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    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Wenn der Typ weg ist, wird das Problem ja nur verlagert. Der Amtstierarzt muss wieder zum Einsatz kommen und Endziel ist ein lebenslanges Tierhalteverbot für den Tiermisshandler.

    Wichtig: wenn der Hund nachts gequält wird, Polizei anrufen! Aber nicht wegen Ruhestörung, sondern wegen "Gefahr im Verzug". Ziel ist doch, dass der Hund da raus kommt.
    Hier ein Beispiel wie eine Behörde das handhaben kann:
    Bei Gefahr in Verzug kann die Polizei auch vorläufige Maßnahmen ergreifen, wenn der Fachbereich telefonisch nicht erreichbar ist (z.B. in der Nacht) oder nicht rechtzeitig eingreifen kann (z.B. Hund im überhitzten Auto). Da das Gutachten eines beamteten Tierarztes nach dem Tierschutzgesetz die formale Voraussetzung für die pflegliche Unterbringung von Tieren (z.B. im Tierheim) ist, sollte vor Wegnahme von Tieren durch die Polizei in der Regel der Amtstierarzt (zumindest telefonisch) hinzugezogen werden. Für Notfälle sind die Telefonnummern der Amtstierärzte bei der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Ludwigsburg (Tel. 07141/18-9) hinterlegt. Der Fachbereich bestätigt alsbald vorläufige Maßnahmen der Polizei oder hebt diese auf.
    "Nach Deutschland zurück kriegen die mich nich. Nur inner Kiste."
    Bäcker in Kanada

  2. Inaktiver User

    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leider muss die TE ihre eigene Sicherheit zunächst über die des Hundes stellen. Sonst kann sie gar nichts für ihn tun.

    Und wenn man ihn einmal angezeigt hat, sei es für das Misshandeln des Hundes oder für das Fast-Eintreten der Tür, ist es scheinbar aus mit der friedlichen Nachbarschaft.

    Das Problem ist nur, dass jemand bei so einer Anzeige nicht gleich abtransportiert und weggesperrt wird, selbst nach einer Körperverletzung nicht. Man ist so einer Person weiterhin ausgesetzt.

    Deswegen erst einmal gründlich informieren. Selbst anonyme Anzeigen, von denen er nicht weiß, woher sie kommen, scheinen die Hausgemeinschaft ja schon in Gefahr zu bringen.
    So ist es !

    Mit Ratschlägen "Auf jeden Fall anzeigen" ist es nicht getan, wenn sich die TE damit selbst in Gefahr begibt.

    Mein Kollege hat mal einen völlig irren, gewalttätigen Nachbarn angezeigt.
    Daraufhin konnte er nicht mehr in seine Wohnung gehen, durch die Gefahr zusammen geschlagehn zu werden.
    Hat wochenlang bei einem Freund gewohnt und heimlich seinen Auszug organisiert.

    So easy ist es eben leider nicht in diesem unserem Lande.

    Die Reaktion der Amts-TA verstehe ich allerdings nicht.
    Ich habe mal da angerufen und darauf hingewiesen, daß ein tödlich verunfalltes Nachbarspaar in der Whg. eine Katze habe.

    Die sind der Sache sofort nachgegangen + haben mich auch informiert, daß sich ein Verwandter um das Tier kümmere.

  3. Inaktiver User

    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Zitat Zitat von Flughoernchen Beitrag anzeigen
    Wenn der Typ weg ist, wird das Problem ja nur verlagert. Der Amtstierarzt muss wieder zum Einsatz kommen und Endziel ist ein lebenslanges Tierhalteverbot für den Tiermisshandler.
    Mein Endziel war auch nicht, den Typ da rauszukriegen. Sondern wenn der Typ erst einmal da raus ist, dann kann man gegen ihn vorgehen, ohne in Gefahr zu kommen.

    Dieser Zustand ist jedenfalls nicht tragbar. Mit oder ohne Hund.

  4. Inaktiver User

    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Zitat Zitat von Maerchenglanz Beitrag anzeigen
    Vielleicht könnte man ja in einer Eigentümerversammlung beschließen, dass Hundehaltung ab sofort im Haus verboten ist?
    Eigentümern kann die Haltung von Hunden nicht verboten werden.

  5. Inaktiver User

    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Im Eingangsposting ist die Rede von einem Mietshaus, von daher gehe ich davon aus, dass es sich bei den Bewohnern um Mieter handelt.

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    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eigentümern kann die Haltung von Hunden nicht verboten werden.
    Doch, wenn die Mehrheit der Eigentümer das beschließt, kann das verboten werden (Wohnungskatzen hingegen nicht).

  7. Inaktiver User

    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Zitat Zitat von Maerchenglanz Beitrag anzeigen
    Doch, wenn die Mehrheit der Eigentümer das beschließt, kann das verboten werden (Wohnungskatzen hingegen nicht).
    Ups. Gerade nachgelesen. Du hast recht, da gibt es ein neues BGH Urteil. Früher ging das nicht.

    *kleinlaut: besser vorher informieren, dann posten.*

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    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Ratlose: ich lese gerade, dass sich manche Tierschutzvereine durchaus auch einsetzen in solchen Fällen. Hier der Fall einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin in Köln-Porz, die so schon viele Tiere gerettet hat.

    Tierschutzkontrollen
    Zu ihren härtesten Einsätzen gehören die Tierschutzkontrollen. Oft erhält der Verein Hinweise aus der Bevölkerung auf Misshandlung oder Vernachlässigung von Tieren. Dann fährt Adelheid Lieberam hin und lässt nicht eher locker, bis sie das Tier gesehen hat. Manchmal muss sie die Polizei zur Hilfe rufen, um sich überhaupt Zugang zu verschaffen oder das Tier an sich zu nehmen, falls die Vorwürfe tatsächlich zutreffen.
    "Nach Deutschland zurück kriegen die mich nich. Nur inner Kiste."
    Bäcker in Kanada

  9. Inaktiver User

    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    Zitat Zitat von Maerchenglanz Beitrag anzeigen
    Ist zwar OT, aber ein Schäferhund gehört nicht in eine Mietwohnung.
    Ist nicht nur OT sondern auch nicht richtig.

    Aber zum Thema: ich würde auch über andere Tierschutzvereine was machen und/oder den Tierschutzbund bzw den Bund gegen den Mißbrauch der Tiere.

    Manche kleine Tierschutzvereine sind da vielleicht auch überfordert, wenn das nur nette ältere Damen sind die Katzen füttern...

    Aber bitte bitte unternimm was - das klingt ja grausig. Und: Tierquälerei ist nicht nur nachts verboten!!!!!

    Wenn du in München wohnen solltest - meld dich bei mir!!!

  10. User Info Menu

    AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!

    einewiekeine,

    ich bin ganz bestimmt keine Hundeexpertin.

    Aber ich denke schon, dass ein Hund ab einer gewissen Größe Auslauf braucht und möglichst einen Garten. Einen Pekinesen in einer Wohnung zu halten, ist sicherlich unproblematisch.

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