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  1. Registriert seit
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    Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei mir eine kleine Eigentumswohnung zu kaufen. Es gibt einen Verwalter, der mir die Unterlagen für die Nebenkostenabrechnungen 1x jährlich zukommen lässt. Macht es Sinn, dass ich mir ein eigenes Abrechnungsprogramm für meine Mieterin kaufe und wenn ja, gibt es eins, das ihr empfehlen könnt ?

    Vielen Dank und liebe Grüße !

  2. Inaktiver User

    AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Hallo Tinka2,

    ich bekomm auch einmal jährlich eine Gesamtaufstellung vom Verwalter, eigentlich reicht mir das völlig - wenn es Themen gibt, werden die immer direkt kommuniziert und tauchen nicht "überraschend" bei der Jahresabrechnung auf.

    Trotzdem führe ich eine kleine Tabelle (kann man sich mit "Calc" von "LibreOffice" selbst erstellen), in der ich monatliche Ausgaben, Haushaltskosten, Nebenkosten und sowas festhalte, um einen aktuellen Überblick zu haben.

    Ein Programm dafür zu kaufen käme mir nicht in den Sinn - oder kann das was, was man nicht mit einer kleinen Tabellenkalkulation hinbekommt? Wo läge da der Vorteil oder Nutzen einer solchen Anwendung?

  3. Avatar von Nocturna
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    AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Zitat Zitat von Tinka2 Beitrag anzeigen
    Macht es Sinn, dass ich mir ein eigenes Abrechnungsprogramm für meine Mieterin kaufe und wenn ja, gibt es eins, das ihr empfehlen könnt ?
    Bloß nicht.
    Du bekommst von der Hausverwaltung eine Abrechnung, aus der du die Positionen ersehen kannst, die umlagefähig für die Mieter sind. Dann schreibst du dir einmalig eine Vorlage in Word oder Excel und tauscht jährlich nur die Zahlen aus.

    Der Arbeitsaufwand um die Nebenkostenabrechnung für meine Mieter zu erstellen, liegt bei unter 10 Minuten. Mit Belege kopieren/scannen, Anschreiben dazupacken, in Umschlag eintüten, Termin in Outlook setzen für die Nachzahlung/Zahlung des Guthabens ist das maximal eine halbe Stunde Arbeit.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  4. Avatar von Tirili
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    AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Nein, du brauchst kein Programm, es reicht z. B. Excel. Der Verwalter erstellt die Abrechnung für deine Wohnung, die du bis auf die nicht umlagefähigen Kosten (Instandhaltungsrücklage, Verwaltervergütung...) an den Mieter weiterbelastest. Deine Grundsteuer gemäß Bescheid legst du zusätzlich auf den Mieter um. Im Mietvertrag sollte vereinbart sein, dass die Nebenkosten nach Miteigentumsanteilen umgelegt werden.


  5. Registriert seit
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    AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Ihr seid super, vielen Dank für die schnellen Antworten !!

  6. AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Ich mach die Nebenkostenabrechnung über Immoscout. Da gibt es so ein Programm kostenlos. Die Daten aus der jährlichen Abrechnung eingeben, ausdrucken, fertig
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  7. Registriert seit
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    AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Das klingt auch gut !! Toller Tipp, danke !


  8. Registriert seit
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    AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Bloß nicht.
    Du bekommst von der Hausverwaltung eine Abrechnung, aus der du die Positionen ersehen kannst, die umlagefähig für die Mieter sind. Dann schreibst du dir einmalig eine Vorlage in Word oder Excel und tauscht jährlich nur die Zahlen aus.

    Der Arbeitsaufwand um die Nebenkostenabrechnung für meine Mieter zu erstellen, liegt bei unter 10 Minuten. Mit Belege kopieren/scannen, Anschreiben dazupacken, in Umschlag eintüten, Termin in Outlook setzen für die Nachzahlung/Zahlung des Guthabens ist das maximal eine halbe Stunde Arbeit.
    Legst du die Belege in Kopie immer bei? Mache ich nicht. Kam nur einmal eine Nachfrage, da konnten die Mieter die Belege bei mir einsehen.

  9. Avatar von Nocturna
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    AW: Abrechnungsprogramm für Vermieter

    Zitat Zitat von Belllatrix Beitrag anzeigen
    Legst du die Belege in Kopie immer bei? Mache ich nicht. Kam nur einmal eine Nachfrage, da konnten die Mieter die Belege bei mir einsehen.
    Ich lege nur zwei Kopien bei: Heizkostenabrechnung und die Hausgeldabrechnung vom Verwalter. Bei der Hausgeldabrechnung markiere ich die umlagefähigen Kosten für den Mieter, damit er seine Kosten gleich im Blick hat.

    Von der Grundsteuer gibt es keine Kopie, zumal die seit Jahren stabil ist. Wenn mal die neuen erhöhten Grundsteuern kommen, werde ich den Bescheid einmalig in Kopie beilegen, allein schon damit die MIeter sehen, dass ich mich nicht daran bereichere.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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