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  1. Moderation

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Kein komplizierter Erbfall, na dann möchte ich keinen komplizierten Erbfall haben.
    Einfach wär der, wenn sich nach dem Erbfall mal alle mit einem Kaffee hingesetzt hätten und geguckt, "welche Regeln gelten, was ist das, was gehört jetzt wem, und wie sortieren wir das." Wobei ich auch schon einen Fall mit einer Ehefrau und zwei Kindern gesehen habe, der drei Gerichte sechs Jahre lang beschäftigt hat, ohne daß es irgendeine Uneinigkeit unter den Erben gab. Aber da waren die Kinder minderjährig. Zumindest anfangs.

    Drei Jahre Annahmen und Gewohnheiten und Brüten macht nichts einfacher.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Moderation

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Farfalle, erst schreibst Du, der Sohn ist mit 25 Jahren alt genug (sehe ich auch so) und anderseits soll "Sohni" (wie gesagt, er ist erwachsen) dies und das.
    Äh, Milk_ ist wahrscheinlich deutlich älter als ihr Sohn und weiß nicht, was sie mit der Situation anfangen soll. Nur weil alle Leute, die hier antworten, als junge Erwachsene schon eine Leidenschaft für die Lösung komplexer Erbsachen entwickelt haben und vertraut im Umgang mit Anwälten, Amtsgerichten und Finanzämter waren (zu viele klassische Krimis gelesen?) heißt ja nicht, daß jeder in dem Alter so viel Eifer in etwas steckt, was er nicht erwartet, in den nächsen 30 Jahren wissen zu müssen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Ich glaube schon, dass es dreist ist und dass das mit Unbedarftheit nichts zu tun hat, liebe Milk.

    Wenn sie so unbedarft ist... Wie kann es sein, dass ihre "Unbedarftheit" ihr zum Vorteil gereicht und deinem Sohn in die Tasche greift?

    Diese ganz Naiven sind mir die liebsten, Sie greifen ganz unbedarft irgendwie immer den Rahm ab.

  4. Moderation

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Ich glaube schon, dass es dreist ist und dass das mit Unbedarftheit nichts zu tun hat, liebe Milk.
    Man kann ganz unbedarft dreist sein, wenn man einfach davon ausgeht, daß einem mehr zusteht, als einem zusteht, anstatt sich klar zu sein, daß man versucht, mehr zu kriegen, als einem zusteht.
    Da würde ich mich überhaupt nicht festlegen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Die Fakten müssen auf den Tisch und die Situation muss geklärt werden.
    Und ich würde meinen Sohn auch in die entsprechende Richtung drängen.

    Er ist wahrscheinlich der Erste in seinem Freundeskreis, der mit dem Thema konfrontiert wird und kann das alles noch nicht richtig einschätzen, ihm fehlt die Erfahrung und er braucht Unterstützung.
    Er ist ja kein Bittsteller, sondern der Sohn des Verstorbenen. Er hat Rechte per Gesetz und man sollte ihn ermuntern, diese wahrzunehmen. Es geht ja durchaus um einen Betrag, für den er Jahre arbeiten muss.
    Mal überspitzt gefragt:
    Findet er es richtig, dass der Schwester in 2 Jahren das Haus alleine gehört, wenn ihre Mutter stirbt und er eben nichts von seinem Vater geerbt hat?

    Es geht ja nicht nur um das Haus, auch ein Viertel des Autos gehörte ihm, ist schon dreist, dass es verkauft wurde, ohne dass man ihn mal gefragt hat.

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Die Fakten müssen auf den Tisch und die Situation muss geklärt werden.
    Und ich würde meinen Sohn auch in die entsprechende Richtung drängen.

    Er ist wahrscheinlich der Erste in seinem Freundeskreis, der mit dem Thema konfrontiert wird und kann das alles noch nicht richtig einschätzen, ihm fehlt die Erfahrung und er braucht Unterstützung.
    Er ist ja kein Bittsteller, sondern der Sohn des Verstorbenen. Er hat Rechte per Gesetz und man sollte ihn ermuntern, diese wahrzunehmen. Es geht ja durchaus um einen Betrag, für den er Jahre arbeiten muss.
    Wenn es Aidachen nicht schon geschrieben hätte, hätte ich es genau so formuliert.

    Bri-Rätselraten ist hier nicht unbedingt zielführend. Ab zum Rechtsanwalt, der hilft die Sache aufzudröseln. Auch eine Erstberatung für 250 Euro dürfte hier gut angelegtes Geld sein.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Schwierig für dich. Als Mutter würde ich mich - trotz 25 - hier tatsächlich nicht heraushalten und ihm im Sinne "später Erziehung" vermitteln, dass er seine finanziellen Dinge zu regeln hat, ganz grundsätzlich. Weil das zum erwachsen-sein gehört.

    Und wenn ich als Mutter es bisher nicht geschafft habe, ihm diese Haltung zu vermitteln (ist nicht als Vorwurf gemeint!), einfach weil so ein Erbfall zu Zeiten meines "Erziehungsauftrags" nicht vorkam – dann würde ich es jetzt nachholen und mich nicht als Helikopter fühlen.

    Ich würde ihm auch sagen, dass dieses Regeln der Finanzen oft den Familienfrieden und das Gut-auskommen erst sichert, weil es unterschwellige Vorwürfe und Lästereien ausbremst.

    Noch ein Punkt: Den eigenen Nachteil aus Gutmütigkeit hinnehmen ist nie gut, das gilt auch in anderen Lebensbereichen. Es macht unzufrieden und stört soziale Beziehungen. Auch da besteht also noch Lernbedarf bei deinem Sohn, und da darfst du schon hinschauen.

    Als Mutter würde ich ihn bestärken, das Thema anzugehen. Ruf die Schwägerin an und lass dir erklären, wie alles ablief. Rate ihm zu einem Anwalt und biete ihm an, mit hinzugehen – nicht als Helikopter, sondern als Begleiterin auf Augenhöhe, weil zwei Köpfe mehr verstehen als einer. Tauscht euch aus, berate ihn und am Ende entscheidet er selbst und bewusst.

    Hilf ihm durch das Dickicht, damit er sieht, wie man es angeht, sich um solchen Kram zu kümmern. Beim nächsten Mal kann er es dann alleine.
    Geändert von schlaucher (01.04.2021 um 21:15 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Gekürzt von mir

    Hallo und Danke für all eure Posts!

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Und wenn ich als Mutter es bisher nicht geschafft habe, ihm diese Haltung zu vermitteln (ist nicht als Vorwurf gemeint!), einfach weil so ein Erbfall zu Zeiten meines "Erziehungsauftrags" nicht vorkam – dann würde ich es jetzt nachholen und mich nicht als Helikopter fühlen.
    Nein nein, ich fühle mich nicht als Helikoptermama, das war nicht ganz ernst gemeint.

    Ich würde ihm auch sagen, dass dieses Regeln der Finanzen oft den Familienfrieden und das Gut-auskommen erst sichert, weil es unterschwellige Vorwürfe und Lästereien ausbremst.
    Ja das habe ich ihm schon gesagt, ich glaube, die Vertrauensbasis würde sich dadurch sehr verbessern, auch zu den Großeltern, die hinterbliebene Ehefrau ist ja immerhin und auch weiter die Mutter ihrer Enkeltochter.

    Danke für all eure Tipps.
    Im Moment habe ich nicht viel Zeit, aber eine kurze Frage möchte ich trotzdem noch schnell stellen:

    Was haltet ihr denn von der Idee, dass ich SIE direkt anspreche?
    Also wie es ihr geht, ob sie nicht auch findet, dass wir das mal regeln sollten usw...

    Wir sind ja nicht verfeindet, sprechen ansonsten bei Gelegenheit normal und mein Sohn besucht sie auch regelmäßig, also mehr seine Schwester.
    Ich denke, das Thema "Nicht Loslassen wollen" könnte auch dahinterstecken bei ihr.
    Sie sagte mir mal nach seinem Tod, dass sie glaube, er wollte zurück zu ihr.....

    Er hatte sie für eine andere Frau verlassen, diese Beziehung hat aber nicht gehalten.
    Das er schon länger wieder Single war, wussten aber vor seinem Tod weder mein Sohn noch ich.

    Danke und erstmal einen schönen Tag euch Allen.

  9. Moderation

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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Es kommt darauf an, wem du mehr vertraust.

    Ich würde mich vermutlich an die Schwester wenden, die ihr am Anfang beim Papierkram geholfen hat. Die wird dementsprechend wissen, ob ihr Bruder bereits die Scheidung eingereicht hatte, ob es doch ein Testament gab, ob es einen Erbschein gibt und wie zB der Zugriff auf seine Konten erfolgt ist, ob es da zB eine Vollmacht über den Tod hinaus gab oder nur gemeinsame Konten und vielleicht auch, wem das Haus wirklich gehörte. Das sind eigentlich alles Informationen, die ich gerne hätte, ehe ich mit der Frau selbst spreche - weil ich dann halbwegs sicher sein kann, dass sie mich nicht anlügt, wenn sie mir etwas erzählt oder es eben schnell erkennen kann.


    Der worst-case wäre, dass es doch ein Testament gab und wenn dein Sohn dann nicht bis Ende diesen Jahres einen Pflichtteil geltend macht, dann geht er im Zweifel komplett leer aus.

    Es kann aber auch sein, dass die Scheidung bereits eingereicht war und dann wäre die Frau gar nicht Erbin geworden, sondern die beiden Kinder hätten geerbt.


    Oder er hat vor seinem Tod das Haus noch komplett auf sie übertragen und auch dann müsste dein Sohn tätig werden.



    Vielleicht drückt sich sich aber auch nur vor Formalitäten und der Endgültigkeit der Situation und hat Angst aus dem Haus vertrieben zu werden oder, oder, oder.



    Daher würde ich zunächst versuchen klare Informationen zu bekommen und dann erst mit ihr sprechen.
    Wenn dein Verhältnis zu ihr aber besser ist als zu der Schwester, dann kannst du sie auch direkt fragen und dann würde ich sie gegebenenfalls auch nach den entsprechenden Unterlagen fragen wie Grundbuch etc.



    Das Grundbuch muss man in so einem Fall übrigens nicht zeitnah ändern, wir haben zB erst 35 Jahre nach dem Tod meiner Urgroßmutter das Grundbuch ändern lassen, weil dann eine neue Übertragung anstand, so lange stand die tote Urgroßmutter noch im Grundbuch.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


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    AW: Kind ist Miterbe, aber nichts passiert...

    Ich würde es auch nicht als Erziehungsziel siehen, den Sohn das alleine machen zu lassen. Ich hatte den Fall mit Ende 20 und längst erwachsen, auch emotinal, aber die Erbsituation war fúr für mich überfordernd und zu emotional. Vor allem finde ich es schwierig, wenn jemand die ganzen Papiere hat und man selbst nichts in der Hand. Ich halte es eigentlich unmöglich, dass ihm das Haus alleine gehört hat und sie zahlt weiter ab. Das geht eigentlich nicht so einfach, ohne die Erbsituation geklärt zu haben. Vielleicht sind es dann eh nur 12,5% des Hauses minus Schulden, aber ja, wäre gut, das zu klären, vor allem, wenn sie verlangt, dass er sich an den Kosten beteiligt....

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