Wenn der Typ weg ist, wird das Problem ja nur verlagert. Der Amtstierarzt muss wieder zum Einsatz kommen und Endziel ist ein lebenslanges Tierhalteverbot für den Tiermisshandler.
Wichtig: wenn der Hund nachts gequält wird, Polizei anrufen! Aber nicht wegen Ruhestörung, sondern wegen "Gefahr im Verzug". Ziel ist doch, dass der Hund da raus kommt.
Hier ein Beispiel wie eine Behörde das handhaben kann:
Bei Gefahr in Verzug kann die Polizei auch vorläufige Maßnahmen ergreifen, wenn der Fachbereich telefonisch nicht erreichbar ist (z.B. in der Nacht) oder nicht rechtzeitig eingreifen kann (z.B. Hund im überhitzten Auto). Da das Gutachten eines beamteten Tierarztes nach dem Tierschutzgesetz die formale Voraussetzung für die pflegliche Unterbringung von Tieren (z.B. im Tierheim) ist, sollte vor Wegnahme von Tieren durch die Polizei in der Regel der Amtstierarzt (zumindest telefonisch) hinzugezogen werden. Für Notfälle sind die Telefonnummern der Amtstierärzte bei der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Ludwigsburg (Tel. 07141/18-9) hinterlegt. Der Fachbereich bestätigt alsbald vorläufige Maßnahmen der Polizei oder hebt diese auf.
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Ergebnis 21 bis 30 von 86
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22.09.2009, 11:15
AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!
"Nach Deutschland zurück kriegen die mich nich. Nur inner Kiste."
Bäcker in Kanada
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22.09.2009, 11:18Inaktiver User
AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!
So ist es !
Mit Ratschlägen "Auf jeden Fall anzeigen" ist es nicht getan, wenn sich die TE damit selbst in Gefahr begibt.
Mein Kollege hat mal einen völlig irren, gewalttätigen Nachbarn angezeigt.
Daraufhin konnte er nicht mehr in seine Wohnung gehen, durch die Gefahr zusammen geschlagehn zu werden.
Hat wochenlang bei einem Freund gewohnt und heimlich seinen Auszug organisiert.
So easy ist es eben leider nicht in diesem unserem Lande.
Die Reaktion der Amts-TA verstehe ich allerdings nicht.
Ich habe mal da angerufen und darauf hingewiesen, daß ein tödlich verunfalltes Nachbarspaar in der Whg. eine Katze habe.
Die sind der Sache sofort nachgegangen + haben mich auch informiert, daß sich ein Verwandter um das Tier kümmere.
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22.09.2009, 11:23Inaktiver User
AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!
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22.09.2009, 11:26Inaktiver User
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22.09.2009, 11:28Inaktiver User
AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!
Im Eingangsposting ist die Rede von einem Mietshaus, von daher gehe ich davon aus, dass es sich bei den Bewohnern um Mieter handelt.
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22.09.2009, 11:29
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22.09.2009, 11:37Inaktiver User
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22.09.2009, 11:37
AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!
Ratlose: ich lese gerade, dass sich manche Tierschutzvereine durchaus auch einsetzen in solchen Fällen. Hier der Fall einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin in Köln-Porz, die so schon viele Tiere gerettet hat.
Tierschutzkontrollen
Zu ihren härtesten Einsätzen gehören die Tierschutzkontrollen. Oft erhält der Verein Hinweise aus der Bevölkerung auf Misshandlung oder Vernachlässigung von Tieren. Dann fährt Adelheid Lieberam hin und lässt nicht eher locker, bis sie das Tier gesehen hat. Manchmal muss sie die Polizei zur Hilfe rufen, um sich überhaupt Zugang zu verschaffen oder das Tier an sich zu nehmen, falls die Vorwürfe tatsächlich zutreffen."Nach Deutschland zurück kriegen die mich nich. Nur inner Kiste."
Bäcker in Kanada
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22.09.2009, 12:07Inaktiver User
AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!
Ist nicht nur OT sondern auch nicht richtig.
Aber zum Thema: ich würde auch über andere Tierschutzvereine was machen und/oder den Tierschutzbund bzw den Bund gegen den Mißbrauch der Tiere.
Manche kleine Tierschutzvereine sind da vielleicht auch überfordert, wenn das nur nette ältere Damen sind die Katzen füttern...
Aber bitte bitte unternimm was - das klingt ja grausig. Und: Tierquälerei ist nicht nur nachts verboten!!!!!
Wenn du in München wohnen solltest - meld dich bei mir!!!
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22.09.2009, 12:13
AW: Nachbar misshandelt Hund - Was soll ich nur tun??!!
einewiekeine,
ich bin ganz bestimmt keine Hundeexpertin.
Aber ich denke schon, dass ein Hund ab einer gewissen Größe Auslauf braucht und möglichst einen Garten. Einen Pekinesen in einer Wohnung zu halten, ist sicherlich unproblematisch.


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Du hast recht, da gibt es ein neues BGH Urteil. Früher ging das nicht.
