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  1. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Es ist gefährlich, mit einer gebrochenen Feder zu fahren, sei froh, dass bei der Autobahnfahrt nichts passiert ist.

    Wie bei allen Handwerksleistungen kannst du dich an die Handwerkskammer wenden, dort gibt es Schiedsstellen. Die können die Rechnung prüfen.

    Es ist nicht falsch, nur die gebrochene Feder zu wechseln, man wechselt idealerweise alles, zumindest die Federn an der Achse.

    Das sind Verschleißteile, der Wagen hat 12 bzw 13 Jahre auf dem Buckel und 100.000 runter, da passiert sowas. Selbst wenn du am Vortag noch problemlos durch den TÜV gekommen bist.

    Bei dieser Laufleistung ist auch bald der Zahnriemen etc. fällig, falls der noch nicht gewechselt wurde. Schlägt mit 500 Euro bei den Freien zu Buche, eher mehr, besprich das mit der Werkstatt.

    Und : Es ist kein Charakterfehler keine Ahnung von Autos zu haben. Es bringt aber nichts, an dieser Tatsache nichts ändern zu wollen und sich dann über den Tisch gezogen zu fühlen.

    Gibt zukünftig das Auto nicht nur ab, lass die Durchsicht vor Reparatur in deiner Gegenwart machen lass dir erklären, was gemacht werden muss und warum, inkl. Kostenvoranschlag.

    Dann weisst du, was auf dich zukommt.


    Dass man unterschreiben soll, wenn man ein defektes Fahrzeug wieder mitnimmt ist übrigens nicht unüblich.

    Das machen freie Werkstätten auch, wenn sie nicht gerade ein Kleinbetrieb sind.

    Sie sichern sich gegen Regressforderungen ab.

  2. Avatar von VanDyck
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Zitat Zitat von Traubeneiche Beitrag anzeigen
    Also der Golf fuhr völlig ebenmäßig, da hat nichts geruckelt oder geschaukelt.
    Hat auch perfekt gebremst, alles wie immer.
    Ist durchaus denkbar, dass man eine gebrochene Feder hat und (zunächst einmal) nichts davon bemerkt beim fahren, bzw. fast nichts.
    Mglw. war die Feder ja auch ANgebrochen.
    Wie auch immer - bzgl. der Feder würde ich mal sagen, dass man durchaus eine kurze Fahrt in eine andere Werktstatt hätte vertreten können.

    Was ist mit den ominösen "Gehäusen" von denen du schreibst?

    Thema Bremsscheiben: sind die gewechselt worden ohne zugleich die Bremsbelege zu wechseln? Das wäre nämlich unüblich.
    Und was genau war denn mit den Bremsscheiben? Ging es um reingefahrene Rillen und Schliefen? Oder sind sie zu dünn geworden?
    Im Grunde hätte man dir das bei der letzten Wartung bei der Scheckheftpflege schon sagen können/müssen, dass demnächst die Bremsscheiben fällig sind - die Bremsscheiben sind ja nicht von heute auf morgen runtergerockt.

    Und übrigens - es gibt durchaus Werkstätten, die legen dir die defekten und ausgetauschten Teile des Wagens dann in dein Auto rein, bzw. bieten es dir an, dass du sie dir anschaust.

    Es sei eine Feder gebrochen und irgendwelche Gehäuse müssten ausgetauscht werden. Er nahm mich mit in die Werkstatt, wo mein Golf bereits an der Hebebühne oben hing und leuchtet da mit einer Taschenlampe herum.
    Ich konnte da nichts erkennen, weiß aber auch nicht, wie das alles im heilen Zustand auszusehen hat.
    Eine gebrochene Feder kann man eindeutig erkennen - es ist halt gebrochen und du kannst sozusagen ein Stück Papier zwischen das Metall schieben.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Ich habe das Maus zurück geholt.
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  3. Avatar von sundays
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Zitat Zitat von Traubeneiche Beitrag anzeigen
    Dass der Meister nicht da war, sehe ich hier eben in der Gesamtschau. Und vor dem Hintergrund, dass er mir die Zustimmung zur Reparatur unter Fristsetzung von einer Stunde, abgepresst hat.
    Durch Angstmache, von wegen es sei gefährlich noch weiter zu fahren.
    Und was stört Dich daran, dass ich eher der anderen Werkstatt glaube, weil sie billiger ist? Die Mechaniker kamen mir einfach glaubwürdiger vor, denen hätte ich sogar gerne mehr bezahlt. Ist es jetzt mein Charakterfehler, keine Ahnung von PKW Technik zu haben? Entweder ist etwas gefährlich, das ist dann aber keine Auslegungssache mehr. Wie kann es da unterschiedliche Ansichten oder Auslegungen geben? Je nach Firmenphilosophie?
    Es stört mich, dass du hier fragst und dann weiter glaubst, was die günstigere Werkstatt gesagt hat. Speziell, dass du mir nicht glaubst, ich kenne mich schon damit aus.
    Lies doch in den Forenbeirägen, die ich dir rausgesucht habe oder google selbst. Es ist gefährlich.
    Ich habe, wenn ich unsicher war, immer den Meister gefragt, ob er seine Frau und sein Kind noch mit dem Auto vom Hof lassen würde.
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )
    Geändert von sundays (30.04.2019 um 08:11 Uhr)

  4. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Ich kann gut verstehen, dass du dich ärgerst.
    Aber ich würde lieber für die Zukunft eine Strategie für solche Situationen entwickeln.

    Und das betrifft ja nicht nur Autowerkstätten, s ondern auch alle anderen Arten von Reparaturen oder zB Ärzte.
    Ich habe auch erst schmerzhaft gelernt, dass man nicht jedem "Fachleut" unmittelbar vertrauen sollte, sondern dass bei teuren oder nachhaltig wirkenden Dingen eine zweite Meinung eine gute Idee ist.



    Und da du für das simple Wechseln eines Reifens (was nun wirklich jede Werkstatt kann und sicherlich billiger als VW) in eine teure Vertragswerkstatt fährst, bin ich nicht sicher, ob du tatsächlich wegen einer gebrochenen Feder (also einem wirklich relevanten Teil) erst noch zu ein oder zwei anderen Werkstätten gefahren wärest um Preisvergleiche einzuholen. Was übrigens auch zeitaufwändig gewesen wäre, Zeit, die du eigentlich nicht hast.

    Du hättest auch den Wagen entweder dort (außen auf einem Parkplatz) stehen lassen können und dich mit jemandem besprechen können, dem du mehr Kompentenz zutraust - so wie dann später dem Arbeitskollegen. Oder eben unterschreiben, nach Hause fahren und dort googlen oder noch etwas anderes.

    Arglistige Täuschung wäre es nur gewesen, wenn die Feder tatsächlich nicht gebrochen gewesen wäre.

    Und dass die andere Werkstatt jetzt im Nachhinein eine konkrete Aussage trifft, ohne die kaputte Feder gesehen zu haben - das macht sie für mich nicht übermäßig glaubwürdig.


    Und das eine Fachwerkstatt einen Kunden nicht darauf hinweist, dass er es bei einer anderen Werkstatt vielleicht billiger bekäme - das finde ich absolut normal.
    Und bisher war dir die Wartung bei der Fachwerkstatt ja auch den Mehrpreis wert.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
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  5. Avatar von ereS
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Zitat Zitat von Traubeneiche Beitrag anzeigen
    Nach ca. 20 Minuten kam der Meister auf mich zu und meinte, er könne mich nun nicht mehr vom Hof fahren lassen, da das Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher sei, das wäre zu gefährlich.

    Es sei eine Feder gebrochen und irgendwelche Gehäuse müssten ausgetauscht werden. Er nahm mich mit in die Werkstatt, wo mein Golf bereits an der Hebebühne oben hing und leuchtet da mit einer Taschenlampe herum.

    Ich konnte da nichts erkennen, weiß aber auch nicht, wie das alles im heilen Zustand auszusehen hat. Er nahm mich mit zurück an seinen Büroplatz und meinte er mache mir nun einen Kostenvoranschlag, die Feder sei sicher aufgrund Verschleiß gebrochen, außerdem müssten die Bremsscheiben ausgetauscht werden.
    Er betonte noch mal, er würde mich nicht mehr vom Hof fahren lassen und gab mir eine Stunde Bedenkzeit für die Zustimmung zur Reparatur. Ansonsten würde er von mir eine Unterschrift verlangen, dass ich auf eigene Gefahr und gegen seinen Rat, mit dem Auto die Werkstatt verlasse, jedoch würde dann keine Versicherung bei einem etwaigen Unfall, zahlen. Er tat so, als würde ich wenn ich wegfahre, sowohl mich selbst als auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
    Zur Sprache kam noch ein Neuwagen, oder eben die teure Reparatur.
    Da ich unter Zeitdruck ( bin Vollzeit berufstätig ) stand, habe ich zähneknirschend bezahlt und bin weggefahren.





    Was mache ich nun? Ich fühle mich arglistig vom Meister der Vertragswerkstatt getäuscht, denn ich hätte der Reparatur im Hause VW nicht zugestimmt, wenn ich gewusst hätte, dass ich durchaus noch zu einer anderen Werkstatt hätte fahren können. Allein schon des teuren Preises wegen, hätte ich die Reparatur nicht mehr von VW machen lassen und mir ein anderes Angebot geholt.

    Weiter hat man mir keinen Leihwagen trotz Mobilitätsgarantie zur Verfügung gestellt, seitens VW.


    Wie seht ihr die Sache? Müsste nicht VW mir zumindest die Kosten, die für einen Leihwagen zustande gekommen wären, zurück erstatten? Was ist mit der unter falschen Voraussetzungen erzwungenen Zustimmung und Unterschrift meinerseits zur Reparatur?

    Sollte ich mich an die Geschäftsleitung des Autohauses wenden und bei fehlendem Entgegenkommen einen Rechtsanwalt einschalten?
    eine arglistige taeuschung kann ich da beim besten willen nicht erkennen
    der meister hat dir am fahrzeug gezeigt was defekt ist, er hat dir die folgen genau erklaert und mit der unterschrift wollte er sich ( zu recht ) absichern
    er hat dir einen preis genannt und du hast freiwillig unterschrieben, das fahrzeug zum genannten preis zu reparieren
    was soll ein anwalt da bewirken ?
    spare dir das geld fuer den rechtsanwalt, gehe das naechste mal in eine andere werkstatt und hake es unter dumm gelaufen eigenen fehler gemacht, ab...


    keiner von uns weiß, ob der tuev im dezember schon etwas bezueglich der bremsen in sein pruefprotokoll geschrieben hat, und wieviel kilometer das fahrzeug seit dezember gefahren wurde
    es haette dir frei gestanden zu sagen, ich stelle das fahrzeug an den strassenrand und ueberlege mir das ganze

    wegen der mobilitaetsgarantie solltest du in deine vertragsbedingungen schauen, dort steht genau drin, wann dir ein leihwagen zur verfuegung steht, und ob das kostenlos ist

    ich kann es mir bei einem auto das bereits 13 jahre alt ist nicht vorstellen, das es hier noch eine solche garantie gibt...

    das vertragswerkstaetten manchmal teurer sind, kommt durchaus vor, aber es muß nicht so sein
    es gibt einige hersteller die inzwischen reparaturen fuer aeltere fahrzeug zu festen sonderpreisen mit originalteilen anbieten

    und in der vertragswerkstatt bekommst du originalteile, in einer freien werkstatt meistens nur zubehoerteile, die oft guenstiger sind, aber unter umstaenden nicht die qualitaet aufweisen, als originalteile
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  6. Avatar von VanDyck
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Und bisher war dir die Wartung bei der Fachwerkstatt ja auch den Mehrpreis wert.
    Och, ich glaub, sowas ist in aller Regel einfach nur Gewöhnung und/oder bissl Trägheit und Bequemlichkeit, wenn man Reparaturen und Scheckheftpflege (weiterhin) in einer Markenwerkstatt ausführen lässt.
    Dazu kommt dann auch noch, dass man denkt, die könnens im Zweifel doch ein bissl besser. Oder man glaubt, man verliert die Garantie, wenn man die Scheckheftpflege in einer freien Werktstatt machen lässt, oder es wird einem sogar noch in der Markenwerkstatt wahrheitswidrig erzählt.
    Da kommen viele Dinge zusammen, warum die Leute bei der Markenwerkstatt bleiben.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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  7. Registriert seit
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Eres
    Doch gibt Mobilitätsgarantie bei VW auch bei so alten Autos, unter der Maßgabe, dass man dort die regelmäßigen Wartungen machen lässt, was wir gemacht haben und sich auch über Scheckheft nachprüfen lässt.


    Ich habe das Auto, wie geschrieben von meiner Mutter übernommen, die immer in dieser VW Werkstatt wegen der Garantie war und habe tatsächlich diese Markenwerksatt VW, wie Van Dyck schreibt, aus reiner Gewohnheit so weiter beibehalten.
    VanDyck jetzt zu den Bremsscheiben: Die scheinen tatsächlich gewechselt zu sein, ohne zugleich die Bremsbeläge zu wechseln. Oder Satz "Brems sollen die Beläge sein?

    Auf der Rechnung stehen da folgende Posten zum Thema "Bremsen/ Bremsbeläge":

    D 4653 S0465 Bremsscheiben h. incl. Klötze
    46152050 Bremsträger hinten ein u. ausgebaut 74, 11 Euro

    46532050 Bremsträger hinten aus und eingebaut 8, 23 Euro

    46535650 Bremsscheiben hinten ersetzt 8,23 Euro

    JZW698601AA Satz Brems 1.00 Stück 135,82 Euro

    47412050 Bremssättel hinten aus und eingebaut 39,80 Euro
    47415650 Bremssättel hinten ersetzt 9,95 Euro
    1K 0615424J Gehäuse 230,00 1 Stück 230,00 Euro
    1K0 615423J Gehäuse 230,00 1 Stück 230,00 Euro
    30010799 Bremsanlage entlüftet 18,18 Euro
    B000DS Bremsflüssigkeit 1 Liter 12,91 Euro.

    Das Federbein aus und einbauen hat lediglich 129, 53 Euro gekostet, die Schraubfeder aus und einbauen 19, 90 Euro. Die teuersten Posten waren diese beiden Gehäuse- was immer das sein soll für insgesamt 460, 00 Euro. Mit Reifenwechsel und noch anderem Kleinkram halt gesamt fast 1500 Euronen. Wovon ich mir eben einige Positionen,wie auch diese beiden nicht näher bezeichneten " Gehäuse" nicht erklären kann.

    Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, diese Rechnung, bei der Kammer überprüfen zu lassen, da die Werkstatt die ausgebauten Teile sicher schon verschrottet hat.
    Das evtl. bald der Zahnriemen fällig sein wird, hat man mir nicht gesagt. Meister war ja nicht abkömmlich bei Fahrzeugabholung.
    Wie auch immer, in dieser VW Werkstatt war ich zum letzten Mal.

    Sollte ein Neuwagen demnächst fällig werden, wird es auch sicher kein VW mehr werden. Ich weiß auch nicht, wie lange dieses an sich top-gepflegte Fahrzeug nun noch halten wird. Jetzt wo ich gerade diese teure Reparatur bezahlt habe, würde es mir aber auch widerstreben ihn jetzt gleich fürn Appel und Ei zu verkaufen.
    Da hätte ich mir die Reparatur sparen können. Wie gesagt, ich war völlig überrumpelt und habe die Zustimmung zur Reparatur ja nur unter Druck gegeben.
    Geändert von Traubeneiche (30.04.2019 um 15:11 Uhr)

  8. Avatar von VanDyck
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Zitat Zitat von Traubeneiche Beitrag anzeigen
    VanDyck jetzt zu den Bremsscheiben: Die scheinen tatsächlich gewechselt zu sein, ohne zugleich die Bremsbeläge zu wechseln. Oder Satz "Brems sollen die Beläge sein?
    Nein, aber die Bremsbelege werden in der Rechung als "Klötze" bezeichnet.
    Dir sind also hinten sowohl die Bremsscheiben als auch die Bremsbelege gewechselt worden, so wie es zumeist gemacht wird bei Tausch von Bremsscheiben.
    Doch damit nicht genug ...

    Auf der Rechnung stehen da folgende Posten zum Thema "Bremsen/ Bremsbeläge":

    D 4653 S0465 Bremsscheiben h. incl. Klötze
    46152050 Bremsträger hinten ein u. ausgebaut 74, 11 Euro

    46532050 Bremsträger hinten aus und eingebaut 8, 23 Euro

    46535650 Bremsscheiben hinten ersetzt 8,23 Euro

    JZW698601AA Satz Brems 1.00 Stück 135,82 Euro

    47412050 Bremssättel hinten aus und eingebaut 39,80 Euro
    47415650 Bremssättel hinten ersetzt 9,95 Euro
    1K 0615424J Gehäuse 230,00 1 Stück 230,00 Euro
    1K0 615423J Gehäuse 230,00 1 Stück 230,00 Euro
    30010799 Bremsanlage entlüftet 18,18 Euro
    B000DS Bremsflüssigkeit 1 Liter 12,91 Euro.
    Im Grunde wurde also die gesamte hintere Bremsanlage instandgesetzt bzw. repariert.

    Mit den besagten "Gehäusen" sind ganz offensichtlich die sogenannten Bremssattelgehäuse gemeint.
    Geht man von der gesamten Reparatur aus, dann müsste quasi die ganze Bremsanlage hinten erhebliche Mängel gehabt haben, da ja auch die sogenannten Bremssättel ersetzt worden sind; letzteres macht man jedoch nur, wenn die festsitzen, oder undicht sind z.B.

    Wann und bei welchem KM-Stand war denn der letzte Scheckheft-Check?
    Wiviele KM bist du seit diesem Check gefahren?
    Wieviele KM bist du seit der TÜV Prüfung im Dezember gefahren?
    Wurde irgendwas im TÜV-Bericht zu der Bremsanlage erwähnt?
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile
    Geändert von VanDyck (30.04.2019 um 15:48 Uhr)

  9. Avatar von VanDyck
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Noch ne Frage:
    bist du mit dem Auto zum TÜV gefahren?
    Oder hast du den Wagen bei VW abgegeben und die haben das gemacht und organisiert, bzw. der TÜV- oder Dekraprüfer ist bei denen vorbeigekommen?
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  10. Registriert seit
    16.07.2018
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    AW: Von Vertragswerkstatt arglistig getäuscht und über den Tisch gezogen

    Nein, ich bin zur VW Werkstatt gefahren und die haben das mit dem TÜV dort vor Ort organisiert. Der TÜV/ DEKRA kommt da einmal die Woche ins Haus.

    Jetzt zu Deinen Fragen@ VanDyck
    Habe alle Unterlagen rausgesucht und dabei ist mir was merkwürdiges aufgefallen. Der Golf hatte offenbar schon mal einen Federbruch, an der linken Feder, was beim November Scheck- up aufgefallen ist und die wurde auch repariert, aber erst im Dezember, zum TÜV Termin, wenn ich das aus den Rechnungspositionen, richtig verstehe.

    Letzter Scheckheft Scheck war November 2018 mit 101093 km, incl. Oelwechsel. Jetziger Km Stand bei Reparatur betrug 104431- 101093= 3338 Mehrkilometer bin ich seit November 2018, gefahren.
    Auf dem Prüfprotokollbogen ( Wartungsliste) vom Scheckheft Inspektion November findet sich eine mit Kuli geschriebene, handschriftl. Bemerkung " Federbruch hinten links!".

    Laut Rechnung vom November 2018:
    Intervall Service 102,96 Euro
    Longlife Oel 80,42 Euro
    ,Oelfilter 10,50 Euro
    Schraube 2,25 Euro
    Staubfilter 25, 50
    Staub u Pollenfilter aus u eingebaut 9,80 Euro
    Und auch auf der Rechnung November 2018, gedruckt die Anmerkung: Feder hinten links gebrochen und Reifendichtmittel verfallen.
    Schien aber da nicht trotzdem nicht fahruntauglich gewesen zu sein, jedenfalls wurde mir nichts dergleichen gesagt und ich bin so knappe 4 Wochen weiter gefahren bis zum TÜV im Dezember 2018.

    Jetzt TÜV, Dezember 2018 bei km Stand 101625:

    Hauptuntersuchung gemäß §29 STVZO

    Ergebnis: geringe Mängel,

    Festgestellte Mängel: Bremsbelag 2. Achse links und rechts schleift

    Sehr geehrte Kundin/ Kunde,
    an ihrem Fahrzeug wurden geringe Mängel festgestellt. Eine Wiedervorführung ist nicht erforderlich. Die Prüfplakette wurde zugeteilt und angebracht. Die nächste HU ist im Dezember 2019 fällig.

    Mit freundlichen Grüßen

    XXX

    Folgende VW Werkstattrechnung, gabs im Dezember zum TÜV Termin 2018 dazu:
    4272000 2 Schraubfedern aus und einbauen 88,20 Euro
    1K=51111FGA Schraubfed 71,60x2 143,20 Euro
    1K05121496 Unterlage x2 8,40 Euro
    1K0512297D Auflage x2 8,40 Euro

    N 10106402 Bundmutter x2 1,70 Euro

    N 10610702 x2 4,60 Euro

    Gesamt incl. Mehrwertsteuer: 302 Euro.

    TÜV Gebühren extra 74, 50 Euro. Die mehrgefahrenen Kilometer seit dem Tüv Dezember 2018, betragen 2806 km.
    Offenbar ging es da im November, um zwei Federn? Reparatur erfolgte aber laut Rechnung erst im Dezember, zum TÜV Termin.Ich versteh das alles nicht so ganz. Hätte man da jetzt im April nicht Garantie? Oder ist da jetzt ne andere Feder gebrochen? Ich bin die 2806 Mehrkilometer bis jetzt zur teuren Reparatur ganz normal gefahren, das Auto wurde nicht irgendwie außergewöhnlich belastet.
    Im November 2018 wurde das mit der gebrochenen Feder hinten links mir gegenüber gar nicht weiter erwähnt und keiner in der Werkstatt hat gesagt, dass ich mich in einem nicht mehr fahrtüchtigen Fahrzeug befinde, bzw. befunden haben muss. Da die Rechnung von der Summe für mich im Rahmen schien, habe ich auch nichts weiter hinterfragt. Auf der Rechnung steht es aber unten unter Anmerkungen.
    Und jetzt war also die Bremsanlage auch so gut, wie hinüber, kann das sein? Weil man sich im Dezember laut Rechnung nicht mehr um die Bremsbeläge gekümmert hat, die der TÜV moniert hatte?

    Also Danke nochmal für Deine Mühe.
    Geändert von Traubeneiche (30.04.2019 um 19:16 Uhr)

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