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  1. Avatar von Ullalla
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    ... Es kommt immer darauf an wie man leben will.... Müssen Kinder wirklich immer ein eigenes Zimmer haben? Warum eigentlich? Weil unsere Gesellschaft sich dahingehend entwickelt hat...
    Früher konnte man am Küchentisch auch seine Hausaufgaben erledigen heute brauchen die Kids fast eine komplette Büroausstattung dazu, macht das schlauer?....
    Am Jahresende haben wir Verwandte in ihrem komplett umgebauten neuen Haus besucht; aufwendig renoviert und modernisiert.
    Die beiden Kinder (J+M) haben im OG jeder ein große, helles, schönes Zimmer mit Schreibtisch.
    Ihre Hausaufgaben machen sie wohl meistens am großen Esstisch, wo die Mutter sie im Auge hat (wenn sie dort statt im Arbeitszimmer im UG Klassenarbeiten korrigiert)...

    Ich würde auch die Option 'Gauben' noch einmal aufgreifen und prüfen, das Bad/die Bäder modernisieren, hochwertig renovieren und vor allem die Nutzung des Wohnraums im Untergeschoss (gibt es dort ein Bad bzw. ist der Einbau möglich?).
    Das ist zwar auch viel Aufwand, aber sicherlich nicht vergleichbar mit einem Neubau des OG.
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  2. Registriert seit
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Es kommt immer darauf an wie man leben will.... Müssen Kinder wirklich immer ein eigenes Zimmer haben? Warum eigentlich? Weil unsere Gesellschaft sich dahingehend entwickelt hat...
    Heut sind die Kinder ja oft gezwungenermaßen bis Mitte, Ende 20 noch daheim - also ich wollte die meinen jetzt nicht mehr ständig um mich haben. Und ihre Partner auch nicht...


  3. Registriert seit
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Nach meiner Beobachtung sind die über 20 jährigen deshalb so lange im Elternhaus, weil es a. bequem und b. billiger als eine eigene Wohnung ist.

    Das kann man als Eltern mitmachen, muss es aber nicht :)

  4. Avatar von ereS
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    im leben nicht wuerde ich 60-80 tsd euro fuer 22 qm ausgeben
    lieber wuerde ich wenn denn tatsaechlich mal zwei kinder da sind, das elternschlafzimmer in den keller verlegen und ueber einen wintergarten auf der terasse nachdenken
    wie waren denn die kinder bei den vorbesitzern untergebracht ?
    und ein anbau ist in jedem fall kostenguenstiger als eine veraenderung des dachgeschosses
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...


  5. Registriert seit
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Nach meiner Beobachtung sind die über 20 jährigen deshalb so lange im Elternhaus, weil es a. bequem und b. billiger als eine eigene Wohnung ist.

    Das kann man als Eltern mitmachen, muss es aber nicht :)
    Ja gut, wer für sein Kind 600 Ocken für ein WG Zimmer zahlen kann, der kann es freilich nach Schulabschluss ausziehen lassen.

    Ich haette meine aber schon mit 16 nicht mehr den ganzen Abend in meinem Wohnzimmer sitzen haben wollen, mangels eigenem Zimmer. Geb ich zu.


  6. Registriert seit
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    im leben nicht wuerde ich 60-80 tsd euro fuer 22 qm ausgeben
    Wieso nicht? Das ist ein günstiger qm Preis und erhöht ja auch den Wert des Hauses.

  7. Avatar von ereS
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Wieso nicht? Das ist ein günstiger qm Preis und erhöht ja auch den Wert des Hauses.
    kennst du dich aus, was ein qm neubau bzw. kubik umbauter raum bei erstellung kosten soll, wenn es guenstig ist, weil du das das ist guenstig ?

    das waere ein guter preis, wenn man einen neubau kauft, aber das ist kein guter preis wenn man es in herstellungskosten rechnet
    als erstes mal erhoeht es die schulden der beiden, von einer werterhoehung des hauses haben die beiden erst mal gar nichst
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...

  8. Avatar von luftistraus
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Hallo TE,

    nein - ich würde es nicht umbauen "wegen der Kinder"

    Erstens werden die Kinderzimmer nur zum Schlafen benutzt und später in der Pubertät...... Naja, das wäre mir für 3-5 Jahre keine 60 tsd Euro wert.

    Was anderes, wenn es euch selbst lieber ist. Aber nicht wegen möglicher Kinder die ein größeres Zimmer Alter 14-18 Jahre möchten. Die ziehen dann auch aus und ihr habt das Geld "verschossen"
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.


  9. Registriert seit
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Erstmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Ich finde es sehr interessant, dass die Tendenz am Anfang zum Ausbau ging aber nun doch einige Gegenstimmen kommen. Natürlich entscheidet man so etwas nicht an einem Abend, aber ich bin in meiner Meinung nun doch gefestigter als vorher. Ich versuche noch auf die wichtigsten Punkte einzugehen:



    Zitat Zitat von Helme Beitrag anzeigen
    Ich finde ein eigenes Zimmer für Kinder als Rückzugsort wichtig, aber es muss nicht groß sein, wenn Spielen im Wohnzimmer und Hausaufgaben am Esstisch erlaubt sind. Wir haben auch kleine Zimmer (ca 10 qm) und ich finde das voll ok. Allerdings haben wir keine Schrägen, so dass z.B ein Hochbett Platz spart. Ginge das bei Euch?

    Ich würde den Aufwand und die Kosten des großen Umbaus scheuen, zumal die Aussicht, mit 45 schuldenfrei zu sein alles toppen würde :-)
    Solltet ihr kein oder ein Kind bekommen, passt der Platz. Bei zwei Kindern geht es auch noch. (Könnten die Eltern das Schlafzimmer in den Keller legen?)
    Bei ungeplanten Drillingen müsstet ihr wahrscheinlich eh nochmal umdenken, das würde ich dann unter „Schicksal“ einordnen und evtl. ein neues Haus suchen.
    Freut mich zu hören, dass 10 qm gut nutzbar sind. Das bestärkt mich am jetzigen Grundriss festzuhalten. Die Zimmer haben eigentlich auch ausreichend gerade Wände für Schränke oder ein evtl. Hochbett. Schlafzimmer im Keller wäre möglich und auch nicht so schlimm wie es sich anhört. Der Keller ist ja auf der Seite ebenerdig, sodass es ein ganz normales Zimmer ist. Puh, Drillinge wären in jeder Hinsicht eine Herausforderung, aber wer weiß schon was die Zukunft bringt ;)

    Zitat Zitat von Perlengazelle Beitrag anzeigen
    Du schriebst: " ein ausgebautes (vom Vorbesitzer als Schlafzimmer genutztes) Zimmer"

    Das könntet ihr doch ev. ebenfalls als Schlafzimmer nutzen und hättet dann im OG zwei Kinderzimmer. Wenn dann mal der Bedarf ist. Ziehen die hypothetischen Kinder aus - und das geht schneller, als man denkt - , habt ein kleines schnuckeliges Häuschen, dass für ältere Leute einfacher zu bewirtschaften ist.


    Großzügige Gauben als Kompromiss finde ich ebenfalls gut. Sind allerdings nicht überall erlaubt.
    Ja, bewirtschaftet muss das ganze auch werden, ein Gärtchen hat man dann ja auch. Das wird schon eine Umstellung von der Mietwohnung, aber wir freuen uns sehr darauf. Würden wir Gauben bauen, müssten wir gleich das komplette Dach neu decken. Das können wir aktuell nicht aus unserem Ersparten stemmen. Falls mein Mann aber doch unbedingt beim Ausbau bleiben möchte, wäre es ggf. ein Kompromiss.

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Ihre Hausaufgaben machen sie wohl meistens am großen Esstisch, wo die Mutter sie im Auge hat (wenn sie dort statt im Arbeitszimmer im UG Klassenarbeiten korrigiert)...

    Ich würde auch die Option 'Gauben' noch einmal aufgreifen und prüfen, das Bad/die Bäder modernisieren, hochwertig renovieren und vor allem die Nutzung des Wohnraums im Untergeschoss (gibt es dort ein Bad bzw. ist der Einbau möglich?).
    Das ist zwar auch viel Aufwand, aber sicherlich nicht vergleichbar mit einem Neubau des OG.
    Wie alt sind denn die Kinder? Gerade in jungen Jahren schiebt man sie ja auch nicht die ganze Zeit ins Kinderzimmer ab. Der Wohnbereich fällt bei uns recht großzügig aus, da wäre mit Sicherheit genug Platz fürs Malen, Basteln, Hausaufgaben machen. Im OG ist das Hauptbad, im EG ein Gäste-WC (ohne Dusche) und im UG ist bisher kein Bad. Ich könnte mir vorstellen, dass aus der einen Abstellkammer neben dem Schlafzimmer ein Bad realisiert werden könnte. Aber das ist in unserer jetzigen Planung nicht vorgesehen. Sowas könnte man ja auch hin 15 Jahren in Angriff nehmen, falls wir da schon eine pubertierende Kinderschar haben, die das Bad blockiert

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Heut sind die Kinder ja oft gezwungenermaßen bis Mitte, Ende 20 noch daheim - also ich wollte die meinen jetzt nicht mehr ständig um mich haben. Und ihre Partner auch nicht...
    Also das kenne ich aus meinem Umfeld gar nicht, wir sind alle direkt nach dem Abi ausgezogen. In meiner Gegend sind die Mieten aber auch günstig und man hat recht große Auswahl auf dem Wohnungsmarkt.

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    im leben nicht wuerde ich 60-80 tsd euro fuer 22 qm ausgeben
    lieber wuerde ich wenn denn tatsaechlich mal zwei kinder da sind, das elternschlafzimmer in den keller verlegen und ueber einen wintergarten auf der terasse nachdenken
    wie waren denn die kinder bei den vorbesitzern untergebracht ?
    und ein anbau ist in jedem fall kostenguenstiger als eine veraenderung des dachgeschosses
    Wenn du es so sagst, frage ich mich selber, warum ich überhaupt darüber nachgedacht habe In den 60K wäre halt auch ein neues schickes Dach inkludiert, dass wir eventuell doch irgendwann in Angriff nehmen möchten. Aber wie gesagt, dass jetzige Dach ist stabil und dicht, es ist also nichts akutes.

    Die bisherige Aufteilung sah so aus: Das älteste Kind hatte das 11 qm Einzelzimmer, die beiden Mittleren teilten sich das 22 qm Zimmer und die Eltern haben mit Baby im Untergeschoss geschlafen. Da das älteste Kind aber eh am Ausziehen war, hätten sie unter anderen Umständen das Kleinkind dann auch nach oben quartieren können.

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Hallo TE,

    nein - ich würde es nicht umbauen "wegen der Kinder"

    Erstens werden die Kinderzimmer nur zum Schlafen benutzt und später in der Pubertät...... Naja, das wäre mir für 3-5 Jahre keine 60 tsd Euro wert.

    Was anderes, wenn es euch selbst lieber ist. Aber nicht wegen möglicher Kinder die ein größeres Zimmer Alter 14-18 Jahre möchten. Die ziehen dann auch aus und ihr habt das Geld "verschossen"
    Ich werde nochmal mit meinem Partner das Für und Wider genau abwägen. Aber du hast recht, so viel Geld für hypothetische Kinder auszugeben ist schon eine Hausnummer. Am Ende sitzt man auf einen fast doppelt so großen Schuldenberg für ein paar Quadratmeter und der Kinderwunsch bleibt unerfällt


  10. Registriert seit
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    AW: Zwiespalt - Wie viel an bestehendem Haus umbauen?

    Zitat Zitat von Traummalerin Beitrag anzeigen

    Man weiß nie wie das Leben spielt, vielleicht kommt auch die erste Variante für uns in Betracht.

    Du sagst es bereits selbst, man weiß nicht, was auf einen zukommen kann.

    In der heutigen Zeit sind Scheidungen und Trennungen an der Tagesordnung und keine Ausnahme mehr. Ein Haus ist so lange gut, wie eine Beziehung gut läuft, ansonsten kann es zu einem finanziellem Hemmschuh werden, der einen nicht mehr gut schlafen lässt.

    Deshalb würde ich grds. nicht zu viel investieren, sondern auch darauf schauen, ob man die finanzielle Belastung auch alleine tragen könnte, falls es zu einer Trennung kommt.

    Ich finde eure Planung nach 15 Jahren schuldenfrei zu sein sehr gut, haltet daran fest und stürzt euch nicht in unsichere finanzielle Belastungen, die möglicherweise irgendwann nicht mehr zu tragen sind.

    lg jaws
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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