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  1. User Info Menu

    AW: Ich versuchs nochmal....

    Andere Bauherren/Hausbesitzer machen übrigens auch mal was selbst und rufen nicht wegen jedem Abfluss einen Klempner, um mal einen Gedanken aus einem anderen Strang mitzunehmen.

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    AW: Ich versuchs nochmal....

    Wenn man das nicht kann oder nicht will, sollte man allerdings am besten auf Eigentum verzichten. Auch dass ein Haus in der Regel Aussenflächen hat wird oft unterschätzt.
    Also ist es für viele einfach sinnvoll und angenehm, Mieter zu sein, unabhängig von d finanziellen Mitteln.
    Häufige Umzüge, viel auf der Arbeit, wenig familiäre Bindung ... wer da für Eigentum spart will es selbst ganz dringend und unbedingt.

  3. Inaktiver User

    AW: Ich versuchs nochmal....

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich hab jetzt mal geguckt, wie weit das Rhein-Main-Gebiet eigentlich reicht, und kriege da "von Fulda bis Worms, von Limburg bis zum Odenwald".

    @Saetien, ich nehme an, so großzügig kalkulierst du nicht?

    Nein. Rhein-Main ist für mich immer noch Frankfurt Wiesbaden Mainz + 30km Autobahn/50 km Landstraße in jede Richtung aus den jeweiligen Stadtkernen.







    Ich habe verschiedene Suchparameter verwendet und komme nicht auf durchgängig nicht zu wuppende Preise, auch wenn ich die Region um Größenordnungen enger abstecke.


    "Durchgängig nicht zu wuppen" waren bei mir alles über 350 k.




    Oh verflixt, jetzt hab ich beim Rumgucken gesehen, daß das Haus, wo eine Grundschulfreundin von mir aufgewachsen ist, zum Verkauf steht. Immer noch so großartig verbaut wie 1976. Irgendwie ist das komisch.
    Du kommst aus Rhein-Main? Ich hatte DIch immer nach Bayern sortiert.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich versuchs nochmal....

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Ähm, ich glaube hier im Strang wurde schon vorgerechnet, dass das geht. Bis zur Rente allemal.

    Banken haben uns 30 Jahre vorgerechnet. Dafür müssten wir jetzt kaufen.

    In 10 Jahren, wenn wir das Eigenkapital hätten, sind Häuser vermutlich noch teurer, wir aber keine 30 Jahre mehr von der Rente entfernt.

    Es ist natürlich bequemer, zu sagen "och, die haben alle geerbt" als durchzurechnen, dass man es auch selbst könnte, aber bewusst zu sagen, dass man anders priorisiert.

    Tatsächlich nicht - aller Voraussicht nach werden wir erben, wenn es also wirklich, wie immer wieder unterstellt, darum ginge, dass wir unbedingt ein Haus wollten, bräuchten wir nur zu warten und könnten dann irgendwann (hoffentlich erst im Rentenalter) ohne Finanzierung bezahlen.


    Mit 4000 wäre mir eine richtig teure Immo auch zu sportlich. Aber in 10 Jahren werdet ihr vermutlich mehr verdienen. Nein, darauf bauend würde ich mir jetzt kein Haus kaufen, man weiß ja nie ob es wirklich so kommt, aber eben fleißig EK ansparen.
    Tun wir doch?

    Also - sparen. Ob das dann irgendwann Eigenkapital wird, eher nicht, aber das liegt am Willen.
    Wir selbst sind mit niedrigerem Einkommen gestartet und sind im Prinzip mit der Abzahlung durch (Mitte 40, Anfang 50), die Immo war teurer als die von Dir genannten, die Zinsen höher, kein Erbe.
    So aus Interesse: Wann habt Ihr gestartet?

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    AW: Ich versuchs nochmal....

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen

    Wir selbst sind mit niedrigerem Einkommen gestartet und sind im Prinzip mit der Abzahlung durch (Mitte 40, Anfang 50), die Immo war teurer als die von Dir genannten, die Zinsen höher, kein Erbe.
    Ich frag mich auch, wieso das nicht gehen soll. Man kann ja auch, wie ihr und ich, mit einer kleinen etw anfangen, die schnell abbezahlen und dann verkaufen für was groesseres.

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    AW: Ich versuchs nochmal....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Banken haben uns 30 Jahre vorgerechnet. Dafür müssten wir jetzt kaufen.

    In 10 Jahren, wenn wir das Eigenkapital hätten, sind Häuser vermutlich noch teurer, wir aber keine 30 Jahre mehr von der Rente entfernt.
    Dann habt Ihr aber auch ein höheres Einkommen (unter normalen Umständen jedenfalls, Ihr steht ja ganz am Anfang - gerade in den ersten paar Jahren steigt das Einkommen häufig verhältnismäßig stark) und könnt höher tilgen. Wir haben spät gekauft (mein Mann Ü40, ich knapp drunter) und wir werden nach 17 Jahren spätestens fertig sein mit dem Abzahlen. Wahrscheinlich eher, da wir bereits 2 Sondertilgungen getätigt haben. Wir haben in Summe ein wenig mehr ausgegeben als die von dir genannte Obergrenze. Geerbt haben wir nichts, unser Ausbildungsniveau ähnelt eurem, soweit ich das nachvollziehen kann. Das nicht ungewöhnlich, und sonderlich reich fühlen wir uns nicht (wobei man fairerweise sagen muss, dass wir sehr gut verdienen. Irgendwie haben wir unsere Ausgaben nicht in gleichem Maß gesteigert, ohne das Gefühl zu haben, dass wir auf was verzichten).

  7. Moderation

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    AW: Ich versuchs nochmal....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Banken haben uns 30 Jahre vorgerechnet. Dafür müssten wir jetzt kaufen.
    Banken erzählen viel, wen der Tag lang ist.

    Jemand, der unbedingt eine Immo wollte, würde sich das natürlich gerne erzählen lassen. Dann hat er sie eher.

    Generell gilt in der Finanzplanung, "vergangene und gegenwärtige Daten lassen sich nicht in die Zukunft projezieren". Ihr (und fast alle anderen) werden nicht über die nächsten 30 Jahre das gleiche Haushaltsnetto haben wie jetzt. Nur, ob's jetzt mehr wird oder weniger, oder ein Jahr dieses und das nächste Jahr jenes, das läßt sich nur abschätzen. Je mehr man etwas auf Pump kaufen will, desto optimistischer ist man normalerweise, was die Einkommensentwicklung angeht...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Moderation

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    AW: Ich versuchs nochmal....

    Es lässt sich nicht vorhersagen, welche Katastrophen einen im Leben erwarten. Trotzdem kann man Wahrscheinlichkeiten abwägen. Wer jung, gesund, gut ausgebildet und leistungswillig ist, kann damit rechnen, dass sie in zehn Jahren mehr verdienen wird als jetzt (auch wenn es kurze Phasen der Arbeitslosigkeit geben mag).

    Wer gerne auf der faulen Haut liegt, wird unter Eigenleistung was anderes verstehen als jemand, der Handwerk kreativ und bereichernd findet.

    Ich hab ja ein denkmalgeschütztes Haus saniert. Wir haben damals viel gerechnet, und ja, diese Berechnungen sind aufgegangen, auch wenn es Rückschläge gab. Soooo unberechenbar ist das Leben nicht.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Ich versuchs nochmal....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Banken haben uns 30 Jahre vorgerechnet. Dafür müssten wir jetzt kaufen.
    Die Banken wollen jetzt gerade dringend Geld loswerden, die haben Null Interesse, euch in 10 Jahren Geld zu geben. Rechnet das lieber selber durch.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Banken
    So aus Interesse: Wann habt Ihr gestartet?
    Spät. Wir waren klassische Langzeitstudenten.

    Ich habe mit Ende 20, mein Mann mit Anfang 30 begonnen, Vollzeit zu arbeiten. Ich hatte Bafög-Schulden. Und habe dann von meinen 1.600 netto 500 für die Rückzahlung gespart. Und 250 für weiteres. Nach vier Jahren, unsere Gehälter waren inzwischen gestiegen, hatten wir dann das EK für die Wohnung (rd 1/3) zusammen, die wir dann erst einmal vermietet haben. Selbst haben wir erst mal weiter in der WG gewohnt und für die Sondertilgungen gespart.

    7 Jahre später haben wir die Wohnung, dann selbstbewohnt, mit Gewinn verkauft und ein Haus gekauft. Da waren wir dann Ende 30/Anfang 40 und hatten 2/3 EK.

    Soviel zum Alter.

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    AW: Ich versuchs nochmal....

    Für @ Saetiens Studie mal das Beispiel meines Sohnes+Frau. Die zwei haben sich vor etwa 10 Jahren eine Eigentumswohnung in Köln gekauft, keine besondere Lage, aber für sie recht attraktiv aus verschiedensten Gründen. Mit etwas Eigenkapital. Die hat irgendwas über 100 T Euro gekostet. Vor 3 Jahren sind sie, mittlerweile mit Kind, in einen Vorort mit S-Bahn-Anschluss gezogen. Das Haus hat um die 400 T Euro gekostet. Aus dem Wohnungsverkauf hatten sie ganz ordentlich Eigenkapital weil es in der Zwischenzeit eine relativ große Wertsteigerung gab und auch schon gut abbezahlt hatten durch Sondertilgungen, so dass sie um die 150 T € Eigenkapital zur Verfügung hatten.
    Mein Sohn ist ganz gut als Heimwerker, das ist auch eher ein Hobby, so dass er die notwendigen bzw. die gewünschten Um- und Ausbauarbeiten zum großen Teil selbst stemmen kann, allerdings in Ruhe.
    Sie verdienen beide auch ganz gut, so dass die Belastungen für sie jetzt eher unterdurchschnittlich sind im Vergleich zu Miete.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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