Ich glaube, meine Nachbarn machen sich diesbezüglich keine Gedanken mehr, sie haben da wohl inzwischen ihre feste Meinung. Und die will ich lieber gar nicht hören. Hauptsache, meinen Hunden und mir tut's gut.daß sich meine Nachbarn wahrscheinlich Gedanken um meinen Geisteszustand machen.
Li Gr Ute
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Ergebnis 11 bis 20 von 20
Thema: Stubenreinheit
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19.08.2009, 11:34
AW: Stubenreinheit
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19.08.2009, 16:20
AW: Stubenreinheit
bei meinem hund hat es bestimmt 4 monate gedauert, bis ich sicher sagen konnte :"sie ist stubenrein!"
eine freundin von mir hat zeitungspapier an ein paar strategische stellen in der wohnung gelegt, auch neben die wohnungstür. weil sie eben nicht so schnell (wegen behinderung) war, um ihren kleinen rauszutragen.
das hat super funktioniert, sie hat dann nach und nach immer weniger zeitungspaper in der wohnung gehabt und bis zum schluss nur noch ein blatt neben der tür gelassen. als das weg war, hat der kleinen gefiept und an der tür gekratzt, wenn er rauswollte. macht er heute noch
I slipped into the embrace of my wraparound shades.
T.C.Boyle
Don`t trust a perfect person and don´t trust a song that´s flawless.
21Pilots
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20.08.2009, 12:58
AW: Stubenreinheit
Hallo fiorina,
da bin ich ja erleichtert, daß es nicht nur Superhunde gibt, die bereits stubenrein auf die Welt kommen. :-)
Gestern lief er schon mal Richtung Türals er mußte, ist doch schon ein Fortschritt. Aber das mit dem Zeitungspapier werde ich trotzdem ausprobieren. Vielen Dank!
LG
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21.08.2009, 10:34
AW: Stubenreinheit
Wenn er anfängt Richtung Tür zu laufen wenn er muß würde ich nicht mehr mit der Benutzung von Zeitungspapier anfangen. Das könnte eventuell zu einem Rückschritt führen, denn offenbar versteht er ja so langsam, dass er draussen machen soll.
Li Gr Ute
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21.08.2009, 10:46Inaktiver User
AW: Stubenreinheit
Einer meiner Hunder (wir hatten immer welchle) war als Welpe genauso - wir sind raus und es passierte nichts. Kaum waren wir im Flur - pinkelte er.
Wir sind dann solange draussen rumgelaufen bis er was gemacht hatte - dann die Freude darüber zeigen (einer Einlieferung in die Anstalt knapp entgehen) und irgendwann hats dann auch bei diesem Welpen geklappt.
Der Hund den wir jetzt haben, er ist heute 13 geworden, setzt sich an die Tür und bellt, wenn er muß.
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21.08.2009, 14:05Inaktiver User
AW: Stubenreinheit
Mit dem Auslagen von Zeitungspapier, wäre ich vorsichtig, zumindest, wenn man die Angewohnheit hat (und ich habe sie), im Bett eine umfangreiche Wochenzeitung zu lesen und zwecks der besseren Handhabung z.B. die noch zu lesenden Teile, erst mal neben sich auf den Boden fallen läßt. Da kann es dann vorkommen, dass die Konzentration gestört wird durch "raschel, raschel, bsssss, raschel raschel" und die Lektüre hat sich erledigt.eine freundin von mir hat zeitungspapier an ein paar strategische stellen in der wohnung gelegt
Ansonsten, Geduld und Spucke machen meiner Erfahrung nach den Großteil der Hundeerziehung aus.
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22.08.2009, 13:43Inaktiver User
AW: Stubenreinheit
*lach* Das kommt mir ja irgendwie bekannt vor.... Und ich kann nur sagen: Jeder Hund ist anders. Mein erster wurde quasi stubenrein geboren, die Madame in meinem Avatarbild dagegen tat sich reichlich schwer damit. Und auch die schlauen Tipps aus diversen Hundebüchern (sobald sich der Welpe hinsetzt, schnell hochnehmen und nach draußen tragen...) konnte man mal gepflegt vergessen. So schnell, wie dieser Hund eine Pfütze fabriziert hatte, konnte man gar nicht hinterher.
Ich bin die ersten Wochen vorschriftsmäßig Tag und Nacht jede Stunde mit ihr vor die Tür (es war klirrend kalt zu der Zeit). Außer einem völlig entnervten Blick (Frauchen, warum zerrst du mich eigentlich dauernd in die Kälte...) passierte nichts. Sobald wir wieder drinnen waren, ließ die nächste Pfütze nicht lange auf sich warten. Es war wirklich zum verzweifeln.
Wir haben es dann auch mit dem Zeitungspapiertrick ausprobiert und bei uns hat es gefruchtet: Das Zimmer, in dem sie (und damals auch wechselschichtig mein Mann und ich) schliefen, wurde mit Zeitungspapier ausgelegt. Da hat sie dann auch trotz weiterer konsequenter Gänge vor die Tür draufgepieselt (Haufen landeten glücklicherweise immer draußen). Wir haben jeden Tag ein Blatt Zeitung weniger ausgelegt und irgendwann die Zeitung ganz weggelassen. Sie hat es kapiert und dann nicht mehr im Haus gemacht, sondern so, wie es sich gehört, draußen. Es hat sich dann auch schnell ein Rhytmus eingependelt.
Gemeldet hat sie sich von selbst allerdings nie (das taten alle Vorgänger bereits sehr früh) und tut es bis heute nicht. Sie hat ihre festen drei Zeiten (morgens und abends kurzer Gang, nachmittags einen langen Spaziergang) und damit funktioniert es super.
Gruß, Spellbound
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22.08.2009, 16:45
AW: Stubenreinheit
ich habe als wir unsere als welpe bekamen, im jogginganzug geschlafen, damit ich nachts schnell raus konnte. es war auch winter mit schnee!
ein tipp unserer zuechterin war, immer, wenn sie draussen macht,zu sagen: "mach schoen pippi!" oder so aehnlich und immer in der gleichen betonung. somit kann unsere heute auf kommando pippi machen. das ist zum beispiel unterwegs ganz praktisch oder wenn sie wirklich nur mal eben schnell machen soll und kein laengerer spaziergang moeglich ist... "geh' mach!" heisst dann grosses geschaeft erledigen. funktionniert natuerlich nur, wenn sie wirklich muss...
mit der stubenreinheit bei hunden ist es doch genauso wie mit dem durchschlafen bei kindern... da schlafen doch auch alle durch, nur das eigene nicht... wenn man den erzaehlungen immer glauben schenken will...
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22.08.2009, 17:29Inaktiver User
AW: Stubenreinheit
Ich nahm meinen Welpen zu mir, als er ca. 10 Wochen alt war. Er hat zu Hause nur während der ersten Woche, höchstens einmal am Tag, gemacht.
Ich ließ nicht alle Türe offen in der Wohnung, so dass der Kleine nur in der großen Küche oder in der Diele, die ich aus der Küche gut beobachten konnte, laufen konnte. So habe ich in 90 % der Fälle beim Pinkeln erwischt. Ich sagte immer "NEIN" und ließ ihm kapieren, dass ich unzufrieden war. Ich habe ihn allerdings nie bestraft mit einem langen Streicheleinheitenentzug. Den erwischten Hund trug ich aus der Wohnung raus aufs Gras und er beendete dort. Wenn es passierte, dass ich ihn nicht erwischte, wischte ich die Pfütze in seinen Anwesenheit weg und ich nörgelte ein bißchen dabei. Dann ging ich mit ihm raus.
Wenn er draußen machte, lobte ich ihn sehr und zeigte mich überglücklich.
Er hat es sehr schnell begriffen. Jetzt wenn er raus will, macht er entweder "Sitz" vor der Tür (das muss er sowieso immer machen, wenn ich ihn anleine) und wartet oder bringt mir ein Spielzeug. Meistens tut er das, wenn ich tief in der Arbeit versunken bin und nicht merke, dass er in der Diele hockt.
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22.08.2009, 17:44Inaktiver User
AW: Stubenreinheit
Auch das kommt mir bekannt vor...
Oh ja, das habe ich auch praktiziert. Unvergesslich die konsternierten Blicke von Nichthundebesitzern, sowohl bei der Animation als auch dann, wenn man sich - nach erfolgreichem Vollzug - mit schönster Welpenbelohntonalge an Häufchen und Pfützchen erfreute (*feeeeiiiin gemacht, guuuute Maus, feeeeiiiin...) Muss auf Außenstehende schon ziemlich idiotisch wirken
Aber wie man einem Hund beibringt, sein Bedürfnis anzumelden, das soll mir mal jemand verraten....
Gruß, SpellboundGeändert von Inaktiver User (22.08.2009 um 17:47 Uhr)


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