Na ja, in unserer Gegend sind Häuser auch sehr teuer.
Ich war 40 als wir in unseres gezogen sind und die meisten meiner Bekannten hier in der Gegend sind/waren auch mindestens 35+ als sie hergezogen sind. Die meisten verdienen gut und haben Kredite laufen.
Garten mag man oder nicht. Sicher spielen Kinder da eine Rolle, aber es zieht glaube ich niemand, der keinen Garten und ein Haus haben möchte, ausschließlich wegen der Kinder dort hin.
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Thema: Ich versuchs nochmal....
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11.07.2020, 16:47Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
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11.07.2020, 16:51Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Das Rhein-Main-Gebiet ist ja nunmal auch das Eldorado der Banker und Berater und da gibt es genügend Menschen, die sich ein 1-2 Mio.- Haus auch mit nur einem Verdienst leisten können.
Ja, siehe oben - und Paare, die sich auf Jahrzehnte verschulden oder eben mit einem Erbe, einer familiären Finanzspritze oder anderem Geldregen rechnen können oder diesen schon erhalten haben.Das, was mich umtreibt: Wer kauft dann hier noch Einfamilienhäuser?
Das oberste Drittel?
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11.07.2020, 17:01Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Erhöhter privater und/oder geschäftlicher Platzbedarf kann auch ein Grund sein.
Das Bedürfnis, nie vielleicht wegen Eigenbedarfs aus einem geliebten (Miet-)Zuhause rauszumüssen (das ist z.B. mein Grund)
Das Bedürfnis, im Zuhause wirklich nur eigenverantwortlich entscheiden, handeln und werkeln zu können.
Ein Ruhebedürfnis, ich bekomme schon zuviel, wenn mein Partner eine bestimmte Tür knallen läßt. Wäre es Kinderlärm (Dreirad in der Wohnung etc.), laute Musik, die ich nicht mag, Mövelrücken, Trampeln, das Üben eines Instrumentes, Gestank (Kohl z.B. oder echte Verwahrlosung) oder Geschrei von anliegenden streitenden Nachbarn, wäre meine Toleranzgrenze und meine Nerven ganz schnell überschritten.
Ich bekomme zuviel, wenn wir einen Kumpel besuchen und auf drei Stockwerken über 16 paar miefende Schuhe im Flur balancieren müssen, bis wir seine Wohnung auch nur erreichen.
Ich möchte nachts um 3 Uhr saugen können, wenn ich denn will.
Passiert regelmäßig vor unseren Reisen.

Und waschen - oder singen.
Und feiern, auch bis 4 Uhr.

Und renovieren, wann, wie und was ich möchte.
Und ich möchte auch um 12 Uhr noch ruhig schlafen können, wenn ich eine schlaflose Nacht hatte.
Und Grillen natürlich, mit Rauchschwaden.
All das geht in einem alleinstehenden Haus.
Ein echtes Eigenheim ist soviel mehr als eine Immobilie.
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11.07.2020, 17:12
AW: Ich versuchs nochmal....
Und nicht vergessen: da,wo Häuser teuer sind, sind auch die Mieten hoch. Die Miete ist einfach weg....
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11.07.2020, 17:21Inaktiver User
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11.07.2020, 17:32
AW: Ich versuchs nochmal....
Ganz genau so ist es. Samt großem Grundstück und Garagen ist dies einfach nicht vergleichbar mit einer Mietwohnung bzw. Haus zur Miete. Dazu wie bei uns noch in der Großstadt und bester Randlage im Stadtteil. Und nö, ich muss nicht ständig TEUR in Dach, Heizung etc. investieren. Gar nicht. Das hält sich alles im Rahmen.
Meine Nachbarin ist Anfang des Jahres leider verstorben: Hier herrscht schon der große "Run" auf das Haus aus der Nachbarschaft heraus. Die Kinder einiger Nachbarn wollen es unbedingt. Die Erbengemeinschaft kann sich gar nicht retten vor Anfragen.
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11.07.2020, 17:35
AW: Ich versuchs nochmal....
Ja - altersbedingt vielleicht - kenne ich eine Menge Leute, die sich entweder ohne Kinder oder erst nach der Kinderphase ein Haus gekauft haben.
Gerade heute wo oft beide arbeiten und die Zeit mit Kinder eh schon knapp ist, wollen sich viele nicht noch um Haus und Garten kümmern müssen und ständig Elterntaxi für die Kinder spielen.
Dass sich junge Paare wegen der Kinder ein Haus kaufen stammt eher aus einer Zeit, in der der nur einer gearbeitet hat und (meistens) die Frau zuhause blieb und sich um die Kinder und Haus und Garten gekümmert hat. Das gibt es selbstverständlich auch heute noch, aber weniger.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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11.07.2020, 17:52
AW: Ich versuchs nochmal....
Ich hab mit 50 mein Haus gekauft

Mein Traum war immer ein altes Fachwerkhaus mit Geschichte. In jungen Jahren habe ich berufsbedingt öfters interessante Objekte angeboten bekommen, mein damaliger Partner wollte nicht. Der Traum war in Vergessenheit geraten. Irgendwann hab ich beim Googeln vor 10 Jahren gesehen, dass diese Art Häuser günstig sind.
Da ich nichts erben werde und immer (grundlos) Angst habe, das Geld könnte nicht reichen habe ich ein Haus gekauft, welches bewohnbar ist, aber trotzdem so günstig, dass ich das Haus bar bezahlen konnte. ich hatte noch einen alten Bausparvertrag, der vor sich hin dümpelte. Der reichte für das kleine Fachwerkhaus und die Arbeiten, die Baufirmen gemacht haben. In Eigenleistung haben wir Dielen und Fliesen verlegt , abgehängte Decken und Malerarbeiten.
Meine Freundin hat es ähnlich gemacht, in einer abgelegenen Gegend, aber nahe an ihrer Arbeit ein preiswertes Haus gekauft und
in Eigenleistung hergerichtet. Sie hat einen sehr begabten Ehemann, der gerade arbeitslos war.
Wie andere das machen, eiß ich nicht. Meine Kollegen haben größtenteils geerbt, Immobilien oder Geldbeträge.
Ich hab das Haus mit 50 gekauft, weil ich einfach meine Ruhe haben wollte. Meiner Freundin, auch beim Hauskauf 50) ging es ebenso.
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11.07.2020, 18:07Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Bei günstigen Immobilien stellt sich die Frage nicht, ich meinte schon hiesige Einfamilienhäuser zwischen 300.000 (Dorf) und 500.000 (Stadt). So etwas zu finanzieren, muss doch für fast jeden sehr riskant sein?
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11.07.2020, 18:10
AW: Ich versuchs nochmal....
Wieso? Es gibt genug Leute mit genügend Geld. Da ist es nicht riskant.
Und EUR 500.000,00 in der Stadt erscheint mir nicht realistisch. Das Nachbargrundstück von uns hat einen Bodenrichtwert von knapp 1 Mio. EUR. Und es gibt hier noch weitaus teurere Gegenden, was den Bodenrichtwert angeht.Geändert von Vienna__ (11.07.2020 um 18:16 Uhr)


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