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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Ein Haus aus den 70er wird vom Käufer sowieso meist abgerissen.
    Wieso sollte man ein (höchstens) 51 Jahre altes Haus abreißen?

  2. Moderation

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    Wieso sollte man ein (höchstens) 51 Jahre altes Haus abreißen?
    Günstiger als Sanierung, Modernisierung, und Anpassung der Schnitte der Räume.

    Ich weiß aber nicht, wie verbreitet das ist. Man sieht ja nicht, wenn ein Haus einfach so friedlich den Besitzer wechselt, sondern nur, wenn die Abrißbirne kommt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Es wird doch wohl vor jedem Verkauf eine Prüfung gemacht. Und da steht dann auch was über die Dachplatten drin, damit die Käufer bescheid wissen.

    Mit Asbest in Innenräumen (oft in den Wänden als Wärmedämmung um Wasserrohre) ist es meist besser, den Asbest in der Wand zu lassen. Wenn das schon lange so ist, kann man in den Innenräumen kein Asbest in der Luft messen. Wenn es aber rausgerissen wird, ist der Asbest in der Luft für Jahre.

    Mit Dächern kenne ich mich weniger aus aber da wäre der Schaden einer Entfernung des Asbests weniger gefährlich, weil die kleine Teile besser wegfliegen können. Und mit der Wärmedämmung im Speicher, das ist so eine Sache. Kann der dann vom Dach her entfernt werden so dass möglich wenig Asbest in den Speicher kommt (wenn der begehbar ist).

    Ich würde mir einen Kostenvoranschlag von einer Asbest-Enfernungs-Firma geben lassen und den Betrag von dem Kaufpreis abziehen.

    Das ist fair und wie gesagt, auf dem Dach machen die Ziegel so wie sie sind am wenigsten Sorgen. Ich habe immer mehr Sorge bei der Entfernung und den Folgen als wenn man es einfach mal so lässt. Man kann es um das Haus und im Haus sogar mit so kleinen Messgeräten messen lassen und wenn dann Null gemessen wird, dann gibt es eigentlich keinen Grund, das Dach zu entfernen. Es ist unlogischerweise oft sicherer, es in Ruhe zu lassen.

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Oder, Du kannst erst einmal so eine Messung machen lassen und es dann den Verkäufern erklären.

    Wäre ich der Käufer, wäre es mir lieber, die Asbest Dachplatten bleiben erst mal wo sie sind. Ich hätte keine Lust zu erfahren, dass sie ganz toll und sicher abgetragen wurden. Denn dann wurde trotzdem ein Haufen Asbestos Staub über den Garten gekippt und dann würde ich meine Kinder nicht mehr im Gras spielen lassen wollen. Ich würde auch nicht das Gras schneiden wollen oder dort Gemüse anbauen.

    Ich würde gar nicht in den Garten gehen denn ich würde dran denken, wie viel Asbest ich an meine Schuhen ich in's Haus trage. Wer hat die grössten Schäden von Asbest? Die Hausbewohner? Nee, die armen Bauarbeiter die den Asbest nicht geschützt genug abtragen müssen. Das sind die, die später Lungenkrebs davon bekommen.
    Geändert von annakathrin (12.04.2021 um 04:29 Uhr)

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich weiß aber nicht, wie verbreitet das ist.
    Genau.

    Es war ja die Rede von "meist abgerissen"...und das halte ich für fraglich.

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Ein Abriss stünde sehr sicher nicht an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand die Immobilie nur wegen der Lage, wegen des Grundstücks kauft. Das wird nicht passieren. Das Haus hat schon seine div. Haken, aber es ist definitiv keine Gegend, in der man Häuser kauft und abreißt, nur um dann auf dem selben Grund neu zu bauen. Wenn man das will, kauft man ein Baugrundstück. Die gibt's hier genug.
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann)
    >>Since the universe has no center, you can't be it.<< (Neil deGrasse Tyson)
    >>Das Kuscheltier validiert mich in meiner Gewordenheit.<< ( Prof. Dr. Insa Fooken)

    🐧🐧🐧

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich würde gar nicht in den Garten gehen denn ich würde dran denken, wie viel Asbest ich an meine Schuhen ich in's Haus trage. Wer hat die grössten Schäden von Asbest? Die Hausbewohner? Nee, die armen Bauarbeiter die den Asbest nicht geschützt genug abtragen müssen. Das sind die, die später Lungenkrebs davon bekommen.
    Darum werden Eternitplatten auf dem Dach oder an der Hauswand (oder auch innen) ja auch von Leuten entfernt und entsorgt, die hierzu einen "Schein" gemacht haben. Die tragen Schutzanzüge und Atemmasken, und das Material kommt in dichte Plastikverpackungen und wird speziell entsorgt.
    Darum ist eine Sanierung in einem solchen Fall ja so teuer.

    Man kann das natürlich auch "unter der Hand" anders machen oder machen lassen. Finden sich bestimmt Handwerker. Da sollte man sich aber auf keinen Fall erwischen lassen.
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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen

    Das ist fair und wie gesagt, auf dem Dach machen die Ziegel so wie sie sind am wenigsten Sorgen. Ich habe immer mehr Sorge bei der Entfernung und den Folgen als wenn man es einfach mal so lässt. Man kann es um das Haus und im Haus sogar mit so kleinen Messgeräten messen lassen und wenn dann Null gemessen wird, dann gibt es eigentlich keinen Grund, das Dach zu entfernen. Es ist unlogischerweise oft sicherer, es in Ruhe zu lassen.
    Das Haus ist seit 50 Jahren mit Eternitplatten gedeckt. Da das Dach offensichtlich keine Schäden aufweist und es nicht durchregnet, besteht nach meiner Auffassung nicht der geringste Grund, sie zu entfernen. Die können ohne Schwierigkeiten weitere 50 Jahre halten. Solange niemand auf dem Dach rumkloppt (z.B. bei Montage von Solarpaneelen), passiert nichts, es werden auch nach so langer Zeit keine Asbestfasern abgeweht. Der neue Besitzer kann immer, wann er will (und zahlen kann), eine neue Bedachung veranlassen.

    Unser Haus ist mittlerweile 120 Jahre alt. Die alten Pfannen haben 90 Jahre gehalten, sie wurden wegen einer Schornsteinsanierung vor 30 Jahren ausgewechselt, mit einer Garantie von 30 Jahren, die jetzt ausläuft.


    Diese Garantie haben nur die armen Leute mit Flachdächern nicht. Da müssen alle paar Jahre die Dachdecker ran, weil es immer wieder undicht ist. Das Konstrukt halte ich für für kompletten Blödsinn in unseren Breiten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an....

    Hier kannst du alles abreißen was du willst und neu bauen, wenn du 1 Wohneinheit mehr als zuvor einplanst.


    Ich hoffe, dass dem in einigen Fällen zumindest der Denkmalschutz Einhalt gebietet.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Asbestdach vor Verkauf sanieren - sinnvoll oder eher nicht?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Ein Abriss stünde sehr sicher nicht an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand die Immobilie nur wegen der Lage, wegen des Grundstücks kauft. Das wird nicht passieren. Das Haus hat schon seine div. Haken, aber es ist definitiv keine Gegend, in der man Häuser kauft und abreißt, nur um dann auf dem selben Grund neu zu bauen. Wenn man das will, kauft man ein Baugrundstück. Die gibt's hier genug.
    Ich denke, das ist der springende Punkt.
    Wenn genügend leere Baugrundstücke in der Gegend verfügbar sind, dann wird man eher kein bebautes Grundstück kaufen, um dann abzureißen - das wäre ja kaum sinnvoll.
    Ausnahme wäre besondere Lage - z. B. unverbaubarer See- oder Talblick o. ä.
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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