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29.05.2009, 22:13Inaktiver User
AW: Hundetrainer oder Menschentrainer?
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29.05.2009, 22:16Inaktiver User
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29.05.2009, 22:19Inaktiver User
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29.05.2009, 22:26Inaktiver User
AW: Hundetrainer oder Menschentrainer?
das sage ich ja auch nicht, ich denke das gerade in der Arbeit mit Hunden und Menschen ein besonderes Einfühlungsvermögen von großer Bedeutung ist, es gibt so viele Hundetrainer auf dem Markt die wirklich mehr schaden als helfen.
Und solange der Beruf nicht geschützt ist, werden es immer mehr, selbst in unserer kleinen Stadt, wachsen die wie Pilze aus dem Boden und es ist teilweise sträflicher Unsinn, was so manchen Hundehalter unter dem Mantel des Zertifikates antrainiert wird.
habe übrigens in meinem Post den Teil des Zitates kursiv gesetzt, es war nicht meine Absicht mich mit falschen Federn zu schmücken
meine Meinung spiegelt das Zitat dennoch wieder und es war nur eine Antwort das das Post von Finja.
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29.05.2009, 22:32Inaktiver User
AW: Hundetrainer oder Menschentrainer?
mir hat an meiner Hundetrainerin besonders gut gefallen, das sie erstmal den stillen Beobachter machte, um mir dann aufzuzeigen welche Fehler ich machte und mir dann erklärte warum meine Süße sich in der bestimmten Situation so verhielt.
danach trainierte sie mir mein fehlverhalten ab, in dem sie mich korregierte, korregierte ich meinen Hund.
sie geht individuell auf die Hundehalter ein und zeigt auf warum ein Hund sich wie verhält.
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29.05.2009, 22:50
AW: Hundetrainer oder Menschentrainer?
Zu welchem Zweck möchtest Du denn die Meinungen lesen? Willst Du das in irgendeiner Form für Dich auswerten?
Fällt mir schwer, hier eine konkrete Antwort zu geben. Es gibt viele Dinge, die mir einfallen würden, aber die sind alle recht speziell und bedürften einer Vorgeschichte.
Ja, Hundetrainer lehren Menschen.
An meinem (liebsten, weil es gab mehrere) Hundetrainer hat mir gefallen, dass mein zutiefst misstrauischer und distanzierter Hund ihn abgöttisch geliebt hat, und zwar nach wenigen Sekunden. Er ist einer der wenigen Menschen (an einer Hand abzählbar), denen ich meinen Hund bedenkenlos anvertrauen würde.
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29.05.2009, 23:05Inaktiver User
AW: Hundetrainer oder Menschentrainer?
Nein, ich will nichts auswerten. Wie sollte ich Meinungen von mir völlig unbekannten Personen für mich auch auswerten?
Ich möchte ein Stimmungsbild über Trainer und deren Umgang mit Hundehaltern. Unter dem pädagogisch-psychologischen Aspekt betrachtet.
Wie z.B. darf ein Trainer sein, damit man sich nicht persönlich angegriffen fühlt? Verhaltenskorrekturen sind immerhin ein Eingriff in die Privatsphäre. Wann akzeptiert man es und ab wann fühlt man sich reglementiert?
Solche Erfahrungen meine ich.
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29.05.2009, 23:31
AW: Hundetrainer oder Menschentrainer?
Naja, Du könntest mit ein paar detaillierten Fragen eine nicht repräsentative Umfrage erstellen und auswerten.
Kannst Du vielleicht ein paar Situationen exemplarisch als Beispiel geben? Es gibt ja solche Standardsachen. Trainer nimmt Leine in die Hand, Trainer korrigiert Hund, Trainer spricht mit Mensch etc..
Für mich kann ich das sehr schnell beantworten: Mehrere Trainer waren mir nicht unsympathisch, aber ich hatte auch kein Vertrauen zu ihnen. Das ist für mich entscheidend gewesen - also der berühmte sekundenerste Eindruck. Da hab ich mir die Probestunde angeschaut und bin nicht wiedergekommen.
Ein Trainer war für mich sofort sympathisch - der konnte mir auch problemlos die Leine aus der Hand nehmen.
Ich denke, da muss beides stimmen: Der Hund muss "ja!" sagen und der Mensch auch. Da gibt es - meiner Meinung nach - keine Patentrezepte. Ich bin, denk ich, über einige Theorien der Hundeerziehung gut informiert. Deshalb diskutier ich auch viel, ohne das Training ins Büro verlagern zu wollen.
Ich möchte einen Hundetrainer, der mir seine Ansichten nahe bringt, ohne meine absurd zu finden. Ich möchte einen Trainer, der mir auch klipp und klar sagt "Okay. Mit Deiner Auffassung kann ich nicht arbeiten - geh zu einem anderen Trainer oder hör mir weiter zu."
Ich möchte einen Trainer, der mich und meinen Hund so nimmt, wie wir sind. Der uns unsere Schwächen mit einem Lächeln nahe bringt, ohne den Zeigefinger drohend zu erheben. Und der auch erkennt, wann wir an unsere Grenzen gelangt sind.
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29.05.2009, 23:36Inaktiver User
AW: Hundetrainer oder Menschentrainer?
ich war auch bei einer hundetrainerin.
auch sie hat mich trainiert, bzw. erzogen.
und ja das war sehr grenzwertig, mein hund hatte viel spass, mich hats dann manchmal genervt, dass schon wieder an mir herumerzogen wird. aber es war wichtig und richtig, weil ich seither ein verhältnis zu meinem hund habe (kanns nicht anders ausdrücken). seither verstehe ich so einiges besser und er akzeptiert mich. wir sind jetzt ein rudel.
eine trainerin muss mich durch fachwissen überzeugen, dann kann sie mir auch einiges sagen und auch einiges was man nicht so gern hört. ich fühlte mich sehr unsicher und dass hat sie mir gespiegelt. das war nicht angenehm, aber das kommt ja beim hund an und sie muss in kurzer zeit einiges an verhaltensweisen am menschen ändern. das ist wahnsinnig schwierig. ich habe es eingesehen, auch manchmal grummelnd, aber bei anderen ist es vielleicht schwerer.
ich bin seit den stunden (das ist jetzt 3 jahre her) viel selbstbewußter geworden. nicht nur dem hund gegenüber. ich bin klarer in meinen anweisungen, auch anderen gegenüber beispielsweise in meinem führungsverhalten meinen mitarbeitern gegenüber.
es hat durchaus eine psychologische komponente.
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29.05.2009, 23:41Inaktiver User



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