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  1. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Zitat Zitat von Poison. Beitrag anzeigen
    Wenn der Weg nur 2,5 km beträgt, sollte das von der Unbequemlichkeit her (Wetter, kalt, nass) mit einem Roller doch noch gut machbar sein? Was wäre bei den Straßen- / Wetterverhältnissen der Unterschied zu einem Fahrrad?
    Beim Fahrradfahren bewegst du dich ja, beim Rollerfahren nicht. Und so schnell wie auf dem Roller fährst du auch nicht Fahrrad. 2,5 km sind nicht so lang, da kühlt man nicht wirklich aus, das ist richtig, die kalte Luft dringt aber überall durch. Du musst es ausprobieren!
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  2. Avatar von Syriana
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wintertauglichkeit bei benzinbetriebenen Rollern ist hoch. Bei Elektrorollern weiß ich's nicht.
    Elektroroller sind ebenfalls wintertauglich. Man sollte den Akku allerdings bei Temperaturen um/unter Null Grad mit reinnehmen.
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich würde im Fachhandel kaufen, wo du probefahren kannst, bei Bedarf repariert wird, und du jemanden hast, den du wegen Gewährleistung ansprechen kannst.
    Auch die Elektroroller-Hersteller sind einem Fachhadel angeschlossen und es gibt in jeder Stadt eine Service- Werkstatt. Bei mir war mal ne Schraube los und ich bekam den Sitz nicht mehr auf - wurde sofort und natürlich kostenfrei vom Vertragspartner vor Ort erledigt.
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Du brauchst Helm und Handschuhe. Nierengurt würde ich empfehlen, macht das Fahren bequemer. Geeigenete Jacke (abriebfest) ist eine sehr gute Idee.
    Bei dieser "Ausstattung" geht es weniger um Bequemlichkeit, denn um Schutz. Ein Roller hat nun mal keinen AirBag und wenn du damit hinfällst, sind Kopf, Hände und Knie einfach verletzungsgefährdet. Einen Nierengurt anzulegen ist eine gute Investition in die Gesundheit, sagten mir alle Roller- und Motorradfahrer, insbesondere wenn man viel damit fährt und längere Strecken. Deine Nieren werde es dir danken. Bequem ist ein Nierengurt nicht unbedingt, aber auch nicht unbequem :-)
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Überlege dir, was du normalerweise transportieren mußt. Paßt das in einem Rucksack, oder brauchst du eine Möglichkeit zur Gepäckunterbringung?
    Ich habe länger überlegt, ob ich mir ein Top Case zulege - rein aus ästhetischen Gründen finde ich meinen Roller ohne schöner. Ich habe mir dennoch eins zugelegt, einfach weil ich Helm, Gurt und Handschuhe darin bequem verschwinden lassen kann.
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ganz große Problem beim Mopeds ist: Du bist gerade eben langsam genug, um ein Hindernis im fließenden Verkehr zu sein. Jeder Autofahrer wird dich zwanghaft, ohne Rücksicht auf Verluste, Verkehrsregeln und Sicherheit überholen. Sie können nicht anders, das ist wie die Katze mit dem Wollknäuel. Du mußt dem nervlich gewachsen sein. (Es lohnt sich, "Schleichwege" zu nehmen.)
    Ich bin anfangs sehr vorsichtig gefahren und war/bin überrascht, wie fast ausnahmslos rücksichtsvoll die Autofahrer sich bewegen - ich fühle mich im Stadtverkehr - mein Roller fährt 50 - Null behindert oder gefährdet. Ich fließe mit dem Verkehr mit und "surre" quasi lautlos geschmeidig durch die Stadt - und wenn ich die stinkenden, lauten anderen Roller sehe und höre, denke ich immer: never!

    Wenn du viel Radfahren gewohnt bist - so wie ich auch - hast du auch weniger Ängste auf der Strasse. Ich nutze meine stinkende Blechkiste (Auto) nur, wenn ich muss und bevorzuge Rad und Roller.

    Wenn du zum Teil nur 2,5 km fahren musst, ist ein Roller top. Wobei ich die Sache mit dem Pedelec aus gesundheiltichen Gründen auch gut fände - wenn man sonst nicht viel Sport betreibt.

    Allerdings würde ich dann ein E-bike bevorzugen - mit dem kann man auch auf den Radwegen fahren, mit dem Pedelec nicht, zumindest mit denen nicht, die schneller sind als 25 km/h.

    Ich sag' ja: ausprobieren. Bei mir kam damals ein "Scout" zu Hause vorbei, damit ich den Roller testen konnte - und entweder man mag es, oder nicht. Ich war sofort recht begeistert und mag dieses Fahren. Andere können damit nicht viel anfangen.

    Einmal Aufladen kostet angeblich so um die 35 Cent - es ist also auch finanziell nicht unattraktiv und du brauchst nur eine Steckdose. Das Aufladen dauert allerdings bis zu 4 Stunden, wenn der Akku fast leer ist. Man kann auch einen zweiten Akku dazu nehmen, Platz ist dafür unter'm Sitz - ich habe das bisher nicht benötigt.

    Ich sag' ja: einfach mal ausprobieren...
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  3. Registriert seit
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Als Radfahrer ziehe ich es vor auf der Straße zu fahren - von Autos geht m.E. weitaus weniger Gefahr aus als von Fußgängern, die blindlings über die Radwege latschen. Und extrem rücksichtsloses Fortbewegen - egal wie unterwegs - fällt mir irgendwie kaum jemals explizit auf (weiß gar nicht wo die Leute immer unterwegs sind, die sich darüber beklagen).

    Egal wie langsam ich radle, selbst bei den läppischen 2,5 km ins Büro komme ich ins Schwitzen ich bin zugegebenermaßen aber auch sehr unsportlich (wobei ich in sportlicheren Zeiten aber auch schnell schwitzte beim Büroweg ), deshalb reizt halt ein Roller sehr.

    Habt vielen Dank für eure Tipps, das hilft mir bei der Entscheidungsfindung schon weiter. Ich tendiere durchaus schon sehr stark zum Elektroroller - umweltbewusst, leise, wenig Betriebskosten; einzig die 8-10 kg 1-2x pro Woche 2 Etagen hochschleppen könnte lästig werden, aber ständig Tanken fahren wäre lästiger (und viel teurer und offenbar auch reparaturanfälliger). Hält so ein Akku um die 1000 Aufladungen (sind damit volle Aufladungen gemeint oder wirklich JEDE Aufladung? Ich würde durchaus dazu tendieren bei z.B. noch 30 % Betriebsbereitschaft schon mal vorsichtshalber aufzuladen), würde so ein Akku durchaus etliche Jahre lange bei mir halten.

    Lese gerade kreuz und quer durchs Web und könnte mich bei einem neuen Roller wohl von 2000 € Anschaffungspreis verabschieden; mein Roller müsste gewichtsmäßig schon was aushalten und eine größere Reichweite als 50 km wäre auch schön; habe in Hannover gerade ein Center gefunden, welche z.B. NIU-Roller mit 80 km Reichweite - was auf jeden Fall für eine ganz normale Arbeitswoche mit Einkauf hier & da reichen würde - anbieten für rd. 2600 €. In zwei Jahren hätte ich das Geld wieder raus im Vergleich zum Auto; da habe ich Fixkosten inkl. geschätztem Sprit von rd. 1200 €, aber noch gar keine Reparatur drin. Und irgendwas ist immer bei einem alten Auto.

    Hm, ich überlege, mein Auto vor dem TÜV im Mai versuchen zu verkaufen. Die Kosten inkl. dann anstehendem Reifenwechsel könnte ich ja glatt schon mal sparen, von der Versicherung müsste es ja auch was retoure geben vom im Januar gezahlten Jahresbeitrag (?), die Steuer im April würde nimmer anfallen, der ADAC im April auch nicht - hossa, ich kann mir das echt schön rechnen zumindest wäre das Zubehör wie Helm, Case, Nierengurt (mal gucken) damit schon mal locker wieder drin.


  4. Registriert seit
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Ich fahre bei schönem Wetter nun auch wieder gerne Roller. Habe aber einen Motorroller, mit dem ich im Sommer auch in die 25km entlegene Arbeit fahren kann. Es ist aber auch ein 125ccm- Roller.
    50ccm Roller gibt es schon neu um 900 €. Recht schöne Retro-Roller von Tauris z.B.


  5. Registriert seit
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    also ich bringe noch mal das pedelec ins rennen

    eine akku ladung hält locker 80km oder mehr, je nach unterstützungstufe. wenn du die ganze zeit auf "turbo" durch die gegend düst natürlich nicht.
    aber du willst ja auch schließlich was für deine gesundheit tun ;-)

    du kannst eine versicherung abschließen und dann ist dein bike gegen diebstahl versichert. allerdings hast du nicht ganz unrecht was die diebstahl-gefahr betrifft.

    aber ein pedelec bringt dir einfach jede menge spaß und du kannst damit schön um den maschsee gondeln!

  6. Avatar von Entchen
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    poison, steuern bekommst du auch bei einem verkauf nach april anteilig zurück!

    schau doch mal im elektrorollercenter vorbei - vielleicht vermieten die die teilchen auch, dann könntest du mal ein bis zwei wochen probefahren?

    ich hab für mich leider zu spät festgestellt, dass mir rollerfahren gar keinen spass macht. aber da war ich sechzehn und hatte noch nicht die alternative "auto". ich fühl mich ohne knautschzone so angreifbar...


  7. Registriert seit
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Ganz aktuell: Elektroroller bis 20 KM/h sollen ja demnächst sogar ohne Führerschein eine Straßenzulassung erhalten finde die Teile ziemlich cool und praktisch und man kann sie sogar einklappen und mitnehmen

  8. Avatar von Syriana
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Zitat Zitat von Anke75 Beitrag anzeigen
    Ganz aktuell: Elektroroller bis 20 KM/h sollen ja demnächst sogar ohne Führerschein eine Straßenzulassung erhalten finde die Teile ziemlich cool und praktisch und man kann sie sogar einklappen und mitnehmen
    20 KM/h ... und damit schleicht man dann durch die Stadt und behindert den Verkehr? 😐...
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  9. Avatar von Mr_McTailor
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Motorroller mit Elektro-Antrieb gibt es auch von Sharing-Anbietern. Von Hannover weiß ich es nicht, aber ich fahre in Berlin mit emmy.

    So könntest Du die Kisten zumindest mal ausprobieren. Speziell natürlich elektrische, aber ich vermute, man bekommt auch generell ein Gefühl dafür, wie man mit einem motorisierten Zweirad zurecht kommt.

    Als weiteren Anbieter neben emmy kenne ich noch coup.
    Guugi kennt vermutlich noch weitere und womöglich so gar einen vor Ort?
    schlechte Technik > schlechte Laune


  10. Avatar von Petra13
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    AW: Motorroller bis 50ccm / 45 km/h - Erfahrungen

    Zitat Zitat von Anke75 Beitrag anzeigen
    Ganz aktuell: Elektroroller bis 20 KM/h sollen ja demnächst sogar ohne Führerschein eine Straßenzulassung erhalten finde die Teile ziemlich cool und praktisch und man kann sie sogar einklappen und mitnehmen
    Damit meint sie sicherlich die Elektro -Tretroller, denn die kann man zusammen klappen. Aber die genauen "Bedingungen " sind noch nicht raus.

    Wahrscheinlich auf Radwegen und Straße erlaubt, nicht jedoch auf dem Gehweg.

    In vielen Städten im Ausland kann man die mieten (Lissabon / Wien).
    Gruß Petra

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

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