das sehen aber nicht alle als standardversorgung an. leider
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Ergebnis 11 bis 20 von 20
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22.07.2009, 15:43
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
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22.07.2009, 18:31
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Also bei Leuten, die einen Hund retten, schon, denke ich.
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22.07.2009, 20:14
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Wenn man Hunde von ausserhalb Europas mitnehmen will, wird's erst richtig kompliziert. Da genügt nicht nur Chip und Impfung, da muss dann Monate später nochmal ein Test (Tollwut) gemacht werden um zu sehen ob der Titer (oder wie heisst das noch?) stimmt. Dieser Test muss auch nach Europäischen Normen durchgeführt werden - auch nicht leicht dann irgendwo in der Pampa von Bangladesch oder Indonesien oder sonstwo ein Labor zu finden die das Zertifikat haben.
Das bedeutet dann also monatelange Wartezeiten und viel Aufwand vor Ort - welcher Urlauber hat die Zeit? Und das führt letztendlich dazu, dass ein gut angepasster Strassenhund in die Situation kommt wo er 3 Wochen lang verwöhnt wird und im Haus auf einem Bettchen schlafen darf, und dann wieder auf die Strasse gesetzt wird, sich sein Revier wieder erobern muss, dabei dann von den anderen Strassenhunden gebissen wird, und last but not least sehr traurig und enttäuscht ist.
Ich rate Touristen immer, die Hunde zwar zu füttern und ggf. tierärztlich zu versorgen wenn es nötig sein sollte, sie aber in ihrem Revier, d.h. auf der Strasse zu lassen.
Um Strassenhunden auf längere Sicht zu helfen ist es in der Tat am besten entweder die Tierheime vor Ort zu unterstützen - die meisten betreiben zB eine Kastrationsklinik - oder sich in Deutschland an Organisationen zu wenden, die Hunde einführen und sich um all die nötigen Impfungen und Papiere kümmern.
Es gibt auch immer irgendwo einheimische Hundeliebhaber vor Ort, die sich um die Tiere kümmern, so gut es geht und soweit ihre Finanzen es zulassen. Denen Unterstützung zukommen zu lassen ist auch eine sehr gute Möglichkeit das Leben dieser Hunde positiv zu beeinflussen..
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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24.07.2009, 02:05
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
@Noodie: Du wohnst doch in Indien, oder? Ich habe einen Freund (Entwicklungshelfer), der in Afghanistan das Problem mit tollwütigen Hunden hatte, wo ich bei der Welttierschutzorganisation angerufen hatte, die mir gesagt haben, daß sie das Problem in Indien durch Einfangen und Kastration in den Griff bekommen hätten ... stimmt das auch Deiner Sicht?
Den Ort in Afghanistan hatte ich damals wohl auch angegeben, bezweifle allerdings, daß da mal irgendwas passieren wird (die sind da eher auf misshandelte Esel spezialisiert, was auch ok ist).
Und dann ... das hatte ich schon in einem anderen Thread geschrieben: war ich vor kurzem wieder auf einem Hof in Norddeutschland, wo einige Katzen - unkastriert, ungeimpft, nicht entwurmt, mit Katzenaids, evtl. Katzenschnupfen ... immerhin gefüttert ... vor sich hin vegetierten, und sich vermehrten.
Und wo die Tierheime keine weiteren Katzen aufnehmen, oder nur gegen Gebühr. Was kein Landwirt macht.
Und da finde ich es schon wieder seltsam, daß da nicht hier geholfen wird, sondern im Ausland (ok, sind ja nur Katzen, und keine Hunde
).
Geändert von Borealis (24.07.2009 um 05:51 Uhr)
Grüsse
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24.07.2009, 08:08
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
ich denke mal, die katzenhilfe würde auch dort helfen, es muß sie halt nur jemand informieren.
Der Utopist sieht das Paradies,
der Realist das Paradies plus Schlange.
Friedrich Hebbel
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24.07.2009, 13:38
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Ja, Indien. Dass sie das Problem hier "im Griff" haben halte ich für stark übertrieben. Kann natürlich nur für meine Stadt sprechen. Sie tun ihr Bestes, aber es gibt immernoch genug unkastrierte Hündinnen die ein Dutzend Puppies pro Jahr absetzen.
Hier in der Stadt sind vor allem das Blue Cross, der SPCA, zwei TH's und ein paar Privatpersonen und TA's mit dem Problem beschäftigt - nicht genug.
Früher hab ich Hündinnen zum Blue Cross gebracht zum kastrieren, letztes Jahr sagten sie, sie sind überfordert, können keine mehr aufnehmen. Da hab ich dann selber drei kastrieren lassen. Eine Hündin hab ich aber bei aller Liebe nicht einfangen können und so hat sie vor 2 Monaten dann doch geworfen ....
Wenn ich die Situation mit vor 12-15 Jahren vergleiche hab ich schon das Gefühl es sind weniger Hunde auf den Strassen, aber es sind immernoch viele. In meiner Strasse zB haben wir z. Zt. 6 ausgewachsene Hunde und 6 Welpen, und die Strasse ist noch nichtmal einen km lang..
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Eckart von Hirschhausen
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15.08.2009, 10:19
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Tierische Urlaubsliebe - da lassen oder mitnehmen?
Stuttgart - Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Tier zu sich zu nehmen, hat viele Fragen: Welche Voraussetzungen muss ich als zukünftiger Hundebesitzer erfüllen? Passt auch ein älteres Tier zu mir? Was kann ich tun, damit bei meiner Wohnungskatze keine Langeweile aufkommt? Tierexpertin Marion Wünn, seit acht Jahren Leiterin des Tierheims Stuttgart-Botnang, gibt Auskunft.........
Quelle & kompletter Bericht
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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04.07.2010, 09:40
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Rote Karte für Tierquäler
München, 03.07.2010: Elefantenreiten, Delfinshows, Tanzbären und Fotos mit Affenbabys und Tigern – Urlaubsangebote mit bedrohten Tieren entpuppen sich bei näherem Hinsehen oft als Tierquälerei. Gerade in südlichen Ländern müssen Wildtiere als „lebende Attraktionen“ für Touristen herhalten.........
wewewe.umweltjournal.de/AFA_umweltnatur/16942.php
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16.06.2011, 06:18
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
TASSO-Newsletter
Nur mit guter Planung: Ein Tier aus dem Ausland
Wer den Urlaub im Ausland verbringt, trifft nicht selten auf streunende Hunde und abgemagerte, kranke Katzen. Sie vermehren sich mangels Kastration ungehemmt, so dass sie das Straßenbild in vielen Ländern prägen. Tierschützer vor Ort bemühen sich, das Leid der Tiere mit eigenen finanziellen Mitteln zu lindern, können der ständig wachsenden Population aber gar nicht gerecht werden. Ganz schnell entsteht angesichts großer, trauriger Tieraugen der Wunsch, helfen zu wollen und wenigstens eine Seele zu retten.
Die Einfuhr von Tieren aus dem Ausland nach Deutschland will aber wohl überlegt sein, sonst droht an der Grenze durch den Zoll ganz schnell das Aus. Gerade bei der Einfuhr von Tieren aus nicht EU-Ländern gelten bestimmte Vorschriften, die in erster Linie dem Schutz vor Einschleppung der Tollwut dienen. Bei der Rückreise aus bestimmten Ländern wird neben der Impfung, Kennzeichnung, einer tierärztlichen Untersuchung und den entsprechenden Papieren auch ein Bluttest verlangt. Oft muss das durchführende Labor von der EU zugelassen sein. Besondere Vorsicht ist bei Einfuhr exotischer Tiere und deren Erzeugnissen geboten. Sie fallen oft unter das Artenschutzgesetz. Ein Verstoß dagegen wird empfindlich geahndet.
Wichtige Informationen zur Einfuhr finden sich zum Beispiel auf http://www.zoll.de/.
TASSO-Tipp: Wer ein Tier aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte sich mit einer Tierschutzorganisation vor Ort in Verbindung setzen und sich beraten lassen. Schnelle, impulsive Entscheidungen schaden oftmals mehr als sie nützen.
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21.06.2011, 07:12
AW: Strassenhunde sind keine Urlaubssouvenirs
Tierschutzfallen im Urlaub: Reisetipps für Tier- und Naturfreunde
München, 20.06.2011: Ein Foto mit einem Äffchen am Strand, ein Besuch im Delfinarium, eine Schildkröte retten und eine Riesenmuschel als Reisesouvenir: Vieles, was Urlauber aus vermeintlicher Tier- und Naturliebe heraus unternehmen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als das Gegenteil.
Denn für solche Urlaubserlebnisse und Souvenirs werden Tiere gequält. Beim Kauf mancher Souvenirs verstößt man sogar gegen Artenschutzbestimmungen......
wewewe.umweltjournal.de/AfA_sonstiges/17906.php
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