Presse-Mitteilung
Keine Hunde aus Urlaubsländern mit nach Hause nehmen
Angesichts der vielen streunenden Hunde vor allem in südlichen und südöstlichen Urlaubsländern entdeckt so mancher seine Tierliebe. Mit dem Ergebnis, dass man sich von dem Vierbeiner nicht mehr trennen mag. Der Hund wird also in eine Transportbox gepackt und nach Deutschland „importiert“. Dagegen sei prinzipiell auch nichts einzuwenden, meint Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO, gibt aber zu bedenken, dass sich kaum ein Tierfreund der dann auf ihn zukommenden bürokratischen Hürden bewusst ist. Sinnvoller wäre es, den Hund am Urlaubsort zu lassen und beispielsweise die örtlichen Tierschutzorganisationen zu unterstützen.
McCreight: „In vielen Feriengebieten haben sich Tierfreunde organisiert, um das Problem streunender Hunde in den Griff zu bekommen, und zwar in erster Linie durch Kastration. Dadurch wird das bisher ungebremste Wachstum der Population wirkungsvoll eingedämmt.“ Als Beispiel nennt der TASSO-Chef den „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“ (bmt), der vor allem in Osteuropa entsprechende Projekte gestartet hat.
Wer dennoch nach dem Urlaub einen Hund verwöhnen möchte, sollte sich laut McCreight in einem Tierheim umsehen: „Die wissen derzeit nicht mehr, wohin mit den Tieren. Es mangelt sowohl an Unterbringungsmöglichkeiten als auch an Geld für die Verpflegung. Schuld daran trägt wohl auch die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation bei vielen Haustierbesitzern.“ Nicht zuletzt könne man bei einem Hund aus dem Tierheim auch sicher sein, dass dieser gesund ist und die notwendigen Impfungen erhalten hat.
TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 65795 Hattersheim Germany
eMail: newsletter@tasso.net HomePage: www.tasso.net
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22.07.2009, 06:34
Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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22.07.2009, 07:53
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Welche bürokratischen Hürden sind denn gemeint? Verstehe ich nicht.
Mein Bruder hat mal einen Hund aus Spanien mitgebracht. Der wurde hier einem Tierarzt vorgestellt, entsprechend kastriert, geimpft etc. Wo ist das Problem?
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22.07.2009, 08:04Inaktiver User
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Das mit dem Tierheim und gesund würde ich nicht so unterschreiben.
Körperlich gesund, weil geimpft, das mag vielleicht sein. Aber viele Hunde haben da nicht unbedingt alle Tassen im Schrank, weil sie eine lange und oft schwieriege Vorgeschichte haben. Was natürlich zu bedauern ist und nicht die Tiere sind schuld daran.
Wer sich dazu berufen fühlt einen erwachsenen Hund mit Vorgescheichte zu nehmen, kann es tun. Mein Fall, beim guten Willen, wäre es nicht. Obwohl das Tierheim auch bei mir der erste Ort war, wo ich nach einem Hund gesucht habe.
Ich glaube, dass auch in solchen Fällen nicht das Alter oder irgendwas Anderes, sondern einfach die Sympathie entscheidend ist, und wenn Leute im Urlaub einen Hund lieb gewinnen, warum sollten sie es nicht nehmen und pflegen?
Ich habe letztendes auch kein Tier aus dem Tierheim genommen, obwohl es da ca. 80 Hunde gab, die eine Familie suchten.
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22.07.2009, 08:19Inaktiver User
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
So einfach ist das nicht, wenn das bei einer Zollkontrolle auffällt und der Hund nicht schon Wochen vorher geimpft wurde, Impfpass und Chip hat dann landet er schlimmstenfalls erst mal für Wochen in einer Quarantänestation. Das ist erstens teuer und zweitens für den Hund nicht schön!! Und für einen selber auch nicht!!!
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22.07.2009, 08:51
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Von Spanien nach Frankreich? Da war keine Kontrolle.
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22.07.2009, 12:37Inaktiver User
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22.07.2009, 13:14
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
"Der Hund wird also in eine Transportbox gepackt und nach Deutschland „importiert“. Dagegen sei prinzipiell auch nichts einzuwenden, meint Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO, "
Er findet nichts dabei.
Und: Er redet von bürokratischen Hürden hier. Welche sind das?
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22.07.2009, 14:23
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
eben die, dass ein teir gechippt und geimpft sein muss. bei tieren unter 3 monaten reicht ein gesundheitszeugnis. und das wird zumindest bei kleineren flughäfen sehr wohl kontrolliert.
wer sich in ein tier am urlaubsort verliebt und es "unbedingt" mitnehmen will, kann ja vielleicht versuchen, örtliche tierschutzvereine, die mit organistaionen aus D zusammenarbeiten zu bitten, die tiere zwischenzeitlich aufzunehmen (Impfschutz!), gegen übernahme der kosten plus spende für dei wirklich wichtigen kastrationen.
straßenhunde, die längere zeit selbstversorger waren, sollte man mM nach nicht nach Deztschland ausfliegen. allerdings gibt es gerade in spanien viele abgabehunde, weil sie "lästig" geworden sind. und wie die "tierheime" dort aussehen, muss man ja wohl keinem erzählen...
generell bin ich aber auch der auffassung, dass die örtlichen tierheime unterstützt werden sollen.
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22.07.2009, 15:21
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Bei Flughäfen ist die Sache natürlich anders, logisch.
Ich behaupte jetzt mal, dass die meisten Tiere mit Auto, Wohnmobil etc. einfach so mitgenommen werden.
Viele Leute haben Mitleid mit einem speziellen Tier, was sie ins Herz geschlossen haben. Ein Tierheim dort unterstützen, wäre wohl besser, aber weiß ich, wer sich das Geld dort einsteckt? Kommt es da an, wo ich es haben will? Man kann nun den Leuten nicht vorschreiben, wie sie ihr Geld einzusetzen haben. Und wie geschrieben, packe ich das Tier ins Auto, fahre ich unbehelligt durch die Länder und nix passiert.
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22.07.2009, 15:24
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
"eben die, dass ein teir gechippt und geimpft sein muss. "
Das ist aber keine bürokratische Hürde. Sondern normale Standardversorgung meines Bellos.


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