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  1. Inaktiver User

    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Das ist für mich einfach unfassbar.
    Wenn ich Eigentum erwerbe, um selbst drin wohnen zu können (nicht dürfen . .), muss ich natürlich dem Mieter eine reele Chance geben, sich eine neue Wohnung zu suchen, aber es kann doch nicht sein, dass ich überhaupt keinen Anspruch darauf habe, in meine (!) eigenen 4 Wände zu ziehen.
    Wie bereits geschrieben, ich bin davon überzeugt, dass es NICHT so ist.
    Das Gesetz sagt darüber auch Nichts aus und einen Gegenbeweis habe ich bisher noch nicht gelesen.

    Nicht alle Dinge sind wahr, nur weil sie felsenfest behauptet werden. 😉

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht alle Dinge sind wahr, nur weil sie felsenfest behauptet werden. 
    uff, das lässt mich hoffen!
    Alles andere wrde mich wudnern.

    Es kann allerdings dauern, umzugsunwilige Mieter herauszuklagen, das habe ich bei Nachbarn schon einmal erlebt.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Von einer solchen Einschränkung der Eigenbedarfskündigung ist mir nichts bekannt, dann könnte jemand, der - was wohl immer der Fall sein dürfte - schon in einer Wohnung lebt, nie eine vermietete Eigentumswohnung kaufen, da er nie eine Grundlage für eine Eigenbedarfskündigung hätte, da nicht obdachlos.

    Ein vermietetes Haus würde ich definitiv nur in Betracht ziehen, wenn die Übergabe des leeren Hauses Vertragsbestandteil wäre.
    Ich bitte um Nachsicht.
    Neben der Tatsache, dass mich eine kleine gesundheitliche Einschränkung derzeit temporär versuchen lässt, den Tee mit kaltem Wasser aufzubrühen, oder die Kaffeekanne wahlweise in die Mülltonne oder auch in den Trockner schmeißen lässt, führt dies leider auch zu fehlenden Wörtern, falschen Wörtern, verschobenen Buchstaben und sonstigen sprachlichen und schriftlichen Aussetzern.

    Jaja, ich weiß, ab nun sicher die Generalentschuldigung für schludriges Deutsch ;- )

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Ich muss doch nicht obdachlos sein, um meine Wohnung aus vernünftigen und nachvollziehbaren Gründen zu benötigen.

    Meine Wohnung kann gekündigt sein, ich kann in eine andere Stadt ziehen, weil ich dort eine neue Stelle antrete oder meinen Ruhestand verbringen will, mein Neffe kann Familie gründen oder das dritte Kind bekommen haben, ich kann meine alte Mutter in meine Stadt holen wollen, ich kann beengt wohnen, ich kann mich verkleinern wollen, weil mir Haus und Garten zu viel wird, ...

    Aber der bloße Wunsch, in einer eigenen Wohnung zu wohnen, genügt nicht.

    Hier im Thread scheint es um einen Umzug in eine andere Region zu gehen, da gehe ich mal davon aus, dass diese Absicht nachvollziehbare Gründe hat.

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Von einer solchen Einschränkung der Eigenbedarfskündigung ist mir nichts bekannt, dann könnte jemand, der - was wohl immer der Fall sein dürfte - schon in einer Wohnung lebt, nie eine vermietete Eigentumswohnung kaufen, da er nie eine Grundlage für eine Eigenbedarfskündigung hätte, da nicht obdachlos.
    Nein, natürlich nicht.
    Ein valides Argument wäre sicher, dass die bisherige Wohnung zu klein ist, weil man jetzt mit jemandem zusammenziehen will oder ein Kind unterwegs ist.
    Valide wäre auch, wenn jemand von A nach B ziehen will z.B. wegen eines JObs.
    Valide wäre ebenfalls, wenn jemandes Tochter von A nach B ziehen will wegen eines Studiums.

    Da gibt es viele Konstellationen.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke.
    Ich hatte auch schon selbst gegoogelt, und bin immer wieder auf dieses hier gestoßen (BGB §573):
    "(2) Ein berechtigtes Interesse des Vermieters an der Beendigung des Mietverhältnisses liegt insbesondere vor, wenn...
    der Vermieter die Räume als Wohnung für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts benötigt..."

    Für die TE sehe ich daher für die Kündigung wenigstens einer der Wohnungen (die, in die sie selbst ziehen wollen) gute Chancen.
    Bei der Ferienwohnungs-Kündigung habe ich allerdings, wie Andere hier auch, meine Zweifel, dass da ein "berechtigtes Interesse" anerkannt wird.
    Eine Wohnung kann Sie definitiv kündigen bei berechtigtem Interesse. Sie muss den Eigenbedarf begründen. Als Eigentümer hat man hier jedoch schon Spielraum, denn ein berechtigtes Interesse wäre auch der Wunsch nach einer größeren Wohnung oder einer besser geschnitten Wohnung oder besser gelegenen Wohnung... etc.

    Evt. könnte Sie sogar die zweite Wohnung auf Eigenbedarf kündigen. Das Zusammenlegen mehrer Wohnungen, um für sich bzw. die Familie größeren Wohnraum zu schaffen ist auch ein berechtigtes Interesse Nur wenn's dann eine 200 qm Wohnung wird für eine dreiköpfige Familie..., ob dann der Eigenbedarf vor Gericht noch Bestand hätte?

    Ich würde nie ein Haus oder eine Wohnung kaufen, die vermietet ist, wenn ich dort zeitnah einziehen möchte. Selbst wenn die Eigenbedarfskündigung gerechtfertigt ist, heißt das noch lange nicht, dass die Mieter auch ausziehen. Dann bleibt eigentlich nur die Möglichkeit Räumungsklage einzureichen. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil kann es es dann ein Jahr oder länger dauern.

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Von Miete in Eigentum ist kein Grund - aber begründet in eine andere Region natürlich schon.
    Das ist soweit ich in der Umgebung hier mitbekomme, der Hauptgrund für Eigenbedarfskündigungen und auch der, wo es die wenigsten Probleme gibt, die Mieter wirklich kündigen zu können.

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie bereits geschrieben, ich bin davon überzeugt, dass es NICHT so ist.
    Das Gesetz sagt darüber auch Nichts aus und einen Gegenbeweis habe ich bisher noch nicht gelesen.

    Nicht alle Dinge sind wahr, nur weil sie felsenfest behauptet werden. ��
    Ich habe das so auch noch nicht erlebt und ich wohne wirklich in einer Gegend, in der gerade bezahlbarer Wohnraum kaum zu finden ist. Wer selbst in sein Wohneigentum, aus der Miete raus ziehen will, hatte da die geringsten Probleme. Natürlich wurde das genau geprüft, es dauert vielleicht etwas, aber ich habe auch noch nie gehört, dass es jahrelang dauert. Mietnomaden los werden dauert weitaus länger!

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    AW: Eigenbedarfskündigung als Vermieter

    In der direkten Nachbarschaft wurde ein 3-Familienhaus verkauft. Bewohnt wurde es davor über Jahre von Familien mit kleinen / jüngeren Kindern. Das war vor knapp einem Jahr. Den Ursprungsvermieter kenne ich. Offensichtlich haben die Erben aber jetzt verkauft.

    Mittlerweile ist das Haus jetzt leer. Was man so hört, wurde es von einer Großfamilie gekauft. Die Familien sind defintiv ausgezogen.

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