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  1. Inaktiver User

    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Wiener Tierzucht-Experte Dr. Hellmuth Wachtel
    "Der Mischling ist eindeutig gesünder, auch wenn dies gern bestritten wird. Dies ergibt sich schon von der populationsgenetischen Überlegung her, die auch die grosse Mehrzahl diesbezüglicher Studien bestätigt."
    Das grundsätzliche hilft dir aber im Einzelfall dann auch nichts. Ich hab ja selber jetzt nach drei Rassehunden einen Mischling, aber ich kenne etliche Mischlinge, die auch HD-Probleme, Herzfehler, Allergien etc haben.

    Pech haben kann man immer!

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    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Warum mir das aufstößt? Weil es nach "Rosinen rauspicken" klingt. Man möchte die Freude des Lebens mit Hund, aber möglichst ohne Aufwand und Verzicht in irgendeiner Form (weder möchte man seine Zeit in besondere Auslastung/Hundesport, noch in Fellpflege investieren und bestimmte Standards soll Hund auch erfüllen, damit man keine Unannehmlichkeiten hat (muss gut mitnehmbar sein überall hin etc.) Und das klingt für mich eben so, als solle da ein Hund nebenher laufen und das finde ich nicht ideal. Ich mag falsche Schlüsse ziehen - deshalb frage ich nach - aber ich finde, im Leben ist nunmal nix umsonst und für ein Leben mit Hund muss man bereit sein, gewisse Opfer zu bringen (Zeit ist das wohl größte).

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bei einem Mischlingswelpen (Promenadenmischung) wird ein HUND draus - und zwar je Mischling desto Hund, ohne angezüchtete Merkmale, auf die man schon wieder "Aufpassen" muss. Du gehst von einer Kreuzung aus.
    Nö, ich gehe ganz im Gegenteil gar nicht von einer Kreuzung aus - die deutlich besser einschätzbar wäre.
    Wie aktiv und fordernd ein Mischling wird ist überhaupt nicht abzusehen. Ich kenne schon einige Mischlinge (wirklich Feld-Wald-und-Wiesen-Mixe, nix Kreuzung) eben durch meine Kontakte in Tierheime und es ist absolut krass, welche Range da an Aktivität/Forderung etc. vorkommt.

    Vielleicht beschäftigt man sich mal eingehender mit Genetik? Je mehr die Genpools von (Rasse)hunden vermischt (deshalb: MISCHLING) werden, umso mehr entsteht ein ursprünglicher Hund im Wesen.
    Ich habe mich SO ausführlich mit Genetik befasst, wie vermutlich wenige andere Leute hier im Forum, einfach weil es zum einen gewähltes Thema meiner Abiturprüfung und zum anderen 2 mal Schwerpunktthema einer Prüfung meines Studiums war (einmal Vor- und einmal Hauptdiplom).
    In Bezug auf Hunde habe ich dannn im Anschluss durchaus nochmal gesondert mit Genetik befasst - u.A. auch Vorträge dazu besucht udn Fachliteratur gelesen. Aber die Prinzipien sind ja die selben wie in der Humangenetik und der allgemeinen/klassischen Genetik.

    Ohne gesteigertes Aggressionsverhalten, ohne gesteigertes Jagdverhalten, ohne gesteigerten Hüteinstinkt, etc. Ganz einfach: ein Hund und kein Zuchtobjekt.
    Das ist sicher so korrekt, und trotzdem gibt es Mischlinge mit extremen Jagdtrieb und welche, die gar nicht jagen. Es gibt Mischlunge mit starken Schutztrieb und welche die gar nicht schützen. Aber das meinte ich gar nicht. Die Bandbreite, die ich bei Promenadenmischungen hinsichtlich ihres Bedürfnisses nach Auslastung und Bewegung beobachten konnte übertrifft um ein Vielfaches die Bandbreite, die man innerhalb einer Hunderasse zu eben diesem Merkmal antreffen kann! DAS meinte ich. Ein Mischling ist im Wesen in jeder Form "unberechenbarer". Ich sage nicht schlechter, denn sehr viele Rassen kämen für mich ja eben aufgrund ihrer rassetypischen CHaraktermerkmale NIEMALS in Frage - aber da weiß man immerhin worauf man sich einlässt

    Wer in erster Linie einen treuen Freund und Kameraden möchte, der ist mit einem Mischling gut beraten.
    Nein, das ist mir schlicht zu pauschalisierend... Kann man so absolut nicht sagen. Das soll jetzt weder Mischlinge ab- noch Rassehunde aufwerten, aber man kann mit beidem Glück oder Pech haben. Und ein Rassehund (bestimmter Rassen, sicher nicht aller) steht einer Promenadenmischung in absolut nichts nach was das *treuer Freund und Kamerad sein* angeht.

    Außerdem hat er einen ausgeprochenen Individualisten an der Leine.
    Richtig, und eben dieses extreme Individualist sein ist das, was auch zu Problemen führen kann - wenn man einen Welpen nimmt. S.O.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  3. Inaktiver User

    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    HD, Herzfehler und Allergien (diese allerdings eingeschränkt!) sind keine "Rassemerkmale" und können deshalb auch bei Mischlingen auftreten, das ist klar, ewk.

    Spat tritt auch nicht nur bei Rassepferden auf (als Vergleich).

    Was ist mit den rassetypischen Erkrankungen?

    Ein Mischling ist für mich ein Hund, bei dem noch nicht mal Großmutter und -vater einer Rasse zuzuordnen waren.

    Unserer war Jack Russel groß, schwarzhaarig, kurzhaarig, beiger Bauch, beige Augenbrauen, etwas braun. Mutter war langbeinig, langhaarig. Das einzige, was sie gemeinsam hatten, war das beige im Fell. Vater? Keine Ahnung.
    Mopsfidel bis 14 Jahre dann plötzlich an Nierenversagen gestorben.
    Geändert von Inaktiver User (04.11.2008 um 13:49 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Zitat Zitat von murmeltier



    Richtig, und eben dieses extreme Individualist sein ist das, was auch zu Problemen führen kann - wenn man einen Welpen nimmt. S.O.
    Welche Probleme?
    Mann, Natalie
    Ich dachte du hättest Ahnung vom "Wesen Hund".

    Leute, die sich Rassehunde auswählen auf Grund bestimmter Merkmale, picken sich nicht die Rosinen??

    Er soll so und so aussehen und das und das Wesen haben...

    Ich würde immer nur einen HUND haben wollen und kein zurechtgeschneidertes Haustier/Zuchtprodukt.
    Geändert von Inaktiver User (04.11.2008 um 13:59 Uhr)

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    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    mit vier, fünf Monaten kann man auch bei einem Mischling mit unbekannten Eltern ganz gut voraussehen, wie groß er mal werden wird, und wenn er eine Weile in der Pflegestelle gelebt hat, kann man dort auch gut einschätzen, welchen Charakter und welches Temperament er hat.
    Ja, wobei es dann ein Junghund und kein Welpe mehr ist, oder? Mit 8 Wochen (übliches Abgabealter bei Züchtern) ist da nämlich noch kaum was zu sagen.
    Was man aber nie vergessen sollte (selbstverständlich auch bei Rassehunden!) ist, dass sich ein Hund in der Pubertät noch UNHEIMLICH verändern und charakterlich geradezu ins Gegenteil verwandeln kann. Daher rate ich ja Ersthundehaltern bzw. Menschen, mit hohen und unflexiblen Anforderungen an einen Hund, generell von Hunden unter 2-3 Jahren ab. Dann ist der Charakter so weit gefestigt, dass man weiß, was man bekommt.

    Bei drei kleinen Kindern würde ich aber eher zu keinem allzu kleinen und filigranen Hund raten, sondern zu einem eher kompakteren, weil der ja schon robust sein muss. Allzu zarte Hunde tun sich ja auch leicht mal was, so ein Beinchen ist schnell gebrochen, wenn ein kleines Kind das grad laufen lernt auf oder über den Hund fällt!!!
    Ich wollte es nicht so direkt schreiben, aber JA! Genau das finde ich auch einen gravierenden Grund gegen einen KLEINSTHUND. Finde da den Staff-Bull (nochmal: Nicht Staff!) daher absolut perfekt. Oder eben auch ne etwas wuchtigere französische Bulldogge - oder jeden stabilen Mischling meinetwegen.

    Ich möchte den tollen Charakter eines Havaneser keinesfalls anzweifeln. Als Familienhund zu Kindern wäre er mir auch zu "zerbrechlich".
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Welche Probleme?
    Mann, Natalie
    Ich dachte du hättest Ahnung vom "Wesen Hund".
    Die Probleme habe ich doch ausreichend geschildert. Nicht dass ein Mischling explizit Probleme MITBRINGT! Keinesfalls! Sicher weniger als mancher Rassehund (die Verallgemeinerung als jeder Rassehunde finde ich jedoch albern).
    Aber das PROBLEM der EINSCHÄTZBARKEIT der Entwicklung ist gegeben.

    Ich HABE Ahnung vom "Wesen Hund" - soll ich dir den Satz jetzt so zurückgeben (oder vielleicht lieber aufs Textverständnis beziehen? ) oder können wir wie erwachsene darüber reden?
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Wiener Tierzucht-Experte Dr. Hellmuth Wachtel
    "Der Mischling ist eindeutig gesünder, auch wenn dies gern bestritten wird. Dies ergibt sich schon von der populationsgenetischen Überlegung her, die auch die grosse Mehrzahl diesbezüglicher Studien bestätigt."
    Bim, mal ganz davon abgesehen, dass es auch andere Aussagen und Studien dazu gibt, bin ich da prinzipiell sogar mit dir einer Meinung! Habe ich ja selbst geschrieben, daher ist mir nicht ganz klar, warum du mich zitierst. Oder wolltest du das nur bestätigen?

    Selbst eine Kreuzung ist für bestimmte Erbkrankheiten schon weniger anfällig als mancher Rassehund, bei einem Mischling ist das sicher noch stärker ausgeprägt. Das weiß ich wohl.

    Trotzdem solltest du den Einzelfall des dir bekannten Hundes nicht zum regelfall hochstilisieren. Ich kenne auch Rassehunde, die ganz erstaunlich alt wurden und immer gesund waren. War nicht der älteste Hund der Welt ein reinrassiger Dackel? Und der zweitälteste ein DSH? Meine sowas mal gelesen zu haben. Wie das, wenn doch Mischlinge per se immer gesünder sind. Sorry, halte ich für Unsinn... Daraus jetzt zu folgern, DSH und Dackel seien die gesündesten Rassen wäre auch auch völlig absurd - gerade beim DSH ist ja das Gegenteil der Fall
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  8. Inaktiver User

    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Zitat Zitat von murmeltier
    Die Probleme habe ich doch ausreichend geschildert. Nicht dass ein Mischling explizit Probleme MITBRINGT! Keinesfalls! Sicher weniger als mancher Rassehund (die Verallgemeinerung als jeder Rassehunde finde ich jedoch albern).
    Aber das PROBLEM der EINSCHÄTZBARKEIT der Entwicklung ist gegeben.

    Ich HABE Ahnung vom "Wesen Hund" - soll ich dir den Satz jetzt so zurückgeben (oder vielleicht lieber aufs Textverständnis beziehen? ) oder können wir wie erwachsene darüber reden?
    Welche Probleme bringt denn dann ein Mischling mit sich? Von welcher "schweren Einschätzbarkeit" sprichst du, wenn du gleichzeitig davon redest, das Wesen Hund zu kennen?

  9. Inaktiver User

    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    Zitat Zitat von murmeltier
    Habe ich ja selbst geschrieben, daher ist mir nicht ganz klar, warum du mich zitierst. Oder wolltest du das nur bestätigen?
    du schriebst: "mit sich bringen KANN". Tut mir leid, wenn ich da empfindlich bin. Denn KANN stimmt einfach nicht. Ein Mischling IST gesünder.


    Trotzdem solltest du den Einzelfall des dir bekannten Hundes nicht zum regelfall hochstilisieren. Ich kenne auch Rassehunde, die ganz erstaunlich alt wurden und immer gesund waren. War nicht der älteste Hund der Welt ein reinrassiger Dackel? Und der zweitälteste ein DSH? Meine sowas mal gelesen zu haben. Wie das, wenn doch Mischlinge per se immer gesünder sind. Sorry, halte ich für Unsinn... Daraus jetzt zu folgern, DSH und Dackel seien die gesündesten Rassen wäre auch auch völlig absurd - gerade beim DSH ist ja das Gegenteil der Fall
    hier redest du Quatsch.

    Suche doch bitte selber mal nach rassetypischen Erkrankungen (bzw. genetischer Disposition für bestimmte Erkrankungen bei Rassehunden), selbst wenn Ausnahmen die Regel bestätigen.

  10. User Info Menu

    AW: Welche Hunderasse ist ideal für Kinder

    hm rassezucht unterstütze ich nicht mehr.. wir hatten 2 rassehunde aus guten zuchten und auch keinerlei gesundheit- oder charakterliche probleme mit diesen tieren, aber wie organisation peta schon mal sehr provokant geschrieben hat, für jeden gezüchteten hund stirbt ein tierheimhund...
    deshalb der mischling, außerdem wird nun schon über jahrzehnte immer wieder mit viel zu nahem verwandtschaftsverhältnis gezüchtet um ein möglichst einheitliches bild zu erhalten, das ist eigentlich schrecklich.. denn dadurch entstehen viele rassespezifische defizite..
    ich gehe gerne und viel auf austellungen, doch oftmals ist es schockierend mitzuerleben wie weit die einzelnen rassen von ihrem ursprung entfernt sind. show und mode-"monster" enstehen da oft und werden hochprämiert..
    naja ein hund ist ein hund, und die wohnung wird nie mehr die selbe sein, aber ohne hund ist das schönste wohnzimmer ungemütlich und leer.. und wer geht jetzt mit mir spazieren an langen winterabenden??? ´
    Geändert von kleineMy (04.11.2008 um 14:56 Uhr)

    Der Sieg über andere ist ein nutzloser Triumph, den Sieg über dich selbst können
    dir selbst die Götter nicht mehr streitig machen."

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