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    AW: Stubenreiner Hund - Tipps

    ich mag mich hier jetzt nicht zanken, und du hast natürlich Recht mit deinem Einwand. War von mir nicht gerade formvollendet und politisch korrekt. Aber bei uns hier gab es in den letzten 6 Wochen 2 Hunde, beide zwischen 6 und 12 Monate alt, die so ausgesetzt wurden, und da schwillt mir echt der Kamm. Können sich Menschen nicht vorher den Kopf machen und sich überlegen, was sie tun, ob sie die Nerven haben, sich ordentlich zu kümmern, wenn sie sich ein Tier anschaffen? Deshalb auch meine barsche Reaktion, aber da werde ich schlicht und ergreifend humorlos.
    Ich habe natürlich auch keinerlei Humor, wenn ein Hund tatsächlich ausgesetzt wird. Aber ein angebundener Hund besagt nicht zwangsläufig, dass der Besitzer ihn los werden wollte. Ich hätte dazu noch mehr Beispiele, nicht nur das von den bescheuerten Nachbarn. So kenne ich eine Frau, die, wenn sie mit ihrer läufigen Hündin spazieren geht und diese von einem liebestollen Rüden belästigt wird, dessen Besitzer nicht in Sichtweite ist, den Rüden mittels dafür extra mitgenommener Leine an den nächsten Baum bindet, damit sie bzw. ihre Hündin nicht weiter belästigt wird. Findet man einen solchen Hund bevor der Besitzer ihn findet denkt man sicherlich auch: Der wurde vom Besitzer entsorgt!

    Also, abschliessend: Ohne die tatsächlichen Hintergründe auch nur annähernd zu kennen halte ich es für falsch, pauschale Urteile über irgendwelche Menschen und Zusammenhänge zu fällen. Und wenn ein Hund aufgefunden wird, der gechipt oder tätowiert ist, lässt sich in den allermeisten Fällen mit etwas Hartnäckigkeit bei der Recherche, herausfinden, woher er stammt. In einem Fall habe ich die in Südfrankreich lebenden Besitzer einer in Wuppertal nachts aufgefundenen Hündin gefunden; ich bin den Weg des Hundes aufgrund der Tätowierung zurück gegangen bis zum französischen Züchter. Leider gibt es in Deutschland keine zentrale Stelle, an der jeder hier lebende Hund registriert werden MUSS, dann wäre es deutlich einfacher, Hunde - auch ausgesetzte - den jeweiligen Besitzern zuzuordnen.

    Li Gr Ute
    Geändert von Rana (05.11.2008 um 10:11 Uhr)

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    AW: Stubenreiner Hund - Tipps

    Hallo Kimtim,

    was auch wichtig ist für die Stubenreinheit: Wenn der Hund sich draußen mal gelöst hat: Stelle merken und beim nächsten Mal wieder ansteuern. Dein Hund wird riechen, dass das "seine" Stelle ist und wird sie im Regelfall wieder nutzen. Das gleiche gilt aber leider auch für die Wohnung. Sprich: Achte sorgfältig drauf, dass die "Pieselstellen" in Deiner Wohnung mit möglichst geruchsüberdeckendem Reiniger gereinigt werden und das schnellstmöglich.

    Übrigens auch mit dem Hund rausgehen, sobald er gefressen hat. Ebenso wenn er geschlafen hat, sobald er wach wird. Dann ist der Drang im Regelfall am größten.

    Sorge nach Möglichkeit dafür, dass der Hund nicht unbeobachtet längere Zeit durch die Wohnung wandern kann, so lange er nicht stubenrein ist. Nachts habe ich das Problem bei meinen Hunden so gelöst, dass sie abends zur "Schlafenszeit" wie ein Kind ins Bett, d. h. in ein abschließbares Körbchen geschickt wurde.
    Den Korb habe ich nachts dann zugemacht. Der Vorteil ist: Hunde verunreinigen nicht ihren eigenen Schlafplatz, d. h. der Hund meldet sich, wenn er muss und Du kannst mit ihm rausgehen bzw. im Auge behalten, dass er wirklich auf die Zeitung macht und nicht woanders hin. Und keine Sorge: einem kleinen Hund macht es nichts aus, nachts ins Körbchen eingesperrt zu werden, die schlafen sowieso viel und wenn Du das regelmäßig zur gleichen Zeit tust, ist es für ihn ein Ritual und er wird erleichtert sein, dass er in sein Körbchen gehen darf und in Ruhe schlafen kann. Stelle das Körbchen nach Möglichkeit ins Schlafzimmer, dann weiß er, dass ihr in der Nähe seid und ihr hört, wenn er anfängt zu fiepen, weil er müssen muss. So, ich hoffe, das hilft Dir weiter und wünsche Dir viel Glück und Spaß mit dem Kleinen.

    Liebe Grüße
    Forumsbri

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    AW: Stubenreiner Hund - Tipps

    Hallo Forumsbri,

    danke für Deinen langen Beitrag! Ich finde es echt schön wie viele sich hier richtig Zeit nehmen auf Themen einzugehen.
    Tja, ich gehe 5 bis 6 mal raus mit dem Kleinen und er hat noch NIE irgenetwas draussen gemacht, LOL.
    Ich habe Geduld und laufe immer die selbe Strecke, wenn er anfängt zu schnuppern lobe ich ihn, aber da ist ja soviel "wichtigeres" zu sehen und hören. Wir wohnen in der Stadt an einem wunderschönen Park, aber ein Mofa, ein Vogel und das wars mit der Konzentration!

    Viele Grüsse und ein schönes Wochenende, Kim

    PS Zum Glück ist es hier momentan trocken und kein Wind!

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    AW: Stubenreiner Hund - Tipps

    Hallo Kimtim,

    ich antworte gerne, weil ich es schade fände, wenn Dir der Spaß an dem Hund verdorben wird, weil er nicht stubenrein wird.

    Für mich klingt das so, als wäre der Kleine der Ansicht die Zeitung ist sein Ort und nach draußen geht´s zum Spielen. Wenn Du Pech hast, wird er draußen absichtlich einhalten, bis er nach Hause kommt zu seiner Zeitung. Damit wäre er quasi "Straßenrein", was ja nicht unbedingt das Ziel ist (lol). Das beste wäre, Du würdest ihm die Zeitung nicht mehr als Möglichkeit anbieten, auch nicht ausnahmsweise.

    Vielleicht machst Du es so, dass Du ihn fressen lässt, danach ungefähr 10 Minuten in ein Körbchen sperrst (sollte er früher fiepen oder unruhig werden, muss er möglicherweise schon dringend, dann vorzeitig rausnehmen). Nimm ihn dann sofort auf den Arm, damit er keine Chance hat sich einen anderen Ort zu suchen und sofort raus mit ihm. So, ich drücke Dir die Däumchen und falls Du noch mehr Fragen hast, kannst Du mich gerne auch direkt anschreiben.
    LG
    Forumsbri

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