@Hinkel: Ich gebe Dir in vielen Punkten Recht. Das hat aber eigentlich auch zur Konsequenz, dass der durchschnittliche Bundesbürger nahezu keinen Hund mehr halten kann. Denn die rassetypischen Eigenschaften sind in den meisten Hunden noch gut ausgeprägt.
Deshalb ist die "Krücke" des Hundesports oder intensiver Arbeit wie in RHS sicher eine akzeptable.
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Ergebnis 11 bis 15 von 15
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24.02.2009, 21:35
AW: Ausbildung: 1jähriger Irish Setter
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24.02.2009, 21:40Inaktiver User
AW: Ausbildung: 1jähriger Irish Setter
Würd ich so nicht unterschreiben.
Es gibt ja auch viele sehr nette und relativ unproblematische Rassen, die nur leider nicht besonders in Mode sind. Ich denke da an Pudel, Boxer, Schnauzer, King-Charles-Spaniel - da gibt es doch einige. Von Mischlingen ganz zu schweigen.
Fatal ist nur, dass heute jeder den Hund nach Optik wählt, eben die wunderschönen Weimaraner oder Ridgebacks oder so was vermeintlich Niedliches wie Westies oder Jack-Russels.
Hier in München triffst du im Englischen Garten leicht 6 Ridgebacks in der Stunde, aber keinen einzigen Pudel oder Boxer.
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24.02.2009, 21:58
AW: Ausbildung: 1jähriger Irish Setter
Eben. So geht es mir auch. Der unausgelastete Westie, der an der Flex zurückgeschleudert wird, der Ridge, der seine eigenverantwortliche Arbeit natürlich nicht gerade sozialverträglich in der Großstadt ausleben kann oder die Jackies, die von dauerhaftem "hiiiiier" begleitet unbeirrt auf Radfahrer zusausen, sind auch meine alltägliche Augenfreude.

Selbst in dem netten Apricot-Pudel der über 80jährigen steckt noch viel Jagdtrieb.
Mir persönlich begegnen mehr Hunde, die mit Hilfsmitteln (Halti etc.) im Zaum gehalten werden müssen als solche, die - wenn auch nicht ursprünglich rassetypisch - so doch angemessen beschäftigt sind.
LG aubisa,
die beim nächsten Hund in vielen Jahren lange überlegen wird, welche Rasse/"Mischung" es sein wird...
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25.02.2009, 09:37Inaktiver User
AW: Ausbildung: 1jähriger Irish Setter
doch das kann man.
man kann dem hund jeden tag eine große fährte legen. auch mal mit bekannten zusammen, fährten wechseln.
man kann leckerlies auf einer wiese auslegen und vögel anlocken und den hund dann jagen lassen.
man kann den apportbeutel verstecken oder verstecken lassen und er sucht ihn dann.
für den hund ist es doch irrelevant, ob er einen angeschossenen hasen oder einen apportbeutel sucht. es geht um die tätigkeit. es geht um die "arbeit", die der hudn verrichtet.
es muss einem aber auch klar sein, dass wenn man sich einen jagdhund anschafft amn 2-3 stunden am tag mit dem hund arbeiten muss, damit er ausgelastet ist. dann jagt er auch nicht mehr unkontrolliert radfahrer oder jogger. und das gilt auch für die vermeintlich kleinen jagdrassen.
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25.02.2009, 12:24
AW: Ausbildung: 1jähriger Irish Setter
Erkundige dich beim örtlichen Jagdverband, wann die nächste Gebrauchshundeausbildung sattfindet.
Wahrscheinlich April oder Mai.
Die Brauchbarkeitsprüfung ist meiner Ansicht nach eine gute Sache, weil nicht nur der Hund Gehorsam lernt, sondern auch Herrchen oder Frauchen lernen, wie sie mit ihrem Hund kommunizieren können.
Sie lernen den Umgang miteinander.
Und das ist doch ein wichtiger Faktor.


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