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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    Liebe Ragna,

    ich kann es Dir nachfühlen...die letzten Wochen können oft sehr sorgenvoll sein

    Mein Mitgefühl

    Und eine für Deinen Kater
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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    Liebe Karla,

    ich hab drüben gelesen, dass Ihr Eure Pübbi loslassen müsst und sitze hier weinend vor dem Pc.

    "Eigentlich seltsam, man kennt weder Tier noch Besitzer" und doch entsteht bei mir durchs jahrelange Mitlesen eine Verbundenheit.
    Durch die vielen Zeilen entstehen Bilder, die liebenswerten Eigenarten der bekommen Charakter.

    Ich ahne natürlich nur, welche Gefühle die jeweiligen Fellnasenuntertanen haben mögen, meine eigene Traurigkeit kommt wieder durch, was die Puppe angeht, unser Hund ist noch ganz ganz kurz erst nicht mehr bei uns.

    Mein Mitgefühl, einen würdevollen Abschied und viel Kraft
    twix
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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde es schwer im Moment. Dieses Auf und Ab. Kater (fast 14 Jahre, Tumor im Bauchraum) ist noch bei uns. Am Samstagabend war er so schwach und wacklig, hat kaum gefressen, nicht mehr geschnurrt, wollte klar in Ruhe gelassen werden von uns, dass wir fest damit gerechnet haben, am Sonntag, spätestens heute die TÄ anzurufen. Gestern morgen war er dann wieder vergleichsweise munter, hat gut gefressen, wollte eine Runde im Garten drehen, ganz wacher, klarer Blick, ließ sich gern hochnehmen und streicheln und hat geschnurrt, hat unsere Nähe gesucht, springt ohne Probleme auf Bett und Sofa..... Fast normal und gesund wirkt er auch heute, mager halt. So normal, dass gleich von Kind 1 die Hoffnung kam, dass er vielleicht doch wieder gesund werden würde.....
    Liebe Ragna,

    ich kann mich so gut in dich reinfühlen. So ging es uns mit unserer Katzendame (ca. 16, Tumor im Halsbereich) auch. Sie wurde immer weniger und das Fressen und Schlucken hat ihr Mühe bereitet. Wir hatten die Tierärztin schon bestellt (die Zeit VOR diesem Termin ist kaum auszuhalten) und haben dann - in Rücksprache mit der Tierärztin - den Termin nochmal verschoben. Die Katze hat noch etwas gefressen und wollte überall dabei sein. Aber natürlich hat sie auch viel geschlafen.

    5 Wochen später war es dann leider doch soweit. Die Katze musste erlöst werden.
    Dann ist es uns in der Tat leichter gefallen sie gehen zu lassen und ihr das Leid zu nehmen.

    Den richtigen Zeitpunkt spürt man. Dann muss man handeln.

    Ich denke oft - auch nach zwei Jahren - an meine Katzendame. Sie war die beste Katze in meinem Leben. Und dann werde ich sehr traurig.

    Bald steht mir ähnliches mit meiner 15jährigen Mopsdame bevor. Und dann sind da noch zwei neue Katzen in unser Leben getreten.

    Ich glaube, es wird nicht leichter
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

  4. Inaktiver User

    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    So, gestern mussten wir uns nun auch von unserer Milly verabschieden. Es ging vergleichsweise schnell, dass wir an diesen Punkt gelangt sind, entsprechend geschockt sind wir noch. Und kauen sehr an der fehlenden Zeit zum Abschiednehmen.

    Vor 10 Tagen kam sie ganz leicht hinkend heim, rechtes Vorderbein. Ich konnte keine oberflächliche Verletzung feststellen, es schien sie auch nicht groß zu beeinträchtigen. Über die 2 folgenden Tage wurde es allerdings schlimmer, sodass wir am Freitag noch zum Tierarzt sind. Röntgenbild, Untersuchung, Blutbild. Anscheinend eine Muskelzerrung. Schmerzspritze und Schmerzmittel und der Hinweis, dass das langwierig sein könne. Übers WE wurde es dann wieder schlimmer, die Schwellung und auch ihr Allgemeinzustand. Ab Sonntagnachmittag saß sie nur noch auf ihrem Plätzchen und hat sich buchstäblich nicht mehr gerührt, war wie gelähmt und teilweise wie weggetreten. Also Tierklinik eine Stunde Fahrt weit weg. Dort hieß es: Großer Abszess, sowas entwickelt sich schnell, und beginnende Sepsis, das behandeln wir, das wird wieder. Sie soll 3-4 Tage dableiben, damit man die Wunde regelmäßig sauber machen kann und sie ausreichend Antibiotika kriegt. Ok, haben wir so gemacht. Es wurde aber nicht besser, sondern es entwickelte sich eine nekrotische Fasziitis, Gewebe begann abzusterben. Also OP. Auch da waren sie dort noch zuversichtlich, dass es dann wieder werden würde. Wurde es nicht. Sie blieb schwach, wie benommen, fraß nicht. Laut TÄ dort konnte es eigentlich nicht mehr die Wunde sein, die sah gut aus, und auch die Sepsis hatte man im Griff. Aber es wollte ihr einfach nicht besser gehen. Die TÄ äußerste den Verdacht, dass es vielleicht eine bisher unerkannte zurgundeliegende Erkrankung gäbe, vielleicht auch ein Tumor o.ä. Zwischenzeitlich wurden auch ihre Blutwerte schlechter, Niere, Leber. Die Glukoseinfusion lieferte ihr nicht mehr ausreichend Energie, sie musste dringend anfangen zu fressen, ohne Wärmekissen wurde sie unterkühlt. Ultraschall und Röntgenbild erbrachten keine neuen Erkenntnisse, außer dass sich Wasser in Lunge und Bauchraum ansammelte. Die TÄ war sich nicht mehr sicher, ob sie es durch die Nacht schaffen würde.

    Sie hat es durch die Nacht geschafft. Besser ging es ihr trotzdem nicht. Gestern morgen sind wir hingefahren. Erst schien sie etwas verwirrt, hat uns dann aber erkannt und hatte ein paar richtig wache Minuten, hat geschnurrt, sich streicheln lassen, wollte aufstehen, auf den Arm.... Dann wurde sie auf einmal ruhelos, hat versucht, sich zu drehen, dabei so schmerzerfüllt gemaunzt, so ganz kehlig, ganz aus der Tiefe der Katze..... Es war ganz furchtbar. Dann ist sie erschöpft zusammengesackt und war wieder wie weggetreten. Da wusste ich, wir müssen sie gehen lassen.

    Die TÄ kann sich nach wie vor nicht richtig erklären, warum sie es nicht geschafft hat. Man hätte wohl noch spezifischere Test machen können, weiter nachforschen, ob doch noch eine andere unerkannte Erkrankung vorliegt, aber es ist fraglich, ob man ihr mit dem Wissen noch hätte helfen können oder ob sie das bloß noch länger gequält hätte.

    Ich denke ja, sie wollte gehen. Aus Kummer. Im Juni mussten wir uns von unserem Riley, ihrem lebenslangen Freund und Mitkater verabschieden, inoperabler Tumor im Bauchraum. Sie hat seither täglich nach ihm gesucht, maunzend in jedem Zimmer vom Keller bis zum Dach. Sie hat nur noch Miniportionen gegessen, seit er weg war, sogar Frischfleisch hat sie stehen lassen, war extrem anhänglich. Wir waren kurz davor, uns nach einem neuen Kumpel für sie umzusehen und haben überlegt, welche Kombination wohl passen könnte. Und dann kam diese Verletzung...

    Ich glaube, das war ihre Chance. Sie wollte zu ihrem Kater, sie wollte keine andere Katze an seiner Stelle. Dickköpfig und stur genug wäre sie. Ohne ihn wollte sie auch nicht mehr hier sein. Ist kein körperlicher Aspekt, aber wenn der Lebenswille fehlt..... Ich hoffe so, wir haben das Richtige getan.

    Milly wurde wie Riley 14 Jahre alt.

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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    @ragna: Tut mir sehr leid ..

    Jetzt hat sie Ruhe und Frieden.

    Ich kann mir vorstellen wie schmerzlich ist, Tiere gehen zu lassen , die wir, tief und innig, geliebt und uns 14 Jahre oder länger begleitet haben ...

    Werdet ihr euch erneut Katzen besorgen oder hat sich das Thema erledigt, weil zu schmerzhaft ?!?
    „Glück ist keine Station,
    bei der man ankommt,
    sondern eine Art zu reisen.“

    Margaret Lee Runbeck

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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    Katzen lieben Menschen viel mehr, als sie zugeben wollen,
    aber sie besitzen genug Weisheit, es für sich zu behalten.


    Mary Eleanor Wilkins Freeman (1852 - 1930), US-amerikanische Schriftstellerin

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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    Ohje, Ragna, das ist ja schon beim Lesen hart. Wie muss es da euch gegangen sein ...

    Für Milly Sie ist sicher gut bei Riley angekommen.
    "Wer viel jammert, ist in seinem Kind-Ich von damals. Ich wende dann eine ganz alte Strategie an. Ich schaue: Wer kommt, um mir zu helfen, mitzuquengeln oder auch mit mir zu schimpfen?
    Genau wie ich es bei meinen Eltern versucht habe, um Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen."
    - Dorothee Berentzen in Brigitte Woman 05/2021

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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte

    Mein Beileid

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    AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte



    Für Milly und Riley.
    Mein herzlichstes Beileid.

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