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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Rücklagen bilden

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Die Erbschaftssteuer scheint mir vorgeschoben, wenn die Mutter das Haus direkt von den Großeltern als Alleinerbin erhalten hat, hätte Sie bei diesem Wert ja auch eine riesige Summe zahlen müssen. Davon war nie die Rede, ich finde das ganze hat ein "Geschmäckle"
    Daher meine Vermutung, dass man das schon eine Generation früher mit einer Schenkung gelöst hat.


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    AW: Rücklagen bilden

    Pass nur bitte auf, dass jetzt nicht eine Schenkung nur an Deine Schwester erfolgt. Wir hatten in der Familie den Fall, dass einer der Söhne mehr als die Hälfte schon bekam und der Andere dann (da die 10 Jahre rum waren) nur noch die Hälfte des Restes.... Er hat dadurch locker 150.000 € weniger als sein Bruder erhalten. Und das die Kinder mal alles erben, ist auch nicht gesagt. Die Schwester braucht nur nochmal jemanden kennen zu lernen und schon sieht alles anders aus...

  3. Moderation
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    AW: Rücklagen bilden

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Ich würde mich sicherlich anwaltlich beraten lassen, so hört sich das alles sehr merkwürdig an... [...] ich finde das ganze hat ein "Geschmäckle"
    Ja. So wie sich das mir im Moment darstellt, scheint es so unübersichtlich, daß sich alle möglichen bösen Überraschungen darin verstecken können und (für gewöhlich) es auch tun.

    @Donata, die Regel, daß man in Sachen Geldanlage nichts tun soll, was man nicht versteht, gilt auch hier! Also: Wo kommt wieviel Geld her, wo geht es hin, was passiert damit, wer ist für was verantwortlich, was sind die laufenden Kosten, was die Risiken, ist das eine gute Verwendung für dein Geld?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  4. Registriert seit
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    AW: Rücklagen bilden

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Die Erbschaftssteuer scheint mir vorgeschoben, wenn die Mutter das Haus direkt von den Großeltern als Alleinerbin erhalten hat, hätte Sie bei diesem Wert ja auch eine riesige Summe zahlen müssen.
    Das kommt ganz darauf an, wann dieser Erbfall bzw. die Schenkung stattgefunden hat.
    In manchen Gegenden haben sich die Grundstückspreise gerade in den letzten 10 Jahren vervielfacht.

  5. Avatar von Sandra71
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    AW: Rücklagen bilden

    Zitat Zitat von donata2007 Beitrag anzeigen
    Nachdem sich die Besitzverhältnisse nun ändern, soll ich mich auch an den Rücklagen beteiligen.
    Das ist der Punkt, denn mir soll nun ein Teil gehören, nutzen kann ich es nicht.
    Für mein Verständnis ist es Sache von Mutter und Schwester die Rücklagen zu bilden.
    Ich sehe das anders.

    Du bist in Zukunft (Mit)Eigentümerin und hättest somit die gleichen Pflichten wie deine Mutter und deine Schwester.

    Unter den gegebenen Umständen, dass du nur zahlen sollst, gegenwärtig aber dein Eigentum nicht nutzen kannst, würde ich eine solche Verpflichtung nicht eingehen.

    Zitat Zitat von donata2007 Beitrag anzeigen
    Bei über 2000qm und einem Quadratmeterpreis von über 600 Euro kommt das schon zusammen.
    Das Haus allein ist es nicht.
    Mir scheint hier ein Denkfehler vorzuliegen.

    Das Grundstück wird doch vermutlich nicht zu 100% aus Bauland bestehen?

    Hinterland kostet ein Bruchteil von dem, was Bauland kostet.
    Geändert von Sandra71 (27.01.2020 um 09:21 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Rücklagen bilden

    Einen Fachanwalt zu konsultieren, kann nur hilfreich sein, weil die rechtliche Gestaltung ganz entscheidend ist.

    Und zur Miete: im Gespräch ist wohl, dass jedes Kind ein Viertel der gesamten Immoblie bekommt, so wie sie ist. Offensichtlich ist das Haus nicht in zwei Eigentumswohnungen aufgeteilt, so dass es jetzt auch nicht darum geht, allein die Schwesterwohnung zu gleichen Teilen auf die beiden Schwestern zu übertragen.

    Wenn jeder Schwester ein Viertel gehört, stehen auch jeder ein Viertel der Einnnahmen zu und jede muss ein Viertel der Kosten tragen. Für die Schwester, die dort wohnt, entstünde daraus das Problem, dass sie ein Viertel ihrer eigenen Miete bekommt, die sie dann wieder versteuern müsste (eine nicht so tolle Konstruktion).

    Für die Mutter ist es wahrscheinlich ein Problem, dass sie statt der bisherigen 500 Euro Miete nur noch 250 bekommen würde, wenn sie sonst nicht viel Rente hat.

    Beiden liegt daran, den Status quo aufrecht zu erhalten, das Haus zu sanieren und die Erbschaftssteuer zu vermeiden, ohne dass jemand (außer der nicht darin wohnenden Schweseter) mehr zahlt als bisher. Klingt nach der Quadratur des Kreises.

    Daher rate ich, unabhängig von Mutter und Schwester einen anwaltlichen Rat zu suchen, der nur die TE zu ihren Interessen berät. Denn für die TE ist die Frage, ob sie nun (irgendwie) dazu vergattert wird, den Status quo auf ewig zu perpetuieren, auch wenn die Mutter einmal nicht mehr sein wird. Aus ihren Äußerungen schließe ich, dass es ihr wichtig ist, dass die Mutter dort wohnen bleiben kann (egal, ob es "eigentlich" bessere oder komfortabelere Lösungen gäbe). Aber danach?

    Die Schwester hat möglicherweise im Blick, auf dem schönen Grundstück in einer sanierten Wohnung im Haus wohnen zu bleiben - wobei man sagen muss, dass sie mit ihrer bisherigen Miete von 500 Euro und (was waren es - 130 Euro?) Rücklage nur eine überschaubare Darlehenssumme für eine Sanierung stemmen könnte.

    Die TE muss sich klarwerden, was sie für wünschenswert hält. Möchte sie, dass das ganze Haus plus Grundstrück nach dem Ableben der Mutter verkauft wird, weil sie mit ihrem Anteil (wohl eine halbe Million plus) etwas vorhat, egal ob jetzt eine andere Immobilie kaufen oder was auch immer?

    Oder möchte sie ihre Hälfte behalten, was dann dazu führt, dass sie entweder selbst einzieht und das Sanierungsdarlehen abzahlt oder vermietet und aus den Mieteinnahmen den Sanierungsanteil zahlt (und im Zweifel draufzahlt)?

    Außerdem braucht man ein Szenario für eine längere Pflegebedürftigkeit der Mutter. Aus den bisherigen Schilderungen schließe ich, dass die Rente der Mutter nicht hoch ist. Dann gibt es noch die 500 Euro Mieteinnahmen und potentielle Miete aus einer Vermietung der Mutterwohnung. Wenn das für ein Pflegeheim/Pflegekosten nicht ausreicht, wird wahrscheinlich die Immobilie in Anspruch genommen. Es wäre gut, wenn man sich jetzt schon überlegt, wie man das gestalten kann, nicht erst dann, wenn das Sozialamt anrückt (bei Bedürftigkeit des Schenkenden werden übrigens auch Schenkungen rückabgewickelt, die weniger als 10 Jahre her sind).

    Naja, lange Rede und soweiter: fundierte Beratung einholen und das Eigeninteresse im Auge behalten (was die anderen involvierten Parteien ja auch tun).

  7. Avatar von Sneek
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    Zitat Zitat von Unayza Beitrag anzeigen
    Beiden liegt daran, den Status quo aufrecht zu erhalten, das Haus zu sanieren und die Erbschaftssteuer zu vermeiden, ohne dass jemand (außer der nicht darin wohnenden Schweseter) mehr zahlt als bisher. Klingt nach der Quadratur des Kreises.

    Daher rate ich, unabhängig von Mutter und Schwester einen anwaltlichen Rat zu suchen, der nur die TE zu ihren Interessen berät. Denn für die TE ist die Frage, ob sie nun (irgendwie) dazu vergattert wird, den Status quo auf ewig zu perpetuieren, auch wenn die Mutter einmal nicht mehr sein wird. Aus ihren Äußerungen schließe ich, dass es ihr wichtig ist, dass die Mutter dort wohnen bleiben kann (egal, ob es "eigentlich" bessere oder komfortabelere Lösungen gäbe). Aber danach?
    Ich hab das so verstanden, dass auch die TE den Status quo aufrecht erhalten möchte. Ein Verkauf des Hauses ist im Erbfall nicht angedacht, sie möchte dort dann einziehen und ihre Kinder sollen nebendran bauen.

    OK, fragt sich natürlich, wieviel davon eigene Motivation ist und ob "das Haus muss in der Familie bleiben" nicht nur eingeimpft ist.


  8. Registriert seit
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    AW: Rücklagen bilden

    Naja, manchmal werden Planungen und Überlegungen von der Wirklichkeit überholt - ob die Kinder auf dem Grundstück tatsächlich bauen wollen oder können werden, bleibt auch noch abzuwarten. Oder steht der Wunsch tatsächlich im Raum?

    Und so für mich persönlich: mit 600.000+ Euro würde ich mir lieber eine moderne bzw. perfekt renovierte Wohnung kaufen und hätte noch Geld übrig, um meine Kinder beim Immobilienerwerb zu unterstützen. Die Alternative, auf einem großen, pflegebedürftigen Grundstück zu leben und daneben noch Kreditraten für die Sanierung zu zahlen, fände ich nicht so erstrebenswert. Aber das ist ja die Entscheidung der TE - ich wollte nur herausstellen, dass sie entscheiden kann, sie muss es sich nicht vorgeben lassen, nur weil es vielleicht für die anderen Beteiligten bequemer ist.


  9. Registriert seit
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    AW: Rücklagen bilden

    Danke an alle, die sich noch eingebracht haben!
    Unayza, das ist natürlich richtig, daß ich nicht soweit in die Zukunft schauen kann, was einmal meine Kinder machen werden und ob Hausbau Thema wird.
    Zumindest wären dann Grundlagen geschaffen, Platz wäre da. Ist nur eine von vielen Vorraussetzungen, die gegeben sein müssen oder sollten.
    Und nein, mir wäre das genau so wie es ist viel lieber als etwas Neues. Ich bin hier aufgewachsen. Macht sicher auch viel aus und es ist wunderschön hier, meine Mutter sieht es leider etwas verklärt und das Haus gerne besser, als es in Wirklichkeit ist.

    Den Besitz mit Schenkung zu übertragen, wäre vor sechs bis sieben Jahren noch in einem Zug möglich gewesen, das habe ich heute erfahren. Leider wurde der Ratschlag von damals von ihr nicht umgesetzt.
    Und nein, der Betrag ist wirklich die Erbschaftssteuer von heute. Nicht der zu versteuernde Betrag.
    Und die nächsten Jahre sind nicht abzusehen.
    Es vielmehr Schadensbegrenzung die Schenkung jetzt über die Bühne zu bringen und nicht nur deshalb zu hoffen, daß alle Beteiligten noch viele Jahre leben...

    An den Rücklagen werde ich mich beteiligen, wenn auch nicht in der Höhe wie meine Schwester, einfach um meine Mutter zu unterstützen. Miete geht an sie, da wird nichts geteilt, auch wenn das im Gespräch war, denn der Nießbrauch schließt das aus. Dadurch kann sie mehr in die vieldiskutierten Rücklagen stecken.

    In die Zukunft schauen kann ich nicht. Und zurückliegende Fehlentscheidungen von ihrer Seite sind nicht wieder gut zu machen, es entspricht leider ihrem Naturell, aufzuschieben, auch wenn sich das jetzt als sehr kostspieliger Fehler herausstellt. Den finanziellen Hintergrund diese Summe aufzubringen hat keiner von uns und würde einen Verkauf notwendig machen, und das nur, um Erbschaftssteuer zu zahlen, die in dieser Dimension umgangen hätte werden können.

  10. Avatar von Sneek
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    Zitat Zitat von donata2007 Beitrag anzeigen
    Miete geht an sie, da wird nichts geteilt, auch wenn das im Gespräch war, denn der Nießbrauch schließt das aus. Dadurch kann sie mehr in die vieldiskutierten Rücklagen stecken.
    Wird denn die Miete erhöht? Irgendwo ist da doch sonst ein Denkfehler. Wo wurde die Miete denn bisher hingesteckt?

    In die Zukunft schauen kann ich nicht. Und zurückliegende Fehlentscheidungen von ihrer Seite sind nicht wieder gut zu machen, es entspricht leider ihrem Naturell, aufzuschieben, auch wenn sich das jetzt als sehr kostspieliger Fehler herausstellt. Den finanziellen Hintergrund diese Summe aufzubringen hat keiner von uns und würde einen Verkauf notwendig machen, und das nur, um Erbschaftssteuer zu zahlen, die in dieser Dimension umgangen hätte werden können.
    Donata, ich will Dir nichts Böses, aber kann es sein, dass das mit dem Aufschieben und Schönreden bei Euch in der Familie liegt? Das mit der Erbschaftsteuer ist ja alles vernünftig, aber es bleibt die Frage, ob einer von Euch den finanziellen Hintergrund hat, um die in den nächsten Jahren/Jahrzehnten anstehenden Instandhaltungsarbeiten zu bezahlen.

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