Ganz lieben Dank für Deine mitfühlenden Worte, mariarosa!
Dass Du in kurzen Abständen zwei Katzen verabschieden musstest, tut mir arg leid!
Hier stand irgendwo, man würde es Katzen nicht anmerken, wenn sie Schmerzen haben. An anderer Stelle meinte aber auch jemand, Katzen wären Fighter und suchten die Herausforderung.
Wir kamen ja gar nicht mehr dazu, über Euthanasie zu sprechen und es ihm womöglich leichter zu machen, so schnell haben sich die Ereignisse überschlagen. Er wird wohl Schmerzen gehabt haben, sicher versagten nach und nach alle seine Organe! Vielleicht war er aber auch bewusstlos oder hat es nicht mehr gespürt, auch das soll vorkommen. Weißt du oder jemand anderer hier etwas darüber? Körpereigene Morphine?? Was wäre ich froh...
Das ist es aber auch, was es uns so schwer macht: Es ging alles schneller als unser Bewusstsein mitkam.
Dass wir noch mit ihm zum Tierarzt sind, wird er nicht mehr mitbekommen haben, er hat nicht mehr geatmet. Der Tierarzt meinte aber, er wäre "noch nicht ganz tot". Kurz darauf weiteten sich seine Pupillen und es war vorbei. Also haben wir ihn doch noch mal aus seinem Zuhause genommen (zwar mitsamt seinem Körbchen, aber dennoch). Ich muss schon wieder weinen, wenn ich das alles Revue passieren lasse. Was für ein intensives Ereignis! Was für eine Trauer! Was für eine Leere, was für eine Schwere!
Antworten
Ergebnis 391 bis 400 von 649
-
26.12.2015, 21:20
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
-
29.12.2015, 12:57Inaktiver User
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Liebe Islay,
ja! Ja, das ist so.Was für ein intensives Ereignis! Was für eine Trauer! Was für eine Leere, was für eine Schwere!
Vielleicht ist es dir ein kleiner Trost, dass es besser wird, es dauert, aber es wird besser. Irgendwann fühlt man sich in seiner Haut wieder mehr wie man selbst. Ich habe es gerade auch durch, wir haben kurz vor Weihnachten unsere Hündin gehen lassen, eine Woche vorher hatte sie noch ihren 12. Geburtstag. Aufgrund einer schweren Tumordiagnose im Mai hatte niemand damit gerechnet, dass sie den Herbst geschweige denn das Jahresende überhaupt erleben würde. Sie hatte noch eine gute Zeit, zum Ende hin ging es dann sehr schnell. Trotz der mehrmonatigen "Vorbereitung", wir wussten ja, dass es irgendwann passieren wird, erwischte es uns kalt und mich konntest du ein paar Tage schlichtweg in die Ecke legen. Inzwischen ist es wieder besser und fühlt sich nicht mehr so schlimm an, aber sie fehlt hier sehr.
Wir haben sie zu Hause erlösen lassen, unser Tierarzt kam her. Ich stand ziemlich neben mir, fühlte mich wie betäubt. Ich habe neben ihr gelegen und habe sie gehalten, bis es vorbei war, es geht ja Gott sei Dank schnell und für die Tiere ist es schmerzlos. Und als sie tot war und der Arzt gegangen war, lag ich noch länger bei ihr, streichelte sie und nahm in Ruhe Abschied. Du fragtest, wann die Seele den Körper verlässt. Ich weiß es nicht, ich bin in diesen Dingen auch eher rational, ich bin auch kein gläubiger Mensch. Trotzdem gab es nach ihrem Tod einen Moment, der mich auch jetzt, Tage später, manchmal noch beschäftigt. Nachdem ihr Herz aufgehört hatte zu schlagen, war sie trotzdem noch präsent, es fühlte sich nicht "tot" an. Es war auch tröstlich, noch etwas bei ihr sein zu können. Ich hatte sie hier noch für einige Stunden, bis sie abgeholt wurde. Irgendwann gab es aber einen Moment, da schaute ich sie an und dachte nur: Jetzt ist sie weg. Das war dann auch der Moment, an dem es begann, schwer zu sein, sie da liegen zu haben. Vielleicht ist der Moment, an dem die Seele geht, wenn sie geht, einfach nur der Moment, an dem wir selbst wirklich realisieren: Er/sie ist nicht mehr da und loslassen.
Mitfühlende Grüße,
ZuzaGeändert von Inaktiver User (29.12.2015 um 13:02 Uhr)
-
29.12.2015, 15:31
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Ach Mensch, Ihr Zwei
Ich kenn es selber nur zu gut und Zuza hat es oben schön beschrieben-so hab ich es auch jedesmal empfunden.
mir steht es ja jetzt grad mit der Puppenkatze bevor-trotz wochenlanger Ankündigung, wo ichs schon fast verdrängen konnte
Ich hab schon jede Menge Unterfell gesammelt, um mir daraus Schmuck machen zu lassen-ich brauch noch was von ihr bei mir
Es wird Zeit für eine neue Signatur
-
29.12.2015, 16:17Inaktiver User
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Zuza


-
29.12.2015, 17:33Inaktiver User
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Danke, ihr zwei. :-) Wie gesagt, das Schlimmste ist vorbei, es geht wieder. Aber die Traurigkeit bleibt, auch wenn sie nicht mehr Teile des Tages dominiert. Tiere sind eben vollwertige Familienmitglieder und mit meiner Hündin habe ich in den 12 Jahren, die wir hatten, tatsächlich mehr Zeit verbracht als mit meinem Mann oder meinen Kindern. Da darf man traurig sein.
Liebe Twix, ich habe es nebenan gelesen und wünsche dir noch gute Tage mit deiner Puppenkatze. Wie Katelbach auch sagte: Mach es ihr schön. Alles Gute dir und ihr.
-
29.12.2015, 18:46
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
-
29.12.2015, 20:35Inaktiver User
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Ich hab es wahrscheinlich schon irgendwo geschrieben, aber unser Kater lucky wartete wirklich mit dem sterben, bis wir aus dem Urlaub zurück kamen. Wir wussten ja, dass seine Lebenszeit begrenzt war, weil er tumore hatte. Aber wir wollen ihn nicht vor unserem Urlaub prophylaktisch einschläfern lassen, weil ernich ganz fit war. Aber als wir zurück kamen, legte er sich vor uns hin und starb
-
29.12.2015, 23:05Inaktiver User
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Ach rosemary, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
-
30.12.2015, 11:37
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
-
31.12.2015, 23:59
AW: Wenn Euer Tier stirbt - Körperliche Aspekte
Ich musste heute Vormittag unsere Lilli einschläfern lassen. Sie war unser Kämpfer-Meerschwein und hatte schon so viele fiese Krankheiten überstanden, wir waren uns so sicher, dass sie es auch diesmal wieder schaffen würde. Aber seit Weihnachten ging es nur noch abwärts😥
Sie waren mal zu dritt, Lillis Schwester ist Anfang diesen Jahres gestorben und nun ist nur noch eines übrig😔
Was mach ich jetzt bloß, alleine kann sie nicht bleiben, ein junges Schweinchen will ich ihr nicht zumuten, dafür hat sie nicht genug Kraft und ein altes finde ich gerade nicht. Nur zwei ältere, die zusammen abgegeben werden sollen, aber was mach ich, wenn die sich nicht mit ihr vertragen?
Ach Mensch, ich will Lilli zurück!
😭


Zitieren
