Könnte dann gut möglich sein, dass dann Hybrid -Technik wirklich (noch) nichts für Dich ist oder so gar nicht Deiner bisherigen Gewohnheit bzw. Mentalität entspricht
Die Freude und das verstehen von Hybrid-Technik kann man vielleicht überspitzt gesagt mit der Einstellung von bzw. zum (Zen-) Buddhismus vergleichen und weniger mit bisherigen anerzogenen gewohnten höher schneller weiter denken als einziges mögliches Leistungscredo
Außer zur Freude der Sanfheit, Ruhe ,Gelassenheit und des Spritsparens natürlich
Aber alles graue Theorie zumindest eine oder mehrere Probefahrten soltesten du schon machen und wie michaelX und taggecko schon schrieben.
Automatik ist großartig, du wirst nach einiger Zeit nie wieder was anders haben wollen
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Thema: Hybrid-Autos
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10.09.2016, 12:51
AW: Hybrid-Autos
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10.09.2016, 20:51Inaktiver User
AW: Hybrid-Autos
Dann ist es vielleicht sogar genau das, was ich brauche!
Ich werde auf jeden Fall nächstes Wochenende die Möglichkeit zur Probefahrt nutzen. Neugierig bin ich.
Im Moment ist es so, dass ein Auto für mich die Möglichkeit bedeutet, von A nach B zu kommen. Dafür brauche ich weder größer, stärker, schneller noch sonst irgendwas sondern nur was, was fährt. Allerdings sollte die Zeitspanne zwischen A und B nicht zu lang sein, da sie eher lästiges Übel ist. Da käme dann der Zenmoment zumTragen.
Mein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und kein Prestigeobjekt. Für mich bräuchte ich nur ein ganz kleines, für Hund (der täglich mitfährt) und alle möglichen (Bau)materialien dann aber doch wieder mehr Platz.
Von daher könnte ich mein Gewissen beruhigen, wenn ich ein eigentlich zu großes Auto fahre, was aber dann den Spritverbrauch eines Kleinwagens hat.
poca
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11.09.2016, 11:57
AW: Hybrid-Autos
Normalerweise rate ich jedem Interessierten schon fast missionarisch zu Hybrid und versuche Ihn zu überzeugen
Bei Dir liebe Poca bin ich mir da jetzt aber nicht so sicher und habe darüber jetzt schon fast ein schlechtes Gewissen
Hybridautos sind noch teuer und wenn du jetzt allein wegen dem Hund und dem Baumaterial ein größeres Hybridauto brauchst wird es noch viel teurer.
Wenn Du alleinstehend bist und du dir einen Kombihybrid für eine ganze Kleinfamilie interessierst wie dem Auris Touring Sport bsw. sollte Dir das immer bewusst sein welche Kosten in der Anschaffung das dann für Dich das dann für Deine bescheidenen ? Bedürfnisse wären.
Deswegen überlege dir gut, ob dann nicht ein einfacher Verbrennerkombi wie bsw. ein Skoda Fabia Kombi bsw. richtiger wären (ab 13.000 € aufwärts ) oder wenn es Hybrid sein soll, dann eher ein Kleinwagen wie Toyota Yaris oder Honda Jazz (ab 14.000 € aufwärts) wo du dann meinetwegen zum Transport die Rückbank permanent umklappst oder Du Dir so einen gebraucht kaufst
Wenn Du aber das Geld wirklich übrig hast und es Dir auch wert ist rate ich Dir natürlich nicht von einem großen Hybrid ab aber wir reden hier von ab 25.000 € aufwärts
Ist so ähnlich als ob Du bei beim Discounter oder bei Feinkostkäfer einkaufst oder ne normale Handtasche oder eine von Prada
Aber jetzt Schluss mit dem ganzen Rat geben, genieße erst einmal die Probefahrten möglichst mit verschiedenen Fahrzeugen aus verschiedenen Klassen und FirmenGeändert von Punpun (11.09.2016 um 13:06 Uhr) Grund: Auris statt Audi natürlich
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11.09.2016, 12:44Inaktiver User
AW: Hybrid-Autos
Hallo punpun,
vielen Dank, dass du dir so unermüdlich "meinen Kopf zerbrichst". Ich finde das klasse und freue mich über die vielen Denkanstöße (natürlich auch von allen anderen die mitschreiben). Die bekommt man nicht unbedingt, wenn man irgendeinen Fahrbericht liest.
Du meinst sicher Auris statt Audis, oder? Der steht am Wochenende auf meiner Probefahrtwunschliste. Allerdings ist das, zumindest hier im Prospekt, kein Kombi und ich war nicht sicher, ob es den als Hybrid auch in der Kombivariante gibt. Ich bin ein paar Jahre Corolla gefahren und war damit super zufrieden, allerdings war der dann ohne Kombi vom Kofferraum her zu klein für die Hundebox.
Und den Skoda Fabia Kombi fahre ich aktuell. Allerdings fühle ich mich mit dem nicht so wohl wie mit dem Corolla, auch wenn es kein schlechtes Auto ist.
Den Yaris fährt mein Sohn, aber der ist mir definitiv zu klein, sowohl für den Hund als auch für all die anderen Dinge, die ich immer mal wieder hin und her fahren möchte. Haus und Garten erfordern ja doch immer wieder den Transport größerer Gegenstände.
Und auch wenn es voraussichtlich nur noch selten nötig ist, ist es vom Gefühl her doch ganz schön, wenn man spontan auch mal mehr als eine Person mitnehmen kann und nicht die Rückbank entweder umgeklappt oder durch Hundebox belegt ist.
Ich weiß, ich vermische da unterschiedliche Bedürfnisse, aber das liegt vielleicht daran, dass ich NOCH in der Umstellung nach der Familienphase bin, wo ich ja sogar ne Zeit lang mal 7-Sitzer gefahren bin und den auch gebraucht habe.
Theoretisch brächte ich ein Auto mit den Außenmaßen eines Yaris und dem Platz eines Zafira
. Dann könnte ich alles transportieren und käme in jede Parklücke.
poca
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11.09.2016, 13:47
AW: Hybrid-Autos
An Automatik wird wohl kein Weg vorbeiführen. Reine Elektroautos fahren sogar ganz ohne Getriebe, oder jedenfalls stufenlos.
Das Stichwort Kombi erlaubt es mir, meinen derzeitig favorisierten Hybriden ins Spiel zu bringen:
den Volvo V60 Twin-Engine.
Die Kombination aus einem dicken Diesel (220 PS) und einem ordentlichen Stromer (70 PS) ist einfach geil. Rein elektrisch fährt er so um die 50 KM weit, Diesel und Strom kombiniert landet man irgendwo zwischen 750 und 1.000.
Wenn man die Kuh fliegen lässt (permanent Allrad), ist man in 6 Sek. auf 100. Aber e-Autos machen beim Beschleunigen auch dann Spaß, wenn man den Verstand eingeschaltet läßt.
Man kann wählen rein elektrisch zu fahren, nur mit Diesel oder dem Auto die Entscheidung überlassen.
Evtl. könntest Du auch den Renault Kangoo e anschauen. Der wäre zwar rein elektrisch, und ich bin nicht sicher, ob die 100 KM (+/-) Reichweite zu Deinem Pflichtenheft passen, aber der sonst ist er vielleicht einen Blick wert.schlechte Technik
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schlechte Laune
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11.09.2016, 16:14Inaktiver User
AW: Hybrid-Autos
Hab gesehen, dass es den auch mit160 PS gibt, aber selbst das ist wahrscheinlich für mich schon übermotorisiert. Und Diesel ist für meine Kurzstrecken wohl auch eher ungeeignet. Ich komme mittlerweile nicht mehr auf 15.000 im Jahr.
Leider ist aber die Reichweite des reinen E-Autos dann doch nicht ausreichend, damit könnte ich nicht mal mehr meine Familie besuchen und das fällt doch mindestens einmal/Monat an.
Aber was ich da auf der HP noch gelesen habe, wirft schon direkt die nächste Frage auf: Wie hoch sind eigentlich die durchschnittlichen Stromkosten für den Betrieb? Kann man das überhaupt so generell sagen? Da stand was von 1,8 Franken auf 50 km, das wären ja umgerechnet etwas mehr als 3,30 € auf 100 km, also deutlich günstiger als Sprit. Passt das generell oder ist das von Fahrzeug zu Fahrzeug und je nach Fahrweise und landschaftlichen Gegebenheiten unterschiedlich. Da kommt es doch sehr wahrscheinlich sehr stark drauf an, wie oft sich der E-Motor überhaupt zuschaltet, oder?
Stimmt es eigentlich, dass die Akkus jeweils nicht in den Besitz übergehen, sondern monatliche Mietkosten anfallen?
Edit:Hab gesehen, dass das anscheinend bei den reinen Elektroautos so ist, aber bei den Hybriden habe ich diesen Hinweis noch nicht entdeckt.
pocaGeändert von Inaktiver User (11.09.2016 um 16:19 Uhr)
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11.09.2016, 18:40
AW: Hybrid-Autos
Naja, der Witz ist ja, dass man ihn auch rein elektrisch fahren kann.
15.000 km im Jahr abzüglich der Langstrecken also vielleicht 12.000 - mithin knapp 240 pro Woche. Da kommst Du mit 50 km Reichweite pro Ladung wahrscheinlich fast rein elektrisch durch den Alltag. Wie fett der Dieselmotor ist, spielt dann eigentlich keine Rolle mehr. Abgesehen davon natürlich, dass er im Anschaffungspreis reinschlägt.
Von einem kleineren als dem 220 PS Fünfzylinder habe ich noch nichts gehört. Nur von einem größeren - im XC90 Twin-Engine.
Grundsätzlich hängen die Stromkosten natürlich am Verbrauch und der wiederum an der Fahrweise, dem Fahrzeuggewicht und den zusätzlichen Verbrauchern (primär wohl Heizung und Klimaanlage).
Ganz grob kann man folgende Rechnung machen: der V60 hat eine Batteriekapazität von 11,2 kw/h und soll damit 50 km rein elektrisch fahren. Wenn man z.B. 25 €-cent für die kw/h zahlt wären das 11,2 x 0,25 = also 2,80 €. Dann muss man noch etwas Effizienzverlust beim Ladevorgang einkalkulieren und landet wohl bei etwas über 3 € für die 50 km also bei etwa 6,50 € pro 100 km. Deutlich billiger als mit Diesel ist das wohl nicht.
Mit dem Citroen DS3 verbrauche ich in der Stadt unter 4,5 Liter, mit dem 220er Daimler (C-Klasse Kombi) auf der Lang- und Mittelstrecke etwas unter 7 Liter - jeweils Diesel.
Es gibt inzwischen reine e-Autos, die haben Reichweiten zwischen 200 und 300 km. Z.B. Nissan Leaf und BMW i3, die passen aber von Form und Größe eher nicht zu Deinem Anforderungsprofil.schlechte Technik
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schlechte Laune
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11.09.2016, 19:02
AW: Hybrid-Autos
Bei den E-Autos soll das wohl so sein, kenne ich mich aber nicht so aus
Bei dem Hybriden gehört die Hybridbatterie jedenfalls genau so dem Fahrzeugeigentümer wie der Motor . die normale Autobatterie oder andere Teile des Autos bei reinen Benzinern oder Dieselfahrzeugen
Mit allen Vor- und Nachteilen die Eigentum so mit sich bringt
(evtl. Reparatur, Austausch, Entsorgung usw.)
Allerdings kommt ein Batteriewechsel wohl extrem selten bislang vor
Toyota bsw. rechnet bei den NiMH-Batterien Nickel-Metallhydrid-Akkumulato) mit einer Lebensdauer, die der Fahrzeuglebensdauer entspricht (200.000-250.000 km)
Es soll aber auch schon Hybridfahrzeuge (Taxis) geben die derzeit schon noch mehr gefahrene km (mehr als 350.000 km ) problemlos mit der bislang ersten Batterie unterwegs sind.
Normal werden ganz andere Bauteile viel eher schlappmachen, wie normale Elektronik
Immerhin wurden ja schon mehrere Millionen von Hybridfahrzeuge allein weltweit von Toyota ausgeliefert.
Wenn es da breitflächige Batterieprobleme gäbe, wäre das sicher in den Medien schon genüsslich breitgetreten worden - vor allem von der Konkurrenz
Kosten für einen Batterie-Ersatz dürften etwa um 2000€ je nach Fahrzeug sein, falls es dann wirklich nötig sein sollte.
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12.09.2016, 07:08Inaktiver User
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12.09.2016, 11:06
AW: Hybrid-Autos
Bei eAutos von Renault muß man die Akkus dazu mieten, bei andern Herstellern gehören sie zum Auto.
Bitte diese Signatur nicht lesen!



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