Das ist nett, Morcheeba.
Ich habe zwar keine richtige Hoffnung mehr, aber Wunder will ich nie ausschließen. Oder habe ich vielleicht doch noch etwas Hoffnung irgendwo versteckt....? Bin wirklich etwas verwirrt. Ich will nicht so sehr hoffen, dass ich seine Zeichen übersehe, ich will ihm und meinem Freund keinen Druck auferlegen.
Ich will ihn aber natürlich auch nicht aufgeben.
Vielleicht kennt ihr dieses Hin- und Herspringen der Gedanken in ähnlichen Situationen?
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20.02.2009, 19:29Inaktiver User
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
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20.02.2009, 19:36Inaktiver User
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
Ja, das kenne ich sehr gut, Inari. Ich musste in einem Jahr drei Katzen gehen lassen, war immer hin- und hergerissen zwischen Bangen und Hoffen und Aufgeben. Ich habe immer nach Zeichen gesucht - nur haben auch die geschwankt: suche ich nach Zeichen, dass die Erlösung angesagt ist oder weiter zu hoffen.
Letztlich tut man dann im richtigen Moment doch das, was notwendig ist, wenn man ganz tief in sich hineinhört und vor allem in Kontakt mit dem Tier (egal welchem) tritt. Wenn man es zulässt, auch wenn es weh tut, spürt man dann instinktiv, was zu tun ist.
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21.02.2009, 20:15Inaktiver User
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
Mann, ist das heftig.
Alle 3 junge Katzen vielleicht? Wie hast du das nur verkraftet?
Das ist ja das Problem. Heute nachmittag hat Micky sich verkrochen an einer Stelle, wo er nie war. Dann schießt einem sofort durch den Kopf:Ich habe immer nach Zeichen gesucht - nur haben auch die geschwankt: suche ich nach Zeichen, dass die Erlösung angesagt ist oder weiter zu hoffen.
Katzen verkriechen sich bevor sie sterben.
Vielleicht hat er aber "nur" ein kühleres Plätzchen gesucht.
Wir mussten ihn ja die ganze Zeit zwangsfüttern und das strengt ihn schon an, obwohl es mit Ruhe und ganz langsam geschieht.Letztlich tut man dann im richtigen Moment doch das, was notwendig ist, wenn man ganz tief in sich hineinhört und vor allem in Kontakt mit dem Tier (egal welchem) tritt.
Vorhin hat er sich schon sofort flach hingelegt, weil er keine Kraft hat und weil er es nicht mehr will.
Andererseits hat er zum 1. Mal seit Tagen von alleine getrunken. Aus einem Löffelchen etwas Wasser, aber er macht auch Anstalten zum Trinknapf zu gehen.
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22.02.2009, 15:26Inaktiver User
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
Hallo Inari!
Wie geht es denn dem Lütschen?
Ich habe im Juli 2007 meinen ersten Hund verloren, sie hatte auch Wasserablagerungen, aber das waren ebenfalls Ablagerungen von Krebs. Das Schlimmste war, als dann so n Oppa mit schlankem irgendwas Hund sagte: Oh, Ihr Hund ist ja viel zu dick... Naja, ich flippe selten aus - aber da bin ich es. Das wird der seinen Lebtag nicht vergessen. Ihr Bauch war eben voller "Krebswasser"... Eine Woche später ist sie gestorben - von alleine. Aber in einem fürchterlichen Krampf. Es war ein Sonntag und die Tierärztin kam "leider" zu spät. Ich wünschte, sie wäre früher dagewesen.
Andererseits haben Freunde von uns ihren Hund einschläfern lassen und der ist plötzlich wieder aufgewacht, bevor dann die 2. Spritze gewirkt hat - da fragt man sich auch... naja, so einiges...
Mein jetziger Hund hat Wasserablagerungen in der Lunge - wegen Herzinsuffizienz, da helfen aber die Tabletten...
Ich hoffe, dass Ihr noch eine schöne (wenn viell. auch kurze) Zeit mit Eurem Liebling verbringen könnt. Es ist immer sehr schwer, so etwas zu verkraften - noch schwerer, den Zeitpunkt zu entscheiden, wenn es das Tier selbst nicht tut. Man darf weder egoistisch vorgehen, noch übereilt handeln. Es ist eine Gratwanderung.
Aber er wird dann auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke sein und Eis lutschen, Bonbons kauen, gekochtes Hühnchen essen und wieder jung, spielerisch und aktiv sein. Denn er wird geliebt - mach Dir also keine Sorgen!
Ich drücke die Daumen, dass irgendwie noch alles gut geht!
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22.02.2009, 15:38Inaktiver User
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
Liebe Inari,
zwei Dinge helfen bei der Entscheidung: Wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert, zweifelsfrei, dann würde ich ein Tier immer sofort gehen lassen, auch wenn es vielleicht noch Lebenswillen zeigt.
Denn dann besteht keine Aussicht auf Besserung, sondern nur auf Verschlechterung und das Tier leidet.
Der andere Punkt: Wenn die Lebensqualität nicht mehr gegeben ist, die Katze nicht mehr frisst, nicht mehr spielt, sich nicht mehr bewegt und auch nicht mehr schlafen kann. Und zu allerletzt, wenn sie unsauber wird, sich einnässt oder einkotet. So lange sollte man allerdings nicht warten.
Du wirst Dich im richtigen Moment richtig entscheiden.
Und dann ist da ja auch noch der Tierarzt, der hat Erfahrung, allerdings wiederum den Nachteil, dass er Deine Katze nicht so gut kennt wie Ihr.
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22.02.2009, 22:12Inaktiver User
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
Gestern dachten wir er würde sterben, aber sein Lebenswillen scheint doch stärker. Obwohl er absolut geschwächt ist.
Leider kommen die Ergebnisse der Blutuntersuchung erst morgen oder übermorgen!Darüber haben wir uns schon so wahnsinnig aufgeregt. Ein todkrankes Tier, dass schon 1 Woche beim TA in Behandlung ist (5x inkl. Röntgen, Punktation usw.) und 1 ganzen Tag in der Tierklinik, muss noch 4 Tage warten auf die Ergebnisse.
Das ist nicht fair!
Oh nein, wie schrecklich.Ihr Bauch war eben voller "Krebswasser"... Eine Woche später ist sie gestorben - von alleine. Aber in einem fürchterlichen Krampf.
Das ist das, was wir ja wohl alle fürchten.
An Herzinsuffizienz hatte ich auch schon gedacht, aber in der Tierklinik hatten sie das Herz genau untersucht. Schön, dass deinem Hund Tabletten helfen. Muss ein TA auch rechtzeitig erkennen.Mein jetziger Hund hat Wasserablagerungen in der Lunge - wegen Herzinsuffizienz, da helfen aber die Tabletten...
Treffender Ausdruck. Mir ist manchmal auch ganz schwindelig im Kopf. Ist es richtig was ich tue? Wann muss ich sofort handeln?Man darf weder egoistisch vorgehen, noch übereilt handeln. Es ist eine Gratwanderung.
Lieben Dank für dein Mitgefühl, Lara!
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22.02.2009, 22:18
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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22.02.2009, 22:18Inaktiver User
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
Sehen wir hier genauso. Wenn FIP diagnostiziert wäre, hätten wir ihn auch schon gehen lassen. Dann hat man ja sogar die Wahl sich zu verabschieden, wenn das Tier noch keine akuten Schmerzen hat. Mit diesem Gedanken haben wir uns schon angefreundet.
Fressen tut Micky schon länger nicht von alleine, weil er es irgendwie nicht kann, aufgrund der Wasseransammlung. Wir müssen ihm Futter und Wasser ins Mäulchen spritzen.Der andere Punkt: Wenn die Lebensqualität nicht mehr gegeben ist, die Katze nicht mehr frisst,
Spielen und herumlaufen geht auch nicht. Aber Schlafen schon. Manchmal auch halbwach, wie in Trance, in die Ferne schauen.nicht mehr spielt, sich nicht mehr bewegt und auch nicht mehr schlafen kann.
Das tut am meisten weh ihn so zu sehen.
Hoffentlich ruft der Tierarzt morgen an, wegen der Blutergebnisse. Und hoffentlich kommt dann noch rechtzeitig eine Hilfe, WENN was zu machen ist.
Wenn er unheilbar krank ist, werden wir ihn gehen lassen.
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22.02.2009, 22:20
AW: Wasser im Brust-/Bauchraum - bin am Boden zerstört
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
"Who's the freak now?"
("Ghosts")
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22.02.2009, 22:24Inaktiver User


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