Da wir hier vor nicht allzu langer zeit gesucht haben. Weiss ich, was das hier kostet. 2k wäre schon gehobener standard. Vielleicht sind meine Ansprüche an Wohnungen auch einfach zu gering?
Und doch, wir bekämen schon genug Kredit, haben sogar mal nachgefragt. Aber - ohne Zinsbindung über die volle Laufzeit: niemals. Und due bekämen wir nicht, maximal 20 Jahre. Und solche raten könnten wir zwar bezahlrn, aber nur, wenn
1. Keine Kinder kommen (dann brauche ich sowieso kein Haus) und
2.das Einkommen keinesfalls fällt (das ist Roulette spielen über 3 Jahrzehnte)
Für Sonderzahlungen wäre nur bei steigendem Einkommen noch Geld da. Die Bank würde das mitmachen, meiner Ansicht nach unverantwortlich.
Allerdings müssen das Problem doch eigentlich auch andere mit unseren Finanzen haben. Oder extrem viel wird sich schön geredet.
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Thema: Ich versuchs nochmal....
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12.07.2020, 10:37Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
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12.07.2020, 11:06Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Mit deiner Risikobereitschaft hätte ich auch kein Haus. Bitte nicht falsch verstehen, das ist für dich ja vollkommen in Ordnung so.
Ich versteh nur mal wieder das Thema nicht, wenn du dich mit einem Haus sowieso eingesperrt fühlen würdest, wie du sagst. Ein eigenes Haus haben zu wollen, ist für manche so wichtig, dass sie diesem Priorität einräumen, anderes hintanstellen und es so möglich machen. Wenn du kein Haus willst, kannst du das auch nicht nachvollziehen.Geändert von Inaktiver User (12.07.2020 um 11:11 Uhr)
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12.07.2020, 11:12Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Saetien und ihr Mann wollen doch gar kein Haus.
Dieser Strang ist doch nur Theorie und Spekulation in der wenn, dann, oder vielleicht, möglicherweise Sichtweise.
Was bin ich froh, dass ich nicht so auf andere schiele.
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12.07.2020, 11:41Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Einige hier haben sich ja sehr darauf eingeschossen, dass der Grund für diesen Thread hier mein Neid auf Hausbesitzer sein muss.
Schon interessant, wenn für Neugier gar kein anderer Grund als Neid mehr für möglich gehalten wird.
Wir hatten Hauskauf in Betracht gezogen, weil wir ursprünglich dachten, man könnte dann bei mehreren Umzügen zumindest ohne Verlust weiterverkaufen. Den Zahn hat mir die Bri erfolgreich gezogen.
Da aber tatsächlich geplant ist, häufig umzuziehen, macht Hauskauf dann keinen Sinn mehr für uns.
Würden wir ein Haus wirklich wollen, würde ich vermutlich mir einen Job im ÖD suchen (das sicherste was geht, also), so dass unser Einkommen für die nächsten 3 Jahrzehnte einigermaßen gesichert wäre, und dann würden wir auf die Suche gehen.
Im ÖD werden gerade händeringend Informatiker gesucht, das wäre also alles andere als außer Reichweite, wenn wir denn wollten.
BlueVelvet, ist das Sicherheitsbedürfnis so unnormal?
Meine Eltern haben ein Haus finanziert unter der Prämisse "Es muss zur Not mit einem Gehalt gehen", auch in Rhein-Main.
Würde ich auch immer so machen - was ist, wenn einer krank oder arbeitslos wird? Das Risiko dafür ist ziemlich hoch.
Im Moment sieht es so aus, als ob ich das irgendwann einmal erben würde, das heißt, wenn wir mit 60 ein Haus wollen, ist das Geld dafür vermutlich da. Kein Grund also, andere zu beneiden.
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12.07.2020, 11:51Inaktiver User
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12.07.2020, 11:58
AW: Ich versuchs nochmal....
Dazu haben sich ja schon einige geäußert.

Die meisten tun sich vermutlich einfach schwer damit, dass jemand rein aus Neugier so einen Thread beginnt.
(Ich würde mich zu diesen zählen.)
Es sei denn natürlich, das Geld wird für Pflege gebraucht.Im Moment sieht es so aus, als ob ich das irgendwann einmal erben würde, das heißt, wenn wir mit 60 ein Haus wollen, ist das Geld dafür vermutlich da."Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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12.07.2020, 12:09Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Ich bin bisher tatsächlich davon ausgegangen, dass das Geld für die Pflege gebraucht wird, weiß aber inzwischen, dass das im konkreten Fall sehr unwahrscheinlich ist (andere Ressourcen).
Loop, da muss ich Dich missverstanden haben.
"auf andere schielen" ist in meinem Sprachgebrauch synonym mit "anderen etwas neiden".
Entschuldige bitte.
Von meiner Seite aus ist die Frage geklärt - ich hatte tatsächlich das Ausmaß an Geldgeschenken unterschätzt und den Fehler gemacht, bundesweit zu denken.
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12.07.2020, 12:25
AW: Ich versuchs nochmal....
[QUOTE=agathe13;34757522
Die meisten tun sich vermutlich einfach schwer damit, dass jemand rein aus Neugier so einen Thread beginnt.
(Ich würde mich zu diesen zählen.)
.[/QUOTE]
Das verstehe ich nicht.
Wieso sollte man nicht aus purer Neugier ein Thema eröffnen? tun doch so viele: "Was habt ihr euch zuletzt gekauft/bestellt/was habt ihr gerade an?" oder "Wohin fahrt ihr in Urlaub demnächst" sind doch Prototypen der Neugier.
Im Grunde würde ich alle Threads unter "Neugier" subsumieren. Eventuelle Ausnahmen: Das Trauer- und Brustkrebsforum.
Also ich kann an @Saetiens Thread nichts Schlechtes finden!
Was ich aber auch (mal wieder
) beklage @Saetien: Deine sehr apodiktische und daher im Detail bisweilen seltsame Sicht von Umständen, die du als "so ist das" empfindest.
(der Raushauer mit dem Alter der Käufer z. B.)
Aber das wurde hinreichend durchgehechelt.
@Cariad hat sehr Recht, mit dem Input, wie Familien!!! Vermögen bilden: Scholle + (Standort)Treue.
Nie! waren Zinsen geringer als in den letzen 10, 15 Jahren. Nie war es leichter Kredite zu bekommen - und zu bedienen. Denn die Arbeitsmarktlage war in D immer mehr Richtung "AN-Markt". Vor Corona hatte D faktisch Vollstbeschäftigung.
Bei dir - so wie du es schilderst - verstehe ich auch nicht, was dich so schreckt...
Dein Mann, dem du allumfassend vertraust, ist im ÖD, nicht wahr?
Du hast einen guten Job in einer gefragten Branche.
Ihr pflegt deiner Aussage nach einen eher anspruchslosen, soll heißen: wenig kostspieligen, Lebensstil und zwar irgendwie aus Prinzip und Überzeugung. Also nicht aus Not.
Nun.
Das ist doch einfach:
Ihr verbratet ein gutes Gehalt als Invest in eine Immobilie (Tilgung bzw. Kapitalaufbau)
und das zweite gute Gehalt finanziert das Leben als Familie. Wenn der Lebensstil moderat bleibt, geht das auch mit Kind.
Denn das muss es ja bei sehr vielen, die nicht 2 gute Gehälter haben, sondern 1 mittelmäßiges, nicht wahr?
Ob du/ihr das wollt, ist was ganz anderes.
Ich würde (Achtung, Rat, ungebeten
) an deiner Stelle überlegen, ob ihr nicht eine kleine ET-Wohnung in einer Unistadt kauft. Als Kapitalanlage.
Weil nur verbraten oder liegen lassen würde ich 2 gute Gehälter nicht.
Du hast auch nicht so am Schirm, dass man Immobilien auch immer verkaufen kann. Bei Wohnungen in Städten in den allermeisten Fällen sehr sehr gewinnbringend.
Alte Einzelhäuser am Land - kommt drauf an, ob das Land schon im Schatten einer Metropole liegt, oder nicht.
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12.07.2020, 12:34Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Nein, sehe ich nicht so.
Ich halte ein Haus nicht für ein Hindernis, wenn man noch vorhat, sich beruflich zu verändern, auch nicht, wenn man in ein anderes Land will. Da gibt’s Möglichkeiten genug. Da würde ich aber ein paar Dinge beachten wie Zeitpunkt der anstehenden Veränderung, Finanzierung, möglicher Wiederverkaufswert etc. - führt aber hier zu weit. Falls absehbar ist, dass man häufig umzieht, würde ich sowieso nicht kaufen.Da aber tatsächlich geplant ist, häufig umzuziehen, macht Hauskauf dann keinen Sinn mehr für uns.
Was heißt schon unnormal? Ich hab im Freundeskreis ein Paar, die das ähnlich sehen und deshalb seit über 20 Jahren ein Haus zur Miete haben. Beide haben sichere Jobs bei Konzernen und verdienen sehr gut, wollen auch hier nicht weg, aber ihnen schlottern die Knie beim Gedanken aus Hauseigentum. Ich versteh es bei den beiden überhaupt nicht, aber es ist ihr Leben. Wir reden nie drüber, was soll das bringen, dem anderen seine Entscheidung falsch zu finden?BlueVelvet, ist das Sicherheitsbedürfnis so unnormal?
Und, falls sowas wie „wir leben in unsicheren Zeiten“ kommt: das kenne ich nur so. Als ich jung war, dachte ich, der saure Regen würde unsere Umwelt total zerstören, es würde kein Baum mehr stehen, wenn ich 35 wäre. Ernsthaft. Dann kam Atomkraft, Tschernobyl, Pershing, der 3. Weltkrieg stand vor der Tür, Kubakrise, die DDR zerfiel und die Wende, hohe Arbeitslosenquoten sogar mehrfach, Wirtschaftskrisen, Börsencrashs, ach, ich kann’s garnicht alles aufzählen. Zum Glück gabs kein Internet und man konnte das nach den Nachrichten auch wieder verdrängen und sich seinem Leben widmen. Aber wenn’s nach „unsichere Zeiten“ geht, die gabs eigentlich immer.
Das bewerte ich anders. Dein Mann ist Informatiker im ÖD, du bist Informatiker in der FW. Beide würdet ihr schnell einen neuen Job bekommen, wenn derjenige arbeitslos würde. Nach 15 Jahren ist dein Mann so gut wie unkündbar, selbst dieses geringe Risiko ist also endlich.Meine Eltern haben ein Haus finanziert unter der Prämisse "Es muss zur Not mit einem Gehalt gehen", auch in Rhein-Main.
Würde ich auch immer so machen - was ist, wenn einer krank oder arbeitslos wird? Das Risiko dafür ist ziemlich hoch.
Aber wie hoch ist denn das Risiko, dass einer im Beruf ein Totalausfall ist, auch nach Arbeitslosengeld nie mehr einen Job bekommt und „es mit einem Gehalt gehen muss“? Das Argument ist ja nicht neu, schon öfter gehört, aber kennst du tatsächlich so viele Beispiele, wo jemand sein Haus verkaufen musste, weil einer keinen Job mehr fand? Ich kenne einige Beispiele, wo das Haus verkauft wurde, weil man sich scheiden ließ, das scheint mir der weitaus höhere Risikofaktor zu sein.
Aber das hab ich auch mal ausgerechnet. Im allerschlimmsten Fall hätten wir das Eigenkapital eingebüßt, das wir reingesteckt haben. Anfangs viel davon (keiner will ein neagelneues Haus kaufen, das nach dem Geschmack anderer gestaltet wurde) später weniger, da die Immobilienpreise langfristig steigen. Das Haus hätte auch anfangs schon den Preis erzielt, mit dem wir die Kredite hätten ablösen können. Lag daran, dass wir spät gebaut haben (40) weil vorher gespart. Aber was erzähle ich das alles, du willst ja kein Haus, was für mich vollkommen in Ordnung ist.
Aber bitte erkläre mir das mit dem „50+ braucht kein Haus“, ich hatte dich schonmal darum gebeten. Ich kenne solche Äußerungen nur von sehr jungen und eher weniger hellen Kerzen auf der Torte, beides trifft auf dich nicht zu. Also warum denkst du sowas, bitte?Geändert von Inaktiver User (12.07.2020 um 12:44 Uhr)
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12.07.2020, 12:36Inaktiver User
AW: Ich versuchs nochmal....
Richtig.
Auch richtig.Du hast einen guten Job in einer gefragten Branche.
Ihr pflegt deiner Aussage nach einen eher anspruchslosen, soll heißen: wenig kostspieligen, Lebensstil und zwar irgendwie aus Prinzip und Überzeugung. Also nicht aus Not.
Mir kommt das nicht anspruchslos vor, aber ok.
Nun.
Das ist doch einfach:
Ihr verbratet ein gutes Gehalt als Invest in eine Immobilie (Tilgung bzw. Kapitalaufbau)
und das zweite gute Gehalt finanziert das Leben als Familie. Wenn der Lebensstil moderat bleibt, geht das auch mit Kind.
Denn das muss es ja bei sehr vielen, die nicht 2 gute Gehälter haben, sondern 1 mittelmäßiges, nicht wahr?
Stimmt. Und dann wird einer schwer krank.
Und schon fehlt das eine Gehalt.
Und dann hat man zusätzlich zu der schweren Krankheit einen Hausverkauf, eventuell mit Verlust, und einen Umzug am Bein.
Oder es kommen Kinder. Wie bezahlt man die Rate in dem einen Jahr pro Kind, in dem ein Gehalt elternzeitbedingt stark veringert ist?
Und irgendwann nach 20 Jahren ist die Zinsgarantie ausgelaufen - und in 20 Jahren haben wir dann vielleicht 5% Zinsen. Und dann? Muss man verkaufen.
Die Idee ist gar nicht mal schlecht. Hier wird ja immer vom Vermieten abgeraten sonst.
Ich würde (Achtung, Rat, ungebeten
) an deiner Stelle überlegen, ob ihr nicht eine kleine ET-Wohnung in einer Unistadt kauft. Als Kapitalanlage.

Das geht jetzt bestimmt 3 Jahrzehnte so. Das ist auch irgendwann mal vorbei.Du hast auch nicht so am Schirm, dass man Immobilien auch immer verkaufen kann. Bei Wohnungen in Städten in den allermeisten Fällen sehr sehr gewinnbringend.


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