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    AW: Will einfach nur weg - wie gehe ich das an?

    Zitat Zitat von Spatz33 Beitrag anzeigen
    Die Heizkosten sind ein Problem, aber da werd ich Abrechnungen vorlegen.
    Du wirst einen Energieausweis vorlegen müssen, egal ob du vermieten oder verkaufen möchtest.

    Wenn nahezu das gesamte Geld in einem Haus steckt, würde ich dieses nicht vermieten, sondern immer verkaufen.
    Ein vermietetes Haus kann sehr hohe Kosten verursachen, das ist eine ganz andere Hausnurmmer, als eine Eigentumswohnung. Nicht nur kostenmäßig macht es einen Unterschied ob man für die Beseitigung eines Grafitis alleine verantwortlich ist, oder ob man sich die Kosten mit 10 anderen Eigentümern teilt, es ist auch ein ganz anderer Arbeitsaufwand, ob man selbst mit Handwerkern verhandeln muss oder ob man das dem Verwalter überlassen kann.
    Und es geht nicht nur um Schmiererein, es geht auch um Fassade, Dach, Heizung, Bäume, oder Neugestaltung der Straße.
    Die Liste läßt sich unendlich fortführen, wenn es schneit, bist du fürs Räumen verantwortlich und musst in letzter Konsequenz überprüfen, ob dein Mieter seine Pflicht erfüllt. Im Schadensfall musst du mit der Versicherung verhandeln.
    Wenn du Geld anlegen möchtest, ist eine selbstgenutzte Immobilie die beste Wahl oder allenfalls eine Eigentumswohnung in einem Haus mit guter Verwaltung. Da fällt schon mal wesentlich weniger Arbeit an. Manche bieten auch die Verwaltung der Wohnung mit an, so dass der Verwalter auch Ansprechpartner für die Mieter ist.
    Und wenn man doch mal den falschen Mieter ausgesucht hat, sind die Kosten geringer, wenn man nur eine Wohnung wieder herrichten muss, als wenn man ein komplettes Haus mit verwildertem Garten herrichten muss.
    Insbesondere wenn dich deine Nachbarn nerven, solltest du da den Schlussstrich ziehen, sonst läufst du ja auch Gefahr, dass die dich ständig nerven, um dir mitzuteilen, was deine Mieter falsch machen und was du abstellen sollst.

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    AW: Will einfach nur weg - wie gehe ich das an?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Ich sag ja, muss sehr lange her sein. Hier hab’s auch vor 20 Jahren keinen guten, bezahlbaren Wohnraum. Vor 30 auch nicht, das nur nebenher. Und wenn die Wohnung aufgrund von Renovierungsstau so nicht vermietbar war, muss sie ja sowieso renoviert werden aber dann kann ich das bei Neuvermietung einpreisen, bei Bestandsvermietung nicht, jedenfalls nicht in dem Maße.
    traf aber auf den geschilderten fall nicht zu.

    es gab massenweise preis-werten mietbaren wohnraum.
    und derjenige hatte sich bequatschen lassen, mit exakt der gleichen argumentation die hier mehrfach geäußert wurde:
    betongold, die beste anlagemöglichkeit.
    gerade für den "kleinen mann" oder eben hier die "kleine frau.
    geld für die nötigen renovierungen war ebenso wenig vorhanden wie geld für die etw
    eine renovierungsbedürftige wohnung/haus lohnt sich nur für selbst-renovierer. dazu muss man nur mal kurz die gesellen-std.-löhne der einschlägigen gewerke anschauen.

    die te fragte ja bewußt nach erfahrungen anderer.

    ihr nur positive erfahrungen zu schildern wäre wohl nicht fair gewesen ihr gegenüber-
    mein beispiel ist ja nur eines von vielen, deckungsgleichen.

    und wenn, wie hier ebenfalls angedacht, mieterlöse fest zur lebensnotwendigen versorgung eingeplant werden sollen. dann müssen sie konsequent und in der geplanten höhe erzielt werden.

    sofern zur finanzierung eine bank hinzugezogen wird, noch erst recht.
    denn die bestehen auf ihren zinsen.

    hängen, wie wohl hier, auch noch kinder mit "drin", umso wichtiger,
    denn mit wohneigentum wird es deutlich schwerer, im fall einer schieflage zeitnah oder überhaupt staatlich alimentiert zu werden.
    Falls jemand "Mist" findet, was ich poste:
    Meine "BS"-Tastatur ist nur fürs Formale zuständig
    Alles Andere wäre ja noch schöner.

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    AW: Will einfach nur weg - wie gehe ich das an?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen

    die te fragte ja bewußt nach erfahrungen anderer.

    ihr nur positive erfahrungen zu schildern wäre wohl nicht fair gewesen ihr gegenüber-
    mein beispiel ist ja nur eines von vielen, deckungsgleichen.
    Aber keins, das auf ihre Situation auch nur entfernt zuträfe. Deshalb wunderte es mich, dass du dieses Beispiel wähltest, das passt eben so gar nicht zur heutigen Situation. Es ist doch alles längst anders: es gibt schon längst nicht mehr massenweise billigen Wohnraum (gab es da, wo ich die TE ungefähr vermute, auch früher nicht), demzufolge muss man nicht froh sein, einen Mieter zu haben, die TE hat schon gesagt, dass ihr Haus in einem guten Zustand ist, was die Substanz betrifft. Auch, dass sie damals einen Bausachverständigen hatte, als sie es gekauft hat und das wieder tun würde, wenn sie was verkauft. Die Zinsen sind heutzutage historisch niedrig, damals waren sie hoch. Das Risiko, dass sie in einer Hochzinsphase mit einer Wohnung als Kapitalanlage dasteht, bei der es einen großen Renovierungsstau gibt und gleichzeitig wenig Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt, das liegt ja fast bei Null.

    Also vollkommen unterschiedliche Voraussetzungen, die Erfahrung deines Bekannten mag anekdotisch unterhaltsam sein. Als Argument, dass Immobilien keine geeignete Geldanlage seien, gilt sie nicht. Denn, ich frage nochmals, was soll sie denn mit dem ganzen Geld aus dem Erlös ihres jetzigen Hauses machen, wenn sie es nicht in eine neue Immobilie zur Eigennutzung oder Vermietung steckt? Ihr jetziges Haus hat eine enorme Wertsteigerung durchlaufen, aber selbst, wenn sie mit niedrigen Zinsen zufrieden wäre, wo gibt es sie denn? Das ist doch die Frage. Sie kann doch keine Hunderttausende von Euro auf dem Girokonto rumliegen haben.

    Das Klumpenrisiko bei Immobilien sehe ich auch. Dem kann man vielleicht begegnen, in dem man vom Erlös des verkauften Hauses mehrere kleinere Wohnungen kauft und vermietet, wenn es einem nichts ausmacht, dafür selbst zur Miete zu wohnen und sich den Stress mit Wohnungssuche antun will.
    Geändert von BlueVelvet06 (25.02.2021 um 09:10 Uhr)

    1. EC-Karte in den Handschuh stecken
    2. Durch Handauflegen bezahlen
    3. Zufrieden sagen: "Dieser Chip in der Impfung hat sich echt gelohnt!"

    .

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    AW: Will einfach nur weg - wie gehe ich das an?

    @blue velvet:

    mein beispiel bezog sich doch gar nicht auf ihr jetziges haus.

    sondern auf eine anzukaufende etw zu vermietungszwecken, was vorab vorgeschlagen worden war.
    Falls jemand "Mist" findet, was ich poste:
    Meine "BS"-Tastatur ist nur fürs Formale zuständig
    Alles Andere wäre ja noch schöner.

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    AW: Will einfach nur weg - wie gehe ich das an?

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Ein vermietetes Haus kann sehr hohe Kosten verursachen, das ist eine ganz andere Hausnurmmer, als eine Eigentumswohnung. Nicht nur kostenmäßig macht es einen Unterschied ob man für die Beseitigung eines Grafitis alleine verantwortlich ist, oder ob man sich die Kosten mit 10 anderen Eigentümern teilt, es ist auch ein ganz anderer Arbeitsaufwand, ob man selbst mit Handwerkern verhandeln muss oder ob man das dem Verwalter überlassen kann.
    Und es geht nicht nur um Schmiererein, es geht auch um Fassade, Dach, Heizung, Bäume, oder Neugestaltung der Straße.
    Ich gebe zu bedenken, dass all die Vorteile, die du aufzählst auch zum Nachteil werden können. 10 andere Eigentümer können Dinge bestimmen, die man selbst nicht machen (wollen) würde und dann trotzdem machen und bezahlen muss. Gerade Fassade, Dach, Heizung, Neugestaltung der Straße kann dann SEHR teuer werden.

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Wenn du Geld anlegen möchtest, ist eine selbstgenutzte Immobilie die beste Wahl oder allenfalls eine Eigentumswohnung in einem Haus mit guter Verwaltung. Da fällt schon mal wesentlich weniger Arbeit an. Manche bieten auch die Verwaltung der Wohnung mit an, so dass der Verwalter auch Ansprechpartner für die Mieter ist.
    Eine Verwaltung kostet Geld, d. h. man muss diesen Service/Vorteil bezahlen. Bei der Verwaltung der Eigentümergemeinschaft hat man nicht einmal eine Wahl. Will man also (vermeintlich) gar nichts machen müssen, muss man zwei Verwaltungen - die der Eigentümer und die eigene - bezahlen. Bei einem Haus hätte man das gleiche Ergebnis mit nur einer Verwaltung, wenn man das denn will.

    Zitat Zitat von Aidachen Beitrag anzeigen
    Und wenn man doch mal den falschen Mieter ausgesucht hat, sind die Kosten geringer, wenn man nur eine Wohnung wieder herrichten muss, als wenn man ein komplettes Haus mit verwildertem Garten herrichten muss.
    Insbesondere wenn dich deine Nachbarn nerven, solltest du da den Schlussstrich ziehen, sonst läufst du ja auch Gefahr, dass die dich ständig nerven, um dir mitzuteilen, was deine Mieter falsch machen und was du abstellen sollst.
    Sollte der Garten verwildern ist das von außen sehr viel einfacher und früher zu sehen als eine ETW, die zugemüllt und zersört wird, weil man da nicht rein darf und die Nachbarn können einem sowas von egal sein. Die wohnen ja nicht bei der TE zur Miete, also ist die TE auch nicht für deren Wohlbefinden zuständig.

    Bei einer ETW wäre ich sehr vorsichtig. Man ist bei vielen Dingen auf die Zustimmung der anderen Eigentümer angewiesen und wenn die einen anderen Geschmack / andere Vorstellungen haben, dann muss man sich wenn man Pech hat immer unterordnen und kann sein Eigentum nicht einmal so gestalten wie man das gern hätte (Beispiel Markise, Balkongitter, Fenster etc.).

    Eine Wohnung zur Miete lässt einem den Freiraum, umzuziehen wann immer man es braucht. Das Haus mit seinem Wert bleibt als Eigentum erhalten und finanziert die Miete der aktuellen Wohnung und/oder man findet dann an dem neuen Standort tatsächlich noch einmal etwas, was als Eigentum reizt und kann das vor Ort mal "beobachten" bevor man kauft. Ist die Differenz der erzielten Miete höher als die zu zahlende Miete kann man beides als Eigentum behalten/erwerben.

    Evtl. wäre das Haus dann wieder leer, wenn das Kind vielleicht selbst eine Familie gründet und dort einziehen möchte. Halte ich finanziell für die definitiv bessere Variante. Einziger Unsicherheitspunkt ist der potentielle Mieter, aber da kann man sich auch schlau machen. Es gibt die Schufaauskunft, Mietschuldenfreiheitsbestätigung des aktuellen Vermieters, Foren, in denen Mietnomaden namentlich genannt sind (ob es die jetzt mit den Datenschutzbestimmungen noch gibt, weiß ich nicht, aber das kann man ja prüfen) etc. Man kann da schon so einiges in die Wege leiten, um das Risiko deutlich zu minimieren.

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