn so ein Prachtkerl dann im Tierschutz landet dann nicht immer, weil er irgendwelche Macken hat - sondern weil er einfach nur so ist wie man es hätte vorher schon wissen können...
    Exakt. Allerdings kann es schon ein sehr anspruchsvolles Unterfangen sein, Verhalten, das sich einmal eingeschliffen hat, wieder zu löschen. Ein pubertärer RR Rüde ist an sich und wenn alles ganz normal läuft (also gute Grunderziehung, klare Grenzen, liebevolle Konsequenz bei ausreichender Auslastung physisch und psychisch und viel gemeinsamem Spass) schon eine Handvoll - je nach Temperament kann er einen bisweilen durchaus energisch an die eine oder andere Grenze bringen.

    Wurde er jedoch u. U. im ersten Jahr einfach so nebenher "laufen gelassen", weil er ja als unproblematischer Nullaufwandshund ins Haus kam, bis die Probleme unübersehbar gross wurden, und er zum Nothund wurde, ist die Situation noch einmal schwieriger.

    Der Weimaraner ist und bleibt mein Traumhund - aber leider eben nur optisch. Mir ist das bewußt. Und als ich ein bisschen neidvoll in der Nachbarschaft eine Neubesitzerin, junge Mutter mit 2 kleinen Kindern, eines jungen Weimaraners anspreche, wie sie das denn macht mit der Auslastung schaut sie mich groß an: wieso - die Züchterin sagte, das ist ein ganz toller Familienhund, wir gehen halt viel spazieren.
    Diesen Traum teilst Du mit meinem Herzensmann. Ich finde Weimaraner auch wunder, wunderschön, aber da ich hier die Haupt-Hundemama bin, behalte ich mir vor, diesbezüglich zurückhaltend zu sein, solange 90 % der Ausbildung und Betreuung bei mir liegen. Der RR kann schon knackig sein, was seinen Jagdeifer und sein Aktionsbedürfnis angeht - der Weimi läuft da noch einige Umdrehungen intensiver, und verfügt zudem meines Erachtens über eine ausgeprägtere Mannschärfe als der RR - und die ist schon nicht von schlechten Eltern.

    Wenn der zweibeinige Mann in diesem Haushalt mal beruflich einen Gang zurück schaltet, können wir gern neu verhandeln .

    Bis dahin bin ich glücklich mit meinem Rumpelbär, dem sanftesten Raubein aller Zeiten, das hoffentlich noch sehr lange bei mir sein wird.

    Wird aber noch übertrumpft von einer früheren Kollegin, ganztags beruftstätig, die sich einen Westie angeschafft hat von dem die Züchterin sagte, das sind Hunde, die kann man gut allein lassen. Also wurde der in der Mittagspause ausgeführt und das war es dann wieder bis abends. Rästelhafterweise hat dieser putzige kleine weiße Hund irgendwann alles gebissen was in seine Reichweite kam...
    Ohne Worte

    Liebe Grüsse (auch an Deine Knuddels)
    von der Seewespe

  7. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Grüsse (auch an Deine Knuddels)
    Danke, kann ich heut leider nicht mehr ausrichten, sind schon im Schnarchmodus!

    Vielleicht sollten wir die Männer tauschen? Meiner schwärmt für Ridgebacks!

    Die ich aber auch wunderschön finde, sie haben so was majestätisches, finde ich. Man merkt, dass da total viel Power dahintersteckt, auch wenn sie ganz entspannt dahertraben.

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    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde es aber wichtig, auch immer wieder darauf hinzuweisen, dass es auch Welpen, sogar reinrassig, im Tierschutz gibt!! Das allein ist kein Argument für den Gang zum Züchter!
    Liebe einewiekeine,

    da hast Du vollkommen recht - und obwohl wir nicht mal einen reinrassigen Welpen wollten, sondern einfach nur einen Welpen vom Tierschutz, dem wir ein neues, liebevolles zu Hause geben können, sind wir von einer Tierschutzorganisation derart abgebürstet worden, dass wir jetzt erst Mal genug davon haben. Zur Situation:

    Mein Mann und ich wohnen in einer Stadtwohnung, ca. 90qm, allerdings Parterre mit einem noch mal 90qm großen Garten, der nur von unserer Wohnung aus zugänglich ist. Wir sind beide voll berufstätig, mein Mann aber ist selbständig und in 10 Minuten zu Fuß im Büro (ich habe auch ungefähr 10 Minuten und könnte den Hund ebenfalls mitnehmen). Dahin sollte der Hund ihn tagsüber begleiten. Ums Eck fängt der Stadtwald an. Wir kommen beide aus "Hundefamilien", kennen uns also ganz gut aus und sind auch keine Couchpotatoes - wir haben den Welpen nicht bekommen.

    Die Begründung möchte ich hier gar nicht groß ausführen, eigentlich gab es auch so richtig keine. Allerdings reicht es vielleicht zu wissen, dass die Dame, die uns "beurteilen" sollte, seit ihrem 18. Lebensjahr daheim ist und sich um ihre drei Hunde kümmert, für die sie täglich frisch kocht und um die sie offensichtlich 24 Stunden kreist. Als sie all ihre Bedenken - Welpe mit ins Büro blabla, hier kann man ja gar nicht spazieren gehen blablabla - los wurde und ob unserer Lebensumstände immer wieder pikiert die Augenbrauen hochzog und Schnütchen machte, platzte meinem Mann der Kragen und er sagte, er könne sich nun wirklich kein Jahr Urlaub nehmen, um nur noch für den Hund da zu sein - damit war´s dann auch erledigt.

    Entschuldigt, dass es so lang geworden ist, aber der Frust über diese Art von Tierschützer musste endlich mal raus. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass die entspanntesten Hunde die sind, die gut in ihr Zuhause integriert sind - und das heißt eben nicht nur, dass alles nach den (sowieso meist falsch verstandenen) Vorlieben des Hundes läuft, das ist ein beidseitiger Prozess. Herrschaftszeiten. Nur als Beispiel, wie Welpenintegration auf einer der Pflegestellen gehandhabt wurde: Welpe spielt mit Pflegefrau, verbeißt sich in Pflegefraus Latsche, reißt sie ihr vom Fuß und fetzt sie in Stücke. Kommentar: "ja, das macht er gerne, der Wauzi" *tätscheltätschel*.

    Aber irgendwo wartet die promenadengemischte Spaßbombe, die sich abends mit uns auf der Couch fläzt auf uns - ich weiß es genau ...

    bocca.
    Wennse weiß watte wills, musse machen datte hinkomms.

  9. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    bocca,

    vielleicht gab es die Befürchtung, dass Ihr den Hund doch eher daheim lasst?

    Wenn ein Welpe ins Haus kommt, sollte man tatsächlich erst einmal Urlaub haben - der ist nämlich überhaupt nicht bürotauglich und in der Lage, sich in einen Arbeitstag zu integrieren. Mit "mit ins Büro nehmen" allein ist es ja nicht getan: Was werden Deine Kollegen, Dein Chef, die Kunden Deines Mannes sagen, wenn Ihr mitten im Gespräch / Projekt / Meeting aufspritzen müsst, weil der/die Kleine Anstalten macht, den Büroboden zu dekorieren? Könnt Ihr spätestens alle 1.5-2 Stunden mit dem Welpen raus? Auf der Arbeit mit seinem babyhaften Verhalten umgehen? Ihn dort angemessen bespielen, be_reizen und füttern? Ihn trotz Arbeit im Auge behalten?

    Ich habe das durchexerziert und kann Dir garantieren, dass es nicht immer lustig ist - und zwar insbesondere für den Hund. Machbar, ja - aber nur, wenn wirklich alle an einem Strang ziehen und bereit sind, Einschränkungen hinzunehmen.

    Das erste Jahr IST stressig, und danach gehts dann übergangslos in die Pubertät, auch da warten einige interessante Überraschungen, die insbesondere bei Kundenkontakt überaus kreativ ausfallen können .

    Auf der Couch fläzen ist gut und schön - aber für einen agilen Junghund etwas, das erst einmal nur zu den Erholungszeiten auf dem Programm steht.

    Aus Hundefamilien zu stammen, sagt im übrigen alles und nichts. Ich stamme auch aus einer solchen Familie - mein Vater war so lange der Meinung, dass nur eine sehr rigide Erziehung im Kommando-Brüllton und Zwingerhaltung das A und O der Hundehaltung seien, bis ich ihm bewies, dass es auch ganz anders geht. Er behauptete zu Anfang steif und fest, ich würde niemals mit einem so grossen Tier auf "meine anitautoritäre" Art zurecht kommen, und schon sehen, wohin das führe.

    Klartext: Ich fing, und zwar schon lange bevor ich einen Hund zu mir holte, bei Adam und Eva an, las, informierte mich, und besuchte mit meinem Hund dann sofort eine hervorragende Hundeschule - damals gab es davon noch nicht so viele, ich fuhr dafür jede Woche mehrere hundert Kilometer.

    Vielleicht habt Ihr Euch das alles wirklich gut überlegt und geplant, ich kann das nicht beurteilen, und die Tierschutz Tante hatte eine Schraube locker. Aber ich denke, dass es lohnend ist, sich über Kritik Gedanken zu machen, ganz realistisch und nüchtern.

    Keiner meiner Hunde reisst im übrigen jemandem einen Schuh vom Fuss, und zerkaut ihn. Es gibt Spielzeuge und Kauartikel. Mobiliar, Kleidung und sonstige Haushaltsgegenstände bleiben tabu (kleine Welpen-Unfälle - sie können es ja noch nicht besser wissen - mal ausgenommen)

    Grüssle
    Seawasp

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    smile AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Bocca, ich glaube, ihr stellt euch das zu leicht vor mit dem Welpen.
    Ganz ehrlich, auf die Gefahr hin, daß du mich nicht leiden kannst: Ich hätte dir abgeraten und würde einem Welpen auch etwas Besseres als ein Büroleben wünschen.

    Wir hatten mal einen Chef, dessen Hund dann schön stundenlang unter dem Tisch liegen durfte. Das hat den Hund nicht glücklich gemacht. Trotz 2 mal rausgehen zwischendurch. Er war jung, er wollte Bewegung, er wollte Kontakt zu uns anderen, ganz normal. Ablegen und Schnauze halten ist für einen kleinen Hund einfach das Letzte.
    Bin auch hundeerfahren (Münsterländer).

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


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