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  1. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um mich, sondern darum, dass Du Zucht und Züchtern (bin keiner) die Daseinsberechtigung entziehst, und Gleichungen aufstellst, die Erwartungen schüren, welche zu schweren Enttäuschungen führen können.

    Mir rollen sich die Fussnägel, wenn ich bei Tierschutz-Beschreibungen der Hunde fast durchgängig lese, wie unproblematisch die Tiere doch alle sind, lieb und verträglich mit jedermann. Ja nee, iss klar.

    Du hast mein Posting offenbar nicht richtig gelesen, denn so etwas habe ich überhaupt nicht geschrieben.

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    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Das Schwierige an einem Labor-Beagle (hatte ich angedacht) soll sein, daß diese Tiere eben so unberechenbar krank sein sollen. Ehrlich - sehr viel Geld können wir auch nicht reinstecken. Und wenn er dann eine psychische Macke hat, sagen wir mal, er wird nie stubenrein (Angstpinkler), was macht man dann? Kein Mensch der Welt bringt es fertig, so ein Tier wieder abzugeben. Und dann hat man zuhause ein Problem. Davon hat man aber schon genügend (glaubts mir). Was dann?
    Hallo Karla,
    meine Schwester hatte einen 7jährigen Labor-Labrador aufgenommen. In ihrem Haushalt lebten bereits ein Hund und 5 Katzen. Das war völlig unproblematisch und er eine Seele von Hund, mit seinen Eigenarten - wie sie jedes Lebewesen hat.

    Einen lieben, älteren, geduldigen Hund, der meine Katze nicht gleich auffrißt, würde ich nehmen, egal welche Rasse, welche Farbe und der ganze Kram.
    Genau so einer war das. Und ich denke auch, dass man solche Hunde beim Tierschutz bekommt.
    "The fate of animals is of greater importance to me
    than the fear of appearing ridiculous;
    it is indissolubly connected with the fate of men."
    ~ Emile Zola

  3. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Für mich wäre ein "Nothund" gar kein "Nothund". Unheimlich gerne würde ich einem Wesen helfen, aus dem Tierheim herauszukommen. Meine Katzen sind bis auf die jetztige alle von der Katzenhilfe, und waren schon groß.
    Ich verbinde mit dem Begriff "Nothund" keine Wertung für den Hund, sondern eine für den Menschen. Ein Hund geriet in Not, weil sein Mensch ihn abgeben musste/wollte, oder man den Hund einem Menschen aus der Not heraus entziehen musste.

    Der Nothund ist ein Hund, der auch in hohem Alter über Lernfähigkeit und -freude verfügt. Mit Geduld, Spucke, Sachkenntnis und Liebe lassen sich viele Probleme ausräumen. Aber auch wenn ein solcher Hund in der Pflegestelle als problemlos und verträglich beschrieben wird, kann es im neuen Umfeld Probleme geben. Die Ursachen können vielfältiger Natur sein. Guter Wille und Liebe allein reichen nicht - gelingende Integration braucht immer auch Offenheit, Lernbereitschaft, Missgeschick-Toleranz und viel, viel Aufmerksamkeit seitens der Menschen, die einen Hund aufnehmen.

    Grüssle
    Seawasp

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    smile AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    24 von 30 Punkten....

    Da passt

    <---- sie

    gut hinein!

  5. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich gern einen Hund von Anfang an aufwachsen sehen und daran teilhaben möchte, dann nehme ich keinen Nothund, sondern einen Welpen.
    Ich finde es aber wichtig, auch immer wieder darauf hinzuweisen, dass es auch Welpen, sogar reinrassig, im Tierschutz gibt!! Das allein ist kein Argument für den Gang zum Züchter!

  6. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde es aber wichtig, auch immer wieder darauf hinzuweisen, dass es auch Welpen, sogar reinrassig, im Tierschutz gibt!! Das allein ist kein Argument für den Gang zum Züchter!
    Ja, die gibt es, keine Frage.

    Ich sehe es aber auch von dieser Warte:

    Ich mag "meine" Rasse, und mir liegen ihr Fortbestand, ihre Pflege und ihre Gesundheit am Herzen. Deshalb finde ich es wichtig, dass es Menschen gibt, die hier verantwortungsbewusst züchten.

    Ginge jeder Welpen-Interessent von vorn herein vernünftig an das Thema heran, hätten Vermehrer kaum eine Chance. Es gäbe somit auch weniger Welpen, die im Tierschutz landen können.

    Die Realität sieht freilich anders aus. Menschen finden Welpen "süss" und kümmern sich nicht die Bohne um

    - das, was sie als Hunde-Menschen erwartet
    - das, was ein verantwortungsbewusster Züchter von ihnen erwartet
    - das, was sie von einem verantwortungsbewussten Züchter erwarten sollten.

    Und so nimmt das Unheil seinen Lauf. Im schlimmsten Fall ist so ein Mensch auch noch ein Sparbrötchen, das sich nicht klar macht, dass die Kosten, die entstehen, wenn man einen Rassehund "billig billig" vom Vermehrer kauft, den Welpenpreis eines vernünftigen Züchters um ein Vielfaches übersteigen können, schlicht weil der Welpe Erkrankungen hat, die sehr kostenintensiv sind.

    Es ist diese Gedankenlosigkeit, die eine ganze Kette anstösst.

    Gedankenlosigkeit führt zu "Unfällen", aus denen unerwünschte Welpen hervor gehen, die im Tierschutz landen.

    Gedankenlosigkeit führt zur Entstehung und Verbreitung von Erbkrankheiten, die nicht sein müssten, und für die Hunde sehr quälend sind.

    Gedankenlosigkeit führt zur Anschaffung von Hunden, denen man nicht im Entferntesten gerecht wird, und die dann spätestens mit der Pubertät im Tierschutz landen, oder verwahrlosen.

    Ein vernünftiges Zuchtwesen kann hier viel Gutes bewirken. Ein guter Züchter verpaart mit Bedacht nur gesunde, wesensfeste Hunde, und prüft die Menschen, denen er einen Hund verkauft, auf Herz und Nieren. Er ist und bleibt auch nach Verkaufsabwicklung Ansprechpartner, der sich für das Wohl seiner Hunde interessiert und im Notfall auch einmal einspringt.

    Auch Zucht kann also durchaus aktiver Tierschutz sein.

    Grüssle
    Seawasp

  7. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Seaswasp, ich kann und will dir da gar nicht wiedersprechen.

    Aber wer sucht denn einen Züchter so aus wie du?? Wir sind für unseren Dalmatiner zweimal jeweils 400 km einfach gefahren, das erste Mal zum Bewerben nach einigen Telefonaten, das zweite Mal zum Abholen, und hatten das ganze 15jährige Hundeleben lang Kontakt zu den Züchtern, die den Hund im Notfall auch immer zurückgenommen hätten. Und so stell ich mir das auch vor, wenn jemand verantwortungsbewußt züchtet.

    Aber so viele Leute lesen eine Anzeige irgendwo und prüfen nichts und freuen sich über einen Stammbaum mit Stempel und ihren Rassehundwelpen - und diese Leute könnten ihren Rassehundwelpen genauso im Tierschutz holen, denn sowas wie HD oder Prägungsphase oder weiß nicht was interessiert sie ja so und so nicht.

    Ich bin auch ein Freund von Rassehunden, einfach um die Vielfalt zu erhalten und um mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einen Hund zu bekommen, von dem ich vorher ungefähr weiß, wo seine Stärken und Schwächen wohl liegen werden.

    Trotzdem muss ich immer widersprechen, wenn es um Welpe und/oder Rassehunde geht, weil vielen Interessenten überhaupt nicht bewußt ist, dass man auch die im Tierschutz findet. Rasse schützt vor Tierheim nicht, leider. Und viele, die sich einen Jack-Russel-Welpen holen wären vielleicht mit einem Pudelmischlingswelpen vom Tierschutz besser bedient gewesen!!

    Vom Mode-Ridgeback, Weimaraner und Viszla ganz zu schweigen, die man hier xfach häufiger sieht als so klassische Familienhunde wie Boxer oder Schnauzer. Da kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die immer wirklich rassegerecht gehalten werden...

  8. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Trotzdem muss ich immer widersprechen, wenn es um Welpe und/oder Rassehunde geht, weil vielen Interessenten überhaupt nicht bewußt ist, dass man auch die im Tierschutz findet. Rasse schützt vor Tierheim nicht, leider. Und viele, die sich einen Jack-Russel-Welpen holen wären vielleicht mit einem Pudelmischlingswelpen vom Tierschutz besser bedient gewesen!!

    Vom Mode-Ridgeback, Weimaraner und Viszla ganz zu schweigen, die man hier xfach häufiger sieht als so klassische Familienhunde wie Boxer oder Schnauzer. Da kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die immer wirklich rassegerecht gehalten werden...

    So ist es. Und die meisten Hunde in den Tierheimen sind eben nicht dort, weil sie verkorkst sind, sondern weil ihre Menschen ihnen nicht gerecht wurden, irgendwann nicht mehr mit ihnen fertigwurden und sie dann abgaben.
    Echte "Problemhunde" sind nun mal in der Minderheit in den Heimen, auch wenn das gerne immer vergessen wird.

  9. User Info Menu

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Sicherlich landen viele Rassewelpen auch beim Tierschutz.
    Ich persönlich mache mir halt auch gerne ein Bild vom Züchter.
    Beim Tierschutz weiss man halt nicht, was so ein kleines Tier (die wenigsten werden ja im Tierheim geboren) schon so erlebt hat.
    Bei meinen Dalmis waren 2 direkt vom Züchter und 2 "gebraucht" (1 Senior-Hündin und 1 Junghund).

    Ich hab trotzdem immer geschaut wie die Hunde gelebt haben bzw. aufgezogen wurden. Beim Tierschutz hat man halt auch schon mal ein schwarzes Loch.

    Vom hiesigen Tierheim ist sogar bekannt, daß die Hunde nach ner gewissen Zeit neue Namen verpasst bekommen und dann nochmal beworben werden. Was so ein Schwachsinn soll, erschliesst sich mir nicht wirklich.
    Das Leben ist zu kurz, um alles gründlich zu durchdenken

    Prüfet aber alles, und das Beste behaltet!
    1. Thessalonicher 5.21

  10. Inaktiver User

    AW: Test: Welcher Hund passt zu mir?

    Zitat Zitat von MephistoHH Beitrag anzeigen
    Vom hiesigen Tierheim ist sogar bekannt, daß die Hunde nach ner gewissen Zeit neue Namen verpasst bekommen und dann nochmal beworben werden. Was so ein Schwachsinn soll, erschliesst sich mir nicht wirklich.
    Ich tippe einfach mal so ins Blaue: wahrscheinlich damit sich keiner sagt "Wie jetzt? Dieser Hund sitzt jetzt schon seit einem Jahr im Tierheim?? So einen nehme ich nicht!"

    Wie gesagt: alles Vermutung.

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