...solche Hunde tun mir immer sehr leid.
Ich stelle mir vor, wie es für die Tiere sein mag, wenn sie sich nicht gut fühlen. Sie müssen dann laufen ob sie wollen oder nicht.
Meiner Meinung nach ist es doch viel schöner wenn ein Hund mit seinem Besitzer spazieren geht und überall schnüffeln kann. Aber dieses stupide laufen neben dem Fahrrad ... ?
Viel mir heute morgen wieder auf, als ich aus dem Fenster schaute.
Viele Grüße von lieverd
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21.05.2009, 08:50Inaktiver User
Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
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21.05.2009, 10:40Inaktiver User
AW: Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
Wenn ich sowas sehe - und das ist nicht selten- habe ich auch immer ein ungutes Gefühl.
Man weiß zwar nicht, wie das der Hund empfindet, aber für mich sieht das so aus, als hätten Frauchen/Herrchen keine Lust zu laufen, aber der Hund muss...-egal, ob er will oder nicht.
Außerdem sieht es teilweilse recht gefährlich aus, wenn die Vierbeiner mit ihrer Leine neben dem Fahrrad laufen und Autos unterwegs sind.
Ich würde es jedenfalls mit meinem Hund nicht machen...
LG
rolu
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21.05.2009, 10:49
AW: Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
So pauschal lässt sich dazu wenig sagen.
Meine Hündin ist eine Laufhündin. Das heißt, um ausgelastet zu sein, muss sie viel laufen. Ich führe sie am Fahrrad mit einer Vorrichtung, mit der sie nicht in die Speichen geraten kann. Ich fahre ausschließlich auf Fahrradwegen, nie dort, wo PKW fahren und wo immer es geht, lasse ich sie ohne Leine laufen.
Ich gehe mit ihr, wenn es zu heiß ist, oder sie bereits genügend Auslauf hatte. Ich lasse sie am Fahrrad mitlaufen, wenn sie noch Bewegung braucht.
Einem Mini-Hund mit kurzen Beinen, der für so etwas nicht geeignet ist, würde ich das nicht "antun".
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21.05.2009, 12:19
AW: Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
Das hängt doch sehr vom Hund ab. Mir tun immer die "Lauf"hunde wie zB Huskies leid, deren Besitzer mit Ihnen nur eine kurze "Geh"runde im Park machen.
Einen richtigen Laufhund kann man mit Spazierengehen nicht auslasten.
Wichtiger wäre mir dabei immer, dass Hund und Fahrradfahrer nicht gefährdet sind bzw. nicht gefährlich sind für andere, das dürfe wohl das größere Problem dabei sein.
Liebe Grüße
promethea
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21.05.2009, 12:39
AW: Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
Das so pauschal zu sagen, ist wie Eltern zu verteufeln, die ihre Kinder Leistungssport machen lassen.
Der eine will es, braucht es und giert geradezu danach. Der andere kann damit nichts anfangen und leidet wie.... na wie Hund eben ;)
Wir fahren/fuhren immer relativ viel Fahrrad mit unseren Hunden, anders bekommen wir die bei unserem Zeitaufkommen gar nicht ausgelastet.
Aber es muß unterschieden werden. Wem macht es Spaß, wie lange darf es sein, welches Tempo usw. Das Tempo gibt grundsätzlich das schwächste Glied in der Kette vor. Die Pausen ebenfalls.
Unsere Hunde waren bisher alle absolut endgeil aufs Radfahren, wenn wir nur den Lenker greifen um es in die Garage zu bringen haben wir ein johlendes Rudel um uns herum, und wehe, einer wagt es, ohne Hund aufs Fahrrad zu steigen, dann jiffen drei enttäuscht hinterher. Entfernen wir uns zu Fuß oder im Auto, sagt keiner einen Ton.
Schwierig wird es, wenn jung und alt nicht mehr zusammenkommen. Der alte Hund möchte so gerne noch, kann und darf aber nicht mehr, der junge will und muß. So sind wir zum Fahrradanhänger gekommen (der kleine alte Hund wollte unbedingt mit, konnte aber nicht mehr so. Also kam sie in den Hänger und konnte bei der Fahrt rein und raus, wie sie wollte und hat das sehr genossen.
Unser Oldie jetzt ist zu groß für den Hänger, für ihn gibt es nichts größeres als am Rad zu rennen, aber er kann es definitiv schon lange nicht mehr. Ab und zu fahren wir 150 Meter über die Wiese und zurück, nur damit er auch nochmal kann. Mehr ist einfach nicht drin.
Nett war auch unser Husky, der entschied, welche Strecken er mochte oder auch nicht. Um den einen See gab er immer Vollgas, im Geschirr brauchte man da nicht viel zu treten, Leuchten in den Augen und: WIEEE, schon fertig???? Um den anderen See war er wie in Anker, gleiche km-Zahl aber statt 40 Minuten nie unter 1,5 Stunden. Die Strecke mochte er gar nicht.
Wir sind grundsätzlich immer so viel wie möglich ohne Leine gefahren und wie beim Fußmarsch sind die Hunde auch da, selbst bei zügigem Tempo immer noch voraus und zurück, kreuz und quer... die doppelte bis dreifache Strecke gelaufen.
Auch sollte man nicht vergessen, daß die natürliche Gangart des Hundes ein gemütlicher bis zügiger Zuckeltrab ist, den hält kaum ein Fußgänger länger durch, so daß realistisch gesehen die Leinenfußgänger die belastetere Fraktion sind.
Gruß Zicke
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21.05.2009, 12:51
AW: Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
Kommt auf den Hund und den Besitzer an. Mein Husky-Mädchen ist momentan tödlich gekränkt, weil die Fahrradrunden so kurz geworden sind (sie ist zu alt für die ganz großen Runden).
Zu Fuß hätte ich es früher nie geschafft, sie ordentlich auszulasten, v.a. da bei ihr insgesamt drei Arbeitshunderassen drinstecken (der Husky kommt aber sowohl im Gebäude, als auch im Wesen am meisten durch) und ich somit sozusagen drei Hunde in einem ordentlich körperlich und geistig beschäftigen musste
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21.05.2009, 13:01Inaktiver User
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21.05.2009, 13:06Inaktiver User
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21.05.2009, 13:21Inaktiver User
AW: Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
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22.05.2009, 11:33
AW: Hunde, die an der Leine neben dem Fahrrad laufen (müssen)
Und die sind nicht nur für den am Rad laufenden Hund und den Rad fahrenden Menschen gefährlich und unverantwortlich, sondern auch für die restlichen Verkehrsteilnehmer.
Insofern hat ein Hundebesitzer schon eine große Verantwortung, über die sich ein bewusst einen Hund haltender Mensch aber klar ist.
Davon kann man ausgehen.
Zitat von Inaktiver User


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So eine Vorrichtung habe ich noch nie gesehen.
