Waas?
Da bist Du nicht bei dem Tier und in der Situation geblieben?
Hast Du vorher noch nie erlebt, das man/frau sich nicht immer und überall auf andere Menschen verlassen sollte?
Pah! Wie alt bist Du, wie reif als Mensch?
Nein, keinen Bissen hätte ich hinunter gebracht. Muss aber eingestehen, besser als viele Menschen bin ich nicht.
Nur hätte ich in DER Situation anders gehandelt.
Als ja selber HundeHALTERIN bin ich entsetzt.
Bitte, passe demnächst besser auf! Ja? Bitte!
Nun ist es passiert.
Ich habe übrigens selber einen sogen. Fundhund. Er zeigt mir noch nach Jahren, heute im Verhalten, wo er Angst hatte, was passierte. Er hatte z.B. eine panische Angst vor Autoscheinwerfern.
Langsam teilt er mir seine Geschichte mit, je nach Situation. Er"sagt" mir auch was er mag.
Ich liebe diesen Hund!
Und sollte ihm aus irgendwelchen Gründen etwas geschehen,
dann würde ich ihm wohlwollende Menschen wünschen, die dann auch bei ihm bleiben, bis ich da bin: sein Frauchen.
Bitte lerne daraus! Bitte!
LG Happyness :-)
- Und immer geht es darum, noch Gutes aus dem Schlechten zu machen!
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 49
Thema: Armer kleiner Pudel...
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23.06.2009, 19:31
AW: Armer kleiner Pudel...
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23.06.2009, 19:34Inaktiver User
AW: Armer kleiner Pudel...
Meine Güte...
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23.06.2009, 19:50
AW: Armer kleiner Pudel...
Stimmt ja: in erster Linie, da sind die Hundehalter verantwortlich.
Es ist aber ähnlich wie auf der Autobahn: Unfallort. Bumm!
Viele gucken weg, andere hin. Kaum jemand tut etwas und die die helfen wollen, die denken oft, es sei schon so okay.
Da ist ja wer. Oder sie tun etwas und wissen nicht was sie tun. Andere fahren vorbei. Sie denken, es wird geholfen.... .
.... .
Tut mir leid, wenn ich eben heftig war, oder auch nicht.
Wir müssen wohl alle irgendwann lernen, auch damit zu leben, dass wir Fehler machen.
Ist der Pudel inzwischen ausfindig gemacht?
LG
H.
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23.06.2009, 19:58Inaktiver User
AW: Armer kleiner Pudel...
Happyness, ja du warst zu heftig.
froehlichesonne hat doch schon mehr gemacht, als viele machen würden.Sie hat sich gekümmert. Ich finde das super.
Ich finde auch nicht, dass sie einen Fehler gemacht hat. Hey, es war trotzdem ein fremder Hund. Die meisten würden sich gar nicht darum kümmern.
Alles Gute für den kleinen Pudel - und für alle Tiere
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23.06.2009, 20:08
AW: Armer kleiner Pudel...
Hallo Rose!
Ja, ich war sehr heftig.
Mehr zu machen als andere... Prima! Ein kleines Bild:
Ich werfe Dir ´mal ein Kissen zu und Du versuchst es nur zu fangen. *denk*
Wahrscheinlich geht es daneben, weil Du es nur versucht hast.
Das Kissen war Dir evtl. nicht wirklich so wichtig. Du hast es ja nur versucht..... .
Immerhin hast Du damit mehr gemacht, als viele andere Menschen.
Du hast die Arme ausgestreckt.
Muss ich Dich jetzt loben?
Zurück zur Situation mit Hund. Offenbar wurde die Situation zumindestens verkannt.
LG
H.
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23.06.2009, 20:21Inaktiver User
AW: Armer kleiner Pudel...
Happyness, wir Tierfreunde würden es - wahrscheinlich - merken, wenn mit einem Tier etwas nicht stimmt. Vielen würde so etwas - ein verstört umher laufender Hund - gar nicht auffallen.
Warst du mal in südlichen Ländern und hast dort die herrenlosen, verdurstenden, verhungernden Tiere gesehen? In der Türkei, in Griechenland?
Und was jetzt? Schlaflose Nächte?
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23.06.2009, 20:32
AW: Armer kleiner Pudel...
Rose, lenke bitte nicht ab.
Und ja, ich habe die Tiere in vielen Ländern gesehen.... .
Möchtest Du auch nur Reis essen oder Abfälle (ja, für Menschen in Armut?) - Sicher nicht.
Hast Du auch die Menschen gesehen? - Ich schon.
Weder Mensch noch Tier wünsche ich ein Da-Sein im So-Sein.
Aber ich denke, es macht keinen Sinn, ständig auf Schlimmeres zu verweisen, wenn man denn doch eigentlich sogar "vor der eigenen Haustür kehren kann". Wäre ja ´mal ein Anfang, oder? - Nichts gegen Hunde aus dem Ausland.
Du wolltest nur ablenken.
Hier konkret in diesem Thread, da geht es doch wohl um ein anderes Thema.
Oder? Mir geht es jetzt um den "Pudel-Thread".
LG
H.
Das Zauberwort ist: Verantwortung!
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23.06.2009, 20:50Inaktiver User
AW: Armer kleiner Pudel...
froehlichesonne ist mehr Verantwortung gerecht geworden als sie schuldete. Nur darum geht es mir.
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23.06.2009, 21:22Inaktiver User
AW: Armer kleiner Pudel...
das ehrt vielleicht froehlichesonne; dennoch ist dem Pudel nicht geholfen. Und darum geht es letztendlich!
Man kann es vom Sozialverhalten wirklich ein bisschen mit den Gaffern bei Unfällen vergleichen. Jeder verlässt sich auf den anderen und hofft, dass einer aktiv wird. Warum übernimmt keiner die Verantwortung bis zum Erreichen des Zieles?
Es spielt auch keine Geige, ob der Hund fremd oder sein eigen ist.
Es geht um ein hilfloses verängstigtes Lebewesen.
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23.06.2009, 22:57Inaktiver User
AW: Armer kleiner Pudel...
Ich finde es, ehrlich gesagt, nicht ganz in Ordnung, wie die Strangeröffnerin hier angegangen wird. Bis auf froehlichesonne war keiner von uns dabei. Für Außenstehende ist es immer einfach zu sagen, wie sie in dieser Situation reagiert HÄTTEN. Wie man letztendlich wirklich reagiert, weiß vorher niemand. Klar hätte sie bis zum Eintreffen der Polizei bei dem Hund bleiben können, er hätte ihr aber genauso gut wieder entwischen können, sie hätte ihm diesmal nicht folgen können und er wäre weg gewesen. Wir wissen es nicht. Es ist eine Geschichte mit vielen "wenn" und "hätten" und man kann nur das wirklich bewerten, was Menschen getan haben und nicht getan hätten.
Fakt ist, sie ist sofort rausmarschiert, ist dem Hund gefolgt (was ich mir nicht unbedingt einfach vorstelle) und hat ihn sozusagen in der Garage "gestellt". Dort ist er ihr aber wieder entwischt. Ihr habt sicherlich auch die sehr interessanten Ausführungen von Rana zum Thema "Einfangen entlaufener Hunde" gelesen und wißt nun, daß es offenbar nicht gerade sehr einfach ist und man schon wissen muß, wie man es am besten anstellt und selbst dann muß man nicht zwangsläufig erfolgreich sein. Hier gab es die Situation mit einem verängstigten Tier, das auf der Flucht war und ich weiß nicht, ob dieses Tier dann immer richtig eingeschätzt werden kann. Es wird sicher unberechenbar reagieren.
In dieser Situation finde ich es nicht verwerflich, wenn andere Leute versprechen, daß sie sich darum kümmern (vielleicht konnte sie die Polizei auch gar nicht selbst anrufen, weil das Handy noch in der Tasche beim Freund lag), diese Hilfe auch anzunehmen und sich wieder zu entfernen. Man fühlt sich in so einer Situation wahrscheinlich selbst so hilflos, daß man froh ist, wenn man Unterstützung bekommt und die Verantwortung dafür abgeben kann.
Ich persönlich finde es schön, daß sie sich überhaupt gekümmert hat, denn DAS ist nicht selbstverständlich.
Vielleicht könntest Du ja doch nochmal bei der Polizei anrufen, froehlichesonne, und mal nachfragen. Es würde sicherlich einige von uns interessieren, ob der Hund nun wieder zurück ist.


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