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  1. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Wir hatten Benziner, keinen Diesel.

    Was bislang erneuert wurde sind Verschleißteile. Die fallen immer an.

    "aus der Not heraus" würde ich ihn nicht verkaufen.

  2. Moderation Avatar von michaelX
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    200.000 schafft heute jeder Benziner problemlos - und mehr. Von Konstruktionsfehlern jetzt mal abgesehen. Laß das Öl regelmäßig wechseln und tritt nicht rein, wenn er noch kalt ist - max 2000/min nach dem ersten Start bis die Temperaturanzeige aus dem blauen Bereich ist - dann hält der ewig. Ab und zu mal eine Fahrt über 2 Stunden tut auch gut.

    Ein Federbein ist keine Feder. Das Federbein hält ein Vorderrad und besteht auf Feder, Stoßdämpfer und Domlager. Das aus- und wieder einbauen ist kein Wechsel der Feder, die wäre auch etwas teurer gekommen und wäre als separater Posten auf der Rechnung aufgetaucht.

    Bremsen hinten sind bei vielen Autos aus den 90er und 00er Jahren ein Problem, die Leute bremsen zu zaghaft. Dadurch werden die Bremsen zu wenig bewegt und vergammeln mit der Zeit. Man muß deswegen nicht ab sofort fahren wie die sprichwörtliche gesengte Sau aber ab und zu mal etwas später, dafür härter vor einer roten Ampel bremsen hilft. Bitte auf nachfolgenden Verkehr achten!

    Die Handbremse sollte ab und zu mal während der Fahrt angezogen werden, damit eventueller Dreck aus den Bremstrommeln entfernt wird.

    Und à propos Nordsee: Ich hatte auch mal ein Auto - frisch gebraucht bekommen - bei dem die hinteren Bremssättel fest gegammelt waren. Der Werkstattmeister hat ziemlich geflucht weil das eine ganz schöne Schweinerei war, die wieder gängig zu bekommen und meinte dann so halb im Scherz: "Fuhr der denn in den letzten Jahren an der Nordsee rum oder warum ist das alles so vergammelt!?" Öööh ja, der lief vorher 5 Jahre in Cuxhaven. Da war er dann doch ziemlich verblüfft und hat nichts mehr gesagt.
    Bitte diese Signatur nicht lesen!

  3. Avatar von VanDyck
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Zitat Zitat von Traubeneiche Beitrag anzeigen
    Und jetzt war also die Bremsanlage auch so gut, wie hinüber, kann das sein? Weil man sich im Dezember laut Rechnung nicht mehr um die Bremsbeläge gekümmert hat, die der TÜV moniert hatte?
    Ja, kann gut sein, dass die Totalreparatur der hinteren Bremsanlage hätte vermieden werden können, wenn man schon im Dezember was gemacht hätte.

    Aber mal eins nach dem anderen:

    1. Im TÜV-Bericht aus dem Dezember heißt es eindeutig, dass die Bremsbeläge an der hinteren Achse links und rechts schleifen. Dies hätte der Werkstatt auffallen MÜSSEN und zugleich muss man von der Vertragswerkstatt, wo man auch den Wagen neu erworben hat und immer die Scheckhefttermine wahrgenommen hast, erwarten, dass du darauf hingewiesen wirst, dass man da tätig werden muss.
    Weil nämlich schleifende Bremsbeläge eine Ursache haben (häufig nicht mehr gängige Bremssättel) und zudem weitere Schäden hervorrufen können (nämlich den extremen Verschleiß der Bremsbeläge und eben auch der Bremsscheiben).
    Im Übrigen sollte man erwarten, dass die schleifenden Bremsbeläge der Werkstatt schon vorab bei der Durchsicht des Autos vor der TÜV-Begutachtung hätten auffallen müssen - denn die gebrochene Feder hatten sie ja auch entdeckt.

    2. Wenn man mit schleifenden Bremsbelägen weiter fährt, dann ist völlig klar, dass die Bremsbeläge und die Bremsscheiben in kurzer Zeit runter gerockt werden, spätestens dann gänzlich auch die Bremsscheiben, wenn gar nichts mehr übrig ist von den Belägen und Metall auf Metall trifft - also die Führungen der Beläge auf die Bremsscheiben treffen.
    Die ganze Sache beschleunigt sich erheblich, wenn die häufigste Ursache für schleifende Bremsbeläge verantwortlich ist, nämlich nicht mehr gängige Bremssättel (also das entscheidende Teil der Mechanik, welches die Beläge auf die Scheiben drückt beim bremsen).
    Denn ein nicht mehr gängiger Bremssattel wird in aller Regel immer noch weniger gängig, bzw. verliert seine Funktion immer weiter.

    3. Wäre man also schon im Dezember tätig geworden, dann hätten mindestens die BremsSCHEIBEN (aber wohl auch die Beläge) 'gerettet' werden können, denn die waren ja noch okay - ansonsten wäre der Wagen ja nicht durch den TÜV gekommen.
    Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit hätte man auch die Bremssättel noch instandsetzen können durch Reinigung und fetten - so wie das ja schon Userin Sasapi beschrieben hat ... und mglw. wäre diese Instandsetzung der Bremssättel auch jetzt noch möglich gewesen.

    4. Aus den genannten Gründen ergibt sich m.E. eindeutig, dass die Vertragswerkstatt ein erhebliches Maß an Mitverantwortung dafür trägt, dass die gesamte Bremsanlage hinten neu gemacht werden musste.
    Der Dreh- und Angelpunkt bei der ganzen Geschichte ist der entsprechende Hinweis im TÜV-Bericht aus dem Dezember.

    5. Aus meiner Sicht stehen die Chancen ganz gut, einen gewichtigen Teil der Kosten für die Reparatur der Bremsanlage zurück zu erhalten.
    Entweder auf dem Wege einer Verhandlung mit der Werkstatt und/oder durch das Vorsprechen bei der Schlichtungsstelle der Handwerkskammer.
    Oder aber du wendest dich zunächst einmal an den Verbraucherschutz; letztes Mittel wäre der Rechtsweg bzw. erstmal Gang zum Rechtsanwalt.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile
    Geändert von VanDyck (01.05.2019 um 13:14 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Van Dyck

    Ich hatte nun heute das Gespräch mit der Werkstattleitung von der VW Werkstatt. Es hat nichts gebracht, die erstsatten freiwillig keinen Cent. Ich soll mich mit einem 50 Euro Gutschein zufrieden geben.
    Wegen der Bemängelung vom TÜV wegen der Bremsen im Dezember, meinte der Werkstattchef, ich hätte ja die Plakette bekommen und damit sei das Fahrzeug ja noch absolut fahrtauglich gewesen. Und aus Rücksicht auf das Portemonnaie des Kunden, machen sie eben gerade immer nur das, was dringend erforderlich ist.
    Und es sei ganz normal, dass Bremssättel mal ersetzt werden müssten, schließlich sei der Wagen ja schon relativ alt.
    Was mache ich nun?
    Soll ich mich noch an die Geschäftsleitung wenden? Der Werksattleiter war zumindest sehr selbstsicher und meinte da wird im Verfahrensfall vor Gericht, auch ein Richter nicht gegen die Werkstatt entscheiden.
    Er räumte lediglich ein, dass der Meister im November einen Fehler gemacht hat, mich noch drei Wochen mit der gebrochenen Feder hinten links fahren zu lassen, dafür hätte er auch einen auf die Mütze bekommen.
    Natürlich sei es diesmal etwas unglücklich gelaufen. Das mit der Bedenkzeit von einer Stunde für die teure Reparatur hätte er am Donnerstag vor Ostern nur gesagt damit er in dem Zeitfenster noch die Ersatzteile bestellen kann.

    Damit ich dann auch Dienstag Nachmittag nach Ostern gleich das Auto zurück bekommen konnte, repariert versteht sich. Und das mit der Unterschrift sei ganz normal, wenn jemand mit einem nicht mehr verkehrssicheren Fahrzeug, die Werkstatt verlassen will.
    Wirklich überzeugt hat mich das alles nicht.


  5. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Das mit der Unterschrift ist tatsächlich so. Das stimmt schon.


  6. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Sasapi
    Das Thema mit der Unterschrift ist auch gegessen für mich. Aber nicht das Thema, der Kosten für die quasi neue Bremsanlage, die ja nur fällig wurde, weil die Werkstatt nicht auf den vom TÜV vermerkten Mangel reagiert hat.
    Dafür brauchte ich ja nun neue Gehäuse Bremssättel etc. für 2x240 Euro etc. Gesamt 537 Euro nur wegen der Bremsen. Das wäre ja nicht notwendig, wenn sie eher reagiert hätten und der Wagen ist dort ja regelmäßig zur Inspektion wegen Scheckheft. Mit Mobilitätsgarantie für Leihwagen ist auch nichts, der stünde mir nur zu, wenn der Wagen als Liegenbleiber irgendwo hängenbleibt.


  7. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Ich verstehe allerdings nicht, wieso du der Meinung bist, dir steht aufgrund der Mobilitätsgarantie wegen einer Reparatur ein Leihwagen zu.

    Ich kenne es so, wie der Meister dir es erklärt hat, genauso findet man es auch im Internet : Liegenbleiben nach einer Panne oder Unfall.

    Beides liegt nicht vor, wenn dein Auto zu einer geplanten Reparatur in der Werkstatt ist.
    Es gibt Werkstätten, freie oder Vertragswerkstätten, die stellen eine Leihwagen zur Verfügung. Aus Kulanz, weil man ein langjähriger Kunde ist. Oder kostenpflichtig. Viele Werkstätten hier auf dem Land arbeiten auch mit Firmen wie Europcar zusammen, man kann dann einen bestellten Mietwagen mitnehmen, wenn man sein Auto in die Werkstatt bringt.

    Aber einen kostenlosen Leihwagen während einer Reparatur auf Kosten von VW haben wir nur einmal bekommen - da trat ein Fehler 14 Tage nach dem Kauf auf, dann greift noch die normale Händlergarantie.

    Irgendwas rund um die Mobilitätsgarantie hast du wohl missverstanden.

    Bezgl. der Reparatur würde ich mich an die Schlichtungsstelle der Handwerkskammer melden.

    Ich weiß nicht, wie dein Auftrag an die Werkstatt gewesen ist.
    Wenn der lautete "Auto durch den TÜV bringen", dann hat der Werkstattleiter meiner Meinung nach recht.

    Lautete er "Bring das Auto durch den TÜV und behebe jeden auch noch so geringen Mangel" sähe es evtl anders aus.
    Aber: Du bekommst doch den TÜV Bericht, da stehen die geringen Mängel ja drauf - und auch Hinweise auf Bremsbeläge nahe Lebensende usw.
    Hast du dir den nicht durchgelesen?


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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Der Auftrag lautete " Auto durch den Tüv bringen und jegliche Mängel beseitigen", wie immer. Ich war eben mal mit den Unterlagen direkt selbst beim TÜV und der Chef dort, findet es hanebüchen, was sich diese VW Werkstatt mit uns geleistet hat.
    Denn geringe Mängel mit Kennzeichen ( G), heißt, dass die Mängel innerhalb von 28 Tagen behoben werden müssen. Das wissen die Werkstätten auch.
    Der VAG Meister hätte im Dezember mir also bei Autoabholung nach TÜV sofort einen Folgetermin wegen der Bremsscheiben anbieten müssen und mich drauf aufmerksam machen müssen, dass der Mangel zwingend innerhalb 4 Wochen behoben werden muss.

    Praktisch bin ich jetzt fast 6 Monate ohne gültigen TÜV unterwegs gewesen und die Bremsanlage deshalb heruntergerockt. Kann nur froh sein, dass ich nicht mal beim Bremsen ins Leere getreten habe und kein Unfall passiert ist.
    Die vom TÜV können auch nicht glauben, dass im letzten November bei der Scheckheft Inspektion, die Mechaniker bei VW nicht gemerkt haben wollen, dass die Bremsbeläge hinten rechts und links schleifen.

    Das mit der Mobiltätsgarantie mag so sein, wie Du schreibst, ist aber auch nur Nebensache. Es geht hauptsächlich darum, dass VAG den Vermerk vom TÜV leider kalt ignoriert hat und mir das Fahrzeug als völlig ok ausgehändigt hat, nach dem der TÜV da war.
    Und was soll ich mir als Laie unter der Bedeutung geringer Mängel Im Bericht schon vorstellen können, welche Tragweite das hat, von "nahe Lebensende etc." war da nicht die Rede. Ich bin eben kein Mechaniker, habe keinen technischen Beruf oder technisches Studium und habe da keine Ahnung davon.
    Ich verlasse mich auf die Aussagen des Meisters der den Auftrag annimmt und bearbeitet und dessen Hinweise bei Bezahlung, Abholung und Schlüsselübergabe.

    Die bei der Dekra haben mir noch unter der Hand einen Hinweis auf eine andere, sehr gute Werkstatt gegeben, mit denen sie gute Erfahrungen haben.

    Zur Schlichtungsstelle gehe ich auf jeden Fall noch.. Allerdings weiß ich nicht, ob es da nicht ähnlich wie bei der Ärztekammer ist, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
    Ob sich ein Rechtsanwalt lohnt weiß ich auch nicht. VW hat sicher eine ganze Armada von gewieftenRechtsanwälten gegen die man schlecht ankommt, bei den ganzen Betrügereien ( Winterkorn etc. und Sonstiges) und noch mehr Geld in den Sand setzen möchte ich auch nicht.
    Geändert von Traubeneiche (15.05.2019 um 16:57 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Ja dann.. Dann geh zum Anwalt und Klage.

  10. Avatar von Sandra71
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

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    Geändert von Sandra71 (16.05.2019 um 13:44 Uhr)

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