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    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Zitat Zitat von Noodie
    Ich finds total schön dass ihr einer weiteren "Geretteten" ein zu Hause geben wollt! Sowas freut mich immer.
    Über so etwas freue ich mich auch immer sehr.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




  2. Inaktiver User

    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Im Laufe meiner Kindheit hatten wir drei Katzen.
    Zwei wurden vergiftet, eine wurde überfahren.

    Seit etwas über einem JAhr habe ich nun meine beiden Süßen, Katerchen und Katzenmädchen.
    Ich habe mich für den Freigang entschieden, da ich auf dem Dorf wohne und die Bedingungen für Katzen ideal (trotzdem sterben immer wieder welche eines frühen Todes).....

    im Sommer kam Katerchen Leo zweimal schwerstverletzt nach Hause. Einmal eine tiefe Rissverletzung im Bauch, einmal Katzenbisse. Sein Leben stand jedes Mal auf Messers Schneide, ich wusste vor lauter Tierklinikrechnungen nicht mehr, ob ich mein Studium noch weiter finanzieren könnte. Ich hab geweint und geflucht und mir geschworen, die beiden nie wieder rauszulassen.

    Dann war Leo endlich wieder gesund und saß am Fenster. Wehmütig. Unausgeglichen. Traurig. Schweren Herzens hab ich ihn dann wieder rausgelassen. Er soll Freigänger bleiben. Ich bin nicht glücklich damit. Aber zu sehen, wie er glücklich ist, entschädigt für viel.
    Er ist mein Herzenskater, ich hatte schon viele Tiere, aber nie hab ich eins so geliebt wie diesen kleinen Katastrophenkater. Vielleicht WEIL ich ständig Angst um ihn habe.

    Ich glaube allerdings, dass Katzen auch als Wohnungskatzen glücklich sein können. Ich denke, es hängt vom Charakter der Katze ab..... Katzenmädchen Mia darf auch hinaus. Aber sie möchte nicht. WEnn ich die Türe öffne und sie ermutige, hinauszugehen, klopft sie missmutig mit dem Schwanz und läuft dann beleidigt weg ich bin froh, dass sie so ist. Im Sommer wird sie sich vielleicht wieder ab und zu raustrauen um mit Schmetterlingen und Blumen zu spielen (das ist eh der einzige Grund wenn sie mal rauswill)
    Geändert von Inaktiver User (11.02.2009 um 21:55 Uhr) Grund: grammatikalischer Unsinn ;-)

  3. Inaktiver User

    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    In den nächsten Monaten werde ich warhscheinlich mit meinem Freund zusammenziehen. Da stellt sich die Frage erneut. Bzw eigentlich stellt sie sich nicht, da ich ja weiß, wie Leo in "Gefangenschaft" leidet.....

    Also werde ich mir wohl eine Wohnung und vor allem die Umgebung zweimal anschauen, bevor ich mich dafür entscheide.....Eine Wohnung an einer vielbefahrenen Straße käme für mich nicht infrage.
    Ich hoffe, mir diesen Luxus leisten zu können
    Geändert von Inaktiver User (11.02.2009 um 21:57 Uhr) Grund: einzelne Wörter fehlten

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    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also, ich tu mich echt schwer mit der Frage, ob ich Freigang ermöglichen soll. Ich habe seit kurz vor Weihnachten 2 Katzen in Wohnungshaltung, da meine Katze, die ich 9 Jahre hatte, den Preis der Freiheit zahlen musste - ich habe sie tot im Nachbarsgarten gefunden . Bis dahin war sie aber meiner Ansicht nach eine sehr glückliche Katze. Ich hatte mir dennoch geschworen, meinen beiden Neuzugängen dieses mögliche Schicksal zu ersparen.

    ABER:
    Die Beiden haben soviel Energie und fühlen sich magisch vom draußen angezogen, sobald sie irgendwo einen Luftzug spüren (Türschwelle, Kellerfenster) zieht es sie sofort dahin und sie schnuppern und drängen sich dahin. Irgendwie tut mir das total Leid, aber auf der anderen Seite frage ich mich auch, wie man ihnen einen gesicherten Freigang angewöhnen könnte bzw. dass sie nur im Garten oder rund ums Haus bleiben? Ich denke das wäre beim Kater mit seinem Energiepotential gar nicht möglich. Andererseits ist er aber so ungestüm und unbeholfen, dass ein Freigang sicher sehr risikobehaftet ist .... meine Katze war ja immer sehr vorsichtig und es hat sie ja trotzdem das Leben gekostet ....

    Ich habe auch hier den Strang mit den Miezen, die nach Umzug raus sollten gelesen und leider hat der ja auch sehr traurig geendet für den Kater Findus

    Wie sind eure Meinungen? Hat jemand einen Tipp, wie ich den Katzen Freiheit ermöglichen kann, ohne ein zu hohes Risiko einzugehen? Ich denke mit "ein bisschen" (z.B. an der Leine oder so) macht man das Ganze für die Katzen eher schlimmer als besser .... denn dann können sie Blut lecken und es doch nicht komplett genießen .... es ist ein sehr schwieriges Thema für mich.


    Hallo paulinchen,
    ich habe 4! Katzen durch Freigang verloren in meinem Leben. 3 überfahren, 2 vergiftet.
    mir gehts genau so. Mir tut jede Katze leid, die nicht rumstreumnen kann, wie sie will. Aber meine Meinung steht nach 30 Jahren Katzenhaltung fest: Es geht nicht (mehr)! Ich habe jetzt seit einem Jahr wieder 2 Katzen, nach d em die letzte überfahren wurde und die lasse ich nicht mehr raus. Wir haben einen 100 qm Garten, den haben wir mit Elektrodraht eingezäunt. Ich hatte grosse Zweifel, dass das funktioniert, aber bis jetzt gehts! Sie sind einmal an den Draht gekommen, haben einen leichten Schlag gekriegt und sind nie mehr in die Nähe des Zauns.
    Natürlich habe ich ein schlechtes Gewissen, vor allem wenn ich sehe, wie sie aufgeregt im Garten rumlaufen, wenn sie Vögel draussen zwitaschern hören, oder welche in der Nähe sehen, die sie nicht erreichen können.
    Aber das Schicksal überfahren zu werden oder anderweitig zu Tode zu kommen ist so furchtbar, dass ich es keiner Katze und MIR mehr antun kann. Wer das schon mal erlabt hat und vor allem 4 Mal! kann das nicht mehr ertragen! Eine von den überfahrenen hat furchtbar gelitten, sie war nicht tot, wir haben sie gefunden, x Knochen gebrochen, der Kiefer zertrümemrt... FURCHTBAR! Die vergiftete hatte auch einen schrecklichen Tod. Grauenhaft! Nein, nein, nein, nie wieder!! Ich denke immer, dass ich ja keine Katze habe die extra gezüchtet wurde, wogegen ich sowieso bin, sie waren alle aus dem Tierheim oder direkt aus südl. Ländern und wären ohne uns , jedenfalls die "Südkatzen" elend gestorben, wenn wir sie nicht genommen hätten. So ist das Leben mit eingeschr. Freigang, viel Liebe etc.. auf jeden Fall die bessere Wahl.
    Also, wenn du fragst ob der Preis der Freiheit zu hoch ist, dann sage ich uneingeschränkt: JA!!
    Herzlichst, Yassi

    PS ich habe immer am Stadtrand in Nebenstrassen gewohnt mit wenig Autos. Es hat nichts genützt!
    „Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will.“

    "Ein Mensch schaut in der Straßenbahn der Reihe nach die Leute an. Jäh ist er zum Verzicht bereit, auf jede Art Unsterblichkeit."

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    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Für uns ist es auch ganz klar: eingeschränkter Freigang mit katzensicherem Zaun um den Garten. Wir lassen uns keine Katze mehr überfahren - das ist einfach zu grausam. Ich weiß nicht, wie wir entschieden hätten, wäre das Einzäunen nicht möglich... unsere lieben es, draußen zu sein. So ist es ein tragfähiger Kompromiss, denken wir.

  6. Inaktiver User

    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Zitat Zitat von Optimistin68 Beitrag anzeigen
    Für uns ist es auch ganz klar: eingeschränkter Freigang mit katzensicherem Zaun um den Garten. Wir lassen uns keine Katze mehr überfahren - das ist einfach zu grausam. Ich weiß nicht, wie wir entschieden hätten, wäre das Einzäunen nicht möglich... unsere lieben es, draußen zu sein. So ist es ein tragfähiger Kompromiss, denken wir.
    Ich finds eine vorbildliche Lösung!

    Früher dachte ich auch, im ländlichen Raum, wenig befahrene Straße - das reicht doch. Reicht eben nicht, auch wenns nur 20 Autos pro Tag sind, und schlaue Katzen ... es passiert leider doch, daß welche überfahren werden. Wie Yassi schreibt:

    PS ich habe immer am Stadtrand in Nebenstrassen gewohnt mit wenig Autos. Es hat nichts genützt!

    Und die Bilanz meiner Nachbarin finde ich einfach schlimm. Gut, sie wird nichts ändern, ich werde ihr da auch nicht dreinreden, aber ich persönlich könnte nicht gut damit umgehen.

  7. Inaktiver User

    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Wenn man einer Katze Freigang gewähren will, sollte man Folgendes beachten:
    - Verkehrssituation: ständiger Verkehr kontinuierlich Autos, mit welcher Geschwindigkeit, verkehrsberuhigte Zone, abgelegen, aber manchmal Raser. Verkehrsberuhigt, wenn sich alle dran halten, am besten Sackgasse wäre ideal
    - Wie reagiert die Katze auf Autos? Weiß sie, dass sie eine Gefahr bedeuten?
    - Nachbarn. Gibt es Katzenhasser? Ist schon was vorgefallen? Ist die Katze ein guter Vogeljäger, was einigen bestimmt nicht passen wird?
    - Gibt es aggressive Kater/Katzen? Selbst kleinste Wunden können schlimme Infektionen bewirken.
    - Gibt es Hunde mit Jagdtrieb in der Nähe?
    - Ist es am Waldrand, wo Jäger kurzen Prozess machen?
    - Kann man einen kontrollierten Ausgang gewähren? Ist alles gut zugänglich, wenn man die Katze mal sucht?
    - Wie ist das Territoriumsverhalten der Katze, würde sie ein weites Areal durchstreifen? Kannst du es ertragen, wenn sie 1-2 Tage weg ist?

    Diese Punkte würde ich abwägen.
    Ich selber wohne ländlich, es kommen kaum Autos vorbei, aber mein Kater Caruso, der Angst vor Autos hatte, wurde überfahren. Es kann sein, dass in dem Moment 2 Autos kamen und Katzen können Geräuschquellen nicht so sauber trennen, wie wir. Verwirrt werden und dann genau das Falsche tun. Man sieht sowieso öfter tote Katzen an Landstraßen, als in reinen Wohngebieten, scheint mir.
    In der Nachbarschaft gibt es keine Katzenhasser und ich kann meine Katzen auch nachts rauslassen. Es ist unglaublich, dass immer noch Katzen vergiftet oder angelockt und getötet werden heutzutage. Ich wohne ja in Holland und sogar im Dorf (ich wohne außerhalb) verschwanden in einem bestimmten Wohngebiet immer wieder Katzen.
    Ich finde es toll, welche Mühe sich hier einige geben mit einer Abzäunung, Außengehege und Balkon einzäunen.

  8. Inaktiver User

    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Danke für eure weiteren Beiträge .

    Yassi:
    Das ist aber auch eine traurige Bilanz und ich kann deine jetzige Entscheidung sehr gut verstehen. Man hört viele solcher Geschichten und die Antwort scheint wirklich zu sein: "Ja, der Preis der Freiheit ist zu hoch" Sehr schade, aber es ist so.

    Inari:
    Deine Fragen sind sehr gut und ich werde sie mal durchgehen. Einiges ist schwierig zu beantworten (Vogeljäger oder nicht, wie weit würden sie gehen etc.), da ich die beiden ja noch nicht so lange habe.
    Derzeit bin ich eher wieder geneigt, sie im Haus zu halten. Die Gefahren scheinen mir zu hoch. Wenn der Sommer kommt, wird es allerdings wieder schwieriger werden und dann werde ich mich nochmal mit Möglichkeiten eines gesicherten Freigangs befassen.

  9. Inaktiver User

    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Mein Kater (ca. 12 Jahre) ist ein erfahrener Freigänger und ich könnte ihn kaum im Haus halten, wenn wir auf die Terrasse gehen. Vor ein paar Monaten beschwerte sich ein Nachbar bei unserem Vermieter, unser Kater würde ihm Fische aus seinem Gartenteich klauen und wenn der Kater weiter in seinen Garten kommt, würde er etwas "unternehmen". Mein Kater mag zwar weder Wasser noch Fische, daher glaube ich eher, das war der Fischreiher, der hier immer rumfliegt und die Katze, die unser Nachbar gesehen hat, war vielleicht nicht mal unser Kater, denn hier laufe mehrere Katzen der gleichen Farbe herum. Aber wie auch immer, wir waren die Beschuldigten und unser Kater in Gefahr, denn der Nachbar hatte seine Drohung, etwas zu unternehmen bereits einmal wahr gemacht und einen Hund in der Nachbarschaft vergiftet (erzählten uns jedenfalls andere Nachbarn).

    Also suchten wir nach einer Lösung und nach umfangreichem Recherchieren im Internet haben wir uns für die Variante entschieden, den Garten mit einem Katzennetz einzuzäunen. An der Stirnseite des Gartens sind drei Holzelemente (7 m Pergolas), die gleichen Pfähle (nur etwas dünner) haben wir mit Schlaghülsen im Abstand von ca. 3 m ein den beiden Seiten des Gartens gesetzt (je ca. 30 m). Dann haben wir bei zooplus ein Katzennetz gekauft (eine Rolle mit 75 m) und Haken für die Pfähle (je 2 Stk. pro Pfahl). Vorn ist die Begrenzung unser Haus, an der einen Seite haben wir eine "Tür" gebaut, indem wir durch das Netz einen Bambusstab eingefädelt haben, den wir an einem Pfahl ein- und aushängen können. Kosten für alles zusammen etwa 250,- Euro.

    Wäre das nicht eine Lösung für einen gesicherten Freigang?

  10. Inaktiver User

    AW: Katzen-Freigang: Ist der Preis der Freiheit zu hoch ...

    Fischdieb:

    Erinnert mich an mein damaliges Biotop mit Fischen, der Nachbarkater stahl sie. Nachbarin: Nööööö, mein Kater ist das nicht! *empört guck*

    Bis wir mal plaudernd am Gartenzaun standen und ihr Kater mit einem zappelden Fisch im Maul daherkam ...

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