Hallo zusammen,
vor 1 1/2 Jahren bin ich in eine Eigentumswohnung mit Tiefgarage gezogen. In der Großstadt ist das ein echter Mehrwert, endlich keine endlose Parkplatzsuche mehr.
Leider muss man, um in die Garage zu gelangen, eine sehr scharfe Wendung an einem Zaunende umfahren. Und in der Garage ist auch nicht viel Platz, es gibt mehrere Säulen. Ich bin immer sehr vorsichtig, aber jetzt bin ich schon 3x angestoßen und hatte Lack- und Blechschaden. Zum Glück war es kein Neuwagen, aber ich verliere schon die Lust am Autofahren.
Ich brauche aber das Auto, um mein Hobby (Reiten) auszuüben, und Elternbesuche (auf dem Land) wären auch sehr schwierig ohne Wagen.
Kennt jemand das Problem? Wie geht Ihr damit um? Macht es beim nächsten Neuwagen Sinn, einen mit Einparkhilfe zu kaufen, hilft das wirklich, so etwas zu vermeiden?
Danke und Grüße
Nereide
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Ergebnis 1 bis 10 von 22
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08.06.2015, 20:41
Einpark-Assistent - nützlich?
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08.06.2015, 20:56Inaktiver User
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
Hallo Nereide,
unsere Einparkhilfe ist ein 360° Round View System.
Es zeigt die Autoposition aus der Vogelperspektive und kann zusätzlich noch an die Seiten, nur vorne oder nur hinten umgestellt werden.
Zusätzlich piept es (nur), wenn jemand plötzlich in den vorderen oder hinteren Kamerabereich kommt (Fußgänger/Auto beim rückwärts ausparken als Beispiel). Eine Entfernungsanzeige und den Lenker-Schwenkbereich hat man auch immer eingeblendet.
Vielleicht findest Du dazu bei Youtoube oder auf der Nissan-Seite ein Beispiel? Früher gab es da mal einen Reporter, der mit komplett verklebten Scheiben durch ein Parkhaus gefahren und dann eingeparkt ist. Nur durch die Kameras hat er es gut geschafft.
Fazit:
An den vier Ecken des Autos überschneiden sich die Kameras etwas, das gibt kleine "Unschärfen" des echten Abstands.
Ansonsten: Auch im Dunkeln und im Parkhaus beste Navigiermöglichkeiten, auch ohne Fensterbenutzung.
Wir haben einen Nissan Note (ist ähnlich groß wie der Polo), und den haben wir uns wegen dieser Kameras gekauft
. Es gibt also auch bei kleinen Autos schon diese Technik.
Würde ich nicht mehr hergeben, man hat erheblich bessere Möglichkeiten als ohne die Hilfen. Das liegt aber auch an der total verbauten Rundumsicht. Meiner Meinung nach gehört es verboten, dass man nur noch mittels Kamera oder Piepser in der Lage ist, sich zu orientieren.
Viele Grüße von
Kiki
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08.06.2015, 20:57
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
Wie wäre es mit Einparken üben ?
Nimm dir einen Freund, ein paar Kisten und einen leeren Parkplatz am Wochenende und übe das Einparken, lerne wie breit und wie lang dein Auto ist, das ist keine Hexerei, das kann man lernen.
Nur eben nicht unter Stress in der Tiefgarage.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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08.06.2015, 21:02Inaktiver User
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
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08.06.2015, 21:09
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
Ein gewisses Raumgefühl braucht man, um ein guter Einparker zu werden, aber tatsächlich hilft Training. Mein Vater hat mich direkt als Fahranfängerin gedrillt und ich bin ihm dafür echt dankbar. Rückwärts nebeneinander kann ich am besten.
Wenn das räumliche Vorstellungsvermögen schlecht ist, kann eine Einparkhilfe nicht schaden. Man muss nur schnell genug reagieren, wenns piept.
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08.06.2015, 21:20
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
wenn du keine scharfe wendung fahren kannst nutzt dir auch der einparkassistent nichts, denn die gehen alle nur am front und heckbereich
und auch mit diesen muß man sich erst vertraut machen, bis man weiß wann es wo piept und wieviel platz dann noch ist, wenn es anfaengt zu piepen
und nein ich kenne das problem nicht, denn ich kann einparken, egal in welche luecke, egal mit welchem fahrzeug
das ist uebungssache und vertrauenssache
man muß sich auch mal mit den dimensionen seines fahrzeuges vertraut machen, auch mit solchen dingen wie wendekreis usw..
an deiner stelle wuerde ich mal in einer fahrschule vorstellig werden, und mir einen fahrlehrer suchen, der mit dir das einparken in 1-2 fahrstunden uebt
das ist guenstiger und einfacher als neue rempler oder ein neues auto mit einparkhilfe
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09.06.2015, 08:45
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
Ich möchte hier mal spitzfindig anmerken, daß eine Einpark-Assistent etwas völlig anderes ist als eine Einparkhilfe oder eine 360° Kamerasicht!
Ein Einpark-Assistent parkt das Auto selbstständig parallel ein, man/frau muß nur noch Gas geben und bremsen - aus rechtlichen Gründen, an sich kann das das Auto auch völlig autonom - aber nicht lenken.
Ein Einpark-Assistent kann dein Auto derzeit nicht in die Tiefgarage fahren. BMW hat ein System, das das kann gerade erst vorgestellt, das wird noch 3-5 Jahre dauern bis es auf den Markt kommt.
Das Hauptproblem mit der Tiefgarage sehe ich darin, daß die viel zu eng geschnitten werden, kostet dann ja auch weniger. Wichtig wäre bei einem neuen Auto ein möglichst geringer Wendekreis! Und da kommt dann nur ein Auto mit Heckantrieb in Frage. Oder ein deutlich kleineres als das, das du gerade fährst.
Ich würde auch eine Freundin bitte, mal beim Einparken zu helfen, einfach damit du ein besseres dafür Gefühl bekommst, wie weit du tatsächlich noch Platz nach hinten, links und rechts hast. Da verschätzen sich wirklich unglaublich viele Menschen wie man eigentlich jeden Tag auf der Straße bei verzweifelten Versuchen, ein Auto in eine Lücke zu bekommen, sehen kann. Die Leute kurbeln und rangieren und hinten sind noch locker 3 Meter Platz aber die sind aus dem Auto raus einfach nicht zu sehen. Und je neuer das Auto, desto weniger sieht man. Glas kostet viel Geld, sollen sich die Leute doch bitte elektronische Hilfen kaufen! Sieht ja auch so viel sportlicher aus mit den Schießscharten.
Bitte diese Signatur nicht lesen!
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09.06.2015, 20:35Inaktiver User
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
Hallo Michael,
Du hast selbstverständlich recht mit der Einparkhilfe. Für ein Parkhaus eignet sie sich aber nicht. Ich kenne die nur beim Einparken parallel zur Straße.
Ganz ehrlich: Die Ruhe hätte ich gar nicht, den relativ langsamen Parkvorgang im normalen Stadt-Straßenverkehr durchzuführen. Und wenn es keine Innenstadt-Straße ist, hat man meistens auch das Lücken-Problem nicht, weil viel frei ist.
Wegen der Tiefgarage habe ich die Kameras angeführt. Bis zu einer Geschwindigkeit von ca.10 km/h hat man eine Kamerasicht rund um das Auto. Das schließt auch Säulen und Wände, sowie Vorsprünge und Steine mit ein. Auch in dunklen Ecken funktioniert es.
Bei unserem Auto kann ich auch nach 1,5 Jahren schlecht abschätzen, wie weit es nach vorne und hinten reicht. Ich fahre mehr, als das ich parke (und auf dem Land ist auch definitiv mehr Platz).
Der ADAC hatte sich mal der Rundum-Sicht angenommen und die Autos früher mit heute verglichen. ERSCHRECKEND. Bei uns stört auch während der Fahrt die rechte Heckseite. Da kann man wirklich nichts erkennen (gerade auf der Autobahn). Dank eines anderen Sensors wird da beim Blinken vor einem Auto auf der rechten oder linken Fahrspur gewarnt.
Aber auch hier bleibe ich dabei:
Es müsste verboten werden, so blöd zu bauen, dass es ohne die Elektronik nicht geht! Es ist echt unfallträchtig, gerade auch bei Dunkelheit oder eingeschränkterer Beweglichkeit.
Viele Grüße von
Kiki
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10.06.2015, 16:52Inaktiver User
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
Wollte ich auch gerade schreiben.Das Hauptproblem mit der Tiefgarage sehe ich darin, daß die viel zu eng geschnitten werden, kostet dann ja auch weniger. Wichtig wäre bei einem neuen Auto ein möglichst geringer Wendekreis! Und da kommt dann nur ein Auto mit Heckantrieb in Frage. Oder ein deutlich kleineres als das, das du gerade fährst.
Wobei es gar nicht mal "deutlich kleiner" sein muss. Ich habe ebenfalls einen Tiefgaragenplatz und kam vorher mit meinem Mazda 323F (der ganz alte, mit den Klappscheinwerfern), sowie einem ähnlich alten Nissan Primera nur leidlich in meine Box.
Eines der beiden Autos in die Box vorwärts einparken - keine Chance. Rückwärts klappte es super, wenn die Spiegel korrekt eingestellt sind. Wenn ich mal draußen parkte, hat immer ein Hornochse den rechten Aussenspiegel verstellt.
Mit meinem jetzigen BMW 316 komme ich immer noch nicht vorwärts in die Box, aber der ist gar nicht mal soviel kleiner, als die Japaner, hat aber eben einen wesentlich kleineren Wendekreis.
Geändert von Inaktiver User (10.06.2015 um 16:59 Uhr)
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10.06.2015, 19:55
AW: Einpark-Assistent - nützlich?
Wozu sollte man vorwärts einparken? Das ist nur sinnvoll, wenn man an den Kofferraum muss. Ansonsten parke ich nur rückwärts, das ist viel einfacher.


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